Inhaltsverzeichnis
Seite
3
1. Einleitung
3
2. Zum Roman „Homo Faber-Ein Bericht“ von Max Frisch
3
2.1 Inhaltsangabe „Homo Faber“
4
2.2 Rezeption des Buches
5
2.3 Aufbau des Romans
6
2.4 Erzählkonstruktion
7
2.5 Handlungsschwerpunkte und Motive im Buch
9
3. Zum Film „Homo Faber“ von Volker Schlöndorff
10
3.1.1 Arten der filmischen Adaption
11
3.1.2 Art der filmischen Adaption „Homo Faber“
12
3.2 Zur Verfilmung von Volker Schlöndorff und deren Rezeption
13
3.3 Vergleich von Buch und Film
13
3.3.1 Gemeinsamkeiten
13
3.3.2 Unterschiede
13
3.3.2.1 Die Struktur
14
3.3.2.2 Die Themen und Motive
15
3.3.2.3 Die Personen
16
4. Detailanalyse der Anfangs- und Schussszene des Films
16
4.1 Anfangsszene
20
4.2 Schlussszene
25
5. Fazit
26
6. Anhang
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6.1 Sequenzinhaltsprotokoll des gesamten Films
29
6.2 Filmtranskript der ersten Filmszene
30
6.3 Filmtranskript der letzten Filmszene
32
6.5.1 Personenkonstellation- Buch
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6.5.2 Personenkonstellation- Film
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6.6 Filmische Daten
35
7. Literaturverzeichnis
36
2
1. Einleitung
„Eine Literaturverfilmung ist ein bisschen so, al s würde man noch mal Abitur machen. Jeder Kritiker, jeder Zuschauer kann ja hinterher vergleichen. Eine richtige Examenssituation ist das. Bei einem Originaldrehbuch hat man es einfacher. Denn da wird man nur für den Film an sich beurteilt.“ 1
Dieser Komme ntar Volker Schlöndorffs, der bekannt ist für seine Verfilmungen von Klassikern der Literatur, zeigt die Schwierigkeit, die jedem Regisseur begegnet, der sich an die Verfilmung eines solchen Stoffes wagt. Die Verfilmung muss sich immer an dem Original messen lassen und nicht selten wird ihre eigene ästhetische Qualität als eigenständiges Werk nicht genug erfasst. Durch die Kenntnis des literarischen Stoffes ist die Erwatung des Zuschauers an den Film sehr hoch und wird nicht selten durch zu große Veränderung des Stoffes bei der Umsetzung oder durch zu große Werktreue, die den Film überflüssig macht, enttäuscht. Ziel dieser Hausarbeit ist die vergleichende Untersuchung von Max Frischs „Homo Faber“ und der filmischen Adaption durch Volker Schlöndorff. Es soll gezeigt werden, wie Schlöndorff die Aufgabe einer Verfilmung der Vorlage Frischs löst. In einem ersten Teil wird der Roman in Fabel, Struktur und Motivik vorgestellt, um in einem zweiten Teil die filmische Umsetzung durch Schlöndorff vergleichend betrachten zu können. Der dritte Teil der Arbeit enthält eine Detailanalyse zweier Szenen des Films, an welchen die Arbeit Schlöndorffs und der Einsatz filmsprachlicher Mittel im Detail untersucht werden soll und Bezüge zum Roman Frischs hergestellt werden.
2. Zum Roman „Homo Faber-Ein Bericht“ von Max Frisch
In einem ersten Schritt werden wichtige Elemente des Romans „Homo Faber“ von Max Frisch vorgestellt. Auf diese Elemente wird dann im verlauf der Arbeit vergleichend Bezug geno mmen. Dieser Teil ist demnach das Informations-Fundament auf welches die Vergleichende Betrachtung sich gründet.
2.1 Inhaltsangabe „Homo Faber“
In dem 1957 erschienen Roman „Homo Faber- Ein Bericht“ von Max Frisch geht es um die Entwicklung des Protagonisten Walter Faber, einem rational denkenden und den Typus des modernen technisch und mathematisch orientierten Menschen verkörpernden Mann, der jedoch durch eine Reihe von schicksalhaften Ereignissen und Zufällen in den Grundfesten seines Weltverständnisses erschüttert wird. Die Ereignisse, welche innerhalb weniger Monate des Jahres 1957
1 Marci - Boehnke, Gudrun: Max Frisch/ Volker Schlöndorff: Homo Faber. In Gast, Wolfgang (Hrsg.): Film und Literatur: Analysen, Materialien, Unterrichtsvorschläge. Bd. 4. Frankfurt a.M., 1995, S. 34 (SIGLE: Marci-Boehnke, 1995), S. 43
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geschehen, werden von dem Protagonisten in zwei Etappen retrospektiv aufgezeichnet. Der weit gereiste Protagonist Walter Faber, ein Ingenieur der UNESCO, der an nichts glaubt, als an das, was er sieht sowie an Technik und Fortschritt, muss auf dem Weg nach Caracas mit seinem Flugzeug notlanden. Hierbei lernt er den Deutschen Herbert Henke kennen, der sich als der Bruder seines Jugendfreundes Joachim herausstellt, welcher seit einiger Zeit kein Lebenszeichen geäußert hat. Zusammen wollen Faber und Herbert Joachim in Guatemala suchen, wo sie ihn schließlich nach einigen Strapazen erhängt in seiner Hütte auffinden. Faber reist daraufhin zurück nach New York, wo der eigentlich in der Schweiz gebürtige Geschäft smann lebt, um sogleich mit dem Schiff weiter nach Paris zu einer Konferenz zu fahren. Auf dem Schiff lernt er die zwanzig Jahre alte Studentin Sabeth kennen, die ihn an seine Jugendliebe Hanna erinnert, und macht ihr einen Heiratsantrag. Der dreißig Jahre ältere Faber verliebt sich in das junge Mädchen, jedoch erst in Paris treffen sie sich zufällig wieder. Hier beschließen sie weiterhin gemeinsam die Heimreise nach Athen zu Sabeths Mutter zu bestreiten. Auf dem Weg dorthin, auf einer Art kleine n Hochzeitsreise, besichtigen sie verschiedene Sehenswürdigkeiten und erleben gemeinsam eine glückliche Zeit des Verliebtseins. Dies währt jedoch nicht lange, da Faber, nachdem er herausfindet, dass Sabeths Mutter sein Jugendliebe Hanna aus den dreißiger Jahren ist, immer mehr von der Gewissheit geplagt wird, dass es seine eigene Tochter ist, mit der er ein Verhältnis hat. Kurz bevor sie am Ziel der Reise ankommen, ereignet sich ein tragischer Unfall. Faber bringt Sabeth ins Krankenhaus und sein lange verdrängter Verdacht, dass Sabeth seine Tochter ist bestätigt sich. Schließlich verstirbt Sabeth an ihren Verletzungen im Krankenhaus. Faber und Hanna bleiben allein zurück. Nach einer Zeit des Reisens, in der Faber das Geschehene reflektieren kann, muss er nach Athen, um sich wegen seiner immer wieder auftretenden Magenschmerzen operieren zu lassen. Mit der Aussicht auf den Tod endet der Roman unmittelbar vor der Operation Fabers.
2.2 Rezeption des Buches
Max Frisch ist neben Friedrich Dürrenmatt einer der berühmtesten Schriftsteller der Schweizer Geschichte und der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. „Homo Faber“ muss sich an seinem Vorgängerroman „Stiller“ messen lassen. Die Erwartungen an Frisch sind sehr hoch. In Bezug auf Frischs „Stiller“ werden einige negative Kritiker laut, die in Frischs „Homo Faber“ ihre Erwartungen nicht erfüllt finden 2 .
Sein Roman „Homo Faber“ findet sich jedoch nach nur einem Monat bereits auf den Bestsellerlisten und ist bald nach dem Erscheinen vergriffen, so dass es innerhalb kurzer Zeit mehrere
2 vgl. Schmitz, Walter (Hrsg.): Frischs Homo Faber. Frankfurt a.M. 1983 (SIGLE: Schmitz, 1983), S. 253
4
Neuauflagen und Nachdrucke geben muss 3 . Die Rezensionen und Kritiken sind insgesamt positiv, so dass der Roman Frischs nach nur fünf Jahren in den Kanon moderner Klassiker aufgenommen wird und heute Standartlektüre an den Schulen ist.
2.3 Aufbau des Romans
Schon in dem Titel „Homo Faber- Ein Bericht“ zeigt sich ein ganz wesentliches Struktur bestimmendes Merkmal von Frischs Roman. Es handelt sich um den Bericht von Walter Faber, der zwei Stationen umfasst. Die Ereignisse der ersten Station schreibt Faber in der Zeit vom 21.06-8.07.1957 in Caracas auf. Hier berichtet er vom von dem Beginn seiner Reise in New York, wo er Herbert Hencke kennen lernt und mit seiner Maschine in der Wüste von Tamaulipas notlanden muss (S. 7-33). Er berichtet von der gemeinsamen Suche nach Joachim, Fabers Rückreise nach New York (S. 33-69), von wo er gleich mit dem Schiff geschäftlich nach Paris weiterreist und seine Tochter Sabeth kennen lernt, mit ihr eine Affäre beginnt und sie nach Hause zu ihrer Mutter bringen will (S. 69-125). Schließlich endet der erste Teil des Berichts mit einem Unfall, der den Tod Sabeths zur Folge hat und dem Wiedersehen von Faber und Hanna, seiner Jugendliebe und Sabeths Mutter. Insgesamt ist der erste Teil im Wesentliche n von männlichem Selbstbewusstsein und dem technokratischen Forstschrittsoptimismus der Frühmoderne geprägt 4 . Die Ereignisse der zweiten Station werden von Faber in einem Athener Krankenhaus ab dem 19.07.1957 bis unmittelbar vor seiner Operation am 21.07.1957 aufgezeichnet. Hier berichtet er davon, was sich seit dem Tod Sabeths zugetragen hat. Faber reist nach seinem Aufenthalt in Grieche nland nach Amerika, Guatemala und Caracas, wo er noch einmal seinen Freund Herbert Hencke besucht. Er verbringt einige Tage in Kuba, Düsseldorf und kehrt schließlich nach Athen zurück, wo er wegen seiner Magenschmerzen operiert werden soll. Faber fügt in diesen zweiten Teil seine neuesten Tagebuchnotizen ein, so dass schließlich Erzählzeit und erzählte Zeit inein-ander aufgehen. Der zweite Teil des Romans zeigt eine Rückbesinnung des Erzählers auf das Unbekannte und verdrängte andere oder auch die weibliche Seite Fabers 5 . Faber hat hier ein größeres Bedürfnis nach Reflexion und seine Gedanken schweifen zu lassen. Der gesamte Bericht ist gekennzeichnet durch immer wiederkehrende Brüche in der Chronologie der Ereignisse, indem der Erzähler immer wieder mit Reflexionen der Handlung vorausgreift oder an Vergangenes zurück denkt. Diese längeren reflexiven Passagen sind im Text durch Leerzeilen und drei Gedankenstriche zwischen den Textteilen gekennzeichnet. Wenn es sich um kürzere Reflexionen handelt, die meist aus nur einem Satz oder Wort bestehen, heben sich diese
3 vgl. Schmitz, Walter, 1983, S. 244
4 Lubich, 1990, S. 41
5 vgl. Lubich, 1990, S. 41
5
dadurch ab, dass sie kursiv gedruckt sind. Auch die Tagebuche intragungen der zweiten Station sind kursiv gedruckt. Die Form des Berichts wird durch detaillierte Orts- und Datumsangaben, wissenschaftliche Exkurse und Literaturverweise verdeutlicht.
2.4 Erzählkonstruktion
Der Roman „Homo Faber“ ist in der Ich-Form geschrieben. Der Protagonist Walter Faber berichtet retrospektiv seine Geschichte der vergangenen zwei Monate, die zum Tod seiner Tochter Sabeth führt und die Zeit danach. Mit der Form des Berichts impliziert man einen gewissen Grad an Objektivität, doch diese Erwartung wird von dem Erzähler Faber nicht erfüllt. Er ist subjektiv und der Leser kann nicht ohne weiteres glauben, was er sagt. Faber weicht immer wieder von der eigentlichen Chronologie der Ereignisse ab, verschweigt Dinge oder greift vor, so dass die Ereignisse oft sehr verschachtelt wirken und den Leser im ersten Augenblick verwirren. Die aufgewühlte, labile Verfassung, in der Faber sich beim Schreiben des Berichts befindet, spiegelt sich in seiner ganz eigenen Art zu erzählen wider. Er bemüht sich um eine sachliche Form des Berichts, wie sie für einen Techniker wie ihn angemessen erscheint. Doch diese Bemühungen scheitern oftmals. Faber bringt beispielsweise Sätze nicht zu Ende, benutzt umgangssprachliche Redewendungen und redet grammatikalisch nicht korrekt, wenn er innerhalb eines Satzes das Tempus mehrere Male wechselt, ohne dass sich dies grammatisch rechtfertigen ließe. Dass Faber so spricht soll dem Leser die reale Existenz des Erzählers und somit des Erzählten suggerieren 6 . Die Ich- Erzählung zeichnet sich in der Regel durch die Polarität zwischen erzähle ndem Ich und erlebendem Ich aus. In Frischs Roman liegt jedoch eine doppelbödige Form der Ich-Erzählung vor 7 . An einigen Stellen, wenn Faber sich etwa rechtfertigt oder Ereignisse andeutet, die sich noch gar nicht zugetragen haben, sind das rückblickende Ich und das erlebende Ich für den Leser unterscheidbar. Fabers Schuldgefühle und die Angst vor der Wahrheit lassen ihn die Ereignisse unverhältnismäßig hervorheben oder auch verschleiern, so dass einige Details erst nachträglich ans Licht kommen, wie etwa Sabeths Unfall am Strand. Das erzählende Ich hat jedoch oftmals nicht die übliche Distanz zum Geschehen und kann bestimmte Ereignisse noch nicht überblicken und einsehen, da Faber seine Schuld zu verdrängen versucht und noch zu sehr in das Geschehene involviert ist. Somit bleibt das erzählende Ich auf der Bewusstseinsstufe des erlebenden Ich zurück und ist nicht die Orientierungsgröße für den Leser, die ein erzählendes Ich sonst darstellt.
6 vgl. Hurst, Matthias: Erzählsituationen in Literatur und Film. Ein Modell zur vergleichenden Analyse von literarischen Texten und filmischen Adaptionen. Tübingen 1996, S. 332 (SIGLE: Hurst, 1996)
212
7 vgl. Lubich, 1990, S. 43
6
Der Leser muss die wahren Ereignisse, wie sie sich tatsächlich zugetragen haben, selbst aus den Aussagen des Erzählers, dem er nicht vertrauen kann, herausfiltern 8 . Das Besondere und die Struktur bestimmende an der Erzählsituation in Frischs Homo Faber ist demnach, dass der Leser es mit einem verdrängenden Ich- Erzähler zu tun hat, der ihm nur indirekt das verrät, was sich wirklich ereignet hat, es selber aber gar nicht merkt, da er mit allen Mitteln versucht, die Wahrheit weit weg zu schieben.
2.5 Handlungsschwerpunkte und Motive im Buch
Als Haupthandlungsschwerpunkt im Buch ist die schwere Identitäts- und Lebenskrise Walter Fabers zu nennen, die durch eine tiefe Erschütterung seines bisherigen Weltbildes ausgelöst wird. Aus dem unbeirrbaren Technokraten wird ein verunsicherter Mensch, der vollkommen orientierungslos zurück bleibt. Hierbei arbeitet Frisch mit vielen Antithesen um den Gegensatz zwischen Gewohntem, dem „Üblichen“ als Formel der Selbstvergewisserung, und dem Anderen zu verdeutlichen. Einige der wesentlichen Antithesen und stereotypen Vorstellungen Fabers ist die Gruppe Technik-Amerika-Mann gegen die Gruppe Mystik-Europa-Frau, die ihm sein schwarzweißes Weltbild, das sich in seiner Leidenschaft für das Schachspiel äußert, vereinfachen. Sein Weltbild ist von Technikfaszination und Rationalität geprägt, was sich in immer wiederkehrenden technischen Exkursen und nüchternen Bemerkungen des Erzählers zeigt. Faber ist für Technik satt Mystik, was sich leitmotivisch durch den gesamten Roman zieht. Für Faber sind technische Geräte, wie seine Kamera oder sein für ihn lebenswichtiger Rasierapparat, sowie elektrischer Strom unabdingbar (S. 27). Dieser Abhängigkeit von technischen Errungenschaften steht das Motiv der Mystik gegenüber. Die mythologische Ebene stellt den Gegenpol zu Fabers technisch-rationalem Denken dar und entwickelt sich erst im Verlauf des Romans in dem Maße, wie Fabers Rationalität und Schwarz-Weiß-Denken zum Ende hin abnehmen. Zu der mythologischen Handlungsebene gibt es verschiedene Motive, wie den den Kopf der schlafe nden Erinnye (S. 111) oder den Ödipus-Stoff (S. 111). Die Erinnyen, die Rachegö ttinnen, die die Menschen für Verbrechen an der Gesellschaft, wie etwa Mord an Blutsverwandten, bestrafen, verweisen wiederum auf die Schuld Fabers, die er in Bezug auf Sabeths Tod auf sich geladen hat. Eine andere Motivgruppe verweist auf Themen des Existentialismus. Hierzu gehört das Motiv des Zufalls und des Schicksalhaften. Faber gerät immer wieder durch Zufall in Situationen, die letztlich alle zu dem verhängnisvollen Ende mit dem Tode Sabeths führen. Er lernt zufällig Herbert Hencke kennen, reist zufällig mit dem Schiff anstatt dem Flugzeug nach Paris, wo er zufällig seine Tochter Sabeth kennen lernt und auch zufällig erfährt er von ihr, dass ihre Mutter Hanna Lands-
8 vgl.Hurst, 1996, S. 214
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Andrea Deutsch, 2004, Homo Faber - Ein Vergleich von Max Frischs Roman und Volker Schlöndorffs filmischer Adaption, Munich, GRIN Publishing GmbH
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