Doping und Gendoping Von Melanie Badent
0) Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung 2
2. Was ist Doping? 3
2.1 Definitionen 3
2.2 Verbotene Substanzen 4
2.3 Verbotene Methoden 8
2.4 In gewissen Sportarten verbotene Substanzen 9
2.5 Die Dopingliste 9
2.6 Zuführungsmöglichkeiten 10
2.7 Dopingnachweisverfahren 10
3. Was ist genetisches Doping? 11
3.1 Was sind Gene? 11
3.2 Methoden der Gentherapie 11
3.3 Von der Gentherapie zum Gendoping 12
3.4 Nachweismöglichkeiten von Gendoping 12
4. Abschlussdiskussion 13
5. Literaturliste 14
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Doping und Gendoping Von Melanie Badent 1) Einleitung:
Diese kurze Hausarbeit soll einen allgemeinen Überblick über die physiologischen Aspekte des Dopings geben. Dabei werden die verschiedenen Dopingsubstanzen und -methoden sowie ihre Nebenwirkungen erläutert. Zuletzt wird auf das Thema des genetischen Dopings eingegangen und auf dessen ethische Bedeutung.
Betrachten Sie nun einmal diese Karikatur von John Anthony Gleneicki aus [2]. Sie mag zwar unrealistisch erscheinen, regt aber zum Nachdenken an
und zeigt, wie weit verbreitet Dopingmittel heutzutage sind.
Doping ist inzwischen in aller Munde und wird nicht nur im Spitzensport, sondern auch immer mehr im Breitensport, angetroffen. Deswegen ist Aufklärung nötig und dazu möchte diese Hausarbeit beitragen, indem sie die sportmedizinischen Grundlagen hierfür bereitstellt.
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Doping und Gendoping Von Melanie Badent 2) Was ist Doping?
Der Brockhaus [1] definiert Doping folgendermaßen: Doping das, Sport: unerlaubte Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Zuführung von Stimulanzien, Narkotika, Anabolika u. a.; nachgewiesen durch Dopingkontrollen (Harnanalysen), die bei wichtigen Wettbewerben stichprobenartig durchgeführt werden. Verstöße werden mit Wettkampfsperren geahndet.
Weiterhin definiert das IOC (International Olympic Committee) nach [12] und [13] Doping folgendermaßen:
Doping ist die beabsichtigte oder unbeabsichtigte Verwendung von Substanzen aus verbotenen Wirkstoffgruppen und die Anwendung verbotener Methoden entsprechend der aktuellen Dopingliste (zu finden unter [11]).
Verboten sind also bei allen Wettkämpfen, die vom IOC überwachte werden, all diejenigen Mittel die auf er aktuellen Dopingliste stehen. Diese stellt auch die Grundlage für diese Arbeit dar.
2.1 Definitionen
• Verbotene Substanzen (siehe 2.2): Dieser Begriff steht nach [9] für die Klassifizierung der verschiedenen vom IOC verbotenen Substanzen nach pharmakologischen Gesichtspunkten in Stimulanzien, Narkotika, Cannabinoide, Anabolika, Peptidhormone, Beta-2-Agoisten, antiöstrogen wirkende Substanzen, maskierende Substanzen und Glucokortikoide.
• Verbotene Methoden (siehe 2.3): Nach [11] werden hier drei Gruppen verbotener Methoden unterschieden:
1. Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff 2. Pharmakologische, chemische und physikalische Manipulation 3. Gendoping
• In gewissen Sportarten verbotene Methoden (siehe 2.4)
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Doping und Gendoping Von Melanie Badent 2.2 Verbotene Substanzen
Zu den verbotenen Substanzen zählen nach [4], [5] und [11] folgende neun Wirkstoffgruppen: 1. Stimulanzien 2. Narkotika 3. Cannabinoide 4. Anabolika 5. Peptidhormone 6. Beta-2-Agoisten 7. Antiöstrogen wirkende Substanzen 8. Maskierende Substanzen 9. Glucokortikoide
Auf die fünf kursiv gedruckten Substanzen möchte ich nun noch genauer eingehen, da diese zu den geläufigsten gehören, die auch immer wieder in den Medien für Aufruhr sorgen.
• Stimulanzien:. Hierzu zählen Stoffgruppen, die die Aktivität des Zentralnervensystems stark stimulieren wie z.B. Amphetamine, Weckamine, Metaamphetamine, Kokain, Ephedrin (Hustenmittel, positiv > 10 µg/ml Urin) und Koffein (positiv > 12 µg/ml). Sie haben die gleiche Wirkungsweise wie die körpereigenen Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin, indem sie den Parasympatikus ausschalten. Dadurch erhöhen sie die Risikobereitschaft und die motorische Aktivität durch eine Erhöhung der Herzfrequenz und Herzkontraktilität, gesteigerte Muskelaktivität und Erweiterung der Blutgefäße im Bronchialsystem. Zugleich unterdrücken sie das Müdigkeitsgefühl und das Gespür für die natürliche Leistungsgrenze. Sie steigern kurzfristig die Leistungsfähigkeit und dienen hauptsächlich in Ausdauersportarten als Dopingmittel. Medizinisch werden diese Substanzen bei Kreislaufschwäche, Asthma und Bronchitis angewendet.
Nebenwirkungen: schwere Erschöpfungszustände, Zusammenbrüche, Übelkeit, Herz-Rhythmusstörungen, Kreislaufversagen, völlige
Erschöpfung bis hin zu Todesfällen
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Arbeit zitieren:
Melanie Badent, 2004, Physiolgische Aspekte des Dopings und genetisches Doping, München, GRIN Verlag GmbH
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Der Text von der Stellungnahme
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