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Inhaltsverzeichnis Seite
1 Relevanz der technischen Aktienanalyse 5
2 Charttypen 6
2.1 Balkenchart 6
2.2 Charts auf Schlusskursbasis 7
2.3 Point and Figure Charts 8
2.4 Candlestick Charts 10
3 Verfahren zur Bewertung der Entwicklung von
Aktienkursen 12
3.1 Verfahren, die die Entwicklung des Gesamtmarktes
bewerten 12
3.1.1 AD Linie 12
3.1.2 Short-Interest Index 12
3.2 Methoden, die die Relation Kurs zu Index als
Grundlage haben 13
3.2.1 Relative Stärke 13
3.3 Analyseansätze bei Kursverläufen der Aktien 13
3.3.1 Gleitende Durchschnitte 13
3.3.2 Trends 14
3.3.3 Unterstützung und Widerstand 17
3.3.4 Chartformationen 18
3.3.4.1 Trendbestätigende Chartformationen
Dreiecke , Flaggen, Wimpel 18
3.3.4.2 Trendumkehrende Chartformationen
V-Formationen, Doppeltops und Böden,
Schulter -Kopf Formation 20
3.3.5 Candlestickanalyse 23
3.3.5.1 Formationen mit einer Kerze
hammer , hanging man, inverted hammer, shooting star 23
4
3.3.5.2 Formationen mit zwei Kerzen dark cloud cover, positive engulfing pattern 25 3.3.5.3 Weitere Formationen evening star, three white soldiers 27 4 Wichtige Regeln der technischen Analyse 29 4.1 Fehlsignale 29 4.2 Bullen~ und Bärenfallen 29 4.3 Geschlossene Gaps 31 5 Kursziele und Stop-Loss Punkte 33 5.1 Auswahl von Stop-Loss Punkten 33 5.2 Kursziele aufgrund technischer Analyse 34 6 Für und Wider der technischen Analyse 36 7 Fazit 37 Literaturverzeichnis 38 Internetquellen 38 Abbildungsverzeichnis 39
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1 Relevanz der technischen Aktienanalyse
Die technische A ktiena nalyse, die auch als technische Schule oder Charttechnik bezeichnet wird, ist eine Methode der Kursprognose, die sich im Gegensatz zur Fundamentalanalyse nicht auf gesamtwirtschaftliche und unterne hmens-spezifische Daten stützt, sondern ihre Erkenntnisse aus der Beobachtung der Kurs~ und Umsatzverläufe der Aktien bezieht. Auch wenn einige Anleger Vorbehalte gegen Charts haben, so ist doch das Gros der Investoren der Meinung, dass Charts ein wertvolles Hilfsmittel sind. Charts bieten eine Kurshistorie und gewähren dem potentiellen Investor einen Überblick über die Volatilität.
Investoren, die ihre Anlageentscheidungen aufgrund anderer Informationenwie zum Beispiel der Fundamentalanalyse- treffen, können Charts sowohl als Hilfsmittel für das Timing als auch für das Money Management verwenden.
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2 Charttypen
2.1 Balkencharts
Die gebräuchlichste Darstellung von Kurscharts sind Balkencharts. Bei Balkencharts wird das Tageshoch mit dem Tagestief durch einen senkrechten Strich verbunden, der Eröffnungs kurs wird durch einen kurzen waagerechten Strich auf der linken Seite des jeweiligen Balkens dargestellt, der Schlusskurs wird durch einen entsprechenden Strich auf der rechten Seite des Balkens eingezeichnet (vgl. Schwager 1995: S.18).
Ein Balken kann sich auch auf andere Zeiteinheiten beziehen als auf einen Tag, etwa wie im Beispiel auf eine Woche.
Abbildung 1: Balkenchart SAP AG, zwölf Monate
Quelle: www.Finanztreff.de
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2.2 Charts auf Schlusskursbasis
Anhänger von übersichtlichen Grafiken bevorzugen Charts auf Schlusskursbasis, welche sämtlichen Intraday- Daten vernachlässigen und ausschließlich durch die Schlusskurse dargestellt werden. Allerdings sind für viele Chartmuster auch weitere Informationen wie Tageshoch und Tagestief notwendig, so dass die Charts auf Schlusskursbasis lediglich begrenzte Bedeutung für die technische Analyse haben.
Abbildung 2: Chart auf Schlusskursbasis Commerzbank AG, sechs Monate
Quelle: www.Finanztreff.de
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2.3 Point and Figure - Charts
Ziel der Point and Figure Analyse ist es, das Wesen des Marktes, nämlich das Spannungsverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage, grafisch festzuhalten und daraus Kursprognosen abzuleiten. Der Grundsatz dabei ist d ie Konzentration auf das Wesentliche. Das zeigt sich schon durch die einfachen Trendsymbole X und O. Die Besonderheit dieses Charts ist, dass es keine Zeitachse gibt, diese Methode beschäftigt sich quasi nur mit der Nettobewegung von Kursen. Den X und O Symbolen wird ein bestimmter absoluter Wert zugeordnet, etwa 1,5 oder 10 Euro. Alle Kursveränderungen, die unterhalb dieser definierten Größe liegen, werden nicht berücksichtigt. Solange der Kurs steigt, wird für jede Bewegung ein weiteres X angefügt, fällt der Kurs um einen Betrag, der mindestens der zuvor definierten Größe entspricht, so wird eine neue Reihe mit O- Buchstaben angefügt. Der Vorteil dieser Methode ist die Flexibilität, die es erlaubt, die Chartparameter so zu variieren, dass sie den individuellen Handlungsbedürfnissen entsprechen.
Arbeit zitieren:
Christian Schröder, 2004, Technische Aktienanalyse, München, GRIN Verlag GmbH
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