INHALTSVERZEICHNIS
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS. 2
GLIEDERUNG
1. Einleitung. 3
2. Fragestellung. 4
3. Die Gründung des Bistums Halberstadt. 4
3.1. Die Rolle Hildegrims bei der Missionierung. 4
3.2. Die Frage des Gründungsdatums. 7
3.2.1. Die Halberstädter Quellen. 7
3.2.2. Der Hoftag von Salz. 9
3.2.3. Das Immunitätsprivileg Ludwigs des Frommen. 10
3.2.4. Der Tod Hildegrims. 12
4. Zusammenfassung. 13
LITERATURVERZEICHNIS. 15
1
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
AfD Archiv für Diplomatik AQ Annales Quedlinburgenses AS Annalista Saxo GH Gesta episcoporum Halberstadensium ThM Thietmari episcopi Merseburgensis Chronicon ( Die Chronik Thietmars von
1. Einleitung
Das Bistum Halberstadt spielte bisher in der modernen Bistumsgeschichtsschreibung nur eine untergeordnete Rolle. Trotz ausreichender Quellenlage wurden in den letzten Jahrzehnten nur wenige Untersuchungen zum Bistum betrieben, sodass bis heute keine moderne Bistumsgeschichte Halberstadts vorliegt. Erst im Zuge der letzten Jahre sind, nicht zuletzt im Hinblick auf die Feierlichkeiten zum 1200jährigen Jubiläum des Bistums Halberstadt in diesem Jahr, Untersuchungen zu ausgewählten Fragestellungen entstanden. Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit dem Bistum Halberstadt zur Karolingerzeit im Licht der neueren Forschung wobei die Schwerpunktsetzung auf den Umständen der Bistumsgründung liegt. Im Rahmen der neueren Forschung sollen Untersuchungen aus den zurückliegenden 3 Jahrzehnten die Diskussionsgrundlage dieser Arbeit bilden, wobei die Untersuchungen vom Anfang des Jahrhunderts als Basis der neueren Forschung am Rande ebenfalls Erwähnung finden.. Dabei ist es Aufgabe dieser Arbeit die neuere Forschung sowohl untereinander als auch mit den vorhandenen Quellen zu vergleichen und somit die Forschungsdebatte darzulegen.
3
2. Fragestellung
Im folgenden versuche ich den gewählten Themenschwerpunkt unter einer genauen Fragestellung zu untersuchen.
Einen der größten Schwerpunkte der Halberstädter Bistumsforschung stellt die Person Hildegrims dar. Seine Rolle bei der Missionierung des Nordharzgebietes und bei der Errichtung des Bistums Halberstadt soll im Rahmen dieser Seminarsarbeit geklärt werden. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf der Frage liegen, inwieweit Hildegrim als erster Bischof Halberstadts gesehen werden kann?
Des weiteren stelle ich mir mit dieser Arbeit die Frage inwieweit Karl der Große als Gründer des Bistums Halberstadt gesehen werden kann oder ob vielmehr Ludwig der Fromme erst als solcher in Erscheinung tritt. Hier gilt es die wissenschaftlichen Ansätze der neueren Forschung zu untersuchen, deren Argumentationsstruktur zu erfassen und die Ergebnisse unter Heranziehung der Quellen zu vergleichen.
3. Die Gründung des Bistums Halberstadt
3.1. Die Rolle Hildegrims bei der Missionierung
Untersucht man die Umstände der Halberstädter Bistumsgründung, so stößt man unweigerlich auf den Namen Hildegrim. Die neuere Forschung fand in seiner Person immer wieder Ansätze für weitergehende Untersuchungen. Dabei scheint seine Herkunft und Abstammung wissenschaftlich unbestritten. Hildegrim wurde 750 in Friesland geboren und war der jüngere Bruder Liudgers, der ebenfalls als Missionar und Kirchengründer sowie als erster Bischof Münsters in zahlreichen Quellen genannt wird. Seine Eltern waren Thiadgrim und Liadburga. Zusammen mit seinem Bruder war er als Missionar in Friesland, im Gebiet um Werden an der Ruhr sowie im Raum um Münster tätig. 1
Im folgenden übernahm Hildegrim Missionierungsaufgaben im Raum um Halberstadt, doch ab wann er dort tätig war und in welcher Form dies geschah, darüber existieren verschiedene Auffassungen. Die Halberstädter Quellen, wie etwa die gesta episcoporum Halberstadensium, berichten, dass Hildegrim bereits 780/781 Bischof von Halberstadt wurde. 1 Ähnliches
1 Schrader , F. Die Gründung der Bistümer Halberstadt, Verden und Magdeburg. Anfänge der Christianisierung im Gebiet zwischen Unstrut, Saale und Elbe, in: Herbergen der Christenheit. Jahrbuch für deutsche Kirchengeschichte, Bd.17 (1989), S.31.
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Arbeit zitieren:
Carsten Mogk, 2004, Das Bistum Halberstadt zur Karolingerzeit, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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