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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Typisierung der Figuren zur Unterstützung der Charakterisierung
Figur und Figurenreihe i ikow und die Gutsbesitzer
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Pavel Ivanovic i ikow die Ausnahme unter Gogols Romanfiguren
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4.1. Das äußere Erscheinungsbild
Darstellung und Selbstdarstellung i ikows Innenleben
4 2
4.2.1 i ikows Anpassungsfähigkeit
4.2.2 i ikows E i t e l k e i t
4.2.3 i ikows M o r a l
Die Beziehung Autor und i i k o w
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6. Schlussbemerkung
7. Literaturverzeichnis
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1. Einleitung
Vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Protagonisten Pawel Ivanovi< ýiýikow des literarischen Hauptwerks von Gogol - „Die Toten Seelen“. Das Poem, das Mitte Mai 1842 erschien 1 , ist ursprünglich von Gogol als dreiteiliges Werk konzipiert gewesen 2 , wobei nur der erste Teil vollständig ist und eine entsprechende Überarbeitung erfahren hat 3 . Aus diesem Grunde erscheint es sinnvoll, die Untersuchung auf den ersten Teil der „Toten Seelen“ zu konzentrieren.
Eine umfangreiche Studie über die Figur
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Der Aufbau und die Handlung des Werks sind um eine einzige zentrale Figur komponiert - dem Helden
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1 Keil, Rolf-Dietrich: Gogol, Rowohlts monographien 1985, S.100
2 Walicki, Andrzej: MikoÄaj Gogol in: Literatura Rosyjska, Bd.1, 1970, S. 606
3 vgl. Gerigk, Horst-Jürgen: Gogol. Die Toten Seelen, in: Der russische Roman, hrsg. von Bodo
Zelinsky, 1979, S. 87
4 Kasack, Wolfgang: Die Technik der Personendarstellung bei Nikolaj Vasilevi< Gogol, in:
Bibliotheca Slavica, 1957
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2. Typisierung der Figuren zur Unterstützung der Charakterisierung
Um die Besonderheit des Helden
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„Bfief}rfk{m|`Nam_knc_mfsrnl_lnuknonrk_ca}Lnpnbnwjacmfjnrnpnlpnefa mr_one|“.
Anders erscheint die Beamtenschaft, sie verliert ihr Gesicht und ist häufig nur in Konturen erkennbar, wird allerdings sie gleichfalls mit bestimmten Merkmalen versehen, also typisiert. Der Berufstand zeigt sich anhand von Gegenständen oder Bewegungen. So zeichnet Gogol das Bild der Beamtenschaft in den Toten Seelen anhand von „Fräcken und Röcken“, „viel Papier“ „ein Protokoll abschreibend“
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. Eine bizarre Rolle kommt in den „Toten Seelen“ den Bauern und Leibeigenen zu. Ihr Wert liegt in erster Linie im Tod, erst dann sind sie für
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Wenn auch häufig die Darstellung der Figuren flach ist und nur in Form einer Aufzählung oder in Form der Wiederholung erkennbar ist, so skizziert Gogol doch auch eine bestimmte Art von „Individualität“ 7 . An anderer Stelle wird dies auch als Charakterisierung in Form von Charaktertypen formuliert 8 . So sind die
5 Mavinskij, Igor: Mertwye duvi N. W. Gogolja, 1966, S.41
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Gogol,S.132.
Dieser Arbeit wird die Ausgabe
Mertwye duvi,in:N. W. Gogol Sobrane so
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Gutsbesitzer zwar sicherlich der Kategorie Kulaken 9 zuzuordnen, weisen aber charakteristische eigenständige Grundformen auf, wie etwa empfindsam, nüchtern, aktiv 10 .
In dieser Kombination erscheinen die Figuren Gogols in den „Toten Seelen“ als etwas besonderes. Einerseits sind sie in ihrer Statik und Einseitigkeit als Typus erkennbar, gewinnen aber durch die immer wieder veränderte Darstellungsweise des einen typischen Zugs eine individuelle Komponente. In vollendeter Form ist dies im indischen Kathakali-Theater 11 zu finden, in dem jede exakt geschminkte Maske der Kathakali-Tänze r einen bestimmten Typus verkörpern (Dieb, König, ...), der Akteur aber mit seiner Sprache und seinen Bewegungen einen individuellen Charakter (guter Dieb, böser König, ...) entwickeln kann.
3. Figur und Figurenreihe -
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Zwei wesentliche Aspekte zeichnen die Gogol`sche Figuren-Komposition in den „Toten Seelen“: fünf Kapitel sind der Figurenreihe der Gutsbesitzer gewidmet, demgegenüber steht die Figur Pavel Ivanovi<
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Bei der Interaktion zwischen Figur und Figurenreihe wird deutlich, welche Bedeutung der Figur
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9 Reicher Großbauer, der seinen Reichtum mithilfe von Leibeigenen erreichte und eine gesonderte Stellung gegenüber seinen Dorfgenossen, den „muqiki“ eingenommen hatte. Vgl. Lexikon der Geschichte Rußlands, hrsg. von Hans-Joachim Torke, München 1985, S. 55 10 Kasack, S. 159 11 Kathakali ist eine Tanz- und Theaterform in Indien, Kerala. Die Charakterisierung der einzelnen Figuren wird durch eine klar definierte Schminkkunst vorgegeben. Die so entstehenden „Masken“ symbolisieren einen Typus (Bauer, Gott, Fischer, etc.) mit entsprechenden Eigenschaften (böse, eifersüchtig, intelligent, etc.) vgl. Iyer, K. Bharata: Khatakali, London 1983
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von einem Gutsbesitzer zum anderen eine Kombination von charakteristischen Zügen aufweist und die aus der statischen Betrachtungsweise ausbricht. 12 - Wenn auch immer dem eigentlichen Ziel, dem Kauf von toten Seelen, dienend.
Verdeutlicht werden kann dies im Vergleich zu den Gutsbesitzern. Diese werden mit Hilfe ihrer nächsten Umgebung skizziert. Das Haus, die Räume, die Einrichtung, der Hof, der Garten, die Eßgewohnheiten geben wertvolle zusätzliche Angaben, um das Persönlichkeitsbild und die Verhältnisse der Gutsbesitzer zu beschreiben.
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Die Figurenreihe besitzt keine Dynamik, die Gutsbesitzer bilden klar umrissene Gestalten,
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In der Gegenüberstellung von der Figur
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12
Hrap
17 Kasack, S. 157
Quote paper:
Teresa Wanczura, 1997, Der Held in Gogols "Die toten Seelen": Pavel Ivanovi Cicikov, Munich, GRIN Publishing GmbH
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