INHALTSVERZEICHNIS
1 EINLEITUNG 4
LUFTVERKEHR IN DER VOLKSWIRTSCHAFT 4
2. DER FLUGHAFEN FRANKFURT MAIN 5
2.1 HISTORISCHE ENTWICKLUNG 5
2.2 WICHTIGE ZAHLEN DATEN UND FAKTEN DES FLUGHAFEN FRANKFURT MAIN 6
3. DIE FRAPORT AG 6
3.1 DIE FRAPORT AG ALS DIENSTLEISTER 6
3.2 UNTERNEHMENSZIELE 7
3.3 EINORDNUNG DER FRAPORT AG IM FLUGHAFEN 7
3.3 KONZERN SEGMENTE DER FRAPORT AG 8
3.4 PARTNERFIRMEN 9
4. DER FLUGHAFEN ALS SCHNITTSTELLE 10
4.1 DEFINITION SCHNITTSTELLE 10
4.2 PROBLEME BEI SCHNITTSTELLEN 11
4.3 SCHNITTSTELLEN AM FLUGHAFEN FRANKFURT 11
5. DEREGULIERUNG IM LUFTVERKEHR 12
5.1 REGULIERTE UND FREIE MÄRKTE 12
5.2 ENTWICKLUNG IM ZUGE DER PRIVATISIERUNG DER FRAPORT AG 13
5.2.1 Aufspaltung des Monopols 13
5.2.2 Börsengang der Fraport AG 13
5.3 GRÜNDE FÜR DIE ZUNEHMENDE PRIVATISIERUNG 14
5.4 EFFEKTE DER PRIVATISIERUNG 14
5.5 PRIVATISIERUNG NUR MIT RE REGULIERUNG 15
6 ZUSAMMENFASSUNG 15
7 LITERATURVERZEICHNIS 16
7.1 LITERATUR 16
7.2 INTERNET 16
1 Einleitung
Luftverkehr in der Volkswirtschaft
Historisch gesehen ist der Luftverkehr noch ein recht junger Verkehrsträger, Menschen und Güter wurden schon seit Hunderten von Jahren auf Straßen, oder dem Wasser von einem Ort zum anderen transportiert. Als 1903 die Gebrüder Wright in Amerika ihren ersten Motorflug starteten, begann eine Entwicklung die wohl keiner voraus sehen konnte. Innerhalb weniger Jahre entstanden Flugzeuge die fähig waren große Entfernungen zu überbrücken. Das Flugzeug wurde schnell zu einem alltäglichen Transportmittel für Fracht und Personen. Im Zuge der wachsenden Globalisierung und der damit verbundenen Arbeitsteilung in der Volkswirtschaft, wächst das Transportaufkommen von Personen und Waren von Jahr zu Jahr stetig. Dabei kommt dem Luftverkehrssystem in den letzten Jahren eine immer größer werdende Bedeutung zu. Zum einen wird das Fliegen durch technische Innovation und immer größer werdende Flugzeugflotten immer billiger, zum anderen verbessert sich auch die Infrastruktur auf diesem Gebiet ständig. Das Netz aus Flughäfen wird immer dichter, es gibt nur noch wenige, ökonomisch interessante Areale ,die nicht direkt bzw. indirekt per Flugzeug erreicht werden können.
Aufgrund dieser Aspekte kam dem Luftverkehr eine wichtige wirtschaftlich Bedeutung zu, Personen und Waren können schnell und relativ günstig in alle Welt, 24 Stunden am Tag transportiert werden. Neue Chancen und Möglichkeiten entstanden für den Tourismus der ein Großteil der Transportkapazitäten im Luftverkehr für sich einnimmt. Waren die früher Wochen lang auf Schiffen über die Meere fuhren, erreichen uns binnen Stunden. Dadurch haben unsere Konsummöglichkeiten, aber auch die Absatzmöglichkeiten der Produzenten, enorm dazu gewonnen.
Flughäfen bilden die Schnittstelle zwischen den Verkehrsträgern am Boden (Straße, Schiene, Wasser) und dem Flugzeug als Verkehrsmittel in der Luft.
Sie stellen die nötige Infrastruktur bereit, um Menschen und Güter sicher mit dem Flugzeug befördern zukönnen. Die Aufgabe diese Infrastruktur zu bewirtschaften und zu warten, wird von Betreibergesellschaften wie der Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide, im weiteren nur Fraport AG, übernommen.
Das Betreiben eines dieses komplexen Systems, bringt dabei eine große Anzahl verschiedenster Aufgaben mit sich die, die Betreiber übernehmen müssen. Wie eine Betreibergesellschaft aufgebaut ist und welche Funktionen sie hat, soll im weiteren Verlauf aufgezeigt und erläutert werden. Schwerpunkte der weiteren Betrachtungen, sind vor allem der Aufbau der Betreibergesellschafter, die Schnittstellenproblematik, sowie die Privatisierung dieser Gesellschaft.
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2. Der Flughafen Frankfurt/ Main
2.1 Historische Entwicklung
1924 Gründung der „Südwestdeutschen Luftverkehrs AG“ 1936 „Rhein- Main“ nimmt den Flugbetrieb auf 1945 Ausbau zur U. S. Airbase 1947 Gründung der „Verkehrsaktiengesellschaft Rhein- Main“ (V. A. G.) 1948 Berliner Luftbrücke 1949 Fertigstellung des parallelen Start- und Landebahnsystems 1954 Umbenennung in „Flughafen Frankfurt/ Main AG“ (FAG) 1961 Nachtluftpostnetz eröffnet 1972 Terminal 1 und Tiefbahnhof eröffnet 1984 Inbetriebnahme der Startbahn 18 West 1990 Grundsteinlegung Terminal 2 1993 Grundsatzvereinbarung über Teilrückgabe der US Airbase 1994 Eröffnung von Terminal 2 und Hochbahn Sky Line 1997 - Inbetriebnahme der FAG- Frachtabfertigungsanlagen in der CargoCity Süd
- Inbetriebnahme Flugsteig D
- Sky Line nach Westen erweitert 1999 ICE Bahnhof in Betrieb genommen 2000 -Verlängerung Flugsteig A -Umbenennung in Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide 2001 Fraport AG geht als erster deutscher Flughafenbetreiber an die Börse 2002 Anschluss an die ICE- Neubaustrecke nach Köln (Quelle Zahlen, Daten, Fakten 2004,S 4)
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2.2 Wichtige Zahlen, Daten und Fakten des Flughafen Frankfurt/ Main
Der Frankfurter Flughafen ist ein Primärflughafen, das heißt er besitzt eine sogenannte Drehkreuzfunktion oder auch Hub (engl. Nabe) genannt. Er ist ein Flughafen, der den Luftfernverkehr in einem System von Zubringern koordiniert, das bedeutet, das Passagiere hier von einem Flugzeug in ein anderes umsteigen, dabei muss der Fluggast maximal 45 Minuten auf seinen Anschlussflugwarten.
Durch die Drehkreuzfunktion wird er alleine im Linienflugverkehr, von mehr als 100 Airlines aus aller Welt angeflogen.
Weitere interessante Fakten die, die Dimensionen des Flughafens verdeutlichen sind unter anderem diese:
§ Fläche
§ 19 Quadrat Kilometer großes Areal südlich von Frankfurt/M
§ Personal
§ über 63.000 Menschen, in über 500 Betriebsstätten
§ größter Betrieb Lufthansa
§ zweit größter Betrieb (ohne Töchter und Beteiligungen) Fraport AG mit 13006 Beschäftigten
§ Passagieraufkommen
§ Im Jahr 2003waren es 48.359.320, davon 46 Prozent Zusteiger und 54 Prozent Umsteiger.
§ Frankfurt liegt damit in Europa hinter London auf Platz 2, weltweit auf Platz
§ Frachtaufkommen
§ Im Jahr 2003 betrug das Frachtvolumen 1.494.125 t
§ Frankfurt liegt damit auf Platz 1 im Bereich Cargo in Europa
§ Flugzeugbewegungen
§ Im Jahr 2003 gab es 458.865 Starts und Landungen
§ Durchschnittlich sind 1257 Flugbewegungen jeden Tag (Quelle Zahlen, Daten, Fakten 2004, S. 8 ff.)
3. Die Fraport AG
3.1 Die Fraport AG als Dienstleister
Um diesen Aspekt der Fraport AG genauer beleuchten zukönnen, muss der Begriff der Dienstleistung erst einmal genauer spezifiziert werden. Dazu bietet sich in diesem Fall die potenzialorientierte Dienstleistungsdefinition an. „Die potenzialorientierte Dienstleistungsdefinition beinhaltet die Auffassung, dass Dienstleistungen als die durch den Menschen oder Maschinen geschaffenen Potenziale beziehungsweise Fähigkeiten eines Dienstleistungsanbieters angesehen werden können, spezifische Leistungen beim Dienstleistungsnachfrager zu erbringen...“(vgl. Meyer/ Mattmüller 1987, S.187f.;Hentschel 1992,S.19f.)(Quelle Dienstleistungsmarketing S.28) Die Fraport AG ist eine der weltweit führenden Flughafenbetreibergesellschaften.
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Arbeit zitieren:
Björn Schermer, 2004, Die Fraport AG, München, GRIN Verlag GmbH
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