1. Von Abenteuern und Reisemuffeln 3
1.1. Standvögel 3
1.2. Strichvögel 3
1.3. Teilvögel 4
1.4. Zugvögel 5
1.4.1. Langstreckenzieher 5
1.4.2. Kurzstreckenzieher 6
2. Lebensraum und Biologie des Weißstorchs (Ciconia ciconia) 6
2.1. Die Brutzeit 8
2.2. Storchenzug und Überwinterung - Zugweg, Winterquartiere 11
2.3. Vom Aussterben bedroht - Die Gefährdung und die Ursachen 14
3. Orientierung und Navigation beim Vogelzug 14
4. Vogelzug und Physiologie 14
4.1. Endogene Rhythmen 14
4.2. Innere Kontrollorgane 15
4.3. Energiereserven-Energieverbrauch 16
4.4. Wasserbedarf 17
5. Künstliche Fütterung 18
5.1. Vogelfutter - Regeln zur Vogelfütterungen 18
5.1.1. Körnermischungen 18
5.1.2. Körner-Fett Mischung 19
5.1.3. Weichfutter 19
5.1.4. Ungeeignetes Futter 19
5.2. Fütterungsgeräte- und Methoden 20
5.2.1. Futterhäuser 20
5.2.2. Futterautomaten 20
5.2.3. Fettfutterspender 20
6. Pro Contra Vogelfütterung - Diskussion 21
7. Thema im Unterricht 21
2
1. Von Abenteuern und Reisemuffeln
Für einige einheimische Vogelarten sind die winterlichen Bedingungen nicht optimal, lange Frostperioden, dicke Schneeschichten und Nahrungsmangel setzen ihnen zu. Daher haben sie unterschiedliche „Überwinterungsstrategien“ entwickelt: „Vögel aus arktischen Gegenden und solche, die sich von Insekten ernähren, müssen wegziehen. Andere ziehen nur dann, wenn die Futterbasis zu gering wird.“ 1
Dieses Referat soll einen Überblick über die Überwinterungsstrategien der einheimischen Vögel geben. Intensiver wird auf das Zugverhalten und exemplarisch auf den Weißstorch eingegangen. Abschließend wird das Füttern der Vögel im Winter kritisch betrachtet und in einer Diskussion geklärt, ob es sich bei der Winterfütterung um einen sinnvollen Naturschutz oder um einen unsinnigen Eingriff in das natürliche Gleichgewicht handelt.
1.1. Standvögel
Standvögel sind Vögel, die das ganze Jahr in der Nähe ihres Brutgebietes bleiben, 2 Fast alle tropischen Arten gehören zu dieser Gruppe. In den gemäßigten Zonen zählen nur einige Minderheiten dazu. 3 z.B. Rebhuhn (Perdix perdix) und Wachholderdrossel (Turdus pilaris).
1.2. Strichvögel
„Als Strichvögel werden Arten bezeichnet, die außerhalb der Brutsaison innerhalb oder in nächster Umgebung ihres Brutareals umherwandern.“ 4 Z.B. Hausmeise (Gattung: Parus).
1 Reichholf, Dr. Josef (Hrsg.): Die Welt der Vögel. Verlag Herder KG, Freiburg im Breisgau
1976. S. 132 (Im Folgenden: Reichholf 1976.)
2 Vgl. Berthold, Peter: Vogelzug. Eine kurze, aktuelle Gesamtübersicht. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1990. S. 33 (Im Folgenden: Berthold 1990)
3 Vgl. Curry-Lindahl, Kai: Das große Buch vom Vogelzug, Verlag Paul Parey, Berlin Hamburg
1982. S. 19 (Im Folgenden: Curry-Lindahl 1982)
4 Curry-Lindahl 1982, S. 19
3
1.3. Teilvögel
„Man spricht von Teilzug, wenn ein Teil der Individuen einer Art oder Population wandert und ein anderer Teil ständig im Brutgebiet bleibt.“ 5 Folgen mehrere milde Winter aufeinander, bleiben mehr Individuen einer Art zurück, folgen viele strengere Winter aufeinander ziehen größere Teile in den Süden. Da die Überlebenschancen bei milden Wintern für die Vögel bessere in der Heimat sind, als auf dem gefährlichen Zug in den Süden. Es ziehen mehr junge und weibliche Vögel in den Süden, da sie im Futterkampf häufiger unterliegen. 6 Mit dem Teilzugverhalten reagieren die Vögel nicht nur auf die jahreszeitlich wechselnden Lebensbedingungen, sondern auch auf die von Jahr zu Jahr unterschiedlichen Überwinterungsbedingungen. Zu ihnen gehören Buchfink (Fringilla coelebs), Amsel (Turdus merula) und das europäisches Rotkehlchen (Erithacus rubecula). „Die meisten der hiesigen Vögel sind Teilzieher: sie stellen rund 80% der deutschen Vogelfauna.“ 7
„Beim Buchfinken hat das Teilzieherverhalten sogar zu seiner Namensgebung beigetragen. In Schweden, in der der Systematiker Linné lebte, verbleiben im Winter vor allem Buchfinkenmännchen, und aufgrund dieser
„Winterwitwerschaft“ gab er der Art den Namen „coelebs“, lateinisch ehelos.“ 8
Immer mehr Teilzieher zeigen Standvogelverhalten. So galt z.B. die Amsel (Turdus merula) vor einigen Jahrzehnten noch als Zugvogel, heute bleibt sie jedoch überwiegend in ihren Brutgebieten. Gründe dafür können die milderen Winter sein und dass die Amsel (Turdus merula) die Städte für sich erobert hat und dort Nahrung und Schutz vor der Kälte findet. 9
5 Berthold 1990. S. 52.
6 Vgl: Reichholf 1976. S. 132.
7 http://www.quarks.de. Stand: 01.10.02, abgerufen am 10.06.03, 18.11 Uhr (Im Folgenden: www.quarks.de )
8 Berthold 1990. S. 52f.
9 vgl. www.quarks.de
4
1.4. Zugvögel
„Als Zugvögel bezeichnet man üblicherweise periodische Wanderungen zwischen dem Brutgebiet und einem davon getrennten außerbrutzeitlichen Aufenthaltsbereich […].“ 10
Man vermutet, dass die Zugbewegung der Vögel daher kommt, dass mit dem Ende der Eiszeit Gebiete im Norden eisfrei wurden, die für die Vögel im Sommer beste Brut- und Futterbedingungen boten. Im Winter mussten sie jedoch aufgrund der wiederkehrenden Kälte in den Süden zurückkehren. Der Vogelzug findet statt, „weil das Brüten im Winterquartier ebenso unmöglich oder mindestens schwierig ist wie das ganzjährige Überleben im Sommerquartier, wo gebrütet wird.“ 11
Einige Vögel legen auf ihrem Zug enorme Strecken zurück, so zieht z.B. der Weisstorch bis nach Afrika. Dabei legt er bis zu 400 km bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h täglich zurück. 12
1.4.1. Langstreckenzieher
Einige Arten ziehen regelmäßig über sehr weite Entfernungen und sind demnach Langstreckenzieher, wie z.B. der Weißstorch (Ciconia ciconia), Rauchschwalbe (Hirundo rustica), Kranich (Grus grus) oder Kuckuck (Cuculus canorus). Der Nachtzug ist unter ihnen weit verbreitet. Während ihres Zuges Rasten sie häufig mehrere Wochen lang um ihre Depotfettanreicherungen 13 aufzufüllen. Sie räumen im Herbst ihr Brutgebiet vollständig und überwintern in einer gänzlich anderen Klimazone der Erde. Die meisten von ihnen wechseln von Europa in die Tropen Afrikas südlich der Sahara. Die Langstreckenzieher leben somit das ganze Jahr in warmen Klimaten und kennen keinen Winter. Die meisten Insekten- und Weichfresser gehören zu dieser Gruppe, da für sie Nahrung im Winter in Deutschland nicht ausreichend vorhanden ist. 14
10 Vgl. Bezzel, Einhard und Roland Rinzigner: Ornithologie. Gustav Fischer Verlag München
1990. S. 376 (Im Folgenden: Bezzel 1990)
11 Reichholf 1976, S. 133.
12 Vgl. http://www.br-online.de/wissen-
bildung/collegeradio/medien/hsu/vogelflug/hintergrund/#modul3. abgerufen am: 10.06.03
17:20 Uhr
13 Auf die Depotfettbildung wird in Kap. 4.3. näher eingegangen.
14 Vgl. Gatter, Wulf: Vogelzug und Vogelbestände in Mitteleuropa. 30 Jahre Beobachtung des Tageszugs am Randecker Maar. Aula-Verlag, Wiebelsheim 2000. S. 14 (Im Folgenden: Gatter
2000).
5
1.4.2. Kurzstreckenzieher
Vogelarten, mit geringer ausgeprägtem Zugverhalten nennt man Kurzstreckenzieher. Ihr Überwinterungsgebiet liegt nördlich der Sahara. Hierzu zählen die Bachstelze (Motacilla alba), Bergfink (Fringilla montifringilla), Star (Sturnus vulgaris) oder Feldlerche (Alauda arvensis). Sie überwintern in Klimazonen, die jener ähnlich ist, in der sie brüten. Die meisten Kurzstreckenzieher wandern nach Südwesten in milde, vom Golfstrom beeinflusste Gebiete. Unter den Kurzstreckenziehern ist sowohl der Tag- wie auch der Nachtzug verbreitet, jedoch ist der Tagzug in der Mehrzahl. 15
2. Lebensraum und Biologie des Weißstorchs (Ciconia ciconia)
Der Weißstorch gehört zur Ordnung der Ciconiiformes, der Schreitvögel und bildet in ihnen die Familie der Ciconiidae Insgesamt 17 Storchenarten leben heute auf der Erde 16
Der Weißstorch misst etwa 80cm vom Scheitel bis zur Fußsohle und ist damit einer der größten Vögel unserer Heimat. Beim Flug streckt er Hals und Beine lang aus. Die Flügelspannweite beträgt etwa 2m, dass eignet sich besonders gut zum „segeln“. Die 35cm langen Beine sind besonders gut geeignet für das Waten im Wasser. Der Schnabel ist 14 - 19cm lang und wird ähnlich wie eine Pinzette genutzt. Männchen wiegen ca. 3800g, Weibchen 3300. Das Männchen ist etwas größer und besitzt einen längeren, stärkeren Schnabel, als das Weibchen.
Beim Schlüpfen tragen die Storchenküken ein lockeres, schmutzigweißes Dunengefieder, das nach etwa einer Woche durch ein dichteres, längeres und reinweißes Dunenkleid ersetzt wird. In den ersten Wochen nach dem Ausfliegen lassen sich die Jungvögel an der schwarzen Schnabelspitze und den schmutzigroten Beinen erkennen.
15 Vgl. Gatter 2000. S. 14
16 Vgl. Bezzel, Einhard Dr.: BLV Handbuch. Vögel. BLV Verlagsgeselllschaft mbH, München
1996. S. 17. S. 94 (Im Folgendem: Bezzel 1996)
6
Das Brutareal des Weißstorchs umfasst Europa, Westasien und Nordafrika. 17 Ein großes Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Nordwesteuropa bis nach Russland, und von Griechenland bis hinein nach Kleinasien. Die Nordgrenze bildet heute Dänemark und die Süd- und Ostküste der Ostsee bis zum Finnischen Meerbusen. Vom Finnischen Meerbusen verläuft die Verbreitungsgrenze in südöstl. Richtung entlang St. Peterburg - Moskau zum Oberen Don am 40. Breitengrad. Dann biegt sie nach Südwesten, um westlich der Halbinsel Krim in der Ukraine das Schwarze Meer zu erreichen. Die Westgrenze verläuft von den Niederlanden aus nach Süden bis ins französische Elsaß und läuft dann in südöstl. Richtung zur Ostküste der Adria, der sie bis Griechenland folgt. Mitteleuropa, westlich der deutschfranzösischen Grenze, ist praktisch unbesiedelt. In Südwesteuropa und Nordafrika befindet sich ein weiteres wichtiges Verbreitungsgebiet, Spanien, Portugal, Marokko, Algerien und Tunesien. Die bedeutendsten Vorkommen der Art liegen in Osteuropa und Westasien. Seit ein paar Jahrzehnten ist ein Vorkommen von Brutpaaren in der südafrikanischen Kapprovinz bekannt. Wahrscheinlich Vögel, die mal den Rückzug verpasst haben. Vor allem im westlichen Mitteleuropa sind viele Populationen seit Mitte der 90er Jahre regelrecht zusammen gebrochen. Immer mehr Gebiete verwaisen und es entstehen Lücken, die sich weiter ausdehnen.
Die amphibische Lebensräume, also die Übergangszonen zwischen Wasser und Land, gehören zu den produktivsten Ökosystemen. Dort fühlt sich der Weißstorch wohl, viel Wasser, Tümpel und Feuchtwiesen und doch auch Wiesen mit Insekten, Mäusen, etc. Als Nahrung bevorzugt er Heuschrecken, Käfer, Raupen, Regenwürmer, Frösche und andere Amphibien, gelegentlich Maulwürfe, Fische, Krebse, Eidechsen, Schlangen, kleinere Vögel und Eier von Bodenbrütern. 18 Nirgendwo sonst gibt es so ein hohes Nahrungsangebot. Daher gibt es die größten Weißstorchkolonien Nordwest-, Mittel- und Osteuropas in solchen feuchten Niederungsgebieten; auch heute finden sich fast alle in Deutschland brütenden Weißstorchpaare entlang von Flussläufen. Aufgefallen ist, dass die Weißstörche heutzutage in einem Nahgebiet und
17 Stand 1993
18 Vgl. Bairlein, Franz und Hans Rudolf Henneberg: Der Weißstorch (Ciconia ciconia) im Oldenburger Land. Oldenburg 2000. S.11f. (Im Folgenden: Bairlein 2000)
7
Ferngebiet jagen. Während der Bebrütung der Eier und den ersten Wochen der Jungenaufzucht wird meist im Nahbereich gejagt, ca. 2 1/2km um den Horst herum. Danach wird hauptsächlich der Fernbereich von ca. 8km genutzt. Das ist damit zu erklären, dass das Nahrungsangebot in unmittelbarer Nähe oft nicht zur Brutaufzucht ausreicht. Die größere Entfernung beeinträchtigt allerdings die Effektivität der Nahrungssuche, da die Elterntiere längere Zeit benötigen. Daher wird die Chance geringer viele Jungtiere erfolgreich aufzuziehen. Ausnahme: sollten die weiter entfernten Gebiete ein wirklich hohes Nahrungsangebot sichern, so nehmen die Tiere den Flug gerne in Kauf, da es wirklich mehr Nahrung gibt und das den Aufwand aufwiegt. In Gebieten mit intensiver Grünlandnutzung liegt das Nahrungshabitat zwischen 800 und 3000ha. In weniger intensiv bewirtschafteten Gebieten ist die Größe geringer und liegt bei etwa einem zehntel der anderen Größe, da das Nahrungsangebot viel höher ist.
Neu beim der Nahrung ist, dass man Störche sogar heut auf Müllkippen sieht, die fast ausschließlich von Essens- und Schlachtabfällen leben; auch Aas wird nicht verschmäht. Der tägliche Nahrungsbedarf eines ausgewachsenen Vogels liegt bei 500g, Jungvögel benötigen sehr viel mehr und fressen bis zu 1200g Futter pro Tag. Unverdauliche Nahrungsmittel werden wieder herausgewürgt, Gewölle.
2.1. Die Brutzeit
Da vom Horstbau bis zum Ausfliegen der Jungen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Menschen ablaufen, weiß man sehr viel über die Fortpflanzung und Brutpflege der Weißstörche.
Wenn Störche noch in größerer Zahl vorkommen, brüten sie am liebsten in kolonieähnlichen Ansammlungen, gelegentlich auch zusammen mit anderen Vogelarten wie Kuh- und Graureihern (Bubulcus ibis und Ardea cinerea). Die Save - Stromaue in Kroatien ist solch ein Paradies. Auf manchen Hausdächern befinden sich bis zu 5 besetzte Storchenhorste. 1989 brüteten in dem Storchendorf Cigoc auf engem Raum mehr als 50 Storchenpaare.
8
Storchenhorste sind gewaltige Bauwerke, die oft über Jahrzehnte genutzt werden. In Langensalza bei Erfurt soll ein und derselbe Horst seit 1549, also seit etwa 240 Jahren, von Störchen benutzt worden sein. Bald nach der Heimkehr aus den Winterquartieren beginnen die Brutpartner mit der Ausbesserung des Horstes, und selbst während der Jungenzucht werden oft Äste, Heu und Nistmaterial in den Horst mitgebracht und eingebaut. Die Horste können im Laufe der Jahre gewaltige Ausmaße annehmen. Bei einem Durchmesser von 1 - 2m und einer Höhe von 4m wiegen solche „Burgen“ häufig 500 - 600kg. Der Unterbau eines Storchennestes besteht aus meist daumendicken Ästen, länger als 1m. Ist dieser fertig gestellt bringen die Störche Reisig und kleinere Äste und verweben sie miteinander, so dass sie die Hauptmasse des Horstes ausmachen.
Besetzte Storchennester bieten auch anderen Tieren Wohnstatt. Meist Haussperling (Passer domesticus) und Star (Sturnus vulgaris), beobachtet auch Domfalken (Falco tinnunculus) und Dohlen (Corvus monedula). In Mittel- und Westeuropa errichten Störche bevorzugt ihre Horste auf den höchsten Gebäuden. In Nordafrika und einigen Ländern Südosteuropas werden hauptsächlich Bäume genutzt. Trockene Steppengebiete Spaniens Stiel- oder Korkeichen und Pienien; Portugal Eukalyptusbäume. Gerne brüten sie auch auf Niederspannungsleitungsmasten, die oft extra Nistplatten bekommen, damit es nicht zu Stromausfällen kommt.
Unmittelbar nach Ankunft im Brutgebiet, Westeuropa etwa Ende März bis Mitte April, besetzen die Storchenmännchen die Horste. Er vertreibt alle anderen Interessenten und Eindringlinge, außer es sind Weibchen. Oft verteidigt ein Männchen mehrere Horste, von denen er später aber die anderen abgeben muss. Landet ein Weibchen, so wird es mit anhaltendem Klappern willkommen geheißen. Bis zu 10mal täglich paaren sich die Störche in den ersten 2 Wochen. Die sprichwörtliche „Treue“ gibt es nicht. Störche führen eine saisonale Einehe, im Herbst ziehen Männchen und Weibchen getrennt nach Afrika, und nur die Sehnsucht nach dem bekannten Horst kann sie wieder zusammen führen. Die meisten Störche kehren im Alter von 3 Jahren erstmals in ihr Geburtsgebiet zurück. Sie sind dann schon geschlechtsreif, aber nur ca. jeder zehnte nimmt am Brutgeschehen teil.
9
Bald nach der Paarung beginnen die Störche mit der Eiablage. Im Abstand von 2 oder 3 Tagen werden die Eier gelegt. Mittlere Gelegestärke 3 - 4. Hängt aber von jährlichen Schwankungen ab. Am häufigsten 3er Gelege, dann 4er Gelege. 5er und 6er Gelege eher Ausnahme. Wesentlich niedriger als die Zahl der Eier ist die Anzahl der ausfliegenden Jungtiere, 1 -2. Eier des Weißstorchs sind matt weiß. Ihre Größe kann regional leicht variieren, mittlere Eigröße von 73,0 X 51,8mm, Durchschnittsgewicht 110g. Sowohl Männchen als auch Weibchen beteiligen sich am Brutgeschehen. Sie lösen sich mehrmals am Tag ab. Kehrt der eine wieder heim zum Horst, so wird er mit lautem Geklapper empfangen. Etwa 32Tage nach Brutbeginn kündigt sich das Schlüpfen der Küken an. Der Altvogel betastet die Eier und stochert im Nestboden umher. Die Neugeborenen wiegen nur 65 - 80g und sind zunächst blind. Öffnen aber nach wenigen Stunden die Augen. In den ersten 3 Wochen muss einer der Altvögel ständig beim Nest bleiben und die Küken beschützen, während der andere auf Nahrungssuche geht. Anfangs können sich die Küken nur von kleinen zarten Beutetieren ernähren. Sie fressen vom ersten Tag an selbständig. Der Altvogel würgt das Futter in die Nestmulde, wo es von den Küken verschlungen wird. Nach einigen Tagen bedrängen die Küken ihre Eltern schon nach Futter. Sind sie 3Wochen alt, so ist ihnen nichts Essbares zu groß. Und es wird um das Essen gerangelt und gezerrt. An heißen Tagen und Trockenheit werden die Jungen von den Eltern zusätzlich getränkt. Etwa vom 25. Lebenstag können sich beide Eltern um das Futter kümmern. Droht eine Gefahr, z.B. durch einen Greifvogel so fallen die Jungtiere in „Akinese“, sie drücken sich tief in die Nestmulde, damit sie nicht die Aufmerksamkeit des Feindes erregen. Ihr Geburtsgewicht verzehnfacht sich innerhalb der ersten 2 Wochen. Mit 3Wochen nehmen sie täglich150 - 200g zu, und verschlingen das 3 - 4fache. Das Höchstgewicht haben sie in der 7. - 8. Woche. 7. Lebenswoche sind sie fast so groß wie ihre Eltern, ihr Schnabel unterscheidet sie noch, etwas schwärzlich. Sie beginnen mit den ersten Flugübungen, mit unbeholfenem Flügelschlagen und kleinen Hüpfern. Nicht selten führt der Jungfernflug zu einer Notlandung am Boden, oder einem anderen Storchennest. Dort wird er meist vertrieben, manchmal kommt es aber auch dazu, dass die „Adoptiveltern“ ihn eine Zeit lang mit füttern. Im Alter von 8 - 9 Wochen sind
10
alle Jungstörche flügge, sie begleiten die Eltern nun zur Nahrungssuche, um zu lernen. Im Alter von 3 Monaten können sie sich selbständig ernähren und sind unabhängig. Sie finden sich zu kleineren Jungstörchentrupps zusammen und bereiten sich auf den Flug ins Winterquartier vor. Die Periode vom Ei bis zur Auflösung der Familie dauert 16 Wochen. Aus diesem Grund haben es Spätheimkehrer, die aufgrund Nahrungsmangels im Wintergebiet zu spät sind, kaum eine Chance ihre Brut aufzuziehen. In „Störungsjahren“ ist der Bruterfolg insgesamt sehr gering oder fällt sogar ganz aus.
2.2. Storchenzug und Überwinterung - Zugweg, Winterquartiere
Anfang August packt die Vögel das Reisefieber. Zuerst sind die Jungvögel verschwunden, etwas später folgen die Altvögel. Durch die Beringung der Störche konnten die Zugwege ermittelt werden, sowie auch andere Eigenschaften wie Partnerschaft, Todesursachen, Höchstalter, etc. Allerdings birgt die Bringung auch Gefahren. Sitzt der Ring oberhalb des Knies kann es passieren, dass der Storch durch seine eigene „Klimaanlage“, bespritzen der Beine mit Harnstoff, um das Blut zu kühlen, den Ring in Zusammenhang mit der Harnsäure am Beim kleben hat. Dieser Ring wird immer dicker und fester, so dass er sogar das Bein abschnüren kann. Die Störche können nicht mehr laufen und verhungern. Der Ring kann verhaken, verschmutzen, irgendwo hängen bleiben und so Verletzungen verursachen.
In einigen Ländern Westeuropas wurde die Beringung völlig eingestellt, durch die Weiterentwicklung der Technik kann man heute über Radar und Satelliten die Störche überwachen.
Es gibt zwei Zugrouten, direkt um das Mittelmeer herum. Die so genannte Zugscheide, eine imaginäre Linie, trennt die Populationen in Ost- und Westzieher. Sie verläuft von Holland zum Südwestfuß des Harzes von dort nach Bayern bis zum Alpenfuß. Störche, die südlich und westlich dieser scheide brüten, ziehen über die Westroute, Störche, die nördlich und östlich brüten, ziehen über die Ostroute. Zu beiden Seiten der Zugscheide existiert ein mehr oder weniger breites „Zugscheiden - Mischgebiet“, aus dem die Störche in wechselnder Häufigkeit in beide Richtungen abziehen können.
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Die Westzieher überqueren, um Afrika zu erreichen, die Strasse von Gibraltar. Insgesamt etwa 35000 Störche. Weißstörche erreichen auf diesem Weg Afrika, die meisten dieser Vögel sind in Spanien und Portugal zu Hause, nur wenige kommen aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland und anderen Ländern Nordwesteuropas. Durch Marokko gelangen die Westzieher nach Mauretanien, überfliegen die Wüstengebiete der westlichen Sahara und erreichen ihre Überwinterungsgebiete in den Savannen bzw. in der Sahelzone südl. der Sahara zw. Senegal und Kamerun. Die wichtigsten Winterquartiere sind das Senegaltal und -delta, das Niger-Binnendelta in Mali und das Tschadbecken in Niger und Nigeria. Auch die in Nordafrika brütenden Weißstörche überwintern in Westafrika. Marokkanische Brütvögel überqueren die westl Sahara zusammen mit europ. Störchen, oder sie orientieren sich mehr nach Osten und überfliegen die zentrale Sahara zusammen mit algerischen Brutvögeln. Die Störche Tunesiens folgen der gleichen Route oder aber gelangen entlang des Algerien - Libyen Grenzbereichs direkt zum Tschadsee. Etwa 10000Störche halten sich im subsaharischen Westafrika auf.
Die Mehrzahl der Störche gehört zu den Ostziehern. Sie erreichen in Bulgarien das schwarze Meer und folgen der Küstenlinie zum Bosporus. In gewaltigen Trupps überfliegen sie in schmaler Front die Meerenge des Bosporus , überqueren nahe Adena den Golf von Iskenderun und schwenken nach Süden, um der Mittelmeerküste durch den Libanon und Israel zu folgen; sie überqueren die Sinai - Halbinsel und den Golf von Suez und erreichen den afrikanischen Kontinent in Ägypten. Entlang des Niltals ziehen die Störche weiter nach Süden, wobei die Nilschleife bei Dongola im Nordsudan abgeschnitten und die Nubische Wüste überflogen werden muss. Die Vögel erreichen den Sudan, wo sie eine dreiwöchige Zwischenrast einlegen. Gestärkt wird die Reise fortgesetzt, um die Wintermonate im östlichen und südlichen Afrika zu verbringen. Während der Reise gibt es oft Kollisionen mit Flugzeugen, wobei die Zahl zurückgegangen ist durch die genauen Beobachtungen des Vogelzugs.
Weißstörche legen während des Zuges durchschnittlich 150 - 200km, maximal 300km, täglich zurück. Durchschnittliche Fluggeschwindigkeit 50km/h. Sie sind ca. 2 Monate unterwegs. Der Rückweg dauert nur 6 Wochen, angesichts der bevorstehenden Brutsaison. Nur vereinzelte Störche geraten von den
12
Hauptrouten ab, gelangen nach Sizilien und überqueren von dort das Mittelmeer, um am Kap Bon in Tunesien Afrika zu erreichen. Warum der Umweg, das Mittelmeer zu umfliegen?
Störche sind Segler und nutzen die Thermik. Nur das lässt sie solche Strecken zurücklegen und Höhen von 1000m nutzen. Sie nutzen die Thermik und Bewegen sich in kreisenden Bewegungen in die Höhe, im Gleitflug verlieren sie langsam an Höhe bis sie die nächste Thermik wieder nutzen (Energiefreundlich) der größte Teil des Weges wird mit dieser Technik zurückgelegt. Nachts müssen sie rasten, da Thermik durch Sonne und Hitze entsteht. Über dem Meer, wo ständig kühles Wasser an die Oberfläche treibt gibt es kaum Aufwinde. Daher wird das Meer an seinen engsten Stellen überflogen. Dicht über dem Wasser fliegen sie der Küste mit schwerfälligem Flügelschlagen entgegen. Bei ungünstigem Wetter stürzen nicht selten Störche ins Meer und ertrinken.
In den Steppen und Savannen Afrikas endet der Zug. Nur dort, wo genügend Nahrung vorhanden ist, verweilen die Störche länger. In manchen Jahren überwintern die Ostzieher bereits in Kenia und Tansania, in anderen Jahren zieht der Grossteil in südl. Afrika. Die Wahl läuft also ausschließlich über das Nahrungsangebot. Insektenplagen sind für den Storch das reinste Schlaraffenland, Heuschrecken, etc. Riesige Storchentrupps folgten viele hundert Kilometer weit und über Wochen hinweg wanderten Heuschreckenschwärmen hinterher und ernährten sich ausschließlich von ihnen. Bevor Insektizide den Speiseplan verkleinerten. In Südafrika hat in manchen Gebieten die Bewässerungslandwirtschaft die Lebensbedingungen für den Weißstorch erheblich verbessert. Sie fressen dort bevorzugt die Raupen des „grünen Luzernenschmetterling“. Auch nutzen sie Buschfeuer, um flüchtende Kleintiere sofort zu fressen, Schlangen, Ratten, Mäuse. Aber auch Frösche frisst er in Afrika, bsp. im feuchten Hochtal vom Königreich Lesotho. Zwar ist dort das Wetter unwirtlich, aber das Nahrungsangebot von Amphibien sehr hoch. Wasser gehört immer zu einem geeigneten Weißstorch-Winterquartier. Rastgebiete mit kleinen Tümpeln in denen dann tausende Störche während der Mittagszeit trinken und rasten.
13
2.3. Vom Aussterben bedroht - Die Gefährdung und die Ursachen
Die Intensivierung der Landwirtschaft und der Anbau von Monokulturen im
20. Jahrhundert hat die Nahrungsgrundlage des Weißstorchs stark eingeschränkt. Feuchtgebiete wurden trockengelegt und Schädlinge mit chemischen Mitteln bekämpft, Fluss- und Bachläufe begradigt und eingedolt und damit die Überschwemmung von Wiesen verhindert.
Eine große Gefahrenquelle bilden die Strommasten, mindestens 60% der in Deutschland verunglückten Störche sind Stromopfer. 19
Es sterben auch immer wieder Störche durch Zusammenstösse mit Autos und Bahnen.
Gefährdet sind die Störche in Afrika durch Storchenjagden und Pflanzenschutzmittel.
3. Orientierung und Navigation beim Vogelzug
4. Vogelzug und Physiologie
Der Vogelzug ist ein weltweites Phänomen. Die Vögel orientieren sich an den Nahrungsangeboten und ziehen in Gebiete mit besseren Nahrungsbedingungen. Ausgelöst wird das Zugverhalten durch die Tageslänge, durch bestimmte Witterungsverhältnisse und durch hormonelle Ursachen.
4.1. Endogene Rhythmen
Es finden Rhythmen unabhängig von Außenbedingungen statt und zwar Tages-und Jahresrhythmen. Sie werden als circadiane 20 bzw. circannuale 21 Rhythmen
19 Vgl. Bezzel 1996. S. 95
20 „Circadiane Rhythmen […] lassen sich bei fast allen Organismen - vom Bakterium bis zum Menschen - nachweisen. Sie sind Ausdruck der Anpassung eines Organismus an die regelmäßigen geophysikalischen Veränderungen der Umwelt. Circadiane Rhythmen sind dadurch definiert, daß sie unter konstanten Umweltbedingungen, d.h. ohne tageszeitliche Information, erhalten bleiben […]. Unter natürlichen Umweltbedingungen wird der endogene Rhythmus durch so genannte Zeitgeber auf die 24 h Periodik der Umwelt synchronisiert. Der wichtigste natürliche Zeitgeber ist der Licht-Dunkelwechsel.“ Entnommen: http://www.unistuttgart.de/bio/tierphys/wollnik/circadianerhythmen.htm, abgerufen am 07.06.03 17:56Uhr
21 „Jahresrhythmen oder saisonale Rhythmen zeigen die Anpassung der Tiere an jahreszeitliche Veränderungen der Umwelt. Beispiele für saisonale Rhythmen sind Vogelmauser und Vogelzug oder Veränderungen des Körpergewichts und der Reproduktionsfähigkeit. Bei vielen Tieren ist die Paarungsbereitschaft auf eine bestimmte Jahreszeit beschränkt, so z.B. bei verschiedenen Hamsterarten auf das Frühjahr oder beim Rotwild auf den Herbst. Dadurch ist
14
bezeichnet. Allerdings bedarf es richtender Einflüssen, damit die „innere Uhr“
mit der Außenwelt synchron laufen kann. Man bezeichnet diese Variabeln als
Zeitgeber. Z.B. sind in Experimenten bei denen Vögeln unter konstanten
Bedingungen gehalten werden periodische Abläufe zur Umwelt verschoben.
Bei einigen Vögeln wurden endogene circannuale Periodizitäten nachgewiesen,
jedoch ist die Reichweite dieser Phänomene unbekannt. Es wird angenommen,
dass die circannualen jüngeren Ursprungs sind als die circadianen und das es
daher keine allgemeine Ahnenart gibt. Daher ist anzunehmen, dass in der
Stammesentwicklung circannuale Periodizitäten verschiedene Male entstanden
sind. 22
4.2. Innere Kontrollorgane
Durch einzelne Experimente wurde nachgewiesen, dass verschiedene
Hormondrüsen eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Vogelzugs haben. In
den 1960er Jahren entdeckte Michael Menaker von der Princeton Universität,
dass Melatonin 23 im Tagesverlauf zu- und abnimmt. Das Melatonin wird im
Vogelhirn von der Epiphyse, der Zwirbeldrüse nahe dem Hypothalamus
produziert. Entfernte man Spatzen die Epiphyse, so verloren sie ihre „innere
Uhr“, wurde ihnen wieder eine eingesetzt, so zeigten sie wieder einen
ausgedehnten endogenen Rhythmus. 24
gewährleistet, dass die Geburt und Aufzucht der Jungtiere in Monate mit milden Temperaturen und ausreichendem Nahrungsangebot fällt. Da die Dauer der Trächtigkeit bei den einzelnen Tierarten unterschiedlich ist, kann das günstige Nahrungsangebot nicht der unmittelbare Auslöser für die Paarungsbereitschaft sein. Vielmehr müssen die Tiere Verhalten und physiologischen Status mit den saisonalen Veränderungen der Umwelt synchronisieren. Ein wichtiges Umweltsignal für die Steuerung saisonaler Rhythmen ist die Photoperiode, d.h. die Änderung der Tageslichtlänge. Bei vielen Tierarten werden saisonale Rhythmen ausschließlich durch Veränderungen der Tageslichtlänge reguliert. Diese Arten werden als photoperiodisch bezeichnet. So sind Goldhamster bei Haltung unter Langtagbedingungen (d.h. mehr als 12,5 h Licht pro Tag) ständig reproduktiv. Unter Kurztagbedingungen (d.h. weniger als 12 h Licht) sind die Plasmaspiegel der Geschlechtshormone (Östrogen bzw. Testosteron) dagegen sehr gering, und die Gonaden (Ovarien, Testes) nicht funktionsfähig. Andere Tierarten, wie z.B. der Europäische Feldhamster, haben eine endogene circannuale Uhr. Circannuale Rhythmen zeigen unter konstanten Laborbedingungen eine Periodenlänge von ungefähr einem Jahr, unter natürlichen Umweltbedingungen werden sie über den Zeitgeber Photoperiode auf den Jahresgang synchronisiert. Entnommen: http://www.unistuttgart.de/bio/tierphys/wollnik/saison.htm abgerufen am 07.06.03, 17.59 Uhr
22 Curry-Lindahl 1982. S. 161
23 Melatonin ist das Hormon der Zirbeldrüse. Seine Bildung unterliegt einem tageszeitlichen
Rhythmus, wobei nachts die Melatoninkonzentration deutlich höher liegt als tagsüber.
24 vgl. http://www.g-o.de/kap4b/40be0084.htm stand 07.06.03 aufgerufen am 07.06.02, 19.03
Uhr
15
Quote paper:
Jennifer Moczko, 2003, Überwinterungsstrategien einheimischer Vögel, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
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DOI
Unterrichtseinheit: Vögel im Winter (1. Klasse)
Regional History and Geography (Basic Primary School Pedagogy)
Lesson Plan, 16 Pages
"Irgendwie Anders" - Kreativer Umgang mit dem Bilderbuch von...
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Lesson Plan, 13 Pages
Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Bilderbuch "Irgendwie A...
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Lesson Plan, 8 Pages
Vom 'Ich bin Ich' zu 'Irgendwie Anders' - Handlungs- u...
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Lesson Plan, 15 Pages
Biolology - Didactics: Überwinterungsstrategien einheimischer Vögel is now available as a printed book
Jennifer Moczko has published the text Überwinterungsstrategien einheimischer Vögel
Jennifer Moczko has uploaded a new text
Unterrichtspraxis Biologie 5/2. Bau und Lebensweise von Wirbeltieren. ...
Wolfgang Klemmstein, Harald Kähler
Knypplade Fåglar - Geklöppelte Vögel - Oiseaux en Dentelle
Ulla Fagerlin, Birgitta Hulterström
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