- I -
Inhaltsverzeichnis
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis III
1. Einleitung
1
2. Grundlagen von Kunden-werben-Kunden-Kampagnen
2
2.1. Definition 2
2.2. Ausprägungsformen 3
3. Erfolgskontrolle bei Kunden-werben-Kunden-Kampagnen
4
3.1. Notwendigkeit der Erfolgskontrolle 4
3.2. Zielerreichungskontrolle 6
3.3. Wirkungskontrolle 7
3.4. Wirtschaftlichkeitskontrolle 8
4. Ergebnisse der Marketingforschung zu Kunden-werben-Kunden-
Kampagnen
9
4.1. Studie von Helm 9
4.1.1. Grundlagen der Studie 9
4.1.2. Ergebnisse zur Bedeutung Planung und Wirksamkeit von
Kunden-werben-Kunden-Kampagnen 9
4.1.3. Ergebnisse zu Eigenschaften und Problemen von
Kunden-werben-Kunden-Kampagnen 11
4.2. Weitergehende Forschungsmöglichkeiten 13
5. Fazit
14
Literaturverzeichnis IV
- II -
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Abbildung 1: Prozessmodell einer Kunden-werben-Kunden-Kampagne
5
Abbildung 2: Anteil der durch KwK gewonnenen Kunden am jährlichen
Kundenzuwachs 11
Abbildung 3: Anteil der durch KwK gewonnenen Kunden am Gesamtkundenbestand 11
Tabelle 1: NA
Einsatz von KwK bei den 8 größten Privatkundenbanken Deutschlands 2
Tabelle 2: NA
Prozentuale Umfrageergebnisse zu Eigenschaften von KwK 11
- III -
i.V.m.
in Verbindung mit
KwK
Kunden-werben-Kunden-Kampagnen
o.V.
ohne Verfasserangaben
PR
Public Relations
WWW
World Wide Web
- 1 -
1. Einleitung
In den vergangenen Jahren wurde in der betriebswirtschaftlichen Literatur viel darüber berichtet, dass sich Unternehmen mehr auf die Kundenbindung konzentrieren sollten. Es heißt, dass diese wesentlich billiger und effizienter als die Anwerbung von Neukunden ist. 1
Dennoch darf man die Neukundenakquisition nicht vollständig vernachlässigen, da branchenübergreifend bei jedem Unternehmen ein natürlicher Kundenschwund, z.B. bedingt durch „Variety Seeking Behavior“, festzustellen ist. 2 Die Möglichkeiten zur
Gewinnung von neuen Kunden sind vielfältig. Klassische Methoden wie Massenwerbung, PR-Kampagnen und Direktmarketing sind jedoch häufig mit Nachteilen wie z.B. hohen Kosten, enormen Aufwand oder hohen Streuverlusten verbunden. 3 Ein Erfolg
versprechender Weg zur Erschließung neuer Kundschaften führt über positive Weiterempfehlungen. Diese haben den Vorteil, dass sie sehr viel glaubwürdiger sind als alle anderen Methoden. 4 Vor allem bei Dienstleistungen, die überwiegend Erfahrungs- und
Vertrauenseigenschaften aufweisen, spielen Vertrauen und Glaubwürdigkeit eine entscheidende Rolle, da hier die Leistungen nicht sofort nachprüfbar sind. 5
Weiterempfehlungen entstehen keineswegs nur zufällig, sondern können durch bestimmte Marketingmaßnahmen effektiv und relativ kostengünstig erzeugt werden. 6 Mögliche
Stimulationsmittel sind beispielsweise Werbung mit zufriedenen Kunden, kostenlose Produktproben, Aufbau von Kommunikationsforen oder Kunden-werben-Kunden- Kampagnen (nachfolgend: KwK). 7 Das zuletzt genannte Instrument ist Grundlage der
nachfolgenden, näheren Analyse.
Ziel dieser Arbeit ist es, vor allem auf die Beiträge der Marketingforschung zu diesem Thema einzugehen und die Erfolgskontrolle von KwK eingehender zu untersuchen. Dabei werden zunächst die Grundlagen von KwK dargestellt. Im zweiten Kapitel soll erläutert werden wie Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit derartiger Maßnahmen kontrolliert werden können. Die nähere Analyse einer empirischen Studie zu KwK mit daran anknüpfenden Hinweisen auf weitergehende Forschungsmöglichkeiten ist Gegenstand des dritten Kapitels. Das Fazit stellt schließlich eine Zusammenfassung der Arbeit dar.
1 Vgl. BAYUS, B.L., Word of Mouth (1985), S. 32.
2 Vgl. FINK, K.-J., Empfehlungsmarketing (2003), S. 13.
3 Vgl. MISNER, I.R., Marketing zum Nulltarif (1999), S. 37.
4 Vgl. ARNDT, J., Word of Mouth Advertising (1967), S. 24.
5 Vgl. HAYWOOD, K.M., Managing Word Of Mouth Communications (1989), S. 55. 6 Vgl. WILSON, J.R., Mund-zu-Mund-Marketing (1991), S. 35.
7 Eine ausführliche Darstellung liefert HELM, S., Kunden-werben-Kunden-Kampagnen (1999), S. 7f.
- 2 -
2. Grundlagen von Kunden-werben-Kunden-Kampagnen
2.1. Definition und Voraussetzungen
Kunden-werben-Kunden-Kampagnen – oft auch Weiterempfehlungskampagnen oder
Freundschaftswerbung genannt – sind ein sehr verbreitetes Mittel zur Akquisition von
Neukunden. Vor allem in Dienstleistungsbranchen wie Banken, Zeitungsverlagen,
Versandhäusern und Telekommunikationsunternehmen werden derartige Aktionen
eingesetzt. 8 Beispielhaft sind hier die acht größten Privatkundenbanken Deutschlands
aufgeführt, von denen sieben aktiv KwK betreiben:
Tabelle 1: Einsatz von KwK bei den 8 größten Privatkundenbanken Deutschlands
Quelle: vgl. PÖPSEL, F./VOSS, M., Einzigartiges Profil (2004), S. 17
i.V.m. Unternehmenswebseiten. 9
„Im Rahmen von Kunden-werben-Kunden-Kampagnen werden aktuelle Kunden
(Stammkunden) vom Anbieterunternehmen im Rahmen einer planvollen und strukturierten
Maßnahme um die aktive Ansprache möglicher Interessenten für die
Unternehmensleistungen aus ihrem sozialen Umfeld gebeten. Kommt es später zum Kauf
durch diese Interessenten, erhält der Empfehlende im Regelfall eine Prämie (‚Goody’) als
Gegenleistung.“ 10 Ziel ist es also, die bestehenden Kunden zu erfolgreichen Verkäufern der
eigenen Produkte und Leistungen zu machen. 11 Dies hat den Vorteil, dass nur minimaler
Aufwand seitens des Unternehmens aufgebracht werden muss, um einen
Geschäftsabschluss zu erreichen. Die Überzeugungsarbeit liegt meist vollständig beim
8 Vgl. O.V., Mit Stammkunden neue Kunden hinzugewinnen (1988), S. 37.
9 Die Quellenangaben zu den einzelnen KwK-Angeboten von Postbank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank,
DiBa, Commerzbank, Citibank und CC Bank befinden sich im Literaturverzeichnis.
10 HELM, S., Kunden-werben-Kunden-Kampagnen (1999), S. 9.
11 Vgl. MISNER, I.R., Marketing zum Nulltarif (1999), S. 108.
Quote paper:
Stefan Strahwald, 2004, Marketingforschung und Erfolgskontrolle von Kunden-werben-Kunden-Kampagnen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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