Analyse und Gestaltung einer optimalen Fertigungstiefe
von: Roland Schröder
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG 1
1.1 AUSGANGSSITUATION 1
1.2 THEMENSTELLUNG 2
2. FERTIGUNGSTIEFE 4
2.1 BEGRIFF DER FERTIGUNGSTIEFE 4
2.2 FERTIGUNGSTIEFENGESTALTUNG INNERHALB DER UNTERNEHMENSPLANUNG 6
2.2.1 Fertigungstiefe im strategischen Sinne 6
2.2.2 Ansatzpunkte zur Reduzierung der Fertigungstiefe 7
2.3 TRANSAKTIONSKOSTENTHEORIE 7
3. EIGENERSTELLUNG 9
3.1 QUALITÄT 9
3.2 KOSTEN 10
3.3 KERNKOMPETENZEN 11
4. FREMDBEZUG 13
4.1 QUALITÄT 13
4.2 KOSTEN 13
4.3 MARKETING 14
5. EINKAUFS- UND BESCHAFFUNGSSTRATEGIEN 16
6. BRANCHENBEZUG 18
7. FAZIT 20
8. ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
9. QUELLENANGABE 26
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation
Die Diskussion um die Frage nach der optimalen Fertigungstiefe hat in den 90er Jahren wieder an Aktualität zugenommen – nachdem sie in den 70er und frühen 80er Jahren an Aufmerksamkeit eingebüßt hatte – und ist heute aus strategischer Sicht ein Einflussfaktor auf den Erfolg und damit Bestand einer Unternehmung.1
Die Aktualität begründet sich nach BENKENSTEIN unter anderem darin, dass „... die Unternehmenspraxis erkannt hat, dass die Verkürzung der Fertigungstiefe geeignet ist, Wettbewerbsvorteile zu realisieren. Sie hat deshalb die Verkürzung der Fertigungstiefe nachhaltig vorangetrieben. Dabei ist insbesondere auf die Veränderung vertikaler Integrationsgrade speziell in der Automobilindustrie, aber auch in der Elektro- und Elektronikindustrie oder im Maschinenbau zu verweisen.“2 Abbildung 1 zeigt beispielhaft die Entwicklung der Fertigungstiefe in der Automobilindustrie. Abbildung 1: Entwicklung der durchschnittlichen Fertigungstiefe in der Automobilindustrie, beispielhaft (eigene Darstellung, Angaben vgl. Schmalen (1996), S. 308/309 und Vahrenkamp (2000), S. 253/254) [Abbilddung in der Downloaddatei vorhanden]
· Erkenntnis der Unternehmen, mit einer Verkürzung der Fertigungstiefe Wettbewerbsvorteile realisieren zu können und
· unter Berücksichtigung zahlreicher anderer Größen der Unternehmenspraxis (Kostenoptimierung, Beschäftigungssicherung, Sicherung von Know-how und Kernkompetenzen, etc.)3
ergeben sich Entscheidungsprobleme, denen die Unternehmen im Unternehmensalltag nach Beobachtungen der TU Harburg nicht gewachsen sind. Dies führt dazu, dass Entscheidungen mit strategischer Relevanz für Unternehmenserfolg und -bestand aufgrund kurzfristiger Kostenvergleiche gemacht werden. Angesprochene Faktoren (und damit verbundene Fragen), wie beispielsweise
· die strategische Relevanz (Welche Relevanz hat die Fertigungstiefengestaltung im mittel- und kurzfristigen Bereich?) und
· der Kostenvergleich (Ist eine reine kostenorientierte Analyse für die Frage nach der optimalen Fertigungstiefengestaltung ausreichend?) werden unter anderem Inhalt der Betrachtungen der vorliegenden Arbeit sein.
1.2 Themenstellung
In der vorliegenden Arbeit wird die Frage nach der (optimalen) Fertigungstiefengestaltung untersucht. Neben dem Studium von Grundlagen- und spezifischer Literatur der Betriebswirtschaftslehre erfolgt auch eine Auseinandersetzung mit Praxisbeispielen.4 Nach der Auseinandersetzung mit dem Begriff der Fertigungstiefe und der Einordnung des Begriffs erfolgt die Betrachtung der Einflussfaktoren, einerseits unter der Überschrift Eigenfertigung (entspricht hoher Fertigungstiefe) und andererseits unter der Überschrift Fremdbezug (entspricht niedriger Fertigungstiefe). Die Möglichkeiten der Gestaltung der optimalen Fertigungstiefe werden zum einen direkt im Zusammenhang mit der Betrachtung der Einflussgrößen und zum anderen in einem separaten Abschnitt (vgl. Abschnitt 5 Einkauf- und Beschaffungsstrategien) dargestellt. Entsprechend der Themenstellung ergeben sich folgende Gliederungspunkte, die zu betrachten sind (vgl. Abbildung 2). Abbildung 2: Inhaltliche Gliederung der Arbeit (eigene Darstellung) [Abbilddung in der Downloaddatei vorhanden]
2. Fertigungstiefe
2.1 Begriff der Fertigungstiefe
[...]
1 Vgl. Benkenstein (1994), S. 483 und Beitrag zur Ausgangssituation TU Harburg.
2 Benkenstein (1994), S. 483.
3 Vgl. auch für die nachführenden Ausführungen Beitrag zur Ausgangsituation TU Harburg.
4 Betriebswirtschaftliche Grundliteratur vgl. u.a. Pepels (1999) und Schmalen (1996). Spezifische Literatur vgl. u.a. Benkenstein (1994) und Schneider (2000).
Quote paper:
Roland Schröder, 2004, Analyse und Gestaltung einer optimalen Fertigungstiefe, Munich, GRIN Publishing GmbH
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