INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
1 EINFÜHRUNG. 1
2 DIAGNOSE 2
2.1 DAS EINGANGSGESPRÄCH. 2
2.2 BIOMETRISCHE TESTPARAMETER. 5
2.2.1 Body-Mass-Index (BMI) 5
2.2.2 Ruhepuls 5
2.2.3 Blutdruck 7
2.2.4 Körperfettanteil. 7
2.2.5 Taille-Hüft-Quotient (THQ) 10
2.3 SPORTMOTORISCHE TESTS. 11
2.3.1 Kraftanalyse mittels ILB-Test 11
2.3.2 Beweglichkeitstest nach Janda. 13
2.4 ZUSAMMENFASSENDE BEWERTUNG DES AKTUELLEN LEISTUNGSZUSTANDES. 15
3 ZIELSETZUNG. 16
3.1 WIE MAN ZIELE DEFINIERT 16
3.2 TRAININGSZIELE DES SPORTLERS. 16
3.3 REALISTISCHE ZIELSETZUNGEN DES TRAINERS. 17
4 TRAININGSPLANUNG NACH DER ILB-METHODE. 18
4.1 GRUNDLAGEN DER ILB-METHODE. 18
4.1.1 Was ist die ILB-Methode ? 18
4.1.2 Schematische Vorgehensweise bei der Trainingsplanung 18
4.1.3 Vor- und Nachteile der ILB-Methode. 21
4.2 LANGFRISTIGE PLANUNG - DER MAKROZYKLUS. 22
4.2.1 Was ist ein Makrozyklus ? 22
4.2.2 Darstellung und Aufbau des Makrozyklus im Fallbeispiel 22
4.3 MITTELFRISTIGE PLANUNG - DER MESOZYKLUS. 24
4.3.1 Was ist ein Mesozylus ? 24
4.3.2 Darstellung des Mesozyklus 2 des Fallbeispiels. 24
4.3.3 Aufbau des Mesozyklus 2 und Auswahl der Trainingsübungen bezüglich der Trainingsziele. 26
4.3.4 Der Aufbau einer Trainingseinheit im Mesozyklus. 30
4.3.4.1 Ziele, Inhalt und Ablauf des Aufwärmens (Warm up) 31
4.3.4.2 Der Hauptteil. 32
4.3.4.3 Ziele, Inhalt und Ablauf des Abwärmens (Cool down) 33
4.3.4.4 Aufbau einer Trainingseinheit im Fallbeispiel. 34
Seite II
5 TRAININGSDURCHFÜHRUNG/ÜBUNGSANALYSE. 35
5.1 ÜBUNG 1: KURZHANTELSEITHEBEN. 35
5.1.1 Bewegungsausführung. 35
5.1.2 Hauptsächlich beteiligte Muskulatur. 36
5.1.3 Typische Bewegungsfehler 38
5.2 ÜBUNG 2: BEINSTRECKEN. 38
5.2.1 Bewegungsausführung. 39
5.2.2 Hauptsächlich beteiligte Muskulatur. 39
5.2.3 Typische Bewegungsfehler 40
6 ANALYSE/RE-TEST 41
6.1 ZIELE, INHALTE UND DURCHFÜHRUNG DER ANALYSE BZW. RE-TESTS. 41
6.2 DURCHFÜHRUNG DER RE-TESTS DES FALLBEISPIELS UND BEWERTUNG DER ERGEBNISSE 42
LITERATURVERZEICHNIS
Seite III
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1-1: Das Modell der optimalen Trainingssteuerung.
Abbildung 2-1: Diagnose - Musterfragebogen 1 (Allgemeine Angaben)
Abbildung 2-2: Diagnose - Musterfragebogen 2 (Allgemeine Daten)
Abbildung 2-3: Ausdauerleistungszustand in Abhängigkeit vom Ruhepuls.
Abbildung 2-4: Diagnose - Musterfragebogen 3 (Biometrische Daten)
Abbildung 2-5: Messpunkte bei der Körperfettermittlung nach Jackson/Pollock.
Abbildung 2-6: Körperform in Abhängigkeit vom Taille-Hüft-Quotient (THQ)
Abbildung 2-7: Ergebnisse des ILB-Test für Mesozyklus 1 von Max Mustermann.
Abbildung 2-8: Beweglichkeitstest nach Janda.
Abbildung 2-9: Konstitutionstypen nach W.H. Sheldon.
Abbildung 3-1: Haupt- und Teilziele.
Abbildung 4-1: Zusammenhang zwischen Makro- und Mesozyklus.
Abbildung 4-2: Grobraster zur optimalen Trainingsplanung nach der ILB-Methode.
Abbildung 4-3: Vorgehensweise für eine optimale Trainingsplanung.
Abbildung 4-4: Optimale Reihenfolge der Mesozyklen.
Abbildung 4-5: Makrozyklusdarstellung des Fallbeispiels.
Abbildung 4-6: Darstellung des Mesozyklus 2 (Hypertrophietraining)
Abbildung 4-7: Vor- und Nachteile von Maschinenübungen.
Abbildung 4-8: Vor- und Nachteile von freien Gewichten.
Abbildung 4-9: Vor- und Nachteile eingelenkiger Übungen.
Abbildung 4-10: Vor- und Nachteile mehrgelenkiger Übungen.
Abbildung 4-11: Split 1 im Mesozyklus 2 (Hypertrophietraining)
Abbildung 4-12: Split 2 im Mesozyklus 2 (Hypertrophietraining)
Abbildung 4-13: Kalkulation des Zeitbedarfs für das Krafttraining.
Abbildung 4-14: Bestandteile und Ablauf eines Aufwärmprogramms.
Abbildung 4-15: Methodische Reihenfolge des Hauptteils einer Trainingseinheit.
Abbildung 4-16: Bestandteile, Inhalt und Ablauf eines Abwärmprogramms.
Abbildung 4-17: Aufbau einer Trainingseinheit im Mesozyklus 2.
Abbildung 5-1: Kurzhantelseitheben im Stehen.
Abbildung 5-2: Beteiligte Muskulatur (dynamisch) beim Kurzhantelseitheben.
Abbildung 5-3: Beteiligte Muskulatur (statisch) beim Kurzhantelseitheben.
Abbildung 5-4: Beinstrecken an der Beinstreckmaschine.
Abbildung 5-5: Beteiligte Muskulatur beim Beinstrecken.
Abbildung 6-1: Biometrische Daten nach dem Mesozyklus 1 (Kraftausdauer)
Abbildung 6-2: Re-Test nach dem Mesozyklus 1 (Kraftausdauer)
Seite IV
1 Einführung
Nach Grosser (1986) bezeichnet die Trainingssteuerung „die gezielte (kurz- und mittelfristige) Abstimmung aller Maßnahmen der Trainingsplanung (Plan), der Trainingsdurchführung (Vollzug), der Trainingskontrolle (Kontrolle) und der Trainingsauswertung zur Veränderung der sportlichen Leistungsfähigkeit“. 1
Neben der bestmöglichen Veränderung der Leistungsfähigkeit des Organismus verfolgt man mit einer Trainingssteuerung folgende Ziele: • Vermeidung von Überlastung bzw. Übertraining • Vermeidung von Verletzungen bzw. Schäden durch zu hohe Belastungen • Vermeidung von Trainingsmonotonie • Reduzierung der sog. Drop-out-Raten (Ausstiegsraten) 2
Zu Erreichung dieser Ziele ist eine systematische Vorgehensweise notwendig, wie sie in Bild 1-1 als Steuerungsmodell abgebildet ist.
Abbildung 1-1: Das Modell der optimalen Trainingssteuerung
1 Grosser et al. (1986)
2 Eifler et al. (2004), S. 47
Seite 1
Im Rahmen der folgenden Arbeit wird dieser Steuerungsprozess anhand eines Fallbeispiels aus dem Fitnesssport dargestellt und erläutert. Die Trainingsplanung und -steuerung erstreckt sich hierbei über einen Zeitraum von 28 Wochen.
2 Diagnose
Die Diagnose stellt die erste Stufe des Modells zur Trainingssteuerung dar. Mithilfe eines Eingangsgesprächs und speziellen Eingangstests (Biometrische Tests, Motorische Tests) werden allgemeine und spezielle Daten des Fitnesskunden erhoben, um dessen momentane Gesundheitssituation und Leistungsfähigkeit beurteilen zu können (Ist-Zustand).
2.1 Das Eingangsgespräch
Im Eingangsgespräch werden allgemeine Daten zur Person, Trainingsmotive und Wünsche, Zeitbudget, sportliche Vorgeschichte, allgemeine Befindlichkeit und Risikofaktoren wie Krankheiten, Medikamenteneinnahme, etc. erhoben. 3
Im Fallbeispiel handelt es sich um den männlichen Fitnesskunden Max Mustermann, 30 Jahre alt, 1,88 m groß und 97,6 kg schwer. Er spielte von sieben bis 18 Jahren in einem Fußballverein (2x Training, 1x Spiel pro Woche) und trainiert seit September 1993 regelmäßig im Bereich Fitness und Bodybuilding. Weitere Sportarten betreibt er momentan nicht. Max arbeitet in einem Büro und hat eine überwiegend sitzende Tätigkeit mit normaler Stressbelastung. Er trainiert bisher ca. 3-4 Tage pro Woche, achtet auf eine gesunde, bedarfsgerechte Ernährung (wenig Fett, kein Alkohol, keine Zigaretten), schläft 6 bis 8 Stunden pro Nacht und hält seine Trainingseinheiten sehr genau ein. Der Kunde schätzt sein Fitnessniveau als gut ein. Es bestehen keine Vorerkrankungen, keine regelmäßige Medikamenteneinnahme oder sonstige gesundheitliche Einschränkungen. Max möchte weiterhin 3 bis 4 mal pro Woche trainieren und hat ca. 1,5 bis 2 Stunden Zeitdauer pro Trainingseinheit eingeplant. Als Kundenwünsche bzw. Trainingsmotive hat er Muskelaufbau angegeben. Sein Körperfettanteil soll dabei möglichst konstant bleiben.
Außerdem erhofft er sich durch die Trainingsbetreuung ein besseres Training basierend auf einer systematischen Methodik, um weitere Fortschritte erzielen zu können.
Die erhobenen allgemeinen Daten über Max Mustermann sind in den beiden folgenden Musterfragebögen zusammengestellt.
3 vgl. Eifler et al. (2004), S. 50
Seite 2
2.2 Biometrische Testparameter
Bei biometrischen Tests werden anthropmetrische Daten wie Gewicht, Größe, Body-Mass-
Index (BMI), Körperfettanteil, Hüft- und Taillenumfang und internistische Gesundheitsdaten
wie Ruhepuls und Blutdruck zur ersten Einschätzung der Leistungsfähigkeit des Fitness-
kunden und zur Aufdeckung möglicher Risikofaktoren erhoben.
Exemplarisch werden im folgenden der Body-Mass-Index (BMI), Ruhepuls, Blutdruck,
K örperfettanteil und Taille-Hüft-Quotient (THQ) näher erläutert. Alle gemessenen bio-
metrischen Daten der Testperson sind in Abbildung 2-4 dargestellt.
2.2.1 Body-Mass-Index (BMI)
Der Body-Mass-Index (BMI) dient zur Einschätzung eines möglicherweise vorliegenden
Übergewichts einer Person und berechnet sich nach folgender Formel:
BMI Körpergewicht in kg / (Körpergröße in m) -
Der ermittelte Wert wird mit einer Normwerttabelle unabhängig von Alter und Geschlecht
verglichen. Bei einem BMI von 18,5 - 24,9 liegt Normalgewicht vor, ab einem BMI von 25,0
wird die Person als übergewichtig eingestuft. Weitere Abstufungen werden hier nicht näher
erl äutert. Es wird darauf hingewiesen, daß der BMI nicht für Leistungssportler anwendbar ist,
da diese Personengruppe i.d.R. über einen höheren Muskelanteil verfügt als die durchschnit-
tlichen Fitnesssportler und dies durch den BMI nicht berücksichtigt wird.
Dies war auch im Fallbeispiel zu beobachten. Der Kunde ist trotz eines errechneten BMI von
27,6 aufgrund seines Körperfettanteils von 13,5 und seiner optischen Erscheinung als
athletisch -muskulös und nicht als übergewichtig einzustufen.
2.2.2 Ruhepuls
Die Höhe des Ruhepulses gilt als erster wichtiger Indikator zur Beurteilung des Ausdauer-
leistungszustandes einer Person. 4 Je schlechter der körperliche Leistungszustand einer
Person , umso höher ist i.d.R. der Ruhepuls, wobei die genetische Veranlagung für höhere
oder niedrigere Werte mitberücksichtigt werden muß. Folgende Tabelle gibt einen kurzen
Überblick über die Abhängigkeit von Ruhepuls und Ausdauerleistungszustand:
Ruheherzfrequenz in bpm: Ausdauerleistungszustand
60 - 80 (bei Frauen: 70) Durchschnittsbürger
50 - 60 Gut trainierter Fitnesssportler
50 Leistungssportler
4 vgl. Eifler et al. (2004), 54
Seite 5
Arbeit zitieren:
Michael Engl, 2004, Trainingsplanung und -steuerung im Krafttraining nach der ILB-Methode, München, GRIN Verlag GmbH
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