Inhaltsverzeichnis
Seite
Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis. 3
Anlagenverzeichnis 4
1 Wandel in Wirtschaft und Unternehmen 5
0.0 Definition Change Management 5
0.0 Definition Private Banking / Affluent Banking 6
1.3 Auslöser für Veränderungen. 7
2 Widerstand gegen Veränderungen und Möglichkeiten der Bewältigung 8
2.1 Bewältigung des Widerstandes 10
2.2 Das Lewin-Modell 11
2.3 Interventionsebenen. 12
2.4 Revolutionärer und evolutionärer Wandel. 13
2.4.1 Radikaler Wandel. 13
2.4.2 Kontinuierlicher Wandel. 14
2.5 Vorgehensweise bei Veränderungen. 14
3 Anwendung der Theorie auf die Praxis 15
3.1 Der Finanzdienstleistungsmarkt. 16
3.2 Abspaltung des Bereiches Private Advice 16
3.3 Neue Aufgaben und Strukturen der Führung. 18
3.4 Wissenschaftliche Interpretation. 19
3.5 Beurteilung des Change Managements der X-Bank 20
3.6 Ansatzpunkte für Maßnahmen. 21
4 Zusammenfassung. 22
Literaturverzeichnis 23
Anlagen 24
Eidesstattliche Erklärung 26
2
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abb. 1: Change Management-Ansätze der letzten zehn Jahre
Abb. 2: Faktoren, die organisatorische Veränderungen hervorrufen können
Abb. 3: Allgemeine Symptome für Widerstand
Abb. 4: Wandel als Veränderung von Gleichgewichtszuständen
Abb. 5: Vorgehensweisen bei Einführung von Veränderungen
3
Anlagenverzeichnis Seite Anlage 1 Übersicht über die Veränderungsfelder 24 Anlage 2 Merkmale des revolutionären und evolutionären Wandels 25
4
1 Wandel in Wirtschaft und Unternehmen
Die jetzige Zeit ist nach vielen Jahren des Wohlstands in Deutschland ein markanter Punkt für Veränderungen. Hier soll sich jedoch auf den Bereich der Wirtschaft und insbesondere der Unternehmen konzentriert werden. Neben den bereits massiven Veränderungen in der heutigen Arbeitswelt durch die so genannte Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts nutzen viele Unternehmen die derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Probleme, um gravierende Anpassungen vorzunehmen. Die Prozesse der Veränderungen werden in immer schnelleren Sequenzen durchgeführt. Dadurch verändert sich folglich das Bedürfnis nach einem sicheren Arbeitsplatz der Arbeitnehmer, da Stellenabbau nach wie vor, eine sehr häufige Veränderung darstellt. Diese damit verbundene Ungewissheit mündet wiederum dazu, dass sich der Konsum verändert. So ist der Kauf von Lebensmitteln beim Discounter nichts Negatives mehr, sondern zeitgemäß. Das Konsumverhalten ist ständigen Veränderungen unterworfen und es stellt sich die Frage, ob es den Durchschnittskonsumenten heute noch gibt und die Unternehmen in der Lage sind, sich den erforderlichen Veränderungen des Marktes anzupassen.
0.0 Definition Change Management
Eine voll zutreffende Definition für den Begriff Change Management zu finden ist in der Literatur nicht leicht. Letztlich handelt es sich um alle Maßnahmen, „die zur Initiierung, Umsetzung und Durchsetzung von Strategien, Strukturen, Systemen und Verhaltensweisen notwendig sind“ (GATTERMEYER/AL-ANI 2000, 14). Als Beispiele der eingesetzten Konzepte lassen sich Lean Management, Total Quality Management (TQM), Visionen, Leitbilder, kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KPV), Reorganisation, Refokussierung usw. nennen, die auch in Abbildung 1 dargestellt sind Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob es sich lediglich um eine Modeerscheinung oder ein Erfolgsmodell handelt. Populär wurde Change Management Mitte der 90er Jahre mit dem Begriff Business Reengineering. Es wurde versucht Verwaltungen, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen kundenorientiert auszurichten (vgl. GATTERMEYER/AL-ANI 2000, 13). In wenigen Worten könnte man Change Management als Prozess des ständigen Lernens und Anpassens an die Umwelt und die sich verändernden Märkte zusammen-
5
fassen. Letztendlich betrifft die Veränderung jeder Art immer den Menschen als Mittelpunkt der Arbeitswelt.
Abb. 1: Change Management-Ansätze der letzten zehn Jahre
Quelle: BARTSCHER 2003, 230
Der Wandel im Unternehmen kann dabei ungeplant und geplant erfolgen. Ungeplanter Wandel wird oft in Unternehmen lange Zeit nicht bemerkt. Das Change Management hingegen ist auf einen geplanten Wandel ausgerichtet, mit klaren Zielstellungen, wie Effizins- oder Effektivitätssteigerungen (vgl. BARTSCHER 2003, 228). Es stellt sich die Frage nach den Gründen für Change Management, die zu-sammengefasst werden können in schneller, kostengünstiger und effizienter (vgl. DOPPLER/LAUTERBURG 2002, 13). In einer Studie der Universität St. Gallen wurden über 100 Unternehmen nach den Gründen für Veränderung befragt. Der meistgenannte Grund der befragten Unternehmen waren hohe Prozesskosten, gefolgt von zu hohen Durchlaufzeiten und geringer Identifikation mit dem Unternehmen (vgl. SIMON 2002, 84).
0.0 Definition Private Banking / Affluent Banking
Private Banking - der Innbegriff der Kundenbetreuung im Privatkundengeschäft. Doch was ist hinter diesem Begriff wirklich verborgen und was ist der Unterschied zur normalen Bankbetreuung? Letztlich handelt es sich beim Private Banking auch um einen gewissen Modebegriff. Die genaue Definition differiert von Bank zu Bank. In vielen Häusern wird eine bestimmte Mindestanlagesumme
6
verlangt, um Private Banking-Kunde zu sein. Eine gängige Summe bei deutschen Banken liegt bei ca. 500 T € Anlagebetrag. Es handelt sich um anspruchsvolle Top-Kunden, die mit dem höchstmöglichen Individualisierungsgrad und bester Beratungsqualität betreut werden (vgl. SPREITER 2000, 15). Alle Kunden mit einem geringeren Vermögen gehören zum sonstigen Normalgeschäft, oder in Anglizismen ausgedrückt, dem Affluent Banking. Selbstverständlich kann die Grenze nicht beim letzten Cent gezogen werden, denn Ausnahmen werden sehr wohl gemacht. Im Segment der weniger Vermögenden werden zum Teil andere Produkte angeboten und eine höhere Standardisierung des Geschäftes vollzogen. Jedoch versucht man im Bankvertrieb auch hier gegenüber dem Kunden eine möglichst individuelle und professionelle Lösung zu bieten. Selbstverständlich lässt sich dieser Bereich noch weiter differenzieren, wie z. B. Standardkunde, vermögender Privatkunde usw. Die Begriffe und Definitionen variieren von Bank zu Bank. Letztlich geht es um eine interne Segmentierung der Kunden. Aus der Sicht eines Privatkunden-Beraters ist es selbstverständlich erstrebenswert zum Kreis der Top-Berater, d.h. zum Kreis der Private Banker zu gehören. Schließlich werden in diesem Bereich die besten Kunden einer Bank beraten und betreut. Somit ist dieser Bereich auch ein Karriereziel vieler Bankberater im Privatkundengeschäft. Damit stellen diese Private Banking Berater sozusagen die oberste Berater-Ebene dar, die in der Regel einen hohen Stellenwert und Ansehen genießen.
0.0 Auslöser für Veränderungen
Die Ursachen und Auslöser für Veränderungen lassen sich am einfachsten anhand Abbildung 2 zusammenfassen. Die Stärke des Einflusses eines Faktors variiert zwischen verschiedenen Branchen bzw. entfallen auch manche Faktoren für einzelne Unternehmen. Insbesondere die Wettbewerbssituation hat sich auf den Märkten durch die sog. Globalisierung ständig erhöht. Dies erfordert von Unternehmen flexibel auf ein verändertes Umfeld reagieren zu können, die Produktlebenszyklen zu verkürzen und neue Produkte schnell erfolgreich am Markt platzieren zu können. Auch die Veränderungen der Gesellschaft stellen Unternehmen vor ständig neue Herausforderungen. Neben den in Abbildung 2 aufgeführten Punkten, lassen sich beispielsweise die Erbengeneration oder die steigende Diskrepanz zwischen Arm und Reich anführen (vgl. STRUNZ 1999, 30 f.).
7
Arbeit zitieren:
Jürgen Münch, 2003, Formen des Managements von Veränderungen mit Bezug zur betrieblichen Praxis, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Die Balanced-Scorecard: Optimierung der internen Geschäftsprozesse
Seminararbeit, 21 Seiten
Projektmanagement bei der ETF GmbH
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 24 Seiten
Change Communication und ihre Auswirkungen auf das Bindungsverhalten d...
Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Bachelorarbeit, 131 Seiten
Der Standort - Standortwahl und Standortfaktoren
Ein kurzer Überblick aus betri...
Hausarbeit, 15 Seiten
Kommunikation im Change Management
Eine qualitative Metaanalyse
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Bachelorarbeit, 51 Seiten
Der Einsatz der Balanced Scorecard im Vertrieb der Kreditinstitute
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Hausarbeit (Hauptseminar), 29 Seiten
Erfolgreiche interne Unternehmenskommunikation - Bedeutung, Zielsetzun...
Medien / Kommunikation - Fachkommunikation, Sprache
Hausarbeit, 18 Seiten
Die Wahl des betrieblichen Standorts als Entscheidungsproblem
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 25 Seiten
Change Management und Kommunikation mit einem Praxisbeispiel
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 103 Seiten
Change Management in mittelständischen Betrieben
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 31 Seiten
Führung im Wandel - Anforderungen an Kernkompetenzen von Führungskräft...
Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
Diplomarbeit, 104 Seiten
Projektmarketing - Projekte innovativ vermarkten
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Bachelorarbeit, 49 Seiten
Vermeidung von Kreditrisiken durch Corporate Bonds
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Hausarbeit (Hauptseminar), 24 Seiten
Aktuelle Aspekte der Kapitalbeschaffung von mittelständischen Unterneh...
BWL - Investition und Finanzierung
Seminararbeit, 16 Seiten
Optimierung von Geschäftsprozessen und bessere Kostentransparenz im Be...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Diplomarbeit, 69 Seiten
Projektmanagement: Entwicklung eines fiktiven Projekts
Pädagogik - Erwachsenenbildung
Hausarbeit, 23 Seiten
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Hausarbeit, 19 Seiten
Jürgen Münch's Text Formen des Managements von Veränderungen mit Bezug zur betrieblichen Praxis ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Jürgen Münch hat den Text Formen des Managements von Veränderungen mit Bezug zur betrieblichen Praxis veröffentlicht
Jürgen Münch hat einen neuen Text hochgeladen
Change Management in der Praxis
Beispiele, Methoden, Instrumen...
Susanne Rank, Rita Scheinpflug
Product Lifecycle Management für die Praxis
Ein Leitfaden zur modularen Ei...
Jörg Feldhusen, Boris Gebhardt
Theorie und Praxis der Kompetenzfeststellung im Betrieb - Status quo u...
Eckart Severing, Hans D. Münk
Innovation und Beteiligung in der betrieblichen Praxis
Strategien, Modelle und Erfahr...
Friedemann W. Nerdinger, Peter Wilke, Reinhard Röhrig, Stefan Stracke
Veränderung der Lernfähigkeit im Rahmen innovativer Personalentwicklun...
Das Beispiel Lernpotential-Ass...
Martina Stangel-Meseke
Betriebliche Personalforschung
Eine problemorientierte Einfüh...
Werner Nienhüser, Christina Krins
0 Kommentare