Analyse der Internet-Auftritte der Landeshauptstädte FOM SS 2004
Inhaltsverzeichnis
Seite
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Auswahl der Webseiten 2
3. Vorgehensweise 3
4. Gesetze 4
5. Bewertungskriterien 6
5.1 Bewertungsschema 6
5.2 Ermittlung des Erfüllungsgrades 7
5.3 Kriterien zur Bewertung der Benutzerfreundlichkeit 8
5.3.1 Kriterienauswahl 8
5.3.2 Auflistung und Gewichtung der Kriterien 9
5.4 Kriterien zur Bewertung des Informationsgehaltes 12
5.4.1 Kriterienauswahl 12
5.4.2 Auflistung und Gewichtung der Kriterien 12
5.5 Kriterien zur Bewertung der Ergonomie 17
5.5.1 Kriterienauswahl 17
5.5.2 Auflistung und Gewichtung der Kriterien 17
6. Bewertung 20
6.1 Bewertung der Benutzerfreundlichkeit 20
6.1.1 Suche und Aufbau der Webseiten 20
6.1.2 Gestaltung der Webseiten 21
6.1.3 Interaktivitätsmöglichkeiten der Webpräsenz 22
6.2 Bewertung des Informationsgehaltes 24
6.2.1 Allgemeine Bereiche 24
6.2.2 Bereich Stadt und Staat 25
6.2.3 Bereich Wirtschaft und Arbeit 25
6.2.4 Bereich Leben und Wohnen 26
6.2.5 Bereich Kultur und Freizeit 27
6.2.6 Bereich Tourismus 28
I
Analyse der Internet-Auftritte der Landeshauptstädte FOM SS 2004
6.3 Bewertung der Ergonomie 29
6.3.1 Homogenität 29
6.3.2 Navigation 30
7. Auswertung der Ergebnisse 32
7.1 Ergebnisse der Bewertung der Benutzerfreundlichkeit 32
7.2 Ergebnisse der Bewertung des Informationsgehaltes 35
7.3 Ergebnisse der Bewertung der Ergonomie 39
7.4 Gesamtergebnis 41
8. Fazit 43
Literaturverzeichnis 44
II
Analyse der Internet-Auftritte der Landeshauptstädte FOM SS 2004
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 7 1 : Punkte im Bereich Suche und Aufbau der Webseiten 32
Abbildung 7 2 : Punkte im Bereich Gestaltung der Webseiten 33
Abbildung 7 3 : Punkte im Bereich Interaktivitätsmöglichkeiten 33
Abbildung 7 4 : Punkte im Gesamtbereich Benutzerfreundlichkeit 34
Abbildung 7 5 : Punkte im Bereich Allgemein 35
Abbildung 7 6 : Punkte im Bereich Stadt und Staat 35
Abbildung 7 7 : Punkte im Bereich Wirtschaft und Arbeit 36
Abbildung 7 8 : Punkte im Bereich Leben und Wohnen 36
Abbildung 7 9 : Punkte im Bereich Kultur und Freizeit 37
Abbildung 7 10 : Punkte im Bereich Tourismus 37
Abbildung 7 11 : Punkte im Bereich Informationsgehalt 38
Abbildung 7 12 : Punkte im Bereich Homogenität 39
Abbildung 7 13 : Punkte im Bereich Navigation 40
Abbildung 7 14 : Punkte im Bereich Ergonomie 40
Abbildung 7 15 : Gesamtergebnis 41
Tabellenverzeichnis
Tabelle 5 1 : Themenblöcke und ihre Gewichtung 7
Tabelle 5 2 : Punkteschema 8
Tabelle 5 3 : Punkteverteilung für Suche und Aufbau der Webseiten 10
Tabelle 5 4 : Punkteverteilung für die Gestaltung der Webseiten 11
Tabelle 5 5 : Punkteverteilung für Interaktivitätsmöglichkeiten der Webseiten 12
Tabelle 5 6 : Punkteverteilung für Allgemeine Bereiche 13
Tabelle 5 7 : Punkteverteilung für die Bereiche Stadt und Staat 14
Tabelle 5 8 : Punkteverteilung für die Bereiche Wirtschaft und Arbeit 14
Tabelle 5 9 : Punkteverteilung für die Bereiche Leben und Wohnen 15
Tabelle 5 10 : Punkteverteilung für die Bereiche Kultur und Freizeit 16
Tabelle 5 11 : Punkteverteilung für die Bereich Tourismus 16
Tabelle 5 12 : Punkteverteilung für die Homogenität 17
III
Analyse der Internet-Auftritte der Landeshauptstädte FOM SS 2004
Tabelle 5 13 : Punkteverteilung für die Navigation 19
Tabelle 6 1 : Punkte für die Suche und den Aufbau 21
Tabelle 6 2 : Punkte für die Gestaltung 22
Tabelle 6 3 : Punkte für die Interaktivitätsmöglichkeiten 23
Tabelle 6 4 : Punkte für die allgemeinen Bereiche 24
Tabelle 6 5 : Punkte für den Bereich Stadt und Staat 25
Tabelle 6 6 : Punkte für den Bereich Wirtschaft und Arbeit 26
Tabelle 6 7 : Punkte für den Bereich Leben und Wohnen 27
Tabelle 6 8 : Punkte für den Bereich Kultur und Freizeit 27
Tabelle 6 9 : Punkte für den Bereich Tourismus 28
Tabelle 6 10 : Punkte für die Homogenität 29
Tabelle 6 11 : Punkte für die Navigation 31
Tabelle 7 1 : Punkte und prozentualer Anteil der möglichen Gesamtpunkte 34
Tabelle 7 2 : Punkte und prozentualer Anteil der möglichen Gesamtpunkte 38
Tabelle 7 3 : Punkte und prozentualer Anteil der möglichen Gesamtpunkte 41
Tabelle 7 4 : Punkte und prozentualer Anteil der möglichen Gesamtpunkte 42
IV
Analyse der Internet-Auftritte der Landeshauptstädte FOM SS 2004
1. Einleitung
Städte als öffentliche Einrichtungen verfolgen mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit und ihren Verwaltungsdienstleistungen im Allgemeinen die folgenden Ziele:
• Wirtschaftsförderung durch Informationsbereitstellung
• Anwerbung von Investoren
• Tourismusförderung
• Bürgernähe
Auf Grund der aktuellen hohen Verbreitung des Internets stellt der Internetauftritt von öffentlichen Einrichtungen ein wichtiges Instrument zur Erreichung der oben genannten Ziele dar.
Dies wurde auch von der Bundesregierung erkannt, die am 26.06.2003 „Deutschland-Online“, eine Strategie für integriertes eGovernment, ins Leben rief. Eine moderne öffentliche Verwaltung soll zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands beitragen. Eines der Kernziele dieser Strategie ist, den Bürgern und der Wirtschaft Verwaltungsdienstleistungen online zur Verfügung zu stellen. 1
Um die Ziele, welche die Städte mit ihrem Internetauftritt verfolgen, zu erreichen, muss Akzeptanz bei den jeweiligen Zielgruppen gegeben sein. D iese Akzeptanz wird maßgeblich durch die Benutzerfreundlichkeit, den Informationsgehalt und die Ergonomie des Internetauftrittes bestimmt.
Ziel dieser Arbeit ist die Überprüfung inwieweit diese Akzeptanz bestimmenden Kriterien in den Internetauftritten öffentlicher Einrichtungen berücksichtigt sind. Um eine repräsentative Auswahl zu erhalten, wurden die Internetauftritte der 16 deutschen Landeshauptstädte untersucht.
1 Vgl. http://www.bund.de/deutschlandOnline-.7651.htm, Stand 13.06.2004
1
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2. Auswahl der Webseiten
Für die Bewertung kann man die verschiedensten Webseiten als Grundlage verwenden. So können sie nach Themen wie zum Beispiel überregionale Tageszeitungen oder große Auktionshäuser ausgewählt werden. Die deutschen Landeshauptstädte erscheinen aber als Grundlage für eine Bewertung aus mehreren Gründen als sehr attraktiv. Dies hat mehrere Gründe:
• So sind kaum andere Seiten so miteinander vergleichbar, obwohl die Seiteninhalte und die Seitenlayouts auf keiner einheitlichen Basis gewählt werden. Die Vergleichbarkeit beruht darauf, dass alle Landeshauptstädte das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Information über die jeweilige Stadt anzubieten, und dies für eine breite Masse, so zum Beispiel für Touristen, die diese Stadt besuchen wollen, aber auch für die Einwohner dieser Stadt, die sich über „das Leben“ in dieser Stadt und vieles mehr informieren können.
• Als weiterer Beweggrund für die Wahl der Landeshauptstädteseiten ist das bereits erwähnte „breite Publikum“ zu nennen. Die Seiten sind so gestaltet, dass sie für „Jedermann“ interessant sind der sich für diese Stadt interessiert, so zum Beispiel für Investoren, für Touristen, für die Einwohner oder auch einfach nur für Interessenten an Wirtschaftsdaten oder Politik.
• Da die Seiten über einen sehr großen Informationsumfang verfügen, ist es anhand dieser Seiten leicht möglich eine große Auswahl an Bewertungskriterien, die zu überprüfen sind, auf diese Webseiten anzuwenden. Sie bieten alles von animierten Graphiken bis hin zu Verlinkungen zu weiteren Seiten wie auch einfacher Text.
2
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3. Vorgehensweise
Um die Webseiten zu bewerten, muss man sich die Seiten sehr genau anschauen.
Eine Vorgehensweise ist hierbei sich von der Hauptseite auf verschiedene Unterseiten
“vorzuklicken“. Hat man ein bestimmtes Ziel (eine spezielle Seite oder ein spezielles
Thema), was man finden möchte, geht man erst intuitiv vor, und probiert das Ziel zu
finden. Ist dies nicht ohne weiteres möglich, weil der Weg nicht eindeutig oder klar
genug ist, kann man falls vorhanden eine Suche-Funktion hinzu ziehen. Dort gibt man
die Stichwörter ein, die zu dem angestrebten Ziel führen können. Bleibt auch hier die
Suche erfolglos, ist die Suche als fehlgeschlagen zu bewerten.
Für viele Bewertungskriterien hat man die Möglichkeit sie über ein „Check-Tool“ testen
zu lassen. So zum Beispiel über: http://de.webmasterplan.com/.
Diese bietet eine Prüfung einer Webseite in folgenden Punkten an:
• Voreintrags-Check
Liefert eine Schulnotenbewertung für den Optimierungsgrad bei der Suche der eingegebenen Seite über Suchmaschinen
• Link-Check
Liefert die Anzahl externer und interner Links sowie die Anzahl der kaputten Links einer eingegeben Seite sowie ihren Unterseiten
• HTML-Check
Prüft eine Homepage auf HTML-Fehler
• Ladezeit-Check
Dieser Dienst analysiert alle Seitenelemente einer Homepage auf theoretische Ladezeit der Seite bei den üblichen Internet-Anschlüssen und stellt einen Bericht mit Hinweisen und Vorschlägen zur Optimierung zusammen
• Image-Komprimierung
Durch Eingabe einer bestimmten Graphik wird ermittelt wie groß diese ist, und wie lange die Ladezeit ist. Zusätzlich werden bis zu 8 Vorschläge zur Optimierung jeweils zum Vergleich mit dem Originalbild gegeben.
3
Analyse der Internet-Auftritte der Landeshauptstädte FOM SS 2004
4. Gesetze
Für Träger öffentlicher Gewalt existiert eine Verordnung, welche Standards für Internetangebote definiert. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über diese Verordnung - BITV gegeben.
BITV steht für Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung. Dies ist eine Verordnung, die aufgrund des am 1. Mai 2002 in Kraft getretenen Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes erlassen wurde. Die BITV regelt im Detail, welche
Maßnahmen zum Umsetzen eines barrierefreien Internetangebots von öffentlichen Einrichtungen (= Träger öffentlicher Gewalt im Sinne des §7 (1) Satz1 BGB) notwendig sind. Durch die BITV soll es behinderten Menschen (im Sinne des §3 Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes) ermöglicht werden, die Informationstechnik uneingeschränkt nutzen zu können.
Nach §1 der BITV erstreckt sich der sachliche Geltungsbereich der BITV auf
1. Internetauftritte und -angebote
2. Internetauftritte und -angebote, die öffentlich zugänglich sind, also nicht die Intranets
3. mittels Informationstechnik realisierte graphische Programmoberflächen (z.B. CD-ROM, DVD o. ä.), die öffentlich zugänglich sind
der Behörden der Bundesverwaltung.
Aus den „Web Content Accessibility Guidelines 1.0“ des World Wide Web Consortiums (W3C), welche auch Zugangsrichtlinien für Web-Inhalte beschreibt, wurden die technischen Inhalte für die BITV entnommen. 2
2 Vgl. http://www.wob11.de/gesetze/bitv.html#erklärung, Stand 05.06.2004
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Analyse der Internet-Auftritte der Landeshauptstädte FOM SS 2004
Die technischen Inhalte stellen einzuhaltende Standards dar, die in Prioritäten unterteilt sind. Standards mit der Priorität 1 müssen nach §3 der BITV eingehalten werden, Standards mit der Priorität 2 nur bei zentralen Navigations- und Einstiegsangeboten.
In §4 der BIT-Verordnung sind die Umsetzungsfristen für die Standards bestimmt: Angebote die ganz oder im Wesentlichen neu gestaltet werden, müssen die Verordnung sofort einhalten, alle übrigen Angebote haben eine Frist bis zum 31.12.2005.
Die Einhaltung der BITV wird nach Ablauf der Erfüllungsfrist ständig überprüft, und spätestens nach dem Ablauf von 3 Jahren.
5
Quote paper:
Paolo Leon Vacilotto, Sonja Ebinger, Surya Hengel, Sven Schwarzendrube, 2004, Analyse der Internet-Auftritte der Landeshauptstädte in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit, Informationsgehalt und ergonomischen Kriterien, Munich, GRIN Publishing GmbH
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