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Communities of Practice (CoP) in der Lehre

Title: Communities of Practice (CoP) in der Lehre

Term Paper , 2003 , 39 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniel Weers (Author), Michael Weers (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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ie Schule als ein Ort des Wissens steht im ständigen Wandel. Zweifelsfrei besitzt die Schule ein nahezu unerschöpfliches Wissenspotential. Die Lehrer und Lehrerinnen1 verfügen durch ihre Ausbildung und ihre (Lehr-)Erfahrungen über einen großen individuellen Wissensschatz. Das zentrale Problem liegt jedoch darin, dass das individuell akkumulierte Wissen nicht durch das Lehrerkollegium genutzt wird.

Im Rahmen unserer Hausarbeit wollen wir deshalb untersuchen, ob durch die Wissensmanagement-Strategie der Community of Practice (CoP) dieses Problem beseitigt werden kann und somit die Lehr- und Lernbedingungen an der Schule verbessert werden können.

Dazu werden wir im zweiten Kapitel den Wissensbegriff und die Bedeutung des Wissensmanagements beleuchten, bevor wir uns in Kapitel 3 intensiver mit der CoP befassen. Inwiefern eine Übertragung der in Unternehmen bereits verwendeten CoP’s auf die Schule gelingen kann, wird im vierten Kapitel geprüft. Dabei legen wir als Handelslehramtsstudenten ein gewisses Augenmerk auf die Übertragungsmöglichkeiten im berufsschulischen Kontext.

Abschließend werden wir ein Fazit ziehen, in dem wir einzuschätzen versuchen, ob die CoP's auf die Schule übertragbar sind und somit zu einer Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen an der Schule beitragen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissensmanagement

2.1 Der vierte Produktionsfaktor

2.2 Der Wissensbegriff: Daten - Informationen - Wissen

2.3 Explizites und implizites Wissen

2.4 Die organisationale Wissensbasis - individuelles und kollektives Wissen

2.5 Bausteine des Wissensmanagements

2.6 Wissensziele - Dimensionen des Wissens- managements

3. Community of Practice

3.1 Definitionen

3.2 Merkmale

3.3 Zielsetzungen

3.4 Zusammensetzung und Rollen

3.5 Abgrenzung zu anderen Foren

3.5.1 Abgrenzung zu Team

3.5.2 Abgrenzung zu Community of Interest (CoI)

3.5.3 Abgrenzung zu Community of Commitment (CoC)

3.5.4 Abgrenzung zu Community of Discourse (CoD)

3.6 Handlungsempfehlungen für den Aufbau und die Organisation

3.7 Entwicklungsphasen

3.8 Kosten- und Nutzenanalyse

3.9 Probleme, Nachteile und Risiken

3.10 Vorteile

4. Communities of Practice im Lehrerzimmer

4.1 Handlungsempfehlungen für den Aufbau und die Organisation

4.1.1 Allgemeine grundsätzliche Veränderungen

4.1.2 Zusammensetzung und Rollen

4.2 Ziele und Vorteile

4.3 Problemfelder und Risiken

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Hausarbeit untersucht, inwiefern die Strategie der "Communities of Practice" (CoP) aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich als Wissensmanagement-Instrument an Schulen eingesetzt werden kann, um das individuell vorhandene Wissen des Lehrerkollegiums systematisch zu nutzen und Lehr- sowie Lernbedingungen zu verbessern.

  • Grundlagen des Wissensmanagements und Abgrenzung verschiedener Wissensformen.
  • Konzeptualisierung und theoretische Fundierung von Communities of Practice.
  • Analyse der Übertragbarkeit von CoP-Modellen auf den schulischen Kontext.
  • Identifikation von förderlichen Rahmenbedingungen und möglichen Problemfeldern in Schulen.
  • Handlungsempfehlungen für Aufbau und Organisation von schulischen CoPs.

Auszug aus dem Buch

3.1 Definitionen

Der Begriff Community of Practice geht auf Wenger zurück, der hier eine Möglichkeit sieht, durch informelle Prozesse Wertschöpfung in einem Unternehmen des Informationszeitalters zu generieren.

“Every group that shares interest on a website is called a community today, but communities of practice are a specific kind of community. They are focused on a domain of knowledge and over time accumulate expertise in this domain. They develop their shared practice by interacting around problems, solutions, and insights, and building a common store of knowledge." 20

Neben Wenger haben auch andere Wissenschaftler ihre Definition einer CoP aufgestellt:

“A CoP is a group of people who are informally bound to one another by exposure to a common class of problem.” 21

“A community of practice is a diverse group of people engaged in real work over a significant period of time during which they build things, solve problems, learn and invent...in short, they evolve a practice that is highly skilled and highly creative." 22

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass das vorhandene Wissenspotenzial von Lehrkräften an Schulen kaum kollektiv genutzt wird, und stellt den Untersuchungsgegenstand CoP zur Verbesserung dieser Situation vor.

2. Wissensmanagement: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements, inklusive der Differenzierung zwischen Daten, Informationen und Wissen sowie der Bedeutung von explizitem und implizitem Wissen.

3. Community of Practice: Hier erfolgt eine tiefgehende Definition und Charakterisierung von Communities of Practice, inklusive ihrer Abgrenzung zu anderen Organisationsformen, ihrer Entwicklungsphasen sowie einer Kosten-Nutzen-Analyse.

4. Communities of Practice im Lehrerzimmer: Dieses zentrale Kapitel überträgt das Konzept der CoP auf die Schule, beleuchtet spezifische Anforderungen an den Aufbau, die Rollenverteilung sowie die Risiken und Potenziale im schulischen Umfeld.

5. Fazit: Das Fazit bewertet die Erfolgsaussichten der Integration von CoPs an Schulen als vielversprechend, betont jedoch die Notwendigkeit, dabei bestehende kulturelle Widerstände und organisatorische Herausforderungen zu berücksichtigen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Community of Practice, Schule, Lehrer, Schulentwicklung, implizites Wissen, Wissensressourcen, organisatorisches Lernen, Kooperation, Wissensaustausch, Best Practice, Wissensbasis, berufsschulischer Kontext, Organisationsstruktur, Innovationsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das informelle Wissensmanagement-Konzept der "Communities of Practice" genutzt werden kann, um das brachliegende Wissenspotenzial an Schulen effektiv zu erschließen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Wissensmanagement-Theorien, die Definition und Dynamik von Communities of Practice sowie die spezifischen Rahmenbedingungen des schulischen Alltags und deren Beeinflussbarkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung, ob CoPs als Instrument zur Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen an Schulen, insbesondere an Berufsschulen, geeignet sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer deduktiven Übertragung von betriebswirtschaftlichen Wissensmanagement-Konzepten auf das schulische Umfeld.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Wissensmanagements, eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem CoP-Konzept und eine kritische Analyse der Implementierungsmöglichkeiten an Schulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Wissensmanagement, Community of Practice, Schule, Schulentwicklung, organisatorisches Lernen und Kooperation.

Welche Rolle spielt die Schulleitung bei der Einführung von CoPs an Schulen?

Die Schulleitung fungiert als Ideengeber und Unterstützer, die den nötigen Rahmen sowie Vertrauen schaffen muss, ohne die informelle Selbstorganisation der CoPs durch zu starre Anweisungen zu ersticken.

Warum wird das Lehrerkollegium als "Einzelkämpfer" beschrieben?

Die Arbeit identifiziert einen "Mythos der Gleichheit" und eine Kultur, in der das Offenlegen von Wissensvorsprüngen oft als Bedrohung für das eigene Ansehen empfunden wird, was den kollegialen Wissensaustausch erschwert.

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Details

Title
Communities of Practice (CoP) in der Lehre
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Fakultät II,Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften)
Course
ABWL II - Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Organisation
Grade
1,3
Authors
Daniel Weers (Author), Michael Weers (Author)
Publication Year
2003
Pages
39
Catalog Number
V26216
ISBN (eBook)
9783638286244
Language
German
Tags
Communities Practice Lehre ABWL Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Organisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Weers (Author), Michael Weers (Author), 2003, Communities of Practice (CoP) in der Lehre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26216
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