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1. Abgrenzung zwischen kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen 7
2. Abgrenzung der Beteiligungsfinanzierung 8
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1. Nicht - emissionsfähige Unternehmen 11
2. Emissionsfähige Unternehmen 12
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1. Der VC-Markt in Deutschland 18
2. Zahlen und Fakten von VC und der Bedeutung für Internet / E-Commerce 19
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1. "Aktionsprogramm Mittelstand" und "Neue Dynamik im Mittelstand" 22
2. Der Neue Markt 23
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1. Eigene Ideen und Ansätze auf dem deutschen Venture Capital Markt 25
2 Herausforderungen der nahen Zukunft
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Übersicht 1: Beschäftigtenzahlen nach Wirtschaftszweigen Übersicht 2: Gliederung der Finanzierungsarten Übersicht 3: Zuordnung von Unternehmen nach der Emissionsfähigkeit Übersicht 4: Die drei Bedeutungen des Begriffs Aktie Übersicht 5: Branchenherkunft der VC - finanzierten Untrnehmen Übersicht 6: Standorte von VC-Gesellschaften in Deutschland
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Im Folgenden soll untersucht werden, welche Möglichkeiten der Beteiligungsfinanzierung für die meisten Unternehmen in Frage kommen. Dabei wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, da diese den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde. Durch zahlreiche Bezüge zu aktuellem Daten- und Zahlenmaterial soll allerdings schon versucht werden, eine Vorstellung von den Strukturen des Beteiligungsmarktes in Deutschland zu vermitteln. Die angrenzenden Bereiche wie Kreditfinanzierung u.s.w., die nicht zur Beteiligungsfinanzierung gehören, sollen "außen vor" gelassen werden..
1 verdeutlicht die Situation vieler Unternehmen und stellt die Der folgende Zeitungsbericht Aktualität des Finanzierungsproblems ausführlich dar.
"Existenzgründungen am Standort Deutschland
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Das Beispiel ist hinlänglich bekannt, trotzdem gibt es nichts, womit sich nach Ansicht von Kritikern die High-Tech-Feindlichkeit des Standorts Deutschland besser beschreiben ließe. Immer, wenn es also gilt, die Probleme der Wirtschaftsförderung hierzulande deutlich zu machen, muß Andreas von Bechtolsheim herhalten - einer der drei Gründer von Sun Microsystems. Bevor dieser nämlich seinen kalifornischen Traum - besser gesagt: den Bau leistungsfähiger Workstations verwirklichen konnte (mußte) - ging er seinerzeit noch als Student mit seinen damaligen Münchner Uni-Professoren in Klausur. Ohne Ergebnis, wie man weiß - was auch für die Gespräche mit einem renommierten Elektronikkonzern in München gilt. Dann wollte er eine eigene Firma gründen und ging zu einer Bank. Dort war die erste Frage die nach Sicherheiten. Bechtolsheim bot das Haus seiner Eltern am Ammersee an; die Bank lehnte ab. Der Rest der Geschichte ist ebenfalls bekannt.
Das Schlimmste an den damaligen Erlebnissen des erfolgreichen Sun-Mitbegründers ist nun aber, daß sich allem Anschein nach hierzulande seit Anfang der 80er Jahre kaum etwas
1 COMPUTERWOCHE Nr. 39/98, S. 63-64
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geändert hat. Noch immer gehen findige Ingenieure oder kleine High-Tech-Schmieden mit im Prinzip nichts als einer vermeintlich guten Idee zu ihrer Hausbank - und in der Regel um einige Illusionen ärmer wieder nach Hause. Dafür gibt es kein Geld - weil mit zu viel Risiko verbunden, lautet die Standard-Antwort der Banker. Risikokapital ist, wie man in deutschen Landen immer wieder feststellen mußte, Mangelware.
Stimmt das auch heute noch, und wenn ja, ist dies die alleinige Ursache dafür, daß man in Deutschland Gefahr läuft, die High-Tech-Zukunft oder was immer man für selbige hält, zu verschlafen? Wird innovativen Unternehmern und Firmengründern durch Banken, die nicht mitspielen wollen, letztendlich die Tour vermasselt?
Benötigen wir demzufolge eine neue "Gründerphase" nicht so sehr in der Industrie, sondern vielmehr im Finanzgewerbe - eine, wenn man so will, den Anforderungen moderner sowie globaler Wachstumsmärkte und den dort agierenden Unternehmen adäquate Kapitalbeschaffungsmaschinerie? Fragen über Fragen, die sich da aufdrängen. Auch bei der vergangene Woche in Potsdam abgehaltenen 2. Konferenz für Technologie-Investitioneinem Forum, das sich seit gut einem Jahr speziell den Problemen bei der Förderung junger High-Tech-Firmen widmet.
(...)
Doch auch die von Afheldt ins Feld geführten objektiveren Tatsachen geben zu einem Stirnrunzeln Anlaß. Etwa der Umstand, daß die Selbständigenquote in Deutschland mit knapp neun Prozent geringer als der Durchschnitt aller OEC-Länder (elf Prozent) ist. Oder der verhängnisvolle Trend, daß hierzulande zwar die Zahl der Firmenneugründungen immens steigt, gleichzeitig aber auch eine "Hochkonjunktur" bei Konkursen zu registrieren ist. Allein wenn es gelänge, diese "untere Kurve" zu begradigen, die Bundesrepublik damit auf OECD-Niveau zu hieven, gäbe es 800000 deutsche Unternehmer mehr, schätzt der Handelsblatt-Repräsentant.
800000 kleine sowie allenfalls mittelständische Firmen benötigen indes Kapital für Entwicklung, Markteintritt und Wachstum - womit man wieder beim eingangs geschilderten Problem wäre. Was nützen steuerliche Vorteile und sonstige Fördermaßnahmen, wenn es keine Investoren gibt, die zumindest die kritische erste Phase nach der Firmengründung überbrücken helfen? Rund 100 Milliarden Mark an Risikokapital wären nach Schätzung von Experten notwendig, um besagten 800000 Unternehmen auf die Beine zu helfen. Doch woher nehmen und nicht stehlen?
Jedenfalls nicht von den Banken, meinen diejenigen, die sich in dieser Frage nicht nur selbst immer öfter ins Spiel bringen - die sogenannten Venture-Capital-Firmen. Nicht umsonst würden in den als Vorzeigeland gepriesenen USA die Banken von der Finanzierung junger
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High-Tech-Firmen die Finger lassen, heißt es dort. Und die Vertreter von Gesellschaften wie Technologieholding oder Techno Venture Management (TVM) GmbH setzen noch einen drauf: Risikokapital bedeute eben Risiko; 20 Prozent der Firmen in einem Venture-Capital-Fonds gehen durchschnittlich baden, scheitern also - mit allen Konsequenzen für die Geldgeber. Für die Kalkulation der Banken bei der klassischen Kreditvergabe also (eigentlich) kein Thema. Vielleicht erklärt dies auch die Zurückhaltung der meisten Geldhäuser bei der Finanzierung junger, innovativer Firmen.
Was heißt schon innovativ, und welche Garantien gibt es dafür, daß aus einer innovativen Idee auch ein marktfähiges Produkt wird? Fast ein jeder, der mit seiner Hausbank zwecks eines Firmendarlehens verhandelt hat, kennt diese Frage. Insbesondere gilt dies, wie sich mittlerweile herumgesprochen hat, für die hiesige Software-Branche. Teilweise wird daher hinter vorgehaltener Hand schon von einer "schwarzen Liste" bei den bundesdeutschen Geldhäusern gesprochen, die den Kreditberatern dringend ans Herz legt, bei Gebrauchtwagenverkäufern, Videothekenbesitzern aber vor allem auch "Turnschuh-Unternehmern", die nichts als eine (Software-)Idee zu verkaufen haben, von vornherein den Daumen zu senken.
Selber schuld, meinte im Prinzip hierzu TVM-Consultant Waldemar Jantz vor den Konferenzteilnehmern in Potsdam. Die Banken hätten (momentan) gar nicht das Know-how, um die Tragfähigkeit einer innovativen Idee und die Marktchancen eines High-Tech-Produkts zu beurteilen. Venture-Capital-Firmen wie die seine natürlich schon, wie einige in der jüngsten Vergangenheit erfolgreiche Beispiele zeigen sollen. Den Verkauf von Spea Software führt Jantz hier im weiteren Sinne an; oder das Beispiel Micronas, ein kleiner deutscher Hersteller von Chips für Mobiltelefone, den Jantzs Kollegen von der Technologieholding vor kurzem mit Erfolg an die Züricher Börse gebracht haben. Noch gibt es allerdings zu wenig Beteiligungsgesellschaften in Deutschland und damit auch zu wenig Venture-Capital-Fondseine Handvoll Firmen sind es, bei wohlwollender Schätzung, die jungen High-Tech-Firmen durch "fremdes Eigenkapital" auf die Sprünge helfen können.
Deutschland - Quo vadis? [...] " (Zitatende).
Im folgenden soll so vorgegangen werden, daß zunächst die Schlüsselworte des Titels definiert und erklärt werden, bevor auf die praktischen Inhalte der Hausarbeit Bezug genommen wird. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Venture Capital - Finanzierung, da diese Form der Beteiligungsfinanzierung sehr aktuell ist und in ihrer Ausprägung sehr vielfältig gestaltet werden kann.
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Arbeit zitieren:
Tina Bruchhäuser, 2001, Beteiligungsfinanzierung bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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