Inhalt:
1. Einleitung S. 1 - 2
2. Entstehung und Entwicklung der Hitlerjugend S. 2 - 3
3. Gliederung und Struktur der Hitlerjugend S. 3 - 5
4. Erziehung und Pädagogik innerhalb der Hitlerjugend 5
4.1 Der Typus des Soldatischen S. 5 - 6
4.2 Die Erziehung zum Heldentod S. 7 - 8
4.3 Die rassistische Weltanschauung S. 8 - 10
5. Schluss S. 10 - 11
Literaturverzeichnis S. 12
II
Vorwort
Die Hausarbeit die ich hier vorlegen möchte, beschäftigt sich mit der Pädagogik und der
Erziehung während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland, inner halb der
Hitlerjugend. Diese Zeit war für viele junge deutsche Mädchen und Jungen die schönste und
zugleich folgenschwerste Zeit ihres Lebens. Denn ein Mann bestimmte und gestaltete ihr
Schicksal so nachhaltig, wie es wahrscheinlich niemals wieder ein anderer Mensch
vermochte. Die Rede ist, von Adolf Hitler. Für mich persönlich stellt diese Zeit eine Epoche
der deutschen Geschichte dar, die niemals in Vergessenheit geraten darf.
III
1. Einleitung
„Hier ist ein Buch, von der Liebe der Jugend zu Adolf Hitler. Hier sind Kinder aus nah und fern, Kinder der übersonnten Berge und Kinder der wolkenverhangenen Ebene - Kinder des ganzen Reichs. Hier ist das jüngste Deutschland der Reinen und Reifenden, hier ist unsere Zukunft und unser Schicksal. Und hier ist noch ein anderes, kein Gesetz befehlen, kein Staatsmann kommandieren kann: die Liebe der Jugend. Kein Deutscher hat in solchem Ausmaß die Jugend wirklich besessen wie der Führer. Er hat nicht aus Zufall die größte Jugendbewegung der Welt mit Millionen und Abermillionen, die sich freiwillig, hingebend, begeistert, dem Führer verschrieben und verschworen haben. Aber es ist auch nicht diese oder jene politische Maxime, die den geheimnisvollen Zauber ausmacht, der eine ganze Generation an Adolf Hitler bindet.“ 1
Diese Worte schrieb Reichsjugendführer Baldur von Schirach in das Vorwort des unten genannten Buches. Schon hier wird klar, welche Macht, Faszination und Anziehungskraft Adolf Hitler auf die deutsche Jugend hatte, obwohl zu diesem Zeitpunkt seine Machtausbreitung gerade erst begonnen hatte und noch niemand richtig die wirkliche Gefahr erkannte, die von ihm und seinem Regime ausging.
Was aber waren nun die Gründe, warum so viele Jugendliche blind auf ihn vertrauten und sogar für ihn und Deutschland zu Tausenden in den Tod gegangen sind? Wie schaffte er es, sie so zu begeistern und wie wurden sie auf den Krieg vorbereitet und eingestellt? Welche Erziehungsmethoden und welche Pädagogik steckte hinter all dem? Um die Beantwortung dieser Hauptfragen soll es einmal in meiner Hausarbeit gehen. Dazu werde ich als erstes auf die Entstehung und Entwicklung der Hitlerjugend eingehen, danach auf die Gliederungen und Strukturen innerhalb dieser Institution und mich dann mit den Erziehungs- und Pädagogikmechanismen der Hitlerjugend befassen. Im Schlussteil werde ich meine Ergebnisse dann nocheinmal zusammenfassend auswerten und ein kurzes Fazit über die Hitlerjugend geben.
Dieses Thema was ich mir ausgesucht habe, ist so vielseitig, verworren und facettenreich, dass es schwer ist, allgemeingültige Aussagen treffen zu können und dokumentierte Geschehnisse und Ereignisse richtig zu interpretieren. Die Dinge, die ich hier darstelle und schreibe, entsprechen meiner Sichtweise auf die damalige Zeit. In manchen Punkten wird sie sich vielleicht von den ihrigen unterscheiden, aber eins ist klar. Es handelt sich dabei um eine Zeit der Verblendung, Täuschung und Unwahrheiten, in der die Menschen zu blindem Führergehorsam erzogen wurden, Gewalt, Hass, Mord, Verfolgung und Entbehrung das Leben der Bürger Deutschlands bestimmte. Kurz, es ist eine Epoche der Geschichte, die niemals in Vergessenheit geraten darf und mit Ehrfurcht und Würde betrachtet und bearbeitet werden.
Ich möchte diese Einleitung mit einem Zitat beenden, welches auf das einstimmen soll, mit welchen Schlagwörtern und Parolen Hitler die Jugend in seinen Bann gezogen hat.
„Durch deutsche Eltern gab uns Gott das Leben. Vom deutschen Boden schenkt er uns das Brot. So sind Blut und Erde, Volk und Heimat die Hände Gottes, aus denen wir alles haben, was wir sind. Nie wollen wir diese Hände loslassen. Wir wollen festhalten an der deutschen Heimat und eins sein mit unserem deutschen Volke. Heil Hitler!“ 2
1 Heinrich Hoffmann, 1934, Vorwort
2 Frei nach Ferdinand von Freiligrath
1
Arbeit zitieren:
Daniel Hahn, 2003, Die Hitlerjugend / Erziehung und Pädagogik innerhalb der Kinder- und Jugendorganisation des 3. Reiches, München, GRIN Verlag GmbH
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