„ … noch hat hinwiederum ein anderer Römer eine stärkere Zuneigung des
Volkes sich erworben, die sich schneller entwickelte, einen höheren Gipfel
erreichte, als er im Glück war, und festeren Bestand hatte, als es ihm schlecht
ging, als Pompeius.“ 1
1 Plutarch- Pompeius, Grosse Griechen und Römer übers. von Konrad Ziegler. S.158 - Zürich [u.a.] : Artemis- Verl.. (Die Bibliothek der alten Welt : Griechische Reihe) 1980
Inhaltsverzeichnis Seite
Einleitung 1
1 Feldherr des Senats
1.1 Neue Gefahr für die Republik 2
1.2 Pompeius bekommt prokonsularisches Imperium 3
2 Feldzug gegen Sertorius
4
2.1 Pompeius ohne Erfolg 4
2.2 Die Wende im Krieg 6
3 Der Aufstand ist niedergeschlagen
7
3.1 Spanien ist wieder in der Hand Roms 7
4 Fazit
8
Einleitung
Cnaeus Pompeius Magnus war und ist eine umstrittene Gestalt. Aus dem Dunkel des sullanischen Bürgerkrieges stieg dieser „unbärtige Jüngling“ empor, überflügelte den Diktator Sulla und stieg auf zu höchsten Ehren.
Ein wichtiges Kapitel dieses Aufstieges war der Sertoriuskrieg. Pompeius bekam vom Senat den Auftrag den abtrünnigen Marianer Sertorius und seinen Aufstand in Spanien niederzuschlagen. Für Pompeius ein zuerst unterschätztes Unternehmen und auch der erhoffte schnelle Erfolg blieb aus. Sertorius schlug sich gut und nutzte seine unfangreichen Kenntnisse aus früheren Jahren über das Gelände aus, um Pompeius und seinem Kampfgefährten Metellus immer wieder große Verluste einzubringen. Erst der Wechsel von den erfolglosen Feldschlachten zu vielen kleinen guerillaartigen Angriffen brachte die erhoffte Wende für Pompeius. Ein abruptes Ende nahm der Krieg mit dem Attentat auf Sertorius durch seinen Unterführer Perperna. Dieser versuchte, die nach dem Tod ihres Führers zerstrittene Soldaten, gegen Pompeius in eine entscheiden Schlacht zu führen. Pompeius schlug diesen schlecht geführten Haufen brutal nieder und kehrt als Sieger nach Italien zurück. Auf seinem Rückweg bekämpfte er erfolgreich die letzten Reste des Spartakusaufstands und beansprucht in seinem Siegestaumel diesen endgültigen Sieg gegen die Sklaven ebenso für sich.
Ich bediene mich bei dieser Hausarbeit der Werke von Appian, Sallust und hauptsächlich Plutarch. Die drei verschiedenen Quellen schildern den Krieg auf unterschiedliche Weise und geben der Hausarbeit so eine umfangreiche Grundlage.
Die Arbeit teilt sich in eine Einführung zu Sertorius, die Schilderung des Krieges und die Zeit nach dem Tod Sertorius auf. Ich habe auf eine Kurzbiographie von Pompeius und Metellus, sowie bei der Kriegsschilderung auf Details verzichtet, weil ich sonst den Rahmen dieser Hausarbeit überschritten hätte.
Ich habe versucht, in dieser Arbeit die Person des Sertorius näher zu betrachten. Eine weitere Fragestellung für meine Hausarbeit war, die Bedeutung dieses Krieg für Pompeius und weiterhin welche Folgen dieser Krieg auch für Spanien hatte.
Mein Hauptaugenmerk bei der Arbeit war das Arbeiten mit den Primärquellen von Plutarch. Auf die Schilderungen von Plutarch bauen sich meine Betrachtungen auf und daraus ziehe ich auch meine Schlüsse und das Fazit.
Ich hoffe ich kann mit meiner Arbeit diesen wichtigen Abschnitt im Leben des Pompeius auf angemessne Weise darstellen.
Arbeit zitieren:
Sebastian Woye, 2004, Pompeius - Der Sertoriuskrieg, München, GRIN Verlag GmbH
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