Inhaltsverzeichnis
UNTERRICHTSPLANUNG. 1
PROGRAMMMUSIK - EIN GEWITTER MUSIKALISCH DARSTELLEN. 1
INHALTSVERZEICHNIS...................................................................................................... 2
1 SACHANALYSE. 3
2 DIDAKTISCHE ANALYSE 4
2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes 4
2.2 Didaktische Reduktion. 4
2.3 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit 5
3 VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN UNTERRICHT. 5
3.1 Voraussetzungen bei den Schülern. 5
3.2 Äußere Voraussetzungen 5
4 LERNZIELE. 6
4.1 Grobziele 6
Die Schüler sollen 6
4.2 Feinziele 6
5 ÜBERLEGUNGEN ZUR UNTERRICHTSMETHODE 6
5.1 Einstiegsmöglichkeiten. 6
5.2 Artikulation. 7
5.3 Sozial- und Aktionsformen 9
5.4 Medien. 9
5.5 Unterrichtsprinzipien 9
5.6 Tafelbild 10
6 UNTERRICHTSVERLAUF 11
7 LITERATURVERZEICHNIS 15
8 ANHANG 16
TAFELBILD ZUR MUSIKSTUNDE AM 14.03.03 IN DER KLASSE 6A 16
PROGRAMMMUSIK - DIE MUSIKALISCHE DARSTELLUNG EINES GEWITTERS 16
NACHBEREITUNG ZUR MUSIKSTUNDE „PROGRAMMMUSIK-EIN GEWITTER
MUSIKALISCH DARSTELLEN“ 18
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1 Sachanalyse
Den Versuch etwas Außermusikalisches, z.B. eine Stimmung oder ein Ereignis, musikalisch darzustellen, nennt man Programmmusik.
Durch die musikalische Darstellung literarischer Inhalte, seelischer oder dramatischer Vorgänge, wird die Fantasie des Hörers zu konkreten Vorstellungen angeregt. Diese Musik folgt nicht autonom musikalischen Gesetzen, sondern folgt den außermusikalischen Vorstellungen. Meist wird schon durch den Titel oder Inhaltsangaben auf das sogenannte Programm hingewiesen. Schon im Barock komponierte A. Vivaldi mit dieser Methode seine Vier Jahreszeiten. Auch an diesem Beispiel ist das Programm direkt am Titel zu erkennendie musikalische Darstellung der Jahreszeiten.
Als Vorläufer der Programmmusik kann man die Caccia bezeichnen, eine Gattung der italienischen Musik, bei der sich die Stimmen „jagen“. Inhaltlich bezog sich die Caccia, welche vor allem im 14. Jahrhundert gesungen wurde, ebenfalls auf die Jagd. Ein anderer Vorläufer sind die Programmchansons aus dem 16. Jahrhundert. Durch sie wurden meist Vogelgesänge, Kriegslärm o.ä. Ereignisse dargestellt.
Im 17. und 18. Jahrhundert finden sich zahlreiche Suitensätze, die äußere Vorgänge, wie z.B. Glockenklang, zum Gegenstand haben. Auch Gemütszustände und
Personencharakterisierungen wurden mit musikalischen Mitteln dargestellt. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden die Programmsinfonien (z.B. einige frühe Sinfonien von J. Haydn).
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand die Programmmusik, wie sie im heutigen Sinne be-und anerkannt ist. Einige der Komponisten, die sich mit dieser Musik beschäftigten, sind F. Liszt, R. Strauss und H. Berlioz. Vor allem F. Liszt propagierte die Verbindung von musikalischer Gestaltung mit Literatur und Philosophie als das Neue und Zeitgemäße. Im 20. Jahrhundert verlor die Programmmusik an Bedeutung. Es überwiegt die Suche nach Ordnungsprinzipien. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gewinnt diese wieder etwas an Ansehen, kommt aber nicht zur vollen Geltung.
Heute wird in der Werbung häufig Musik verwendet, um bestimmte Gefühle, Sehnsüchte oder Stimmungen bei den Zuhörern hervorzurufen. Auch diesen Versuch außermusikalische Ereignisse hervorzurufen, bezeichnet man als Programmmusik. Dadurch wird klar, dass die Schüler heutzutage ständig mit Programmmusik konfrontiert werden, ohne dass sie wissen wie diese funktioniert.
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2 Didaktische Analyse
2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes
Das Thema „Ein Gewitter mit musikalischen Mitteln darstellen“ wird im Rahmen der Unterrichtseinheit „Funktionale Musik: Programm mit Funktion“ behandelt. Es wurde dem Arbeitsplan Musik der Hauptschule für das 6. Schuljahr entnommen. Den Schülern wurde in der letzten Stunde „Die Moldau“ von F. Smetana vorgestellt und die Klasse hat an diesem Beispiel die Vertonung von außermusikalischen Ereignissen kennen gelernt. Nun soll mit dem vorhandenen Wissen und dem für dieses Thema geweckten Interesse der Versuch einer Vertonung eines Gewitters durchgeführt werden. Die Schüler sollen diese Möglichkeit der musikalischen Ausdrucksweise selbst ausprobieren und erfahren können. Das Arbeiten mit Instrumenten wird den Kindern Freude bereiten und zudem das Gruppenklima fördern. Auch werden die Schüler nach solch einer Erfahrung besser verstehen können, was Komponisten mit ihrer Musik zum Ausdruck bringen möchten. Auch wird klar, warum wir bei der Werbung bei bestimmten Produkten unterschwellig etwas bestimmtes fühlen, wenn Musik bewusst dazu eingesetzt wird.
2.2 Didaktische Reduktion
Bei dieser Unterrichtsstunde wird nur eine dem Allgemeinwissen entsprechende Definition von Programmmusik gegeben, da eine detailliertere Erklärung für eine 6.Klasse nicht von Bedeutung und zudem verwirrend wäre.
Bei der Darstellung des Gewitters werden nur die Orff´schen Instrumente benutzt, da man keine größeren musikalischen Fertigkeiten bei einem Sechstklässer voraussetzen kann. Der Umgang mit diesen Instrumenten ist der Klasse vertraut. Bei der Darstellung soll keine musikalisch korrektes Gesamtwerk entstehen, die Schüler sollen lediglich, ihrem Alter entsprechend, auf den gelesenen Text reagieren und die literarische Beschreibung in musikalischen Ausdruck umwandeln können. Dabei kann man jedoch erwarten, dass die Schüler auf Adjektive, wie z.B. „leise“, „laut“, „plötzlich“, „heftig“ usw. angemessen reagieren.
Ein differenzierteres Vorgehen würde die Schüler zum größten Teil überfordern und zudem den zeitlichen Rahmen ( 45 Minuten ) der Stunde überschreiten.
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2.3 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit
Das Thema „ Programmmusik - ein Gewitter musikalisch darstellen“ wird im Rahmen der Unterrichtseinheit „ Funktionale Musik: Programm mit Funktion“ behandelt. Das Thema der beiden letzten Stunden dieser Unterrichtseinheit war: „ Die Stationen der Moldau von F. Smetana.“. Es wurde Die Moldau vorgestellt und Smetanas Darstellung der einzelnen Stationen besprochen.
In der folgenden und letzten Stunde dieser Einheit soll über Programmmusik im Alltag, z.B. Werbung oder Filmmusik, gesprochen werden.
3 Voraussetzungen für den Unterricht
3.1 Voraussetzungen bei den Schülern
Die Klasse 6a besteht aus 19 Schülern. Davon sind 11 Mädchen und 8 Jungen. Die Klasse erscheint freundlich und im Großen und Ganzen lernbereit. Die Schüler sind leicht zu motivieren. Bei zwei der Mädchen treten pubertäre Verhaltensweisen, wie Aufmüpfigkeit und der Geschlechterkonflikt, auf.
Ein Schüler fällt besonders durch die Verweigerung der freiwilligen Mitarbeit auf. Jedoch kann man ihn bei freundlichem Umgang und nach mehrmaligem Bitten davon überzeugen, etwas mitzuwirken.
Der Rest der Klasse arbeitet gerne und geschlossen mit.
3.2 Äußere Voraussetzungen
Der Unterricht findet im Musiksaal statt. Dort befinden sich mehrere Orff´sche Instrumente, die zur Darstellung des Gewitters benötigt werden und alle miteinbezogen werden können. Die benötigten Instrumente sind: 3 Trommeln, 2 Triangeln, 5 Klangstäbe, 2 Schellenkränze, 3 Rasseln, 3 Shaker, 1 Metallophon, sowie 2 Regenmacher. Zu einigen der Instrumente gehören Schlegel; sie werden vor der Stunde von mir passend zugeordnet. Zur Ergebnissicherung habe ich Blätter vorbereitet, auf denen die Ergebnisse der letzten Stunde nochmal zusammengefasst sind. Diese werden vor der Stunde bereit gelegt.
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Arbeit zitieren:
Dorothee Schnell, 2003, Programmmusik - Ein Gewitter musikalisch darstellen (Unterrichtsplanung Musik 6. Schuljahr), München, GRIN Verlag GmbH
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