Inhaltsverzeichnis II
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Bündelgeschäft und IuK-Technologien 1
2.1 Definition des Bündelgeschäfts (als Teilbereich des Gruppengütermarketings) 1
2.2 Definition, Abgrenzung und Bedeutung moderner IuK-Technologien. 2
3 Einsatzmöglichkeiten ausgewählter IuK-Technologien. 3
3.1 Allgemeine Bemerkungen. 3
3.2 Unterstützung bei der Initiierung des Bündelgeschäfts. 4
3.3 Unterstützung bei der Koordination und Förderung der Nachfragebündelung 7
3.4 Unterstützung bei der Abwicklung des Bündelgeschäfts 9
4 Schlussfolgerungen und Ausblick. 10
Anhang IV
Literaturverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
BMWi Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Email Electronic Mail
E-Marketing Electronic Marketing
E-Shop Electronic Shop
I-Mode Internet Mode
IT Informationstechnologie
IuK Information- und Kommunikation
KT Kommunikationstechnologie
PC Personal Computer
SMS Short Messaging Service
UMTS Universal Mobile Telecommunications System
VC Virtual Community
WAP Wireless Application Protocol
WWW World Wide Web
1 Einleitung 1
1 Einleitung
Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK-Technologien) beeinflussen und verändern das Verhalten von Konsumenten. Vor allem netzbasierte Technologien, hierbei besonders das Internet, haben sich in der Bevölkerung rasant verbreitet. 1 Dies führt dazu, dass sich für Unternehmen neue Möglichkeiten für die Vermarktung ihrer Leitungen ergeben und sogar völlig neue Geschäftsmodelle entstehen. Aber auch für Nachfrager eröffnen sich beispielsweise neue Wege der Informationsbeschaffung, des Vergleichs von Produkten und der Beschaffung angebotener Leistungen. Durch moderne IuK-Technologien sinken überdies in besonderem Maße die Kosten der Koordination des Nachfragerverhaltens, so dass infolgedessen für die meisten Konsumenten eine für sie vorteilhafte Bündelung ihrer Nachfrage ermöglicht wird.
In dieser Arbeit werden Möglichkeiten aufgezeigt, moderne IuK-Technologien zur anbieterseitigen Initiierung bzw. Förderung des Bündelgeschäfts, also der Bündelung von Nachfrage, einzusetzen.
2 Bündelgeschäft und IuK-Technologien
2.1 Definition des Bündelgeschäfts (als Teilbereich des Gruppengüter-
marketings)
Gruppengütermarketing als Teildisziplin des Marketings beschäftigt sich mit der Vermarktung von Leistungen, bei denen der individuell empfundene Nutzen eines Nachfragers nicht nur von der Leistung als solcher abhängig ist, sondern insbesondere von anderen Nachfragern beeinflusst wird.
2
1 Siehe auch Abschnitt 2.2 dieser Arbeit.
2 Vgl. Voeth (2001), S. 10.
3 Vgl. Voeth (2003), S. 123ff.
2 Bündelgeschäft und IuK-Technologien 2
in dieser Arbeit betrachtete Bündelgeschäft ist dabei einerseits dadurch gekennzeichnet, dass die Nachfragergruppe ursprünglich noch nicht existiert, sie sich also für das Geschäft erst bilden muss. Andererseits ist es durch einen kontraktbezogenen Gruppennutzen charakterisiert, d.h. die Nachfrager möchten die mit Hilfe der Gruppe erworbenen Güter individuell nutzen. Ziel ist dabei die durch die Vergrößerung der nachgefragten Menge möglich werdende Realisierung günstigerer Konditionen für die Gruppenmitglieder bei der Beschaffung der gewünschten Leistungen. 4
Nachfragebündelung in diesem Sinne liegt vor, „wenn sich mindestens zwei wirtschaftlich selbständige Nachfrager zum Zwecke des gemeinsamen und zeitgleichen Kaufes von jeweils mindestens einer Einheit eines bestimmten Produktes zusammenschließen. Zentrales Merkmal ist dabei, dass sie dem Anbieter gegenüber als ein Nachfrager auftreten.“ 5
2.2 Definition, Abgrenzung und Bedeutung moderner IuK-Technologien
Eine einheitliche Definition von IuK-Technologien bzw. des IuK-Sektors ist in der Literatur nicht zu finden. Für verschiedene Sichtweisen und unterschiedlich weit gefasste Abgrenzungen finden sich Belege. 6 Beschränkt man den Begriff auf elektronische Kommunikation und betrachtet somit nur moderne IuK-Technologien, so ist folgende Definition anwendbar:
„Informations- und Kommunikationstechnik (IT, KT, IuK) umfaßt alle Hard- und Software, die zur Verarbeitung und Weiterleitung von Daten in allen Formen nötig ist. Daten in diesem Sinne sind Texte, Töne und Bilder. Basis-Hardware ist der Computer, der mit Hilfe von Netzwerken und Modems zu einem kommunikationsfähigen System wird. Weitere wichtige Bereiche sind die - netzgebundene und mobile - Telekommunikation, die satellitengestützte Telekommunikation, die elektronische Unterhaltung und die weltweite Vernetzung - Stichwort Internet.“ 7
In der Vergangenheit konnte eine immer breitere und intensivere Verbreitung von IuK-Technologien in Gesellschaft und Wirtschaft beobachtet werden. Aufgrund der enormen Leistungssteigerungen bei den Rechnern und der gleichzeitigen Preissenkungen sowie der Entwicklung des Personal Computers (PC) in der Folge wurden Computer im Laufe der Zeit immer häufiger eingesetzt. 8 Die Freigabe des WWW-Dienstes im Internet 1991 führte dazu, dass die Internettechnologie auch kommerziell interessant wurde. 9 Aber auch im privaten Bereich entwickelte sich das Internet rasant. Waren im Jahr 2000 nur 14% der Haushalte in Deutschland an das Internet angeschlossen, so stieg deren Anteil bis zum Jahr 2002 auf
4 Ebenda, S. 127.
5 Voeth/Bufe/Klein (2002), S. 38.
6 Vgl. für einen Überblick Deutscher Bundestag (1998), S. 37f.
7 Vgl. RWI (2000), S. 5, zitiert nach BMWi.
8 Vgl. Ifo Institut für Wirtschaftsforschung (2003), S. 80ff.
9 Vgl. Statisches Bundesamt (2003b), S. 7.
Arbeit zitieren:
Bastian Schoenrade, 2003, Einsatzmöglichkeiten moderner IuK-Technologien innerhalb des Bündelgeschäfts, München, GRIN Verlag GmbH
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