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Finanzierung von Zeitschriften

Title: Finanzierung von Zeitschriften

Term Paper , 2004 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Laura Friedrich (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Radio gegen Fernsehen, öffentliches Fernsehen gegen Privatfernsehen, oder Zeitungen gegen
Zeitschriften? Oder doch Fernsehen gegen Zeitungen? Wer hier gegen wen kämpft kann man
nicht mehr so genau sagen. Aber offensichtlich buhlen alle Informations- bzw.
Unterhaltungsmedien um die Gunst des Nutzers. Einschaltquoten- und
Reichweitenmessungen können für Verlage und Redakteure gleichermaßen finanziellen
Gewinn als auch Verlust bedeuten.
Durch die wachsende Kraft des Internet, wird das ohnehin schon riesige Angebot zunehmend
unüberschaubarer. Ziel eines jeden Redakteurs ist es sein eigenes Produkt am Leben zu
halten. Welche Faktoren zu dem Überleben und zum Erfolg einer Zeitschrift beitragen, soll
in dieser Hausarbeit kurz erläutert werden.
Nach einer kurzen Beschreibung der Charakteristika einer Zeitschrift und der Einteilung in
mögliche Typen, werden alle bekannten Finanzierungsmodelle zum Teil ausführlich
beschrieben. Besonderen Wert habe ich dabei auf die Unterpunkte Werbefinanzierung und
Querfinanzierung gelegt, weil diese meiner Meinung nach für das beschriebene Medium die
wichtigste darstellen. Zu den Punkten Finanzierung durch Privatanzeigen, Abonnements und
Direktverkauf habe ich keine allzu ausführliche Beschreibung gewählt. Die Bedeutung von
Privatanzeigen ist sehr gering und deswegen eher eingeschränkt wichtig. Zu den letzten
beiden Finanzierungsformen war es darüber hinaus nicht möglich aktuelle Zahlen und Fakten
zu erhalten.
Die Hausarbeit wird durch einen kurzen Ausblick in die Zukunft der Zeitschrift abgerundet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Charakteristik einer Zeitschrift

2.1 Definition

2.2 Einteilung in Zeitschriftentypen

3. Finanzierungsformen

3.1 Finanzierung durch Werbeanzeigen

3.1.1 Eignung der Zeitschrift als Werbeträgerin

3.1.2 Probleme der Werbefinanzierung

3.2 Querfinanzierung

3.2.1 Andere Arten der Querfinanzierung

3.3 Finanzierung durch Privatanzeigen

3.4 Finanzierung durch Direktverkauf und Abonnements

4. Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomischen Rahmenbedingungen der Zeitschriftenfinanzierung. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, durch welche Faktoren das wirtschaftliche Überleben und der Erfolg einer Zeitschrift in einem von Konkurrenz und Medienwandel geprägten Umfeld gesichert werden können.

  • Analyse der grundlegenden Charakteristika und Typologien von Zeitschriften.
  • Untersuchung der verschiedenen Finanzierungsmodelle, insbesondere der Werbefinanzierung.
  • Erörterung des Konzepts der Querfinanzierung und der Verbundproduktion.
  • Betrachtung neuerer Entwicklungen wie der Rolle des Internets als Finanzierungschance.
  • Einfluss von Vertriebswegen und Auflagenentwicklung auf die ökonomische Stabilität.

Auszug aus dem Buch

Querfinanzierung

„Bleibt der Copypreis (i.e. der erzielbare Verkaufspreis einer Zeitschrift oder auch Zeitung) unter den (Stück-)Kosten einer Zeitschrift, entsteht in Höhe dieser Differenz ein Verlust. Die Finanzierungslücke muss irgendwie geschlossen werden. Die Lösung können Umsätze und Erträge aus einer zweiten Quelle bzw. eines zweiten Produktes oder Marktes darstellen, mittels derer die ungedeckten (Stück-)Kosten gedeckt werden können – auch Querfinanzierung genannt.“14 Die Querfinanzierung durch Werbeanzeigen wird insbesondere bei Publikumszeitschriften umgesetzt.

„Dieses Marktmodell (der Querfinanzierung durch Werbeanzeigen) unterscheidet sich von regulären Marktkonstellationen deutlich: Hier gibt es drei handelnde Akteure: den Käufer (Rezipienten), den Verkäufer (Medienunternehmen) und den werbetreibenden Unternehmer, der sich vom Medienunternehmen Huckepack nehmen lässt.“15 Letzteres will sagen, dass die Unternehmen im Prinzip selbst nichts für den Erfolg, die Reichweite, ihrer Anzeige tun müssen. Sie klinken sich „lediglich“ beim Unternehmen ein und hoffen auf hohe Leserzahlen.

Zeitschriften und auch Zeitungen produzieren und verkaufen zwei Produkte gleichzeitig. Auf der einen Seite verkaufen sie Information, Unterhaltung und Bildung an den Leser. Auf der anderen Seite bieten sie Unternehmen die Möglichkeit mit einer Werbeanzeige diese Leser zu erreichen. Hierbei ist es den Unternehmen besonders wichtig, dass über die Zeitung die dem umworbenen Produkt entsprechende Zielgruppe erreicht wird und diese sich zusätzlich durch eine möglichst hohe Kaufkraft auszeichnet. Diese Art des Betriebs nennt sich Verbundproduktion: Der Verbund von Interessen zweier unterschiedlicher Bezugsgruppen innerhalb eines Mediums.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den intensiven Wettbewerb der Medien um die Aufmerksamkeit des Nutzers und definiert das Ziel der Arbeit, Überlebensfaktoren für Zeitschriften zu identifizieren.

2. Charakteristik einer Zeitschrift: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Zeitschrift anhand pressestatistischer Merkmale und erläutert die Kategorisierung in verschiedene Zeitschriftentypen.

3. Finanzierungsformen: Der Hauptteil analysiert verschiedene Erlösmodelle, wobei der Fokus auf der Bedeutung von Werbeeinnahmen und der komplexen Struktur der Querfinanzierung liegt.

4. Ausblick: Das Fazit skizziert die zukünftige Entwicklung der Branche unter Berücksichtigung von Online-Trends und der anhaltenden Relevanz gedruckter Publikumszeitschriften.

Schlüsselwörter

Zeitschriftenfinanzierung, Werbefinanzierung, Querfinanzierung, Verbundproduktion, Publikumszeitschriften, Medienökonomie, Tausend-Kontakt-Preis, Anzeigenmarkt, Paid-Content, Printmedien, Auflagen-Anzeigen-Spirale, Reichweitenmessung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ökonomischen Grundlagen der Finanzierung von Zeitschriften und analysiert die verschiedenen Einnahmequellen, die den Bestand dieser Medien sichern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Werbefinanzierung, das Modell der Querfinanzierung sowie die verschiedenen Vertriebsformen wie Abonnements und Direktverkäufe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Verlage durch unterschiedliche Erlösmodelle ihre Produkte finanzieren und welche ökonomischen Mechanismen hinter der Preisgestaltung und Anzeigenschaltung stecken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse medienökonomischer Grundlagen und nutzt aktuelle statistische Daten sowie Branchenreporte zur Untermauerung der Aussagen.

Was wird im Hauptteil ausführlich behandelt?

Besonderer Wert wird auf die Werbefinanzierung und den Mechanismus der Querfinanzierung gelegt, da diese für Zeitschriften die bedeutendsten Einnahmepfeiler darstellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Medienökonomie, Verbundproduktion, Querfinanzierung, Auflagen-Anzeigen-Spirale und Reichweitenentwicklung.

Wie definiert die Autorin den Begriff der Zeitschrift?

Die Definition erfolgt über eine Negativabgrenzung der Pressestatistik, die periodische Druckwerke mit kontinuierlicher Stoffdarbietung umfasst, sofern es sich nicht um Zeitungen handelt.

Welche Rolle spielt das Internet in der Analyse?

Das Internet wird sowohl als Bedrohung für klassische Printmedien als auch als neue Chance für zusätzliche Erlösquellen, etwa durch Werbebanner oder Online-Aktivitäten, bewertet.

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Details

Title
Finanzierung von Zeitschriften
College
Business and Information Technology School - The Entrepreneurial University Iserlohn
Course
Ökonomik der Medienfinanzierung
Grade
1,7
Author
Laura Friedrich (Author)
Publication Year
2004
Pages
19
Catalog Number
V30547
ISBN (eBook)
9783638317887
Language
German
Tags
Finanzierung Zeitschriften Medienfinanzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Friedrich (Author), 2004, Finanzierung von Zeitschriften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30547
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