Das Thema ‚Englishness’ ist ein sehr weitreichendes Thema. In dieser Arbeit soll nur eine kleine Auswahl von möglichen Behandlungsformen, bzw. Unterrichtsmaterialien für den Englischunterricht dargestellt werden. Diese Arbeit ist auf deutsch verfasst, jedoch sollte die Unterrichtssprache Englisch sein. In dieser Arbeit wird immer die männliche Form benutzt, doch schließt das auch immer die Frauen mit ein.
Für das Thema sollten für einen Grundkurs Englisch 12. Klasse drei Wochen, bzw. für einen Leistungskurs Englisch 12. Klasse zwei Wochen eingeplant werden. Die Schüler sollten im Vorfeld die Romane „The Remains of the Day“ von Kazuo Ishiguro und „The Quiet American“ von Graham Greene gelesen haben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Einführung in das Thema
2.1 Die Romane
2.2 Klausurvorschlag
2.3 Weitere Möglichkeiten
3. Fazit
Zielsetzung und Themenbereiche
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, didaktische Ansätze und Unterrichtsmaterialien für die Behandlung des Themas "Englishness" im Englischunterricht der gymnasialen Oberstufe vorzustellen, wobei insbesondere die Romane „The Remains of the Day“ und „The Quiet American“ als zentrale Analysegrundlage dienen.
- Identitätsfindung und Nationalcharakter im globalisierten Zeitalter
- Analyse kultureller Stereotypen durch literarische Perspektiven (Orwell, Mikes)
- Fächerübergreifende Verknüpfung von Literatur, Geschichte und Popkultur
- Darstellung englischer Identität in zeitgenössischer Literatur und Film
Auszug aus dem Buch
Die englische Gesellschaft
Die englische Gesellschaft ist in drei Klassen unterteilt: die „Upper Class“, die „Middle Class“ und die „Working Class“. Innerhalb der Mittelklasse gibt es eine weitere Unterscheidung. Diese erfolgt nicht durch das Einkommen, sondern durch den Akzent, die Manieren und die Einstellung. Des weiteren ist es das Streben danach ein Gentleman zu sein oder eben nicht.
Die englische Sprache, bzw. die englische Grammatik ist sehr einfach. Sie ist einfach zu erlernen, jedoch haben die Engländer - es sei denn sie haben eine andere Sprache erlernt – keine Ahnung von Genus, Person und Fall.
Diesem Text von George Orwell sind ebenfalls einige Bilder von Gemälden beigefügt, die den „typischen Engländer“ abbilden, d.h. sie zeigen Engländer aus allen Klassen. Diese Bilder könnten ebenfalls von der Gruppe präsentiert werden. Eine andere Möglichkeit wäre, den Schülern nur den Text zum Bearbeiten zu geben, und die Bilder gesondert zu besprechen. Hier könnte man auch fächerübergreifender mit dem Kunstunterricht arbeiten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Darstellung des didaktischen Rahmens und der zeitlichen Planung für den Einsatz der gewählten Romane im Englischunterricht.
2. Einführung in das Thema: Vorstellung von Methoden zur Identitätsdebatte und Analyse von Sachtexten bezüglich nationaler Stereotypen.
2.1 Die Romane: Didaktische Aufbereitung der Romane „The Remains of the Day“ und „The Quiet American“ zur Erarbeitung des Begriffs „Englishness“.
2.2 Klausurvorschlag: Entwurf einer zweistündigen Abschlussklausur mit Fokus auf die literarische Analyse von Stereotypen.
2.3 Weitere Möglichkeiten: Ergänzende Vorschläge zur Internetrecherche und zur auditiven Arbeit mit verschiedenen englischen Akzenten.
3. Fazit: Reflektion über die Durchführbarkeit des Themas im Unterricht und Ausblick auf die Einbeziehung von Schülerinteressen.
Schlüsselwörter
Englishness, Identität, Stereotypen, George Orwell, George Mikes, The Remains of the Day, The Quiet American, Fremdwahrnehmung, Nationencharakter, Englischunterricht, Globalisierung, Klassengesellschaft, Literaturdidaktik, Akzent, Landeskunde.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit didaktischen Wegen, um das komplexe Thema „Englishness“ im Englischunterricht der gymnasialen Oberstufe behandeln zu können.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die Auseinandersetzung mit nationaler Identität, das Hinterfragen von Stereotypen sowie der Einsatz von literarischen Werken zur Vermittlung landeskundlicher Inhalte.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Bereitstellung konkreter Unterrichtsmaterialien und Methoden, die es Schülern ermöglichen, den Konstruktcharakter von „Englishness“ kritisch zu reflektieren.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Es erfolgt eine didaktische Analyse von Sachtexten (Orwell, Mikes) und Belletristik (Ishiguro, Greene) sowie der Transfer in konkrete Unterrichtseinheiten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine einführende Identitätsdiskussion, die Arbeit mit Sachtexten, die literarische Analyse der genannten Romane und Vorschläge für ergänzende mediale Ansätze.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „Englishness“, Identität, Stereotypen, Literaturdidaktik und interkulturelles Lernen geprägt.
Wie spielt die Klassengesellschaft bei Orwell in den Unterricht hinein?
Laut Orwell lässt sich die englische Identität eng mit der Klassenzugehörigkeit verknüpfen, was im Unterricht genutzt werden kann, um über Sprache, Manieren und gesellschaftliche Erwartungen zu debattieren.
Welche Rolle spielt die Filmanalyse im didaktischen Konzept?
Filmadaptionen werden als komplementäres Medium vorgeschlagen, um den Vergleich zwischen dem geschriebenen Wort und der visuellen Darstellung der Charaktere und ihrer Identität zu vertiefen.
- Quote paper
- Helke Uphoff (Author), 2004, Das Thema 'Englishness' im Unterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28465