Produktlebenszyklus und seine Bedeutung im Marketing
Thema an die Tafel schreiben
Handouts werden ausgeteilt
Wiederholung, Frage an die Schüler: Was ist ein Produkt? (Antwort: Ein Produkt ist jede am Markt angebotene Leistung)
Die „Lebensdauer“ eines Produktes ist normalerweise begrenzt. Frage an die Schüler worin Ursachen des wirtschaftlichen „Alterns“ liegen können.
(Antwort: im technischen Fortschritt, in der Intensität des Wettbewerbs, in den Änderungen
des Verbraucherverhaltens, Schüler sollen Beispiele nennen können, z.B.:
Altern durch technischen Fortschritt:
Kassettenrecorder CD-Player
Mini-Disk,
Computer,
Intensität des Wettbewerbs:
Rollerskates bzw. Skateboard Roller,
Änderung des Verbraucherverhaltens:
Änderung der Mode, Frisuren, Modesportarten z.B.: Pelzmäntel, Dauerwelle, Skifahren)
Folie 1 (oberer Teil, unterer Teil wird abgedeckt) wird aufgelegt:
Frage an die Schüler: Beispiele für Produkte deren Lebensdauer nicht begrenzt ist? (Antwort: eventuell Schrauben, Nägel, Hammer, Besen, Mülltonnen...)
Ein Altern kann man nicht nur bei einzelnen Produktarten nachweisen, sondern auch bei Materialien, (Naturprodukte, Kunststoffe), Farben und Formen
Z.B. 60er Jahre Tapeten, heutzutage leichtere Materialien bei Fahrrädern (Alu statt Eisen),
Folie 1 (unterer Teil) wird aufgelegt. Nun wird den Schülern gezeigt, wie die Lebensdauer grafisch dargestellt werden kann. (D.h. also in Form des Produktlebenszyklus) Die einzelnen Phasen werden erläutert.
4 Schmidt Victoria Produktlebenszyklus
Folie 1 (unterer Teil)
Einführungsphase: Das Produkt wird am Markt eingeführt und hat mit Kaufwiderständen zu rechnen.
Frage an die Schüler: Welche Elemente einer Einführungsstrategie könnten eine Rolle spielen? (Antwort: Werbung, PR, Verkaufsförderung...)
Wachstumsphase: Preis und Konditionenpolitik werden wichtig, da Konkurrenten versuchen werden, gleiche oder ähnliche Produkte kostengünstiger auf den Markt zu bringen.
Reifephase: Die Reifephase ist möglichst lange zu halten, da sie die am meisten Profit bringt.
Sättigungsphase: Die Nachfrage ist vorerst befriedigt und nimmt langsam wieder ab. (Frage an die Schüler: Welche Strategien könnten Sie sich vorstellen, um die Nachfrage wieder zu beleben? Antwort: das Produkt verbessern, Produktvariationen)
Z.B.: Die Sättigungsphase eines Mikrowellenherdes durch Einbau von neuen Funktionen (z.B.. Grillen) Man spricht von einem Neustart des modifizierten Produktes. Dies wird in der Fachsprache als Relaunch bezeichnet. (Die Schüler darauf hinweisen, dass wir noch später in dieser Stunde darauf zu sprechen kommen)
Eliminierungsphase: Wenn die Deckungsbeiträge nicht mehr positiv sind, sollte das Produkt eliminiert (d.h. vom Markt genommen) werden. (Kurze Zwischenfrage: was ist der DB? Antwort: Erlös - variable Kosten)
Der Länge und der Verlauf von Lebenszyklen ist je nach Produkt verschieden.
Gemeinsam an der Tafel werden nun Lebenszyklen aufgezeichnet.
5 Schmidt Victoria Produktlebenszyklus
Beispiel Mikrowellenherd
Tafelbild:
Die Kaufwiderstände werden bei Einführung schnell überwunden, es tritt eine kurze Boomphase ein, in der sich Personen, die das Gerät haben möchten, damit „aufrüsten“. Anschließend werden nur noch wenige Neuanschaffungen stattfinden. Konkurrenten werden auf den Markt kommen, und vielleicht billigere Varianten dieser Mikrowellen anbieten.
Annahme, dass der Mikrowellenherd einen Neustart durch Einbau zusätzlicher Funktionen erhalten soll.
Lebenszyklus nach dem Relaunch:
Tafelbild:
Arbeit zitieren:
Mag. Viktoria Schmidt, 2002, Produktlebenszyklus und seine Bedeutung im Marketing, München, GRIN Verlag GmbH
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