Inhaltsverzeichnis
Vorwort 4
1. Der Begriff der Finanzierung. 5
1.1 Die Innen- und Außenfinanzierung 5
1.1.1 Die Innenfinanzierung 5
1.1.2 Die Außenfinanzierung 5
2. Die Beteiligungsfinanzierung 6
2.1 Der Begriff der Beteiligungsfinanzierung 6
2.2 Die finanzwirtschaftlichen Interessen und Ziele 6
2.3 Bedeutung und Stellenwert der Rechtsform bei einer Beteiligungsfinanzierung 7
2.3.2 Die Kapitalgesellschaften. 8
2.3.2.2 Die Aktiengesellschaft (AG) 8
3. Die Differenzierung von Beteiligungen. 9
3.1 Beteiligungen mit Zugang zur Börse und ohne Zugang zur Börse 9
3.2 Beteiligungsfinanzierung durch Mitarbeiter und Management 10
4. Die Anlässe zur Beteiligungsfinanzierung 10
4.1 Die Gründung. 10
4.2 Die Kapitalerhöhung 11
4.3 Die Kapitalherabsetzung 12
4.4 Die Umwandlung 12
4.5 Die Fusion 13
5. Die Erstemission von Google. 13
6. Die Beteiligungsgesellschaft und die Venture Capital Gesellschaft. 14
6.1 Die Phasen des Beteiligungsprozesses. 15
6.1.1 Vorraussetzungen einer Beteiligungsfinanzierung 15
6.1.2 Phase der Kontaktaufnahme 15
6.1.3 Phase der Beteiligungswürdigkeitsprüfung 16
6.1.4 Phase der Vertragsverhandlungen. 16
6.1.5 Phase der fortlaufenden Betreuung durch die Kapitalgeber. 17
6.1.6 Phase der Desinvestition. 17
6.1.6.1 Die Rückzahlung von Beteiligungskapital 17
7. Die Vor- und Nachteile der Beteiligungsfinanzierung. 18
8. Schlusswort 19
Anhang 18
3
Vorwort
Diese Arbeit befasst sich mit der Beteiligungsfinanzierung von Unternehmen. Zuerst wird der Begriff der Finanzierung präsentiert und differenziert. Dann wird auf die Beteiligungsfinanzierung eingegangen und Sinn und Zweck dieser Finanzierungsform betrachtet. Ferner wird der Stellenwert und die Bedeutung der Rechtsform im Zusammenhang mit der Beteiligungsfinanzierung beleuchtet. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei den Aktiengesellschaften auf den Sekundärmärkten geschenkt. Darüber hinaus werden dem Leser die Anlässe, welche zu einer Beteiligung führen können, dargelegt und zur Ergänzung ein aktuelles Beispiel aus der Wirtschaft miteinbezogen. Um die Arbeit abzurunden, werden die einzelnen Phasen der Beteiligungsprozesse veranschaulicht und abschießend die Vor- und Nachteile einer Beteiligungsfinanzierung dargestellt.
4
1. Der Begriff der Finanzierung
Finanzierung ist „[…] die Bereitstellung von finanziellen Mitteln jeder Art einerseits zur Durchführung der betrieblichen Leistungserstellung und Leistungsverwertung und andererseits zur Vornahme bestimmter außerordentlicher finanztechnischer Vorgänge.“ 1 Dies erfolgt in Form von Geldeinlagen und/oder durch das Einbringen von Gütern sowie Rechten.
1.1 Die Innen- und Außenfinanzierung
Die Entscheidungsträger im Unternehmen müssen die Entscheidung treffen, ob sie bei gegebenem Investitionsprogramm die Innen- bzw. die Außenfinanzierung wählen, oder sich beider Finanzierungsarten bedienen.
Zum Verständnis werden beide Grundformen der Finanzierung aufgezeigt.
1.1.1 Die Innenfinanzierung
„Bei der Innenfinanzierung erfolgt […] keine Zuführung finanzieller Mittel von außen.“ 2 Sie ergibt sich aus der Summe von Cash Flow (betriebswirtschaftliche Kennzahl zur Beurteilung v.a. der Finanzlage) und den Einzahlungen aus Desinvestitionen 3 („[…] Liquidation von Finanzvermögen oder von Sachvermögen, das für den Produktionsprozess nicht erforderlich ist“ 4 ).
1.1.2 Die Außenfinanzierung
Im Gegensatz zu der Innenfinanzierung erfolgt hier die Zuführung finanzieller Mittel von außen. Es werden zwei Grundformen unterschieden: die Kreditfinanzierung und die Beteiligungsfinanzierung. Während der Kapitalgeber bei der Kreditfinanzierung lediglich an der Kreditwürdigkeit des Kapitalnehmers
1 Wöhe, G., Bilstein, J., Grundzüge der Unternehmensfinanzierung, 8. Aufl., Franz Vahlen Verlag GmbH, München
1998, S. 2 ff.
2 Perridon, L., Steiner, M., Finanzwirtschaft der Unternehmung, 12. Aufl., Franz Vahlen Verlag GmbH, München
2003, S. 464
3 Vgl. Franke, G., Hax, H., Finanzwirtschaft des Unternehmens und Kapitalmarkt, 5. Aufl., Springer Verlag, Berlin
2003, S. 15
4 Perridon, L., Steiner, M., a.a.O., 12. Aufl., S. 653 ff.
5
interessiert ist, so ist er bei einer Beteiligung zusätzlich an der Wirtschaftlichkeit der Unternehmung interessiert. 5
Im Weiteren wird die Form der Beteiligungsfinanzierung vollständig dargelegt.
2. Die Beteiligungsfinanzierung
Zunächst wird der Begriff der Beteiligungsfinanzierung erläutert, s odann die finanzwirtschaftlichen Interessen und Ziele dieser dargelegt und die verschiedenen Rechtsformen aufgezeigt.
2.1 Der Begriff der Beteiligungsfinanzierung
„Die Beteiligungsfinanzierung umfasst alle Formen der Beschaffung von Eigenkapital durch Kapitaleinlagen von bisher bereits vorhandenen oder neu hinzutretenden Gesellschaftern der Unternehmung.“ 6 Dies kann in Form von Geldeinlagen, Sacheinlagen und Rechten, unter anderem bei der Gründung einer Unternehmung als auch bei einer späteren Kapitalerhöhung erfolgen. 7 Laut Gesetzgeber sollen bestehende Unternehmensverbindungen im Jahresabschluss deutlicher als bisher herausgestellt werden, da die Intensität der Unternehmensverbindungen und der daraus resultierenden potentiellen Gefährdung besser abzuschätzen sei. In der Bilanz wird diese Position als „Forderungen an verbundene/beteiligte Unternehmen“ eingegliedert. 8
2.2 Die finanzwirtschaftlichen Interessen und Ziele
"Unternehmen benötigen Kapital für Investitionen, die der Leistungserstellung und Leistungsverwertung dienen.“ 9 Die Kapitalgeber hingegen verfolgen bestimmte Ziele und Erwartungen, welche auf Wertsteigerung ihrer Anteile, Verzinsung ihres Kapitals oder auf Kontrolle und Einflussmöglichkeiten der
5 Vgl. Schmalenbach, E., Die Beteiligungsfinanzierung, 9. Aufl., Westdeutscher Verlag, Köln 1966, S. 15
6 Perridon, L., Steiner, M., a.a.O., 12. Aufl., S. 357
7 Vgl. Olfert, K., Reichel, C., Finanzierung, 12. Aufl., Kiel Verlag, Leipzig 2003, S. 183
8 Vgl. Rehkugler, H., Podding, T., Bilanzanalyse, 4. Aufl., Oldenbourg Verlag, München 1998, S. 39
9 Franke, G., Hax, H., a.a.O., S. 1
6
Unternehmensaktivitäten beruhen. 10 „Die Existenz und der Fortbestand eines Unternehmens hängen davon ab, dass es gelingt, den Interessen der Kapitalgeber soweit entgegenzukommen, dass sie zu der erforderlichen Kooperation bereit sind.“ 11 [Siehe dazu Seite 13ff.]
„Die Chance zur Kapitalbeschaffung durch Beteiligungsfinanzierung ist zu einem Großteil a priori durch die Wahl der Rechtsform determiniert.“ 12
2.3 Bedeutung und Stellenwert der Rechtsform bei einer Beteiligungsfinanzierung
Je nach der gewählten Rechtsform haben unterschiedliche rechtliche Regelungen differierende rechtliche sowie auch finanzielle Konsequenzen. 13 Diese ungleichen Merkmale, welche sich aus der Rechtsform ergeben, sind demzufolge vom Interessenten, der bereit ist, sich zu beteiligen, aber auch vom zu finanzierenden Unternehmen aus eingehend zu analysieren. 14
Es wird im Allgemeinen unterschieden zwischen Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Zu den Personengesellschaften zählen die Offene Handelsgesellschaft (OHG), die Kommanditgesellschaft (KG) und die Einzelunternehmung. Zur Gruppe der Kapitalgesellschaften gehören die Aktiengesellschaft (AG), die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und die Kommanditaktiengesellschaft (KGaA). 15
Im Folgenden wird die Gruppe der Kapitalgesellschaften näher erläutert und speziell auf Aktiengesellschaften eingegangen.
10 Vgl. Franke, G., Hax, H., a.a.O., S. 1
11 Franke, G., Hax, H., a.a.O., S. 2
12 Gerke, W., Bank, M., Finanzierung, 2. Aufl., W. Kohllhammer Verlag, Stuttgart 2003, S. 383
13 Vgl. Gerke, W., Bank, M., a.a.O., S. 382
14 Vgl. Olfert, K., Reichel, C., a.a.O., S.185
15 Vgl. Volkart, R., Corporate Finance, Versus Verlag, Zürich 2003, S. 498
7
Arbeit zitieren:
Philippe-Artus Hoerle, Frau Angela Piehl, 2004, Beteiligungsfinanzierung - Schwerpunkt Aktiengesellschaft, München, GRIN Verlag GmbH
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