Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. I
Abk ürzungsverzeichnis. III
Abbildungsverzeichnis. VI
1 Einleitung 1
1.1 Zielsetzung der Studienarbeit 2
1.2 Eingrenzung des Themenkomplexes. 2
2 Theoretische Grundlagen. 4
2.1 Der Innovationsprozess. 4
3 Abgrenzung der relevanten Märkte 8
3.1 Besonderheiten des europäischen Pharmamarktes. 8
3.2 Deutschland. 9
3.3 USA 13
4 Von der Grundlagenforschung bis zur Zulassung 15
4.1 Rechtliche Aspekte der Arzneimittelforschung 15
4.2 Phasen der Arzneimittelforschung 16
4.2.1 Wirkstoffsuche 17
4.2.2 Präklinische Phase 20
4.2.2.1 Toxikologische Prüfung 20
4.2.2.2 Galenik 21
4.2.3 Klinische Phasen 22
4.2.3.1 Phase I 22
4.2.3.2 Phase II 24
4.2.3.3 Phase III 25
Inhaltsverzeichnis II
4.2.3.4 Phase IV. 30
4.2.3.5 Phase V. 31
4.3 Exkurs 32
5 Qualitätssicherung der klinischen Studien. 34
5.1 Good Clinical Practice 34
5.2 Der Prüfplan 35
5.3 Ethik -Kommission. 35
6 Zusammenfassung und Ausblick. 36
6.1 Neue effizienzsteigernde Technologien. 36
6.2 Strategische Neuorientierung der Pharmaindustrie 38
7 Literaturverzeichnis 44
Abkürzungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung AG Aktiengesellschaft AMG Arzneimittelgesetz bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise CDER Center for Drug Evaluation and Research COMP Committee for Orphan Medicinal Products CRO Clinical Research Organisation DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft DLT dosislimitierende Toxizität EU Europäische Union EG Europäische Gemeinschaft FDA Federal Food and Drug Administration F&E Forschung und Entwicklung GmbH Gesellschaft mit beschränkter Gesellschaft Mrd. Milliarden MLD maximal tolerierte Dosis USA,US United States of America z.B. zum Beispiel
Zeichen € Euro % Prozent $ US - Dollar
Abbildungsverzeichnis VI
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Faktoren und Netzwerke im Innovationssystem.............................11
Abbild ung 2: Aufgliederung der Unternehmen nach Zahl der Beschäftigten.....16
Abbildung 3: Anzahl neuer Wirkstoffe vs. F&E Ausgaben der EU und USA.....17
eigene Darstellung
Abbildung 4: F&E - Ausgaben pro neu zugelassenen Wirkstoff USA vs. EU....18
eigene Darstellung
Abbildung 5: Quantitative Abnahme der Wirkstoffsubstanzen im Laufe der
Abbildung 6: Anwendungsdauer der toxikologischen Studien im Tierversuch...27
Abbildung 7: Klassisches „3+3“ Schema für die Bestimmung der MTD............30
eigene Darstellung
Abbildung 8: Die wichtigsten Phasen der Arzneimittelforschung........................38
Quelle: Stapff, M., Arzneimittelstudien 2. Auflage 2001, S. 71-89
Abbildung 9: Entwicklungssprünge in der Grundlagenforschung........................43
Abbild ung 10: Outsourcing der klinischen Phasen.................................................46
eigene Darstellung
Einleitung 1
1 Einleitung
Das Schicksal aller Pharmaunternehmen hängt an ihrer Fähigkeit, neue Medikamente mit großem Umsatzpotenzial zu entwickeln und erfolgreich auf den Markt zu bringen. Die Kapitalmärkte erwarten viel von den Unternehmen der Pharmabranche. Im Durchschnitt steckt im Aktienkurs die Erwartung, dass die Firmen den Umsatz jährlich um neun Prozent und den Gewinn jährlich um dreizehn Prozent steigern. Dies gelingt nur mit neuen Medikamenten, die weltweit auf breite Nachfrage stoßen, so genannte Blockbuster, mit einem Umsatzpotenzial von mehr als einer Milliarde Dollar pro Jahr. Doch Blockbuster werden immer seltener. Das liegt einerseits an mangelnder Produktivität in Forschung und Entwicklung und andererseits an den steigenden Anforderungen an die Zulassung von Medikamenten.
Größtes Problem der Branche ist die Innovationsschwäche in der Forschung und in der Entwicklung. Zwar nahm die Zahl der zugelassene Medikamente über 25 Jahre gesehen leicht zu, aber Pharmafirmen steigerten dafür die Forschungsausgaben auf das Fünf- bis Achtfache. Im global wichtigsten Markt, den USA, fiel die Zahl der zugelassenen neuen Wirkstoffe seit dem Rekordjahr 1996 stetig. Die Kosten dagegen stiegen dramatisch an, waren es 1987 noch 200-250 Millionen Dollar, die ein Pharmaunternehmen bis zur Marktzulassung aufbringen musste, sind es heute 300-600 Millionen Dollar.
Einleitung 2
1.1 Zielsetzung der Studienarbeit
Die vorliegende Arbeit hinterfragt die Gründe für die gegensätzliche Entwicklung von Forschungsaufwand und Forschungserfolg, sie geht dabei ausführlich auf die einzelnen Entwicklungsphasen der Medikamentenforschung ein und nennt darauf basierend Stärken und Schwächen der Arzneimittelforschung. Trends und Strategien der Unternehmen, die das derzeitige Missverhältnis zwischen Forschungsaufwand und Ertrag zu korrigieren versuchen, werden, soweit sie adaptiv und allgemeingültig sind, für die Pharmabranche erläutert.
1.2 Eingrenzung des Themenkomplexes
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in ihrer 1999 veröffentlichten Denkschrift die klinische Forschung in drei verschiedene Bereiche aufgeteilt und über diese Differenzierung versucht diese Bereiche zu definieren.
Der erste B ereich ist die grundlagenorientierte Forschung. Durch sie sollen Erkenntnisse in biologischen Systemen mit Hilfe der Molekularbiologie, Genetik oder Biochemie gewonnen werden. Im Bereich der Medizin findet die grundlagenorientierte Forschung überwiegend in vorklinischen und klinischen theoretischen Instituten statt. Der zweite Bereich ist die krankheitsorientierte Forschung, die häufig über Tierversuche oder In-vitro-Tests (Reagenzglastests) zu neuen Erkenntnissen führt. In dieser Forschung sind viele Mitarbeiter der Universitätskliniken eingebunden, aber auch in Forschergruppen und Sonderforschungsbereichen finden krankheitsorientierte Forschungen im großen Umfang statt.
Für die vorliegende Arbeit ist die einzig relevante Form der klinischen Forschung, die patientenorientierte Forschung, der dritte Bereich, bei der am und mit dem Patienten geforscht wird. Hierbei steht die Forschung, die im wesentlichen Teil aus klinischen Studien besteht, in einem direkten Bezug zur
Patientenversorgung. Idealtypischerweise können die klinischen Studien in drei Gruppen unterschieden werden. Erstens die produktbezogenen Studien, die
Einleitung 3
Arzneimittel bzw. Medizinprodukte im Hinblick auf ihre
Zulassungsanforderungen untersuchen. Zweitens die akademische klinische Studie, die primär dem medizinischen Fortschritt dient und drittens die multizentrischen Therapiestudien, bei denen es um die Evaluation und Fortschreibung bestimmter Therapiestrategien geht. Auch hier ist nur eine Gruppe der Studien, nämlich die produktbezogene Studie, für die weitere Betrachtung von Relevanz.
Theoretische Grundlagen 4
2 Theoretische Grundlagen
Im Folgenden werden einige Fachtermini, die im Zuge der Arbeit grundlegend für das Verständnis von Bedeutung sind, genannt und erläutert. So werden Definitionen im Zusammenhang mit dem Innovationsprozess in der pharmazeutischen Life Sciences Industrie oft eine andere Bedeutung beigemessen als in anderen Bereichen.
2.1 Der Innovationsprozess
Einleitend zum Titel „Der Innovationsprozess in der pharmazeutischen Life Science Industrie“ ist der Begriff Innovation als „Generierung neuen Wissens und neuer Technologien zu verstehen. Er vollzieht sich in einem inaktiven und kollektiven Prozess, an dem Akteure und Institutionen beteiligt sind“ (Studie: Fraunhofer Institut Juli 2001). Wichtig dabei ist zu verstehen, dass der Innovationsprozess systematisch, d.h. einzeln aufeinander aufbauend, entstehen kann. Nach Nelson und Freeman lassen sich die Akteure, ihre Rollen und die wichtigsten Einflussgrößen in einem Innovationsprozess abbilden. Danach unterscheiden Nelson und Freeman in ihrem konzeptionellen Aufbau des Innovationssystems vier Teilsysteme. • Wissenschaft und Ausbildung • industrielle Akteure • Kapitalmärkte und Wettbewerb
• Nachfrage sowie gesetzliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen
Theoretische Grundlagen 5
Abbildung 1 Faktoren und Netzwerke im Innovationssystem
In einem wachsenden Innovationssystem sind nicht nur die einzelnen Teilsysteme ähnlich stark ausgebildet, sondern untereinander auch hochgradig vernetzt. Gerade im Pharmasektor, der von wissenschaftlichen und ökonomischen Trends stark geprägt ist, nimmt die Vernetzung mit branchenfremden Institutionen besonderen Stellenwert ein.
Als Innovation in der Arzneimittelindustrie werden speziell Neuerungen gesehen, die die Möglichkeit bieten, Patienten besser und verträglicher zu behandeln, also einen therapeutischen Fortschritt darstellen. Arzneimittelinnovationen, die neue Behandlungsmöglichkeiten generieren, lassen sich in sechs Innovationsfelder unterscheiden, die nachfolgend aufgelistet sind und kurz erläutert werden.
I. Eine neue, bislang therapeutisch nicht genutzte Substanz einer Wirkstoffklasse. Innovationen im ursprünglichen Sinn sind neue chemische Wirkstoffe, definierte Naturstoffe, die Vorteile gegenüber den bekannten Therapiemöglichkeiten bieten oder völlig neue Behandlungsmöglichkeiten erschließen.
Arbeit zitieren:
Carsten Mueller, 2003, Der Innovationsprozess in der pharmazeutischen Life Science Industrie, München, GRIN Verlag GmbH
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