Inhaltsverzeichnis
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1 Einleitung 5
2 Die Arabische Halbinsel 6
2.1 Geographie 6
2.1.1 Lage 6
2.1.2 Klima 6
2.1.3 Mitgliedsstaaten und Reisewarnungen 6
2.2 Wirtschaft 7
2.3 Religion, Kultur und Sprache 7
2.4 Geschichte des Tourismus 8
2.5 Katar 8
2.5.1 Fakten 8
2.5.2 Tourismus als Wirtschaftsfaktor 9
2.5.3 Anreise 9
2.5.4 Sehenswürdigkeiten 10
2.5.5 Golf 11
2.5.6 Events und Veranstaltungen 2004 11
2.6 Bahrain 11
2.6.1 Fakten 11
2.6.2 Wirtschaft 11
2.6.3 Anreise 12
2.6.4 Sehenswürdigkeiten 12
2.6.5 Golf 13
2.6.6 Die Formel 1 13
3 Die Vereinigten Arabischen Emirate 14
3.1 Fakten 14
3.2 Anreise 15
3.3 Abu Dhabi 15
3.3.1 Fakten 15
3.3.2 Sehenswürdigkeiten 15
3.3.3 Golf made by Sheraton 16
3.4 Sharjah 16
3.4.1 Fakten 16
3.4.2 Sehenswürdigkeiten 16
3.4.3 Shopping 17
4 Dubai „Venedig des Golfs“ 17
4.1 Fakten 17
3
4.2 Tourismus als Wirtschaftsfaktor 18
4.3 Sehenswürdigkeiten 19
4.4 Golf 20
4.5 Projekte 20
4.5.1 Die Palmen und die Welt 20
4.5.2 Hydropolis 21
4.6 Hotels 22
5 Fazit 23
6 Anhang 24
7 Quellen- und Literaturverzeichnis 31
8 Danksagung 33
9 Ehrenwörtliche Erklärung 33
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1 Einleitung
Für viele Menschen ist die Wüste ein trostloser Ort, der tagsüber zu heiß und nachts zu kalt ist. Sie glauben, dass sie nichts weiter außer einer ganze Menge Sand zu bieten hat. Für diese Menschen ist sie quasi ein großes „Nichts“. In dieser Arbeit möchte ich zeigen, dass dieses „Nichts“ im Grunde wunderschön ist eine ganze Menge zu bieten hat.
Am Anfang möchte ich speziell Katar und Bahrain vorstellen, da sich diese beiden Länder neben den VAE touristisch betrachtet im Wandel und Aufblühen befinden und sich von den traditionellen Urlaubsländern, wie zum Beispiel dem Oman abheben. Im weiteren Verlauf sollen dann die Vereinigten arabischen Emirate eine Beachtung finden.
Dabei werde ich Ras al Khaimah, Ajman, Fujairah und Umm al Quwain außen vor lassen, da sie zum einen touristisch kaum entwickelt sind und zum anderen dies den Rahmen der vorgeben Seiten noch mehr strapazieren würde. Meinen Schwerpunkt möchte ich aber auf Dubai legen. Dieses Emirat bzw. diese Stadt hat mich schon immer besonders fasziniert. Besonders seitdem es eine nicht gerade einfache Brücke zwischen der muslimischen Kultur und der westlichen Welt zu schlagen versucht, zieht es immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Dubai ist eine kosmopolitische Stadt die den Orient, Asien und das Abendland sehr interessant vereint.
Projekte wie die Palmen oder Hydropolis erregen das Interesse der Welt. Und auch in meiner Arbeit sollen diese Projekte nicht ungeachtet werden lassen. Des weiteren möchte ich das Emirat nicht nur von seinen touristischen Zielen, sondern auch von seiner betriebswirtschaftlichen Seite in Bezug auf den Tourismus beleuchten.
Ich möchte aber auch zeigen, dass diese Region der Erde besonders für Golf-und Shoppingtouristen attraktiv ist.
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Die Arabische Halbinsel liegt in Klein- bzw. Vorderasien. Genauer gesagt ist dies die Fläche, welche zwischen dem 10. und dem 30. nördlichem Breitengrad, sowie dem 35. und dem 60. östlichen Längengrad eingeschlossen wird. Im Westen wird sie vom Roten Meer im Süden vom Indischen Ozean, im Westen vom Persischen Golf und im Norden von Jordanien und dem restlichem Irak begrenzt.
2.1.2 Klima 2
Das Klima auf der arabischen Halbinsel ist durch zwei Klimazonen gekennzeichnet. Zum einen durch das wintermilde Halbwüsten- und Wüstenklima der subtropischen Zone und zum anderen durch das Halbwüsten- und Wüstenklima der tropischen Zone. In der ersteren befinden sich Saudi Arabien, Bahrain, Katar, Kuwait und der Irak. In der letzteren der Jemen, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Dennoch sind beide Klimatypen ähnlich in Ihrer Ausprägung. Es herrschen sehr aride Verhältnisse bei einer maximalen Niederschlagsmenge von 10 bis 21 mm jährlich und Durchschnittstemperaturen von 20,7 °C bis 26,8 °C im Jahr. Wobei man bemerken muss, dass die Tageshöchsttemperaturen über 40 °C im Schatten betragen können. 3
2.1.3 Mitgliedsstaaten und Reisewarnungen
Auf der Arabischen Halbinsel befinden im Süden der Jemen, im Südosten der Oman, im Osten die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Katar, im Norden von Kuwait und der Irak, sowie zentral Saudi Arabien. Das auswärtige Amt gibt auf Grund der momentan besonderen Terrorgefahr und der äußerst angespannten Situation im Irak eine Reisewarnung für folgende Länder : Jemen, Saudi Arabien, Kuwait und der Irak selbst. 4 Aus diesem Grund werde ich auch diese Länder in meinen Ausführungen außen vor lassen, denn im Moment stehen sie touristisch außer Diskussion.
1 Vgl. H. M. Gerst u.a. ; Unsere Welt - Atlas Mensch und Raum; Seite 107; Cornelsen Redaktionsgesellschaft Bielefeld; Ausgabe 1993
2 Vgl. Prof. Dr. Borcherdt u.a. ; Alexander Weltatlas - Grundausgabe in regionaler Gliederung -Ausgabe für Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg, Sachsen Anhalt, Sachsen, Thüringen; Seite 125; Ernst Klett Schulbuch Verlag GmbH Stuttgart; 1. Auflage 1989
3 Siehe Anhang
4 Vgl. A.u. www.auswaertigesamt.de/reisewarnungen/
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2.2 Wirtschaft
Traditionell lebten die Menschen als Beduinen und von der Perlenfischerei. Heute ist die Wirtschaft der Länder auf der Arabischen Halbinsel hauptsächlich von der Ölförderung geprägt. Dennoch werden diese Reserven in absehbarer Zeit versiegen - genauer gesagt wird 2010 als erstes in Bahrain kein Öl mehr fließen
- und so müssen sich die Länder nach neuen Standbeinen umsehen. So setzen zum Beispiel verstärkt Dubai und Bahrain auf den Tourismus. Aber diese Aspekte sollen bei den Einzelbetrachtungen näher erläutert werden.
2.3 Religion, Kultur und Sprache 5
Der Islam ist die offizielle Religion und hat die Menschen und ihre Einstellung zum Leben stark geprägt. Daher ist es auch heute noch üblich, die traditionelle Kleidung zu tragen. Das weiße, locker fallende, knöchellange Gewand der Männer wird Kandoura oder Dishdasha genannt. Dazu tragen sie die Gutra, ein weißes langes Kopftuch, welches von dem Igal, einem schwarzen, doppelt geflochtenen Band gehalten wird. Die Frauen tragen meist langärmelige Gewänder, die ebenfalls Kandoura genannt werden. Darüber tragen sie die Abbaya, einen schwarzen Umhang. Die Haare werden auch bedeckt. Vor dem Gesicht kann ein dünner Schleier getragen werden.
Ebenso ist die Gastfreundschaft ein Resultat des Islam, denn Höflichkeit und die Aufopferung für Besucher gehört zu den am höchsten geschätzten Tugenden in der arabischen Welt. Daher wäre es auch absolut unhöflich diese Gastfreundschaft aus Bescheidenheit heraus abzulehnen. Dem Islam nach ist es nicht erlaubt Alkohol zu genießen. Dennoch erhält man ausschließlich in den Hotels auch alkoholhaltige Drinks. Zur Tradition gehören auch die Kamelrennen und die Falknerei. Damals waren Kamele Gold wert, denn mit Ihnen konnte man 50 km am tag durch die Wüste reißen und musste sie nur alle 5 Tage mit Wasser versorgen. Heute sind Kamele Gold wert, weil aus den Wüstenschiffen Wüstenflitzer geworden sind und man sie bei Rennen antreten lässt. Ein Siegerkamel kann den wert eines Ferrari überschreiten. Die Falknerei war damals für die Beduinen die einzige Möglichkeit in der Wüste an Fleisch heran zu kommen, denn die Falken jagten nicht nur kleine Wüstentiere sondern auch andere Vögel. Viele der Falken stammen im Übrigen aus Thüringen von der Burg Gleichen. Dort werden Sie speziell nach den
5 Vgl. DTCM; „Destination Dubai“; Seite 23 f. , 67 f. ; DTCM Ausgabe 2004
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Wünschen und Anforderungen der Scheichs gezüchtet. 6 Heute wird dies nur noch als Sport praktiziert und der Falke ist für den Araber so etwas wie der Hund für den Deutschen, ein treuer Freund und zuverlässiger Begleiter. 7 Auf der Arabischen Halbinsel wird hauptsächlich arabisch gesprochen. Da aber die Vereinigten Arabischen Emirate und auch andere Länder mit der westlichen Welt in Kontakt stehen und ihn ausbauen wollen ist Englisch im Handels- und Geschäftsleben weit verbreitet.
2.4 Geschichte des Tourismus 8
Zur Geschichte des Tourismus lässt sich wenig finden. Klar ist dass es in Saudi Arabien seit jeher den Pilgertourismus in Mekka gegeben hat. Dennoch bekommen heute normale Touristen immer noch kein Einreisevisum. In den anderen Staaten tastete man sich langsam an den Tourismus heran. Sharjah begann vor ca. 20 Jahren mit dem Tourismus, in Katar durfte man ab 1993 einreisen und in den restlichen Staaten sah es ähnlich aus. Eines ist aber soweit klar: Der Tourismus wird eine immer wichtigere Rolle einnehmen wenn langsam aber sicher das Öl knapp wird.
Katar liegt östlich auf der Arabischen Halbinsel und ist selbst eine solche. Umschlossen wird es vom Persischen Golf und hat eine ungefähre Fläche von 11.437 km². Die Hauptstadt ist Doha und in Katar leben geschätzt 650.000 Menschen. 9
Die Landeswährung ist der Qatari Rial, der sich in 100 Dirham unterteilt. 1 € entspricht derzeit 4,57 QAR.
Die Zeitverschiebung beträgt während der mitteleuropäischen Winterzeit 2 Stunden plus und während der MESZ 1 Stunde plus.
Unter dem Wüstensand schlummern ca. 14,5 Milliarden Barrel Erdöl und das größte zusammenhängende Erdgasfeld der Welt.
6 Vgl. Süddeutsche TV; 32.05.2004; 13:00 Uhr auf VOX
7 Vgl. A.u. ; “Tomas Cook - Modern Travel” ausgestrahlt auf NTV am 2.Mai um 15.30 Uhr
8 Vgl.Gerhard Heck, Manfred Wöbcke; “Arabische Halbinsel - Richtig Reisen”; Seite 12; 2., aktualisierte Auflage 1997; DuMont Buchverlag
9 Vgl. Qatar Tourism Authority; „Factsheet Qatar“, März 2004
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Das Pro-Kopfeinkommen liegt bei ungefähr 30.000 USD und ist damit eines der höchsten der Welt. 10
2.5.2 Tourismus als Wirtschaftsfaktor
Wirtschaftlich will sich Katar in den nächsten Jahren verstärkt auf den Tourismus konzentrieren. Derzeit ist man noch mit dem Ausbau des Flughafens beschäftigt. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich dabei auf 1.000.000.000.000 USD. Doha plant dabei neben 24 Gates einen der weltweit größten Dutyfreeshops zu haben. Bis 2015 soll die Kapazität 50 Millionen Fluggäste betragen. 1999 hatte Katar 500.000 Gäste. Die Doha Runde 2001 brachte dem Staat politischen Respekt und man hofft nun auf steigende Besucherzahlen. So hat sich Katar für 2005 1,25 Millionen Gäste zum Ziel gemacht. Ein besonderes Augenmerk legt Katar auf den Businesstouristen. Die QTA wirbt verstärkt für den MICE Sektor (Meetings, Incentives, Conferences, Exhibition). Dabei erscheinen die 80.000 m² Gesamtfläche des Messezentrums sehr klein und noch kleiner wenn man sich 10.000 m² überdachte Ausstellungsfläche und 1000 Parkplätze betrachtet. 11 Da ist mancher deutscher Supermarkt größer. Des weiteren stehen momentan 58 Konferenzräume mit einer maximalen Gesamtkapazität von 8798 zur Verfügung. Die Tendenz ist steigend. Derzeit wird ein Hilton Hotel gebaut. Hinzu kommen werden drei Hotels der Kette Mariott International. 12
2.5.3 Anreise
Qatar Airways bietet wöchentlich 11 Flüge von Deutschland nach Doha an. 6 davon fliegen ab Frankfurt und 5 ab München. Die Flugzeit beträgt hierbei 6 Stunden und man muss ca. 425 € 13 investieren.
Zur Einreise in Katar wird ein Visum benötigt. Ein einfaches für 14 Tage ist für 12 € entweder am Flughafen von Doha oder auf der Homepage der Qatar Tourism Authority erhältlich. Ebenso sollte der Reisepass noch mindestens 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig sein.
10 Vgl. Peter Pfänder ; Abenteuer und Reisen Plus „Qatar - Das Juwel am arabischen Golf“; Seite 10; Ausgabe 3/2004; Verlag wdv Gesellschaft für Medien & Kommunikation mgH & Co. OHG
11 Vgl. A.u. ; „Qatar - Heart of the Arabian Gulf” ; Seite 13; QTA
12 Vgl. Michael Weise; Qatar Tourist Board; ITB März 2004
13 Vgl. A.u. ; Abenteuer und Reisen Plus „Qatar - Das Juwel am arabischen Golf“; Seite 23; Ausgabe 3/2004; Verlag wdv Gesellschaft für Medien & Kommunikation mgH & Co. OHG
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Quote paper:
Anne Wolkodaw, 2004, Die Arabische Halbinsel: Die Vereinigten Arabischen Emirate und Dubai - Auf dem Golf ist alles Gold was glänzt, Munich, GRIN Publishing GmbH
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DOI
Entstehung neuer Hotelprojekte der Superlative in den VAE
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 39 Pages
Der internationale Tourismus als Wirtschaftsfaktor für Dubai
Scholarly Research Paper, 35 Pages
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