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Inhaltsverzeichnis Seite
1 Bedeutung und Problematik von Aktienoptionsplänen 3
2 Arten von Aktienoptionsplänen 4
2.1 Einschaltung von Dritten 4
2.2 Aktienoptio nspläne in Verbindung mit Wandel- und
Optionsanleihen 4
2.3 Aktienoptionspläne in Verbindung mit eigenen
Anteilen 5
2.4 Belegschaftsaktienprogramme 5
2.5 Barausgleich von Aktienoptionen 5
3 Bilanzierung nach US-GAAP 6
4 Bilanzierung nach IAS/ FRS 8
5 Bilanzierungsvorschlag des DRSC 9
6 Fazit 10
Quellen - und Literatur verzeichnis
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1 Bedeutung und Problematik von Aktienoptionsplänen
Aktienoptionspläne sind ein Teil des Vergütungssystems vieler börsennotierter Aktiengesellschaften. Sie dienen als Anreiz- und Steuerungsinstrument und sollen den Shareholder-Value als wichtigen Wert im Unternehmen verankern und dafür sorgen, dass die Mitarbeiter ihr Handeln an einer langfristigen Unternehme nswertsteigerung ausrichten. Auch können qualifizierte Mitarbeiter ohne hohe Personalkostenbelastung für das Unternehmen gewonnen und an selbiges gebunden werden. Mit der Zusage von Aktienoptionen geht das Unternehmen eine Stillhalterverpflichtung im Rahmen eines schwebenden Geschäfts ein.
Die Kontroverse dreht sich darum, ob und in welcher Höhe gewährte Aktienoptionen als Personalaufwand zu erfassen sind. Die für deutsche Unternehmungen relevanten Bilanzierungsmöglichkeiten nach US-GAAP (US-General Accepted Accounting Principles), IAS/ IFRS ( International Accounting Standards/ International Financial Reporting Standards) und HGB sehe n unterschiedliche Bilanzansätze vor, so werden nach HGB Aktienoptionen, welche mit jungen Aktien (in der Regel aus einer bedingten Kapitalerhöhung stammend) bedient werden, nicht aufwandswirksam erfasst. Andere Arten von Aktienoptionsplänen, wie zum Beispiel Aktienoptionspläne in Verbindung mit eigenen Anteilen, ziehen andere bilanzrechtliche Konsequenzen nach sich, die im Folge nden untersucht werden. Generell gibt es bei vielen Unternehmungen, auch in den USA, einen Trend, Aktienoptionen der Mitarbeiter in der Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisen, was hauptsächlich auf den Druck seitens der Aktionäre und einiger Rechtsexperten in Folge der Bilanzskandale um Konzerne wie Worldcom, Enron oder Parlamat zurückzuführen ist. Der erhöhten Transparenz, die eine Verbuchung der Aktienoptionen in der Gewinn- und Verlustrechnung mit sich bringt, steht allerdings das gewichtige Argument ge genüber, dass das Ergebnis des Unternehmens verwässert wird.
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Da die Konzerne bestrebt sind, möglichst profitabel zu erscheinen, gibt es in vielen Unternehmungen Überlegungen, Aktienoptionspläne abzuschaffen und zum Beispiel durch Cash-Pläne, bei denen der Mitarbeiter bares Geld erhält, wenn er seine langfristigen Zielvorgaben erfüllt, zu ersetzen.
2 Arten von Aktienoptionsplänen
2.1 Einschaltung von Dritten
Bei der Einschaltung von Dritten wird entweder der komplette Aktienoptionsplan von einem Dienstleister abgewickelt oder das Unternehmen selbst erwirbt am Terminmarkt (in Deutschland an der Eurex) Call- Optionen auf das eigene Unternehmen und gibt diese an die entsprechenden Mitarbeiter weiter.
In beiden Fällen fungiert das Unternehmen nicht als Stillhalter. Das Risiko wird gegen ein Entgelt (an der Eurex gegen die sog. Optionsprämie) an Dritte übertragen. Der Vorteil für das Unternehmen liegt darin, dass es kein unkalkulierbares Risiko eingeht. Der Nachteil besteht darin, dass dem Unternehmen auf die se Weise Liquidität entzogen wird, was zum Beispiel bei Aktienoptionsplänen in Verbindung mit Wandel- oder Optionsanleihen nicht der Fall ist.
2.2 Aktienoptionspläne in Verbindung mit Wandel- und Optionsanleihen
Begibt eine AG eine Wandel- oder Optionsanleihe, handelt es sich um eine bedingte Kapitalerhöhung, die in § 192 AktG geregelt ist. Danach beschließt die HV eine Kapitalerhöhung, die nur durchgeführt wird, wenn von einem Bezugs- oder Umtauschrecht gebrauch gemacht wird, das die Gesellschaft auf die neuen Aktien einräumt. Neben dem Wandel- oder Optionsrecht muss hier auch die Bilanzierung der anhängigen Anleihe berücksichtigt werden. Bei einer Optionsanleihe können die Bezugsrechte gemeinsam mit der Anleihe oder auch von der Anleihe getrennt (naked options) an die Mitarbeiter ausgegeben
Arbeit zitieren:
Christian Schröder, 2004, Die Bilanzierung von Aktienoptionen - Aktueller Diskussionsstand, München, GRIN Verlag GmbH
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