Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 4
2 Zusammenfassungen der Theorien. 4
2.1 Rollentheorie der Arbeitsgruppe Soziologie 5
2.2 Ansatz von Erving Goffman 6
3 Gemeinsamkeiten zwischen der Rollentheorie und dem Ansatz von
Erving Goffman 8
3.1 Absicht. 9
3.2 Definition der sozialen Rolle und sozialen Position 9
3.3 Erwartungen der Umwelt 9
3.4 Soziale Norm. 9
3.5 Zeit-Raum-Konvergenz. 10
4 Unterschiede zwischen der Rollentheorie und dem Ansatz von Erving
Goffman 10
4.1 Die Verwendung des Modells Theater 10
4.2 Aufrechterhaltung der sozialen Norm 11
5 Conclusio. 12
5.1 Zusammenfassung der Gemeinsamkeiten. 12
5.2 Zusammenfassung der Unterschiede. 12
5.3 Fazit 12
Literaturverzeichnis 14
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1 Einleitung
„Soziologie ist die Untersuchung des gesellscha ftlichen Lebens der Menschen, von Gruppen und Gesellschaften“ (Giddens, 1999, S.2). Dieser Definition zufolge untersuchen Soziologen zwischenmenschliches Handeln und das Agieren Einzelner in Gruppen. Diese Seminararbeit soll ebenfalls menschlichen Handelns untersuchen, insbesondere unter dem Aspekt der sozialen Rolle und der sozialen Position.
Grundlage der Arbeit ist die Formel „Wir alle spielen Theater“. Ihren Ursprung hat sie in der Übersetzung eines Buches von Erving Goffman. In einem Skriptum-Text wird sie dann später auch verwendet als Kapitelüberschrift für die Rollentheorie der Arbeitsgruppe Soziologie. Hier ist fraglich, ob beide Theorien dasselbe meinen, wie dieselbe Überschrift anklingen lässt.
Die Seminararbeit soll die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Rollentheorie, wie sie die Arbeitsgruppe Soziologie 1978 erarbeitet hat, und dem Ansatz von Erving Goffman aufzeigen und die Werke somit vergleichen. Dem eigentlichen Vergleich wird jeweils eine Zusammenfassung der Theorie vorangestellt, um die Ansichten festzuhalten. Dem Leser soll so erst jede Theorie alleine näher gebracht werden, damit er ihren Inhalt und die Hauptaussagen versteht. Daraufhin wird die Arbeit den Vergleich der beiden Theorien aufzeigen, wobei erst auf die Gemeinsamkeiten und anschliessend auf die Unterschiede eingegangen wird. Schliesslich werden in der Conclusio die Hauptaussagen über den Vergleich beider Theorien zusammengefasst und daraus folgend ein Fazit gezogen.
2 Zusammenfassungen der Theorien
Die Zusammenfassung und Erläuterung der zu vergleichenden Theorien ist wichtig, damit ein besseres Vorverständnis über den Inhalt gegeben ist. Ausserdem soll in den nächsten Unterkapiteln die genaue Definition der Fachbegriffe gegeben und ihre Bedeutung in der jeweiligen Theorie erörtert werden. Die Zusammenfassung der Rollentheorie beruht auf dem Werk der Arbeitsgruppe Soziologie (Arbeitsgruppe Soziologie, 1978), wohingegen die Zusammenfassung von Goffmans Ansatz auf den Werken von Eberle, Giddens, Goffman, Hettlage und Le nz basieren (Eberle, 1991; Giddens, 1999; Goffman, 1977; Hettlage & Lenz, 1991).
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2.1 Rollentheorie der Arbeitsgruppe Soziologie
Die Rollentheorie der Arbeitsgruppe Soziologie sieht den Menschen als Person in einem sozialen System. In diesem System besitzt die Person eine soziale Position und eine soziale Rolle. Die soziale Position einer Person ist dessen Stellung in einem sozialen System, wohingegen die soziale Rolle über die Erwartungen der Bezugsgruppen an diese Person in seiner Position definiert wird.
Die Bezugsgruppen beinhalten alle Menschen, mit der eine Person in Kontakt kommt und die normative und antizipatorische Erwartungen an sie hat. Die normativen Erwartungen sind jene, welche die Person laut Bezugsgruppe erfüllen sollte, während die antizipatorischen Erwartungen die Vorraussagung des Handelns der Person widerspiegeln. Das Handeln in einer Rolle führt zu Sanktionen der Bezugsgruppen. Diese können gegenüber dem gewöhnlichen Sprachgebrauch nicht nur negativ, sondern auch positiv seien. Die Bezugsgruppen loben mit positiven Sanktionen, wenn eine Person seine Aufgaben erwartungsgemäss oder besser erfüllt und strafen mit negativen Sanktionen bei der Abweichung des Verhaltens gegenüber den Erwartungen. Diese Sanktionen werden zur Stützung der sozialen Norm eingesetzt, welche die Werthaltung der Bezugsgruppen über verpflichtende Erwartungen ausdrückt.
Erwartungen können in drei Formen unterteilt werden: Es gibt Kann-, Soll- und Muss-Erwartungen. Die Nichterfüllung von Soll- und Muss-Erwartungen führt in der Regel zu negativen Sanktionen, wobei die Erfüllung von Kann-Erwartungen meist zu positiven Sanktionen führt.
Die verschiedenen Bezugsgruppen können ganz unterschiedliche Erwartungen haben. Diese ordnen dem Rolleninhaber dann mehrere Rollensegmente zu. D a die Erwartungen auch konträr sein können, kann es zum Intrarollenkonflikt kommen. Durch eine mögliche Überlastung kann der Rolleninhaber zu verfestigtem Verhalten neigen. Es gibt allerdings nicht nur den Intrarollenkonflikt, sondern auch den Interrollenkonflikt, da man in einer Position mehrere Rollen einnimmt. Dieser Konflikt liegt vor, wenn die Erwartungen an die verschiedenen Rollen einer Position nicht mehr vereinbar sind. Jeder Mensch hat zusätzlich nicht nur verschiedene Rollen, sondern auch noch mehrere Positionen im System. Diese können als „role-set“ zusammengefasst werden. Das Subjekt besteht also aus der Zusammenfassung mehrerer Einzelrollen und die Einzigartigkeit wird durch das persönliche Organisieren der Erfüllung möglichst vieler Erwartungen gewahrt. Zusätzlich legt man persönliche Präferenzen fest, welche Erwartungen man vorrangig
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Arbeit zitieren:
2003, Rollentheorie und Erving Goffman, München, GRIN Verlag GmbH
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karla schreier
diese Arbeit ist NICHT empfehlenswert; Goffmans theoretisches Konstrukt wird lediglich in ein paar Sätzen angeschnitten; die Arbeit trägt in keiner Weise zu einem besseren Verständnis der Rollentheorie innerhalb des dramaturgischen Ansatzes bei;
am Sunday, January 31, 2010-