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Strategische Kontrolle im Rahmen einer wert- und risikoorientierten Unternehmensführung

Title: Strategische Kontrolle im Rahmen einer wert- und risikoorientierten Unternehmensführung

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Steuer (Author)

Business economics - Controlling
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Einleitung

Wie wichtig das Thema einer wert- und risikoorientierten Unternehmensführung in der wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion geworden ist, zeigt sich alleine an der Tatsache, dass die Veröffentlichungen zu diesem Thema stetig steigen und die Ansätze kontrovers diskutiert werden. Doch auch die wachsende Zahl jener Unternehmen, die die Wert- und Risikoorientierung in ihr strategisches Zielsystem aufnehmen, ist ein Zeichen für die zunehmende Bedeutung. Viele Autoren sehen deshalb die Wertorientierung als primäres, fest zu etablierendes Leitziel der Unternehmung. 1 „Wir gelangten zu dem Ergebnis, dass die konsequente Wertorientierung heute ein „Muss“ ist“. 2 Gerade deshalb ist es für ein Unternehmen von entscheidender Bedeutung, ob die gewählte Strategie zur Wert- und Risikoorientierung auch die gewünschten Wirkungen erzielt. Denn die Gefahr von Fehlentscheidungen und ein hohes Selektionsrisiko bei der Strategieplanung und -implementierung sind mit negativen Konsequenzen für das Unternehmen verbunden. Um einige dieser Gefahren zu minimieren oder gar zu kompensieren erscheint es sinnvoll – wie auch bei anderen strategischen Prozessen – die strategische Kontrolle in den Rahmen einer wert- und risikoorientierten Unternehmensführung einzubinden. Die Darstellung der strategischen Kontrolle und der wert- und risikoorientierten Unternehmensführung sowie die angesprochene Einbindung der strategischen Kontrolle in die Wert- und Risikoorientierung sollen im Rahmen dieser Arbeit geschehen. Die Arbeit folgt dem Aufbau, dass zuerst Begründungen, Anforderungen und Ziele sowohl der strategischen Kontrolle als auch der wert- und risikoorientierten Unternehmensführung dargestellt werden, um dann jeweils anschließend auf die Typen strategischer Kontrolle bzw. Verfahren der wert- und risikoorientierten Unternehmensführung einzugehen. Dies geschieht jeweils getrennt, für die strategische Kontrolle im zweiten Abschnitt und für die wert- und risikoorientierte Unternehmensführung im dritten Abschnitt. Anschließend soll in vierten Abschnitt die Integration der strategischen Kontrolle in eine wert- und risikoorientierte Unternehmensführung vorgenommen werden. Die Arbeit schließt im fünften Abschnitt mit dem Fazit und einem kurzen Ausblick auf künftige Entwicklungen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Strategische Kontrolle

2.1 Begründung, Anforderungen und Ziele

2.2 Typen strategischer Kontrolle

3 Wert- und Risikoorientierte Unternehmensführung

3.1 Begründung, Anforderungen und Ziele

3.2 Verfahren einer wert- und risikoorientierten Unternehmensführung

4 Strategische Kontrolle im Rahmen einer wert- und risikoorientierten Unternehmensführung

4.1 Begründung, Anforderungen und Ziele

4.2 Integration der strategischen Kontrolle in eine wert- und risiko orientierte Unternehmensführung

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und die Notwendigkeit, strategische Kontrollmechanismen in eine wert- und risikoorientierte Unternehmensführung zu integrieren, um Selektionsrisiken bei der Strategieplanung und -implementierung zu minimieren.

  • Grundlagen der strategischen Kontrolle und deren Kontrolltypen
  • Konzepte der wert- und risikoorientierten Unternehmensführung
  • Verfahren zur Messung von Wertsteigerungen
  • Methoden der Integration von Kontrollelementen in wertorientierte Strategien
  • Umgang mit Selektionsrisiken und Krisenanzeichen

Auszug aus dem Buch

2.1 Begründung, Anforderungen und Ziele

Als letzte Phase des betrieblichen Steuerungsprozesses wird häufig die Kontrolle dargestellt. Mit der Gegenüberstellung von Soll und Ist obliegt es ihr zu prüfen, inwieweit es gelungen ist, das Geplante in die Tat umzusetzen und die angestrebten Ziele zu erreichen. Durch diese Art der Kontrolle, die Feedback-Kontrolle, sollen Realisationslücken bzw. Planabweichungen aufgedeckt werden. Jedoch gewinnt sie all ihre Informationen aus Ergebnissen bereits realisierter Maßnahmen und ist damit unbrauchbar für den strategischen Bereich, da stark begrenztes Umsteuerungspotential vorliegt, und somit auch unbrauchbar im Sinne der strategischen Kontrolle.

Die strategische Kontrolle als reine Feedback-Kontrolle umzusetzen erscheint demnach als nicht geeignet. Vielmehr ist sie als planungsbegleitender Prozess zu implementieren, der nicht wie bei der Feedback-Kontrolle am letzten Glied des strategischen Managementprozesses ansetzt, sondern am ersten Schritt im Planungsverfahren, um ab da alle weiteren Schritte zu begleiten. Der Grund hierfür liegt in der Selektivität der Planung, die aufgrund der Unsicherheit und Komplexität der Umwelt durch Ausblenden und Wegfiltern gekennzeichnet ist. Diese Komplexität und Unsicherheit machen gerade jene Ambiguität aus, mit welcher der strategische Entscheidungsträger umzugehen hat. Die genannte Selektion birgt zudem zwei Risiken für den Entscheider, zum einen das der Fehlselektion und zum anderen das der Ignoranz, welche zur Nichterreichung strategischer Ziele und damit künftiger Unternehmenserfolge führen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung wert- und risikoorientierter Unternehmensführung dar und beschreibt das Ziel der Arbeit, strategische Kontrolle als kompensierenden Mechanismus zu untersuchen.

2 Strategische Kontrolle: Das Kapitel definiert strategische Kontrolle als planungsbegleitenden Prozess und differenziert zwischen Prämissenkontrolle, Durchführungskontrolle und strategischer Überwachung.

3 Wert- und Risikoorientierte Unternehmensführung: Hier werden die Ursprünge der Wertorientierung sowie verschiedene moderne Bewertungsverfahren wie DCF, SVA und EVA erläutert.

4 Strategische Kontrolle im Rahmen einer wert- und risikoorientierten Unternehmensführung: Dieses Kapitel verknüpft die zuvor analysierten Kontrollmechanismen mit wertsteigernden Strategieelementen.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit unterstreicht den unabdingbaren Zusammenhang zwischen wertorientierter Strategie und strategischer Kontrolle für die langfristige Erfolgssicherung.

Schlüsselwörter

Strategisches Controlling, Strategische Kontrolle, Wertorientierte Unternehmensführung, Risikoorientierte Unternehmensführung, Shareholder Value, Discounted Cash Flow, Prämissenkontrolle, Durchführungskontrolle, Unternehmensbewertung, Selektionsrisiko, Managementprozess, Strategieimplementierung, Kapitalmarkt, Rentabilität, Unternehmenswert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration der strategischen Kontrolle in den Prozess einer wert- und risikoorientierten Unternehmensführung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der strategischen Kontrolle, Konzepte der wertorientierten Unternehmensführung und deren synergetische Verbindung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie strategische Kontrolle dazu beitragen kann, die Selektionsrisiken bei der wert- und risikoorientierten Unternehmensführung zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende Arbeit, die bestehende betriebswirtschaftliche Konzepte und Literatur zur strategischen Planung und zum Wertmanagement synthetisiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Instrumente der strategischen Kontrolle, gängige Wertsteigerungskonzepte sowie deren praktische Integration in den Managementprozess detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Strategische Kontrolle, Wertorientierung, Risikomanagement, Shareholder Value und Unternehmenswert.

Warum ist eine reine Feedback-Kontrolle strategisch unzureichend?

Eine reine Feedback-Kontrolle liefert Ergebnisse zu spät, da sie nur bereits realisierte Maßnahmen bewertet und somit das notwendige Umsteuerungspotenzial im strategischen Bereich fehlt.

Welche Rolle spielt die strategische Überwachung als "Auffangnetz"?

Die strategische Überwachung dient als ungerichtete Beobachtungsaktivität dazu, frühzeitig Krisenanzeichen zu erkennen, die über die selektiven Kontrolltypen hinausgehen, um die Komplexität der Umwelt besser zu bewältigen.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Strategische Kontrolle im Rahmen einer wert- und risikoorientierten Unternehmensführung
College
University of Marburg  (Lehrstuhl für Controlling)
Grade
1,3
Author
Christian Steuer (Author)
Publication Year
2004
Pages
18
Catalog Number
V28056
ISBN (eBook)
9783638299503
Language
German
Tags
Strategische Kontrolle Rahmen Unternehmensführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Steuer (Author), 2004, Strategische Kontrolle im Rahmen einer wert- und risikoorientierten Unternehmensführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28056
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