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Sprachfördermaßnahmen im Rahmen des Zweitspracherwerbs

Förderung mehrsprachiger Kinder

Titre: Sprachfördermaßnahmen im Rahmen des Zweitspracherwerbs

Dossier / Travail , 2009 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Bianca Arbogast (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Wie sollten mehrsprachige Kinder gefördert werden?
Sollten Erst- und Zweitsprache gleichermaßen berücksichtigt werden?
Im Folgenden werde ich mich im Rahmen des Themas „Sprachfördermaßnahmen im schulischen und außerschulischen Bereich in Deutschland“ mit Fördermöglichkeiten für L2-Lerner, also für Kinder, welche neben ihrer Mutter- die Zweitsprache Deutsch lernen, beschäftigen. Ich konzentriere mich auf L2-Lerner, da sich das Seminar mit Deutsch als Zweitsprache beschäftigte und mich anregte, mich näher mit typischen Problemen und möglichen Fördermaßnahmen auseinanderzusetzen.
Zuerst werde ich einen Einblick in den Migrationsanteil an deutschen Schulen geben. Im Folgenden werde ich mich grob damit beschäftigen, wie „Sprachenlernen“ funktioniert und kurz aufzeigen, welche Probleme dabei auftreten können, um dann daraus Förderkonsequenzen für die Vor- bzw. Grundschule abzuleiten. Diese Konsequenzen werde ich erst allgemein behandeln und dann konkret auf Aufgaben der Schule und Ansprüche an den Unterricht eingehen. Dies kann als kleine Orientierungshilfe für angehende Lehrer/Pädagogen dienen.
Nach viel theoretischem Wissen werde ich in 3.2 ein meiner Meinung nach sehr vielversprechendes Projekt der Stadt Gelsenkirchen vorstellen und nach einem kleinen Fazit ein Interview mit einer Grundschuldirektorin zum Thema Zweitspracherwerb führen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Situation in Deutschland

2 Der Spracherwerb

2.1 Einblicke in den Spracherwerb

2.2 Schwierigkeiten beim Zweitspracherwerb

3 Förderkonsequenzen

3.1 Förderung der Zweitsprache

3.2 Konsequenzen für Unterricht und Schule

4 Fazit

5 Interview

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Möglichkeiten der Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund im schulischen und außerschulischen Bereich, mit dem Ziel, pädagogische Ansätze zur Unterstützung des Zweitspracherwerbs aufzuzeigen.

  • Bedeutung des Zweitspracherwerbs bei Kindern mit Migrationshintergrund
  • Theoretische Grundlagen und Herausforderungen beim Erlernen einer Zweitsprache
  • Pädagogische Fördermaßnahmen im vorschulischen und schulischen Kontext
  • Rolle der Kooperation zwischen Elternhaus, Schule und externen Förderstellen
  • Praxisbeispiel: Projekt "Sprachcamp" der Stadt Gelsenkirchen

Auszug aus dem Buch

2.1 Einblicke in den Spracherwerb

Da der Spracherwerb ein angeborenes Talent eines jeden Menschen darstellt, stellt es an sich kein Problem dar, eine zusätzliche Sprache zu erlernen, solange man früh mit der Förderung beginnt. Denn bereits in der frühen Kindheit (und vor allem dann!) entdecken Kinder automatisch und selbstständig Muster in der/den Sprache/n, mit der/denen sie in Kontakt kommen, und bilden Regeln (vgl. Tracy, R. 2007: S.6). Allerdings benötigen sie dafür einen gewissen „Input“, also ein Sprachangebot, welches regelmäßig erfolgt, abwechslungsreich und alltagsbezogen ist. Es hilft also z.B. nicht viel, wenn ein Verwandter eines türkischen Kindes, den es einmal in der Woche sieht, sich darum bemüht, ihm das Deutsche anzueignen.

Das Sprachangebot sollte nicht künstlich erschaffen werden, sondern ganz natürlich in den Alltag, also in Gespräche oder Spielabläufe, einfließen. Auch so ist es nämlich möglich, gezielt auf Details der deutschen Grammatik aufmerksam zu machen, „z.B. durch spielerisches Kontrastieren von Formen oder Bedeutungen“3. Das heißt, man kann z.B. mit Kindern über Bildergeschichten sprechen („Lisa malt, Malst du auch gern?“) oder einen Wortschatz zu bestimmten Themen einführen oder erweitern. Dieses so genannte „Fast-Mapping“4 werde ich nun näher erläutern. Man kann z.B. mit einzelnen Kindern (oder in einer kleinen Gruppe) gemeinsam Gesichter malen und somit Begriffe wie Nase, Auge, sehen, lang, groß usw. in einem kreativen Kontext einführen, indem man dabei kommuniziert (z.B.: „Jetzt male ich einen großen Mund.“).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Sprachförderung für L2-Lerner ein und erläutert die Relevanz des Migrationsanteils an deutschen Schulen.

2 Der Spracherwerb: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen des natürlichen Spracherwerbs bei Kindern sowie die spezifischen Schwierigkeiten beim Erlernen einer Zweitsprache.

3 Förderkonsequenzen: Das Kapitel leitet konkrete pädagogische Maßnahmen aus der Theorie ab und stellt schulorganisatorische Strategien sowie Praxisprojekte vor.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer frühzeitigen und kontinuierlichen Sprachförderung zusammen und betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.

5 Interview: Das Interview bietet Einblicke in die praktische Umsetzung der Sprachförderung und Integration durch eine Grundschuldirektorin.

Schlüsselwörter

Sprachförderung, Zweitspracherwerb, L2-Lerner, Migrationshintergrund, Deutsch als Zweitsprache, DaZ, Sprachcamp, Sprachdidaktik, Erstsprache, Integration, Fast-Mapping, Schulerfolg, Sprachkompetenz, Pädagogik, Sprachangebot.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den vielfältigen Möglichkeiten der Sprachförderung für Kinder mit Zuwanderungsgeschichte sowohl in schulischen als auch außerschulischen Lernumgebungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit fokussiert auf den Spracherwerb bei L2-Lernern, die Rolle der Erstsprache, didaktische Ansätze zur Sprachförderung sowie die Kooperation mit Eltern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kinder mit Migrationshintergrund beim Erwerb der deutschen Sprache effektiv unterstützt werden können, um ihren Schulerfolg zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Auswertung fachwissenschaftlicher Literatur zum Spracherwerb sowie auf ein Experten-Interview mit einer Grundschuldirektorin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Einblicke in den Spracherwerb gegeben, Schwierigkeiten analysiert, pädagogische Konsequenzen für den Unterricht diskutiert und praktische Beispiele wie Sprachcamps vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sprachförderung, DaZ (Deutsch als Zweitsprache), L2-Lerner, Migration, Integration und Spracherwerb.

Welche Bedeutung hat das "Fast-Mapping" für den Spracherwerb?

Fast-Mapping dient dazu, Kindern spielerisch in kreativen Kontexten neuen Wortschatz zu vermitteln und diesen durch Wiederholung im mentalen Lexikon zu festigen.

Warum betont die Autorin die Rolle der Erstsprache?

Die Erstsprache bildet das Fundament für neuronale Verarbeitungsroutinen; ihre Förderung unterstützt die kognitive Entwicklung und erleichtert den Erwerb der Zweitsprache.

Welche Rolle spielen die "Sprachcamps" für die Zielgruppe?

Sprachcamps bieten eine spielerische und handlungsorientierte Lernumgebung in den Ferien, um Sprachkompetenzverluste zu minimieren und Basiskompetenzen zu festigen.

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Résumé des informations

Titre
Sprachfördermaßnahmen im Rahmen des Zweitspracherwerbs
Sous-titre
Förderung mehrsprachiger Kinder
Université
TU Dortmund  (Institut für deutsche Sprache und Literatur)
Note
1,7
Auteur
Bianca Arbogast (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
15
N° de catalogue
V282192
ISBN (ebook)
9783656768081
ISBN (Livre)
9783656768111
Langue
allemand
mots-clé
Zweitspracherwerb Mehrsprachigkeit Sprachförderung DaZ Deutsch als Zweitsprache
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bianca Arbogast (Auteur), 2009, Sprachfördermaßnahmen im Rahmen des Zweitspracherwerbs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282192
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