I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. I
Abbildungsverzeichnis. II
1. Einleitung. 1
2. Situation junger Unternehmen. 1
3. Begriffsdefinitionen Beteiligungsfinanzierung/Venture Capital. 2
3.1.Finanzierung. 2
3.2.Beteiligungsfinanzierung /Beteiligungskapital. 2
3.3.Kapitalbeteiligungsgesellschaften. 2
3.4.Venture -Capital-Gesellschaften. 3
4. Geschichtliche Entwicklung der Venture-Capital-Idee. 3
5. Konzeption der Venture-Capital-Finanzierung. 4
6. Der Markt für Venture Capital. 5
6.1.Nachfrager. 5
6.2.Anbieter. 6
7. Organisationsformen. 7
7.1.Der Investmentpool. 7
7.2.Das Dachfondskonzept. 7
8. Vorteile des Venture Capital als Finanzierungs-/Anlagealternative. 7
9. Schwierigkeiten der Venture-Capital-Finanzierung. 8
10.Das Management. 8
11.Fazit. 9
Literatur - und Quellenverzeichnis 10
II
Abbildungsverzeichnis
Abb.1: Ablauf einer Venture-Beteilgung...............................................................................S. 4
1. Einleitung
Mittelständische Unternehmen sind die Träger unserer Marktwirtschaft und prägen die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Da die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft dieser Unternehmen im wesentlichen von einer soliden Finanzierung abhängt, kommt einer angemessenen Ausstattung mit Eigenkapital eine besondere Bedeutung zu. Erst eine ausreichende Eigenkapitalquote schafft die nötige Unabhängigkeit für unternehmerische Entscheidungen die zu einem dynamischen Wachstum beitragen. Ein Weg für junge, aufstrebende Unternehmen sich Eigenkapital zu beschaffen ist z.B. in Form der Aussenfinanzierung über die Partnerschaft mit einer Kapitalbeteiligungs- bzw. Venture-Capital-Gesellschaft 1 .
Im Verlauf dieser Arbeit werden die Möglichkeiten der Eigenkapitalbeschaffung für junge innovative Unternehmen durch Beteiligungsgesellschaften aufgezeigt. Besonders wird bei dieser Ausführung auf die Beteiligungsfinanzierung durch Venture-Capital-Gesellschaften und deren Besonderheiten eingegangen.
2. Situation junger innovativer Unternehmen
Gerade für junge Unternehmen ist eine Fremdkapitalfinanzierung so gut wie unmöglich, da die nötigen Sicherheiten fehlen und Zinszahlungen zusätzlich die Liquidität belasten würden. Weiterhin stossen an dieser Stelle die Kreditinstitute an ihre Grenzen, beurteilen zu können, welche Idee innovativ ist, was ihrerseits eine entsprechende Zurückhaltung bei der Kreditvergabe bewirkt. Gerade die Firmenkundenbetreuer als erste Ansprechpartner für Existenzgründer sind nicht in der Finanzierung für Innovationen geschult 2 . Als Innovation bezeichnet man auf der einen Seite den mehrstufigen Prozess aus dem neue Güter und Verfahren hervorgebracht werden, zum anderen auch die materiellen Ergebnisse dieses Prozesses 3 . Gerade junge innovative Unternehmen haben in Ihrer Entwicklungsphase einen überdurchschnittlich hohen Kapitalbedarf, da bis zur endgültigen Markterschließung erhebliche Vorleistungen erbracht werden müssen. Genau da liegt das Hauptproblem: hohe Investitionskosten auf der einen Seite und nicht ausreichendes Finanzierungspotential auf der anderen Seite 4 . Um diesen Anforderungen in Finanzierungsfragen bei jungen Unternehmen gerecht werden zu können, bietet sich sogenanntes Risikokapital als Finanzierungsform zur Verbesserung der Eigenkapitalquote an 5 . Zusätzlich mangelt es bei den jungen, mittelstän-
1Vgl.Coopers/Lybrand (1998), S. 3 2Vgl. Nittka, I. (2000), S. 13f. 3Vgl. Hardenberg von, C. (1989), S. 17 4Vgl. Stedler, H. (1987), S.38/39 5Vgl. Mai, St. (2002), S.83f.
digen Unternehmen oft am notwendigen Know-How in den kaufmännischen Bereichen, wie Vertrieb, Finanzen und Organisation 6 .
3. Begriffsdefinitionen Beteiligungsfinanzierung/Venture Capital
3.1. Finanzierung
Der in dem Wort Beteiligungsfinanzierung beinhaltete Begriff Finanzierung umfasst alle Massnahmen den Kapitalbedarf einer Unternehmung zu decken. Dieser Kapitalbedarf kann auf ganz unterschiedliche Arten befriedigt werden. Unterscheidet man nach der Mittelherkunft, kann diese als Innen- und Aussenfinanzierung erfolgen, während nach der Rechtsstellung der Kapitalgeber die Fremd- und Eigenfinanzierung unterschieden wird. Jede dieser Finanzierungsformen ist abhängig von der Fähigkeit und der Möglichkeit diese zu erhalten. Mit Abnahme der Größe einer Unternehmung und zunehmender Spezialisierung nimmt auch die Möglichkeit den Finanzierungsbedarf intern zu decken ab. Junge Unternehmen haben das Problem, dass Umsatzerlöse oft nur im geringen Umfang für eine Innenfinanzierung zur Verfügung stehen. Daher ist für sie die Außenfinanzierung so wichtig 7 .
3.2. Beteiligungsfinanzierung/Beteiligungskapital
Unter Beteiligungsfinanzierung versteht man die verschiedenen Formen der Kapitalbeschaffung, in denen Kapitalanlagen von bisher bereits vorhandenen oder neu hinzutretenden Gesellschaftern der Unternehmung geleistet werden. Nach der Kapitalherkunft ist es eine Aussenfinanzierung, nach der Rechtsstellung eine Eigenfinanzierung 8 . Beteiligungskapital: wird in der Literatur mit verschiedenen Begriffen bezeichnet: Venture Capital, Beteiligungs-, Wagnis-, Risiko- oder Wachstumskapital 9 .
3.3. Kapitalbeteiligungsgesellschaften
Kapitalbeteiligungsgesellschaften sind im Sinne des Kreditwesengesetzes keine Kreditinstitute, zählen aber nach §1, Abs.3, Punkt 1 KWG zu den Finanzunternehmen 10 . Sie sind Unternehmen, die nicht emmissionsfähigen, i.d.R. mittelständischen Unternehmen, für eine begrenzte Zeit Eigenkapital zur Verfügung stellen und somit einen Teil der Finanzierungsprobleme dieser Unternehmen überbrücken 11 . Bei den Kapitalbeteiligungsgesellschaften unterscheidet man zwischen den Gemeinnützigen und den Erwerbswirtschaftlichen. Bei den
6 Vgl. Müller, B.R. (2001), S. 16
7 Vgl. Hardenberg von, C.(1989), S. 34f
8 Vgl. Dühmert, Bastian J. (1997), S. 9ff
9 Vgl. Dühmert, Bastian J. (1997), S. 10f 10Vgl. Beck Texte (2003), S. 69f 11Vgl. Büschgen, H.E. (1998), S. 125
Arbeit zitieren:
Tanja Kisters, 2004, Venture Capital als Form der Beteiligungsfinanzierung, München, GRIN Verlag GmbH
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