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Die Absicherung eines Profisportlers im Falle eines Arbeitsunfalls

Titre: Die Absicherung eines Profisportlers im Falle eines Arbeitsunfalls

Dossier / Travail , 2003 , 24 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Carsten Rösler (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Dem Sport wird in unserer Gesellschaft ein hoher Stellenwert beigemessen. Das gilt sowohl für den Freizeitbereich, wie auch für den Spitzensportbereich. Mit der steigenden Beliebtheit der sportlichen Betätigung, sowohl im privaten, als auch beruflichen Bereich, wachsen allerdings auch die Gefahren. Sportunfälle, die in der Freizeit geschehen, sind aufgrund von arbeitsrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Regelungen von den beruflichen eindeutig zu unterscheiden. So wird im beruflichen Bereich ein Kompensationsmechanismus in Gang gesetzt, der sich mit dem des Freizeitbereichs nicht vergleichen lässt. Dennoch muss auch auf der beruflichen Ebene zwischen zwei Personengruppen unterschieden werden – dem selbstständigen Berufssportler und dem in abhängiger Beschäftigung Stehenden.
Für den selbstständigen Berufssportler stellt die Ausübung seines Berufs grundsätzlich ein individuelles Risiko dar. Selbst die Erbringung einer sportlichen Leistung gegenüber einem Auftraggeber, aufgrund einer vertraglichen Bindung, ändert nichts an der Tatsache, dass das Verletzungsrisiko ein rein Individuelles darstellt. Der selbstständige Berufssportler ist somit auf eine Versicherung angewiesen, die im Fall einer solchen Verletzung dem Versicherten finanziellen Ausgleich zusichert. Versicherungsverträge, die auf die Risiken des Berufssports wie auch seine Bedarfswünsche eingehen, haben meist individuellen Charakter. Bei abhängig beschäftigten Berufssportlern ist die Risikozuordnung bei Sportverletzungen generell anders. So stellt sich für diese Art von Berufssportlern eine, in Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, erlittene Sportverletzung, als Arbeitsunfall dar. Im Rahmen dieser Arbeit soll nun geklärt werden, in wie weit ein abhängig beschäftigter Profisportler im Falle eines Arbeitsunfalls abgesichert ist. Des Weiteren soll herausgearbeitet werden, in wie weit die Leistungen nach Eintritt eines Versicherungsfalls gerechtfertigt sind.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit

1.1. Problemaufriss und Zielsetzung

1.2. Aufbau der Arbeit

2. Die gesetzliche Unfallversicherung

2.1. Rechtliche Grundlagen der gesetzlichen Unfallversicherung

2.2. Zuständigkeit der Berufsgenossenschaften

2.3. Der Versicherungsschutz

2.4. Der Arbeitsunfall

2.5. Der Unfall

3. Leistungen nach Eintritt eines Versicherungsfalles

3.1. Heilbehandlung oder Leistungen zur medizinischen Rehabilitation

3.2. Das Verletztengeld

3.3. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

3.4. Das Übergangsgeld

3.5. Die Verletztenrente

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den sozialversicherungsrechtlichen Absicherungsschutz eines in abhängiger Beschäftigung stehenden Profisportlers im Falle eines Arbeitsunfalls. Dabei wird analysiert, inwieweit die gesetzlich vorgesehenen Leistungen bei Eintritt eines Versicherungsfalls, insbesondere hinsichtlich ihrer Rechtfertigung und Angemessenheit, den spezifischen Risiken dieses Berufsstandes gerecht werden.

  • Rechtliche Grundlagen der gesetzlichen Unfallversicherung (SGB VII)
  • Definition und Abgrenzung von Arbeitsunfall und Unfall
  • Leistungen der Unfallversicherung (Heilbehandlung, Verletztengeld, Verletztenrente)
  • Rehabilitation und berufliche Wiedereingliederung von Profisportlern
  • Analyse der Leistungsrechtfertigung im Hinblick auf das allgemeine Lebensrisiko

Auszug aus dem Buch

2.4. Der Arbeitsunfall

Das Gesetzt definiert den Arbeitsunfall in § 8 Abs. 1 Satz 1 SGB VII wie folgt: „Arbeitsunfälle sind Unfälle von Versicherten infolge einer den Versicherungsschutz begründeten Tätigkeit (versicherte Tätigkeit).“

Ein Unfall ist demzufolge ein Arbeitsunfall, (1) wenn die zum Unfall führende Verrichtung mit der versicherten Tätigkeit sachlich verknüpft ist (innerer Zusammenhang), (2) der Unfall ursächlich auf der versicherten Tätigkeit beruht (haftungsbegründende Kausalität) und (3) der Unfall ursächlich einen Gesundheitsschaden bewirkt (haftungsausfüllende Kausalität).

Dem ordnungsgemäßen Arbeitsablauf widersprechende Ereignis hat weder ein normwidriges Ereignis, noch eine außerhalb des betriebsüblich liegende, schädigende Tätigkeit als Voraussetzung. Daher sind geringfügige Vorgänge wie Stolpern, Anstoßen oder Ausrutschen, während der gewöhnlichen Arbeit von Bedeutung, wenn ihnen die wesentliche Bedingung für den entstandenen Gesundheitsschaden zukommt.

Mit dieser Abgrenzung erfolgt eine klare Trennung von Unfall und Krankheit. Die Schäden, die aufgrund mehrerer, sich wiederholender Arbeitsschichten entstehen, sind dann als Folge eines Unfalls zu sehen, wenn sich eine einzelne Gewalteinwirkung derart hervorhebt. Diese muss sich allerdings so von der Gesamtheit der Ereignisse abheben, dass ihr Auftreten nicht als letzte von mehreren gleichwertigen Ursachen den Auslöser für den Erfolg leistet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Problematik des Versicherungsschutzes von Profisportlern und Darlegung der methodischen Vorgehensweise.

2. Die gesetzliche Unfallversicherung: Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen, der Trägerschaft und der zentralen Begrifflichkeiten wie Arbeitsunfall und Kausalität.

3. Leistungen nach Eintritt eines Versicherungsfalles: Detaillierte Darstellung der einzelnen Versicherungsleistungen von der Heilbehandlung bis hin zur Verletztenrente.

4. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Auswertung der Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der Rechtfertigung und Grenzen des Absicherungsschutzes für Profisportler.

Schlüsselwörter

Gesetzliche Unfallversicherung, Arbeitsunfall, Profisportler, SGB VII, Heilbehandlung, Verletztengeld, Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Übergangsgeld, Verletztenrente, Kausalität, Erwerbsfähigkeit, Sozialversicherung, Versicherungsfall, Berufskrankheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Absicherung von abhängig beschäftigten Profisportlern innerhalb des Systems der gesetzlichen Unfallversicherung nach einem Arbeitsunfall.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Fokus stehen die rechtlichen Voraussetzungen für den Versicherungsschutz, die Abgrenzung zum allgemeinen Lebensrisiko sowie die verschiedenen Leistungsformen der Unfallversicherung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie weit der Versicherungsschutz für Profisportler reicht und inwieweit die nach einem Versicherungsfall erbrachten Leistungen gerechtfertigt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche Analyse auf Basis der geltenden Sozialgesetzbücher (insbesondere SGB VII) und einschlägiger juristischer Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der gesetzlichen Unfallversicherung sowie eine detaillierte Aufschlüsselung der Leistungen bei Versicherungsfällen, inklusive konkreter Berechnungsbeispiele für das Verletztengeld.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind gesetzliche Unfallversicherung, Arbeitsunfall, Profisportler, Heilbehandlung, Verletztengeld und Verletztenrente.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Arbeitsunfall und Krankheit für Sportler so wichtig?

Da die Unfallversicherung nur für Arbeitsunfälle aufkommt, ist die Abgrenzung entscheidend, um den Anspruch auf spezifische Leistungen der Berufsgenossenschaften zu begründen.

Welche Rolle spielt das Alter bei den Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben?

Das Alter dient als Indikator für das allgemeine Lebensrisiko; bei älteren Sportlern kann die Leistung verweigert werden, wenn eine berufliche Wiedereingliederung aufgrund des Alters ohnehin unwahrscheinlich wäre.

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Résumé des informations

Titre
Die Absicherung eines Profisportlers im Falle eines Arbeitsunfalls
Université
University of Wuppertal  (FB Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Note
2,3
Auteur
Carsten Rösler (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
24
N° de catalogue
V29697
ISBN (ebook)
9783638311496
ISBN (Livre)
9783640871568
Langue
allemand
mots-clé
Absicherung Profisportlers Falle Arbeitsunfalls
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carsten Rösler (Auteur), 2003, Die Absicherung eines Profisportlers im Falle eines Arbeitsunfalls, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29697
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Extrait de  24  pages
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