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Zur Shop-Startseite › Geowissenschaften / Geographie - Paläontologie

Argentavis

Der größte fliegende Vogel

Titel: Argentavis

Fachbuch , 2014 , 50 Seiten

Autor:in: Ernst Probst (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Paläontologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein riesiger Greifvogel steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Argentavis – Der größte fliegende Vogel“. Dieser Gigant der Lüfte erreichte eine Flügelspannweite bis zu 8 Metern, ausgestreckt eine Länge von der Schnabelspitze bis zur Fußspitze von maximal 3,30 Metern und ein Lebendgewicht von schätzungsweise bis zu 80 Kilogramm. Sein Kopf maß von der Schnabelspitze bis zum Hals etwa 45 Zentimeter. Sein rund 28 Zentimeter langer Schnabel war vier Mal so groß wie bei den größten gegenwärtigen Greifvögeln. Seine Flugfedern waren ungefähr 1,50 Meter lang und 20 Zentimeter breit. Argentavis magnificens („Großartiger argentinischer Vogel“) lebte im Obermiozän vor etwa 8 bis 5 Millionen Jahren in Argentinien. Wie heutige Geier dürfte er ein Segelflieger gewesen sein. Wenn er eine Luftreise antrat, warf er sich von einem höher gelegenen Standort in den Gegenwind und nutzte dann thermische Aufwinde aus. Experten vermuten, er sei ein Aasfresser gewesen, der sich an Kadavern pflanzenfressender Säugetiere gütlich tat. Verfasser des Taschenbuches „Argentavis – Der größte fliegende Vogel“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Der größte fliegende Vogel

Argentavis

Teratornis

Aiolornis, Cathartornis, Taubatornis

Flugsaurier mit Rekord-Flügelspannweiten

Literatur

Bildquellen

Teile des Vogelskeletts

Der Autor

Bücher von Ernst Probst

Zielsetzung & Themen

Das Buch bietet eine fundierte Übersicht über den Argentavis magnificens, den vermutlich größten jemals flugfähigen Vogel, und ordnet ihn in den wissenschaftlichen Kontext der Teratornithidae sowie anderer gigantischer Flugtiere der Erdgeschichte ein.

  • Physische Merkmale und Lebensweise des Argentavis
  • Wissenschaftliche Entdeckungsgeschichte und Fossilienfunde
  • Vergleich mit heutigen großen Flugvögeln
  • Einordnung in die Familie der Teratornithidae
  • Vergleich mit gigantischen Flugsauriern wie Quetzalcoatlus

Auszug aus dem Buch

Der größte fliegende Vogel

Wie ein riesiger Geier sah der größte flugfähige Vogel Argentavis magnificens aus, der im Obermiozän vor etwa 8 bis 5 Millionen Jahren in Argentinien existierte. Dieser Greifvogel erreichte eine Flügelspannweite bis zu 8 Metern, eine Körperlänge von 1,25 Metern und ein Lebendgewicht von schätzungsweise maximal 80 Kilogramm. Ausgestreckt brachte es Argentavis von der Schnabelspitze bis zur Fußspitze auf 3,30 Meter Länge. Flugfedern dieses Giganten der Lüfte waren ungefähr 1,50 Meter lang und 20 Zentimeter breit. Im Stehen hatte der riesenhafte Vogel eine Höhe von ungefähr 1,50 Metern.

Von den Vögeln aus der Gegenwart besitzt der fast 1,20 Meter lange Wanderalbatross (Diomedea exulans) mit bis zu 3,50 Metern die größte Flügelspannweite. Es folgen der heutige Andenkondor (Vultur gryphus) mit mehr als 3 Metern Flügelspannweite und der jetzige Kalifornische Kondor (Gymogyps californianus) mit bis zu 3 Metern Flügelspannweite. Die gegenwärtig schwersten flugfähigen Vögel haben ein Gewicht bis zu 19 Kilogramm.

1979 entdeckten die Paläontologen Rosendo Pascual und Eduardo P. Tonni bei Salinas Grandes de Hidalgo in der argentinischen Provinz La Pampa fossile Reste eines riesenhaften Vogels. Die beiden am „La Plata Museum“ in La Plata tätigen Ausgräber bargen an der etwa 160 Kilometer westlich von Buenos Aires entfernten Fundstelle fragmentarisch erhaltene Knochen vom Schädel, von den Flügeln und Beinen.

Im Sommer 1979 nahm der amerikanische Paläornithologe Kenneth E. Campbell junior zusammen mit den Forschern David Frailey aus Kansas und Lidia Lustig aus Argentinien an einer von der „National Geographic Society“ gesponserten Expedition im Dschungel des östlichen Peru teil. Dabei barg man zahlreiche Fossilien von

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einführung in die beeindruckenden physischen Dimensionen des Argentavis magnificens und sein Leben im Obermiozän.

Der größte fliegende Vogel: Detaillierte Beschreibung des Argentavis, seiner Entdeckung durch Paläontologen und ein Vergleich mit heutigen flugfähigen Vögeln.

Argentavis: Vertiefung der biologischen Aspekte, des Flugverhaltens, der Aasfresser-Theorie sowie Analysen zur Fortpflanzung und zum Aussterben.

Teratornis: Vorstellung der Gattung Teratornis aus der Familie der Teratornithidae, insbesondere der Art Teratornis merriami und ihrer Fossilienfunde in Rancho La Brea.

Aiolornis, Cathartornis, Taubatornis: Übersicht über weitere Gattungen der Familie Teratornithidae und deren wissenschaftliche Einordnung.

Flugsaurier mit Rekord-Flügelspannweiten: Darstellung gigantischer, nicht verwandter Flugtiere wie Quetzalcoatlus, Hatzegopteryx und Pteranodon zur Einordnung von Rekordmaßen in der Erdgeschichte.

Literatur: Auflistung der wissenschaftlichen Quellen und weiterführender Publikationen zum Thema.

Bildquellen: Nachweis der verwendeten Fotografien, Zeichnungen und Lebensbilder.

Teile des Vogelskeletts: Übersicht der anatomischen Fachbegriffe des Vogelskeletts.

Der Autor: Biografische Informationen zum Wissenschaftsautor Ernst Probst.

Bücher von Ernst Probst: Auflistung weiterer Publikationen des Autors zu urzeitlichen Tieren.

Schlüsselwörter

Argentavis magnificens, Teratornithidae, Paläontologie, Obermiozän, Flügelspannweite, Segelflug, Fossilien, Rancho La Brea, Teratornis, Quetzalcoatlus, Flugtiere, Urzeit, Greifvogel, Evolution, Erdgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?

Das Buch beschäftigt sich mit dem Argentavis magnificens, dem vermutlich größten flugfähigen Vogel der Erdgeschichte, und liefert Einblicke in seine Biologie und Lebensweise.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die anatomischen Rekonstruktionen des Argentavis, seine Einordnung in die Familie der Teratornithidae sowie Vergleiche mit anderen prähistorischen Flugtieren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand über Argentavis zu vermitteln und die physikalischen Grenzen des Vogelflugs anhand dieses Beispiels zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf paläontologische Erstbeschreibungen, Fossilienfunde sowie aerodynamische Analysen und Simulationen durch Experten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entdeckungsgeschichte der Fossilien, das Flugverhalten durch Thermiknutzung, die Ernährungsweise sowie die Abgrenzung zu anderen riesigen Flugtieren wie den Flugsauriern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die wichtigsten Begriffe sind Argentavis magnificens, Teratornithidae, Paläontologie, Fossilien und die Vergleiche zu prähistorischen Fluggiganten.

Warum konnte Argentavis trotz seiner Größe fliegen?

Experten gehen davon aus, dass er wie heutige Geier ein Segelflieger war, der starke thermische Aufwinde und Westwinde nutzte, um mit geringem Energieaufwand in der Luft zu bleiben.

Was unterscheidet die Teratornithidae von heutigen Vögeln?

Es handelt sich um eine ausgestorbene Familie riesiger, geierähnlicher Vögel, die in Nord- und Südamerika verbreitet waren und durch ihre außergewöhnliche Körpergröße und Spannweite bestachen.

Welche Rolle spielen die Teergruben von Rancho La Brea?

Rancho La Brea lieferte eine Fülle an fossilen Überresten, die es Wissenschaftlern ermöglichten, ein vollständiges Ökosystem des Eiszeitalters zu rekonstruieren und Gattungen wie Teratornis zu erforschen.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Argentavis
Untertitel
Der größte fliegende Vogel
Autor
Ernst Probst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
50
Katalognummer
V281549
ISBN (eBook)
9783656755098
ISBN (Buch)
9783656755180
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Argentavis Greifvogel Teratornis Aiolornis Cathartornis Taubautornis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ernst Probst (Autor:in), 2014, Argentavis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281549
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  50  Seiten
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