Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Journalism, Journalism Professions

Funktion und Gestaltung von Journalisten und Journalistinnen im Spielfilm

Title: Funktion und Gestaltung von Journalisten und Journalistinnen im Spielfilm

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Joachim Schück (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Magisterarbeit von Thomas Quast, „Funktion und Gestaltung von Journalisten und Journalistinnen im Spielfilm“, auseinander. Dabei soll ein Überblick über Aufbau, Struktur, Methodik und Intention der Arbeit gewährt werden. Desweiteren werden besondere Schwerpunkte auf einzelne Forschungsergebnisse und Aspekte der Arbeit gelegt, die im Zusammenhang mit dem Thema „Der Journalist im Spielfilm im Vergleich zum Berufsbild des realen Journalisten“ stehen. Dieses Thema scheint gerade für die Publizistik ein besonders relevantes zu sein. Im Gegenzug werden Aspekte, die vor allem filmwissenschaftlichen Hintergrund haben, teilweise ausgeblendet, denn sie erscheinen für den Publizistikwissenschaftler speziell weniger interessant. In diesem Zusammenhang wird Quasts Arbeit auch auf Mängel in der Darstellung und der Ausarbeitung untersucht und kritisiert. Im Folgenden soll also Quasts Arbeit konkret dargestellt und analysiert werden. Aus diesem Grund wurde auf Zuhilfenahme von zusätzlicher Literatur weitgehend verzichtet. Der Leser soll speziell einen Eindruck von Quasts Forschungen bekommen. Welche Forschungsziele verfolgt Quast? Schon in seiner Einleitung macht er deutlich, dass die interessanteste Frage bei der Untersuchung fiktiver Journalisten im Spielfilm wohl jene sei, ob und inwieweit die im Film dargestellten Fiktionen den Bildern in den Köpfen der realen Journalisten entsprechen (S. 6). Es geht also nicht primär um den Vergleich zwischen Journalismus im Spielfilm und Journalismus in der Realität, sondern vielmehr um den Vergleich zwischen Fiktion im Film und mögliche Wechselwirkung mit der Selbsteinschätzung realer Journalisten. Desweiteren untersucht Quast die Hypothese, dass „die Darstellung von Journalisten stark an das amerikanische Reporterideal des investigativ recherchierenden Journalismus angelehnt ist“ (S. 31) [...] In den folgenden Kapiteln soll nun ein Einblick gegeben werden, auf welche Art und Weise Quast die vorgestellten Hypothesen untersucht hat und zu welchen Ergebnissen er gekommen ist. Zunächst jedoch wird der formale Aufbau der Magisterarbeit beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorgehensweise, Aufbau, erste Ergebnisse

2.1 Untersuchungsabschnitt I

2.1.1 Methodik

2.1.2 Vor- und Nachteile der Analyse von Kurzbeschreibungen

2.1.3 Untersuchte Variablen und erste Befunde

2.2 Untersuchungsabschnitt II

2.2.1 Methodik

2.2.2 Untersuchte Variablen und erste Befunde

3. Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse

3.1 Fiktive Journalisten als Reporter

3.2 Ersatzmotiv: „Journalist als Detektiv“

3.3 Journalisten als Gegeneliten

3.4 Das Image der Journalistin

3.5 Die Bilder des Kinos und die Bilder im Kopf

4. Kritik an Inhalt und Vorgehensweise

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert die Magisterarbeit von Thomas Quast, welche die Darstellung von Journalisten und Journalistinnen im Spielfilm untersucht. Das Ziel ist es, ein Verständnis für die im Film konstruierten Berufsrollen zu entwickeln und zu prüfen, inwieweit diese Fiktionen mit den Selbstbildern realer Journalisten korrespondieren.

  • Vergleich zwischen fiktiven Journalistenrollen im Film und der journalistischen Realität.
  • Untersuchung des amerikanischen „Reporterideals“ als dominantes Narrativ.
  • Analyse von „Ersatzmotiven“, bei denen Journalisten primär andere Rollen wie die des Detektivs einnehmen.
  • Geschlechtsspezifische Aspekte bei der Besetzung von Journalistenrollen sowie hinter der Kamera.
  • Reflektion über die Wechselwirkung zwischen filmischer Darstellung und realer Berufsauffassung.

Auszug aus dem Buch

2.1.3 Untersuchte Variablen und erste Befunde

In seiner Arbeit untersucht Quast eine Vielzahl von Variablen, die er unterteilt in extra- und intrastrukturelle Daten. Erstere geben Auskunft über die Strukturdaten eines Films, letztere informieren über dessen Inhalte. Im Folgenden sollen die wichtigsten Ergebnisse dargestellt werden.

a) Produktionszeit

Quast findet heraus, dass vor allem in den fünfziger und achtziger Jahren eine Vielzahl von Journalistenfilmen gedreht wurde, und dass es insgesamt zu einer Zunahme der Produktion von Journalistenfilmen im Zeitverlauf gekommen ist, „gerade unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Zahl der in der Bundesrepublik aufgeführten Filme seit den 50ern insgesamt eher sinkt“ (S. 65).

b) Produktionsland

Bei der Untersuchung der „Herkunft“ der Filme wurde deutlich, dass die meisten Journalistenfilme aus den USA stammen; England, Frankreich und Italien sowie die Bundesrepublik folgen. Diese Verteilung überrascht nicht sonderlich, denn sie entspricht tendenziell der Verteilung der Filmproduktionen insgesamt: „Länder mit hoher Filmproduktion haben ein hohes Aufkommen von Journalistenfilmen und umgekehrt“ (S. 69).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Forschungsvorhaben von Thomas Quast vor und erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2. Vorgehensweise, Aufbau, erste Ergebnisse: Hier werden die methodischen Abschnitte der Untersuchung detailliert erläutert, wobei zwischen der Analyse von Kurzbeschreibungen und der direkten Filmanalyse unterschieden wird.

3. Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse: Dieses Kapitel bündelt die zentralen Ergebnisse bezüglich der Rollenbilder und der Übereinstimmung mit realen Journalistenbildern.

4. Kritik an Inhalt und Vorgehensweise: Der Autor dieser Arbeit reflektiert kritisch die Methodik und die inhaltliche Ausführlichkeit der untersuchten Magisterarbeit.

5. Schlussbemerkung: Abschließend werden die zentralen Thesen über die Wechselwirkung zwischen Medienfiktion und dem realen Journalismus noch einmal zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Journalismus, Spielfilm, Reporterideal, Medienanalyse, Filmwissenschaft, Geschlechterrollen, Fiktion, Berufsrolle, Detektiv, Gegeneliten, Inhaltsanalyse, Filmanalyse, Journalistenbild, Berufsalltag, Medienwirkung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Magisterarbeit von Thomas Quast zur Funktion und Gestaltung von Journalisten und Journalistinnen im Spielfilm.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die filmische Darstellung des Journalistenberufs, der Vergleich zur Realität und die Einflüsse von Genrecodes.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist herauszufinden, ob die fiktive Darstellung von Journalisten den Bildern in den Köpfen realer Berufsangehöriger entspricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf die inhaltsanalytischen Untersuchungen von Quast, die sowohl Filmbeschreibungen als auch direkte Filmanalysen umfassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ergebnisse der Untersuchung, darunter Produktionsdaten, Genre-Zugehörigkeiten und geschlechtsspezifische Aspekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Journalismus, Spielfilm, Reporterideal, Medienanalyse, Filmwissenschaft und Fiktion.

Warum wird der Journalist im Film oft als Detektiv dargestellt?

Quast bezeichnet dies als „Ersatzmotiv“, da die Figur zwar als Journalist eingeführt, aber durch Genrecodes (z.B. im Kriminalfilm) in eine Detektivrolle gedrängt wird.

Wie bewertet der Autor die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Filmbranche?

Die Arbeit stellt fest, dass Frauen in produktionsrelevanten Positionen unterrepräsentiert sind, und hinterfragt Quasts Interpretation dieser Befunde als einseitig.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Funktion und Gestaltung von Journalisten und Journalistinnen im Spielfilm
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Publizistik)
Course
Journalisten in Film und Literatur: Helden oder Schurken?
Grade
1,7
Author
Joachim Schück (Author)
Publication Year
2001
Pages
19
Catalog Number
V30264
ISBN (eBook)
9783638315593
Language
German
Tags
Funktion Gestaltung Journalisten Journalistinnen Spielfilm Journalisten Film Literatur Helden Schurken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joachim Schück (Author), 2001, Funktion und Gestaltung von Journalisten und Journalistinnen im Spielfilm, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30264
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  19  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint