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Neue Wege der Hochschulfinanzierung. Eine Darstellung, Hintergruende und eine kritische Betrachtung des Studienkontenmodells

Title: Neue Wege der Hochschulfinanzierung. Eine Darstellung, Hintergruende und eine kritische Betrachtung des Studienkontenmodells

Term Paper , 2002 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl.-Päd. Frank Stula (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Die Debatte um Studiengebühren ist derzeit in den meisten Bundesländern der BRD am
Laufen und in einigen wurden bereits entsprechende Modelle umgesetzt. Diese
Einführung von Studiengebühren im bisher ho chschulgebührenfreien Deutschland wird
zunehmend emotional und kontrovers diskutiert. So planen bis auf Mecklenburg-
Vorpommern alle Bundesländer die Einführung von neuen Modellen zur
Hochschulfinanzierung. Am 18. Januar 2000 präsentierte der rheinland-pfälzische
Wissenschaftsminister Prof. Dr. Jürgen Zöllner erstmals seinen Vorschlag zur
Einführung von Studienkonten. Dieser Vorschlag, der bislang nur als Eckpunktepapier
vorliegt (Stand: 12.11.2001) soll in dieser Hausarbeit dargestellt und kritisch durchdacht
werden. Ebenso soll ein Vergleich zum Modell der generellen Einführung von
Studiengebühren ab dem 1. Semester gezogen werden und die Motive der gesamten
Debatte genauer untersucht werden. Dabei fällt auf, dass das Problem der
Langzeitstudenten immer wieder als Ausgangsbedingung oder gegebenenfalls die
Gruppe der Langzeitstudenten als Zielpersonen für Studiengebühren Erwähnung finden.
Deshalb erachtet der Verfasser es als Unumgänglich, sich mit diesem Phänomen etwas
genauer im Vorfeld zu beschäftigen.
Des weiteren wird die soziale und finanzielle Situation der Studenten ebenfalls in
groben Zügen umrissen werden müssen, will man eine fundierte
Ausgangslagenbeschreibung in die Diskussion miteinbeziehen.
Am Abschluss dieser Arbeit soll schließlich eine kritische Stellungnahme gegenüber
dem Studienkontenmodell stehen, in die die Ergebnisse dieser Betrachtung einfließen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

II. Einleitung

III. Das Phänomen Langzeitstudent und dessen Bedeutung für die Debatte

IV. Weitere Zielsetzungen für die Einführung von Studiengebühren, bzw. Studienkonten

V. Die Grenzen der Studiengebühren

VI. Zöllners Studienkontenmodell – die Notwendigkeit einer Alternative

VII. Das Studienkontenmodell – eine Kurzbeschreibung

VIII. Neue Finanzierung der Hochschulen

IX. Kritik am Studienkontenmodell

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das von Prof. Dr. Jürgen Zöllner vorgeschlagene Studienkontenmodell als Alternative zu einer generellen Einführung von Studiengebühren. Ziel ist es, die Motive der Debatte kritisch zu beleuchten, die soziale Situation der Studierenden zu analysieren und den Entwurf des Studienkontenmodells einer eingehenden Prüfung hinsichtlich seiner Umsetzbarkeit und sozialen Gerechtigkeit zu unterziehen.

  • Phänomen der Langzeitstudierenden in der bildungsökonomischen Debatte
  • Soziale und finanzielle Situation von Studierenden
  • Funktionsweise und Finanzierungsstruktur des Zöllner-Modells
  • Kritische Analyse von Modellen zur Hochschulfinanzierung
  • Diskussion über Bildungsrenditen und staatliche Subventionierung

Auszug aus dem Buch

Das Studienkontenmodell – eine Kurzbeschreibung

Das Modell soll wie folgt funktionieren: Jeder Student bekommt ein Studienkonto, das mit einem gewissen Gehalt an Studienzeit in Form von SWS (Semesterwochenstunden) gefüllt ist. Der genaue Betrag richtet sich entweder nach der SWS Anzahl, der in den Prüfungs-/Studienordnungen vorgeschrieben ist (Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen) zzgl. 20% (Fachkontolösung) oder einer Pauschalsumme von beispielsweise 200 SWS (Generalkontolösung).

Dieses Guthaben ist bis zum 55. Lebensjahr gültig und muss innerhalb der doppelten Regelstudienzeit des Studienganges aufgebraucht werden. Studiengebühren müssen gezahlt werden, wenn entweder die Anzahl der SWS aufgebraucht ist oder die doppelte Regelstudienzeit überschritten wird.

Während des Studiums werden nun von diesem Guthaben entsprechende Mengen abgebucht. Für diesen Vorgang gibt es zwei Vorschläge: Regelabbuchung und Leistungsbezogene Abbuchung in Kombination mit Regelabbuchung. Bei der Regelabbuchung wird jedes Semester pauschal ein entsprechender Betrag abgebucht.

Zusammenfassung der Kapitel

II. Einleitung: Darstellung der aktuellen Debatte um Studiengebühren und Einführung in das Ziel der kritischen Analyse des Zöllner-Modells.

III. Das Phänomen Langzeitstudent und dessen Bedeutung für die Debatte: Untersuchung der Definition und der tatsächlichen Lebensumstände von Langzeitstudierenden als häufige Zielgruppe für Studiengebührenforderungen.

IV. Weitere Zielsetzungen für die Einführung von Studiengebühren, bzw. Studienkonten: Diskussion der Argumente wie Budgeterhöhungen für Hochschulen und Umschichtung öffentlicher Gelder durch Bildungsinvestitionen.

V. Die Grenzen der Studiengebühren: Analyse der rechtlichen und praktischen Hindernisse sowie der negativen Auswirkungen auf die soziale Teilhabe am Studium.

VI. Zöllners Studienkontenmodell – die Notwendigkeit einer Alternative: Darstellung des Modells als politische Antwort zur Vermeidung einer generellen Gebührenpflicht.

VII. Das Studienkontenmodell – eine Kurzbeschreibung: Detaillierte Erläuterung der technischen Funktionsweise, der SWS-Berechnung und der Abbuchungsmodalitäten.

VIII. Neue Finanzierung der Hochschulen: Beschreibung der geänderten Finanzströme auf Basis von Leistungsprinzipien für Universitäten.

IX. Kritik am Studienkontenmodell: Bewertung der strukturellen Widersprüche, der sozialen Benachteiligung und der Auswirkungen auf die Bildungsqualität.

Schlüsselwörter

Studienkontenmodell, Studiengebühren, Langzeitstudierende, Hochschulfinanzierung, SWS, Bildungsökonomie, soziale Gerechtigkeit, Regelstudienzeit, Bildungspolitik, Studienberatung, Weiterbildungsangebote, Hochschulrahmengesetz, Studierendenfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das Studienkontenmodell von Prof. Dr. Jürgen Zöllner als eine spezifische Form der Hochschulfinanzierung in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Debatte um Studiengebühren, die Situation von Langzeitstudierenden, die Finanzierungsmechanismen an Hochschulen und die Auswirkungen auf die soziale Situation der Studierenden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Hinterfragung des Zöllner-Modells, um festzustellen, ob es eine gerechte und effektive Alternative zur allgemeinen Studiengebühr darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung von Statistiken, der Untersuchung offizieller Eckpunktepapiere sowie einer kritischen Reflexion bestehender Finanzierungsmodelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Hintergründe der Studiengebührendebatte, erläutert detailliert die Funktionsweise der Studienkonten und bietet eine umfassende Kritik der sozialen und strukturellen Folgen des Modells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Studienkontenmodell, Langzeitstudierende, Hochschulfinanzierung, soziale Gerechtigkeit und Bildungsökonomie.

Wie genau berechnet sich das Guthaben auf dem Studienkonto?

Das Guthaben basiert auf den in Prüfungsordnungen vorgeschriebenen Semesterwochenstunden (SWS) plus einem Aufschlag von 20 Prozent, oder wahlweise auf einer pauschalen SWS-Summe.

Was ist der Hauptkritikpunkt des Autors am Studienkontenmodell?

Der Hauptkritikpunkt ist, dass es sich bisher nur um ein grobes Gerüst handelt, das Studierende in finanziell schwierigen Lagen benachteiligt und keine klaren Konzepte für soziale Härtefälle oder Stipendien bietet.

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Details

Title
Neue Wege der Hochschulfinanzierung. Eine Darstellung, Hintergruende und eine kritische Betrachtung des Studienkontenmodells
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Pädagogisches Institut)
Course
Bildungsfinanzierung und Ökonomie
Grade
1,0
Author
Dipl.-Päd. Frank Stula (Author)
Publication Year
2002
Pages
18
Catalog Number
V29376
ISBN (eBook)
9783638308984
Language
German
Tags
Neue Wege Hochschulfinanzierung Eine Darstellung Hintergruende Betrachtung Studienkontenmodells Bildungsfinanzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Päd. Frank Stula (Author), 2002, Neue Wege der Hochschulfinanzierung. Eine Darstellung, Hintergruende und eine kritische Betrachtung des Studienkontenmodells, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29376
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