Der handlungstheoretische Ansatz III
- Die lernende Organisation nach Argyris / Schön -
Inhaltsverzeichnis
1. Vorgehensweise. 1
Teil I. 1
1.1 Einleitung. 1
1.2 Definitionen 2
2. Das Lernen nach Argyris / Schön. 3
2.1 Theory-of-action, Theory-in-use und Espoused-theory 3
2.2 Lernebenen und Lerntypen. 5
Teil II. 8
3. praktische Anwendung des Ansatzes von Argyris /Schön. 8
3.2 Fallbeispiel Chemieunternehmen 9
3.3 Wissenschaftliche Einordnung des Ansatzes von Argyris / Schön. 12
4. Kritische Würdigung und Fazit. 14
5. Literatur 15
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Lernebenen..........................................................................................6
Abkürzungsverzeichnis
z.B. zum Beispiel u.a. unter anderem menschl. menschlichen sachl. sachlichen F+E Forschung und Entwicklung
1. Vorgehensweise
Die Arbeit wird in zwei Teilen aufgebaut. Der erste Teil befasst sich mit dem Ansatz der lernenden Organisation von Argyris / Schön. Der Ansatz wird theoretisch erläutert, und die Wichtigkeit des Lernens für Organisationen wird herausgestellt. Nachdem die theoretische Grundlagenarbeit geleistet ist, soll der Ansatz im zweiten Teil der Arbeit angewendet werden. Hierfür wird ein praktisches Fallbeispiel eingeführt, welches an hand einer konkreten Fragestellung bearbeitet wird. Außerdem wird eine Einteilung der Wissenschaften vorgenommen, die einen Einfluss auf den Ansatz haben könnten. Abschließend werden die Theorien kritisch betrachtet und ein Fazit gezogen.
Teil I
1.1 Einleitung
Organisationen unterliegen den Einflüssen ihrer Umsysteme, denen sie sich anpassen müssen. Die Umwelten und die damit verbundenen exogenen Bedingungen unterliegen ständig kürzeren Änderungszeiten, was sich u.a. auf den technologischen Fortschritt zurückführen lässt. So ändern sich z.B. aufgrund der sprunghaften Verbesserung der Computerleistungen und der damit einhergehenden Anpassung computerunterstützter Herstellungssysteme die Anforderungen an die Organisationen. Auch die Entwicklung von Verkäufermärkten hin zu Käufermärkten fordert eine kontinuierliche Anpassung der Unternehmen, um erfolgreich am Markt agieren zu können. Aus diesem Kontext ergeben sich u.a. folgende Fragen:
Wie kann sich ein Unternehmen weiterentwickeln? Was sind Organisationen und was kennzeichnet organisationales Lernen? Können Organisationen überhaupt lernen?
Eine Antwort auf diese Frage versuchten Argyris / Schön bereits 1978 mit ihrem Ansatz „Oranizational Learning: A theory of action perspective“ zu emtwickeln.
Nachfolgend werden die zugrundeliegenden Definitionen des Lernansatzes und die umfassende Theorie von Argyris / Schön erläutert.
1.2 Definitionen
Um den Lernansatz von Argyris / Schön erläutern zu können müssen vorab die wichtigsten Begriffe definiert werden.
• Definition: Lernen
Allgemein wird Lernen als “... der Erwerb, die Aneignung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die Änderung von Denken, Einstellungen und Verhaltensweisen aufgrund von Einsicht oder Erfahrung...“ 1 bezeichnet. Nach Senge „... heißt Lernen, dass wir uns selbst neu erschaffen. Lernen heißt, dass wir neue die uns vorher fremd waren.“ 2 Argyris / Schön Fähigkeiten erwerben definieren den Begriff
„learning“ sowohl als Ergebnis als auch als Prozess der zu einem Ergebnis führt. 3
• Definition: Organisation
Organisationen werden „... als ein dauerhaftes arbeitsteiliges System verstanden, in dem die personalen (menschl.) oder sachl. (maschinellen) Aufgabenträger als Systemelemente zur Erfüllung der Unternehmensaufgabe ... und zur Erreichung des Unternehmenszieles ... untereinander verbunden sind.“ 4 Nach Kieser / Kubicek sind Organisationen „...soziale Gebilde, die dauerhaft ein Ziel verfolgen und eine formale Struktur aufweisen, mit deren Hilfe Aktivitäten der Mitglieder auf das verfolgte Ziel ausgerichtet werden sollen“. 5 Beide Definitionen beinhalten das Erreichen eines Ziels als Voraussetzung für eine Organisation. Im Gegensatz zu diesen Definitionen sprechen Argyris / Schön nur dann von Organisationen wenn folgende drei Bedingungen erfüllt sind:
1 Meyers großes Taschenlexikon 1999, S. 157
2 Senge, P.: Die fünfte Disziplin, 1996, S. 24
3 Argyris, C., Schön, D.: Die lernende Organisation, 1999, S. 19
4 Meyers großes Taschenlexikon 1999, S. 209
5 Kieser, A., Kubicek, H.: Organisationen, 1992, S. 4
Arbeit zitieren:
Andre Lampel, 2004, Der handlungstheoretische Ansatz: Die lernende Organisation nach Argyris / Schön, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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Nicht empfehlenswert.
Hallo,
habe mir die Arbeit gekauft (dumm wie ich war) und bei der Lektüre festgestellt, dass es wohl kaum möglich ist, auf diese Arbeit eine Note mit einer 1 vor dem Komma zu bekommen!
Rudimentäres Streifen der Theorie, Tippfehler und eine Kritische Würdigung auf einer viertel Seite!
Finger weg, von dieser Arbeit
am Sunday, January 07, 2007-