1
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 2
Abkürzungsverzeichnis 3
1. Einleitung 4
1.1 Einführung und Problemstellung 4
1.2 Gang der Untersuchung 4
2. Hauptteil 5
2.1 Definition und Zielsetzung des EU-Agrarmarktes 5
2.2 Entwicklung der EU-Agrarpolitik 6
2.3 Beteiligte Organe und Entscheidungsprozess 7
2.3.1 Europäische Kommission 7
2.3.2 Rat der Europäischen Union 7
2.3.3 Europäisches Parlament 8
2.3.4 Entscheidungsprozess 8
2.4 Grundlegung des EU-Agrarmarktes 10
2.4.1 Gemeinsame Marktordnungen (GMO) 10
2.4.2 Entwicklung des ländlichen Raumes 11
2.4.4 Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAFGL) 13
2.5 Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Agenda 2000 14
2.5.1 Reformziele 14
2.5.2 Europäische Erweiterung 15
3. Schlussteil 16
3.1 Kritische Würdigung 16
3.2 Ausblick 17
Literaturverzeichnis 19
2
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Beteiligte Organe und Ausschüsse im Agrarbereich
Abbildung 2 : Arten von gemeinsamen Marktorganisation
Abbildung 3 : Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes
Abbildung 4 : Überblick EU-Haushalt 2002 und EAFGL-Ausgaben
Abbildung 5 : Bewerberländer - Rolle des Agrarsektors
3
Abkürzungsverzeichnis
a.a.O. am angegebenen Ort AdR Ausschuss der Regionen Art. Artikel AStV Ausschuss der ständigen Vertreter der Mitgliedsstaaten EAFGL Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft EG Europäische Gemeinschaft EGV Vertrag der Europäischen Gemeinschaften etc. et cetera EU Europäische Union EWG Europäische Wirtschaftgemeinschaft f folgende ff fortfolgende GAP Gemeinsame Agrarpolitik GMO Gemeinsame Marktordnungen Hrsg. Herausgeber S. Seite SA LaWi Sonderauschuss Landwirtschaft SAPARD Special Accession Programme for Agriculture and Rural Development vgl. vergleiche WSA Wirtschafts- und Sozialausschuss z.B. zum Beispiel
4
1. Einleitung
1.1 Einführung und Problemstellung
Obwohl im landwirtschaftlichen Sektor nur etwa vier Prozent aller Beschäftigten der Gemeinschaft tätig sind, die nur drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erwirtschaften 1 , genießt der Agrarmarkt sowohl national wie in der
gemeinschaftlichen Politik besonderen Vorrang. Allein für die Agrarpolitik sind etwa die Hälfte des EU-Haushaltes vorgesehen, welches es - gemessen an den Ausgabenzum wichtigsten Politikbereich der EU macht.
Gleichzeitig ergeben sich gegenwärtig immer neue Realitäten und Herausforderungen: Globalisierung des Welthandels, gezielte Qualitätsansprüche der Verbraucher und die Erweiterung der Union setzen den Agrarmarkt unter einen permanenten Reformdruck. 2
Im Spannungsfeld von nötigen Reformen und politischen Widerständen der derzeitigen Nutznießer wird an den modernen Agrarmarkt die Anforderung gestellt, neben den Bedürfnissen des ländlichen Raumes auch die Erwartungen der heutigen Gesellschaft und die Notwendigkeiten im Umweltbereich zu berücksichtigen. 3
1.2 Gang der Untersuchung
Die vorliegende Arbeit soll einen komprimierten Überblick über die Grundlagen, Zie le und Methoden des europäischen Agrarmarktes geben und ein Verständnis vermitteln, wie dieser auch zukünftig unter den gegebenen Bedingungen handlungsfähig bleibt.
1 Vgl. Europäische Kommission (Hrsg.): Teurer Agrarmarkt, in: http://www.europa.eu.int/comm/agriculture/index_de.htm, 19.11.2003
2 Vgl. ders.: Die GAP-Reform: langfristige Perspektive für eine nachhaltige Landwirtschaft, in: http://www.europa.eu.int/comm/agriculture/index_de.htm, 19.11.2003
3 Vgl. Heinemann: Agrarpolitik, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Europäische Union, Heft Nr. 279, Bonn 2003, S. 18
5
Im Hauptteil folgen, ausgehend von der Begriffsbestimmung, eine kurze Schilderung der Ent wicklung der Agrarpolitik sowie eine Erläuterung der beteiligten Organe und des Entscheidungsprozesses. Kernstück der Arbeit ist die Darstellung der Grundlegung sowie der zukünftigen Rahmenbedingungen des europäischen Agrarmarktes. Im Schlussteil soll mittels einer kritischen Würdigung und eines Ausblickes der aktuelle Stand der Auseinandersetzung und die zukünftigen Entwicklungen kurz dargelegt werden.
2. Hauptteil
2.1 Definition und Zielsetzung des EU-Agrarmarktes
Der europäische Agrarmarkt wird geregelt durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP). Sie umfasst eine Reihe von Bestimmungen und Mechanismen zur Regelung der Produktion und Verarbeitung von und des Handels mit landwirtschaftlichen Produkten in der Europäischen Union. Die Rechtsgrundlage einer einheitlichen Agrarpolitik für die ganze Gemeinschaft bilden dabei die Artikel 32 bis 38 von Titel II des EG-Vertrages. 4
Gemäß Art. 33 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft zielt die GAP darauf ab, die Produktivität zu steigern, die Versorgung der Verbraucher zu angemessenen Preisen sicherzustellen, die Märkte zu stabilisieren und den Landwirten ein gerechtes Einkommen zu garantieren. 5
Durch den starken Eingriff in den Marktprozess bezeichnet man den EU-Agrarmarkt als klassisches Marktordnungsmodell, bei dem an die Stelle der Vertragsfreiheit ein enges Bündel normativer Vorschriften getreten ist. 6
4 Vgl. Europäische Kommission (Hrsg.): Grundlagen EU Agrarmarkt, in: http://www.europa.eu.int/comm/agriculture/index_de.htm, 19.11.2003
5 Vgl. Arndt, S.150
6 Vgl. ebenda, S. 149
Arbeit zitieren:
Anja Repke, 2003, Der Europäische Agrarmarkt, München, GRIN Verlag GmbH
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