-I-
Inhaltsverzeichnis Seite
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis. IV
1 Einleitung 1
1.1 Einführung in die Thematik und Zielsetzung. 1
1.2 Vorgehensweise dieser Ausarbeitung 2
2 Grundlagen zur Krisenthematik 2
2.1 Ursachen und Wirkungen von Unternehmenskrisen. 2
2.2 Phasen der Unternehmenskrisen 3
2.3 Abgrenzung zwischen Krisenmanagement und Risikomanagement 3
3 Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) 4
3.1 Ziele des KonTraG 4
3.2 Gesetzliche Grundlagen und Inhalte des KonTraG. 4
4 Risikomanagement nach KonTraG 6
4.1 Arten von Risiken. 6
4.2 Begriffe und Ziele des Risikomanagements. 7
4.3 Aufgaben des Risikomanagements 8
4.4 Bestandteile des Risikomanagementsystems 8
5 Auswirkungen des KonTraG auf das Controlling. 9
6 Einführung eines Risikomanagementsystems 12
7 Fazit zum KonTraG und seinen Auswirkungen auf das Controlling 12
Literaturverzeichnis. 14
Anhangverzeichnis 17
-II- Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Abs. Absatz AEG Allgemeine Elektrizitäts Gesellschaft AG Aktiengesellschaft AktG Aktiengesetz Aufl. Auflage BT Bundestag bzw. beziehungsweise d. der DB Der Betrieb (Zeitschrift) d. h. das heißt EW Eintrittswahrscheinlichkeit f. folgende F+E Forschung und Entwicklung GB Geschäftsbereich GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung H. Heft HGB Handelsgesetzbuch i. S. im Sinne i. e. S. im engeren Sinne i. S. d. im Sinne des i. V. m. in Verbindung mit i. w. S. im weiteren Sinne Jg. Jahrgang KonTraG Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich o. oder o. g. oben genannt(e) Ph. Philipp PublG Publizitätsgesetz RM Risikomanagement RMS Risikomanagementsystem
-III-S. Satz (bei Zitierung von Gesetzestexten, z. B.: Abs. 1 S. 1) S. Seite (bei Zitierung von Quellen, z. B.: S. 11) SEW Schadenserwartungswert SH Schadenshöhe sog. so genannten u. und u. a. unter anderem Vgl. Vergleiche z. B. zum Beispiel ZfO Zeitschrift für Führung und Organisation
-IV-
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis
Abbildungen Seite
Abbildung 1: Phasen der Unternehmenskrisen
Abbildung 2: Phasen des Risikomanagements
Abbildung 3 Phasen des generellen Krisenprozesses
Abbildung 4 Ablauf von Unternehmenskrisen
Abbildung 5 Differenzierung des Begriffes „Risiko“
Abbildung 6 Entwicklungsstufen des Risikomanagements
Abbildung 7 Mögliche Instrumente der Risikoerkennung
Abbildung 8 Beispiel einer Risk Map
Abbildung 9 Beispiel zur Gap-Analyse
Abbildung 10 Beispiel eines Stärken-Schwächen-Profils
Abbildung 11 Auswirkungen von Risiken auf die Ergebnisplanung
Abbildung 12 Phasen des Aufbaus von Risikomanagementsystemen
Abbildung 13 Beispiel für die Gestaltung eines Risikoberichts
Abbildung 14 Beispiel für die Gliederung eines Risikomanagement-
Handbuches
-V- Tabellenverzeichnis
Tabelle Seite
Tabelle 1 Inhalte und wesentliche Neuregelungen des KonTraG 5
Tabelle 2 Anwendungsbereich von wesentlichen Neuregelungen des KonTraG 6
Tabelle 3 Wesentliche Elemente des Risikomanagementsystems und deren Inhalte 9
Tabelle 4 Controllingaufgaben im Risikomanagement 10
Tabelle 5 Darstellung der Gesamtrisikoposition in einer Risikomatrix 11
Tabelle 6 Verständnis des Krisenbegriffs in der Praxis 19
Tabelle 7 Krisenursachen nach Hauschildt 20
Tabelle 8 Auflistung von positiven und negativen Auswirkungen von Unternehmenskrisen 21
Tabelle 9 Mögliche Risiken bei einem (Industrie-)Unternehmen 25
Tabelle 10 Mögliche Beobachtungsbereiche und Frühwarnindikatoren 29
Tabelle 11 Typische Aufgabenbereiche des Controlling 30
-1-1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik und Zielsetzung
Das Oberziel eines Unternehmens, als „marktwirtschaftlich orientiertem Betrieb“ 1 , stellt die langfristige Existenzsicherung dar. 2 Den Unterzielen eines Unternehmens, wie etwa Gewinnmaximierung, Wachstum oder Marktführerschaft wird dieses Ziel vorangestellt. 3 Jedoch agieren Unternehmen unter bestimmten Unsicherheiten, da der Kern unternehmerischen Handels ebenfalls bedeutet, dass Chancen nur genutzt werden können, wenn dabei auch Risiken einkalkuliert werden. 4 Unternehmensinsolvenzen und Unternehmenskrisen der vergangenen Jahre (z. B. Balsam, Schneider 5 , Ph. Holzmann, Pfaff, Escom, AEG, Metallgesellschaft oder Bremer Vulkan 6 ) haben gezeigt, dass die Betrachtung der Risiken für ein Unternehmen immer mehr in den Vordergrund gerückt werden muss. Umweltdynamik, Globalisierung und steigende Komplexität sind nicht ausreichende Erklärungen als Ursachen für eingetretene Krisen. Sowohl interne Ursachen, wie fehlendes oder unzureichendes Risiko-Controlling, als auch unterbliebene Anpassung der Unternehmens an die Umwelt oder mangelnde Überwachung des Finanz- und Rechnungswesen haben zu Unternehmenskrisen beigetragen. 7 Die Krise in einem Unternehmen „hätte nicht selten durch die Früherkennung von bedrohten Entwicklungen vermieden oder zumindest die negativen Folgen abgeschwächt werden können.“ 8
In diesem thematischen Zusammenhang steht das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG), das in Deutschland am 1.Mai 1998 in Kraft getreten ist. Inhalt dieses Gesetzes ist es, dass Aktiengesellschaften und Aktiengesellschaften ähnliche Gesellschaften (große GmbHs) das Vorhandensein eines Systems zur Früherkennung von Unternehmensrisiken nachweisen. 9
1 Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2000, S. 119.
2 Vgl. Martin, Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, 2002, S. 1.
3 Vgl. Martin, Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, 2002, S. 1.
4 Vgl. Weber, Einführung in das Controlling, 2002, S. 411.
5 Vgl. Weber, Einführung in das Controlling, 2002, S. 411.
6 Vgl. Martin, Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, 2002, S. 3.
7 Vgl. Martin, Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, 2002, S. 4.
8 Martin, Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, 2002, S. 4.
9 Vgl. Horváth & Partners, Das Controlling-Konzept, 2003, S. 242.
-2-Ziele dieser Untersuchung sind die Analyse des vom KonTraG erfassten Anwendungsbereich und der daraus abgeleiteten Aufgaben und Ziele für das Risikomangement. Anschließend werden auf Basis des KonTraG und des Risikomanagements die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Controlling betrachtet. Abschließend soll die Einführung eines Risikomanagementsystems in Theorie und Praxis aufgezeigt werden.
1.2 Vorgehensweise dieser Ausarbeitung
Die vorliegende Arbeit ist in sieben Gliederungspunkte unterteilt. In Punkt 1 wird die Einleitung zur Thematik, die Zielsetzung und die Vorgehensweise der Untersuchung beschrieben. Punkt 2 gibt eine kurze Einführung in die Krisenthematik. Die Ziele und Inhalte des KonTraG werden in Punkt 3 näher erläutert. Punkt 4 beschäftigt sich inhaltlich schwerpunktmäßig mit dem Risikomanagement nach KonTraG. Die Auswirkungen der vorangegangenen Punkte auf das Controlling werden in Punkt 5 beschrieben. Der Punkt 6 zeigt die Einführung eines Risikomanagementsystems in der Theorie und in die Implementierung in der Praxis. Das Fazit zur Thematik erfolgt in Punkt 7.
2 Grundlagen zur Krisenthematik
2.1 Ursachen und Wirkungen von Unternehmenskrisen
Ursprünglich bezeichnet der Krisenbegriff i. w. S. einen Bruch in einer kontinuierlichen Entwicklung. Im engeren Sinne bildet eine Krise eine Entscheidungssituation, die den Wendepunkt oder Höhepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt. 10 Übertragen in die Betriebswirtschaftslehre wird bei einer Krise von einer „Gefährdung dominanter Unternehmensziele“ 11 gesprochen. Die Tabelle 6 in Anhang I zeigt das unterschiedliche Verständnis des Krisenbegriffs bei Unternehmen.
Für eine Bewältigung oder Vermeidung von Unternehmenskrisen ist es unabdinglich frühzeitig Krisenindikatoren zu erkennen, um noch rechtzeitig Gegenmaßnahmen vor dem Kriseneintritt zu entwerfen oder durchzuführen. Die Tabelle 7 in Anhang II zeigt eine Übersicht zu Krisenursachen. Meist wird eine Krise durch das Aufeinandertreffen
10 Vgl. Krystek, Unternehmungskrisen, 1987, S. 3.
11 Martin, Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, 2002, S. 11.
-3-und Zusammenwirken verschiedener Ursachen hervorgerufen. 12 Ebenso entstehen Krisen durch einen „mehrstufigen, komplexen Ursache-Wirkungs-Prozess“ 13 . Unternehmenskrisen sind vorwiegend mit negativen Auswirkungen verbunden, z. B. mit Arbeitsplatzverlust. Ebenfalls kann es zu positiven Auswirkungen kommen, die jedoch nicht automatisch, d. h. ohne Mithilfe des Unternehmens auftreten. Eine Auflistung der negativen sowie positiven Auswirkungen von Unternehmenskrisen wird in Tabelle 8 in Anhang III dargestellt.
2.2 Phasen der Unternehmenskrisen
Der Verlauf einer Unternehmenskrise bis hin zur Liquidation der Unternehmung wird in verschieden Phasen eingeteilt:
(1) Strategische Krise: Bedrohung der Erfolgspotentiale der Unternehmung, (2) Erfolgskrise: Bedrohung der Erfolgsziele der Unternehmung, (3) Liquiditätskrise: Gefahr der Illiquidität und/oder Überschuldung der Unternehmung, (4) Insolvenz: Zahlungsunfähigkeit. 14
Diese Phasen werden in Abbildung 1 in Zusammenhang zum zeitlichen Verlauf verdeutlicht. Weitere Darstellungen zum Verlauf und Ablauf von Unternehmenskrisen werden im Anhang IV und in Anhang V aufgezeigt.
Abbildung 1: Phasen der Unternehmenskrisen
2.3 Abgrenzung zwischen Krisenmanagement und Risikomanagement Allgemein wird unter dem Begriff Krisenmanagement der Umgang mit
Unternehmenskrisen und unter Risikomanagement der Umgang mit unternehmerischen Risiken verstanden. 15 Krisen bedrohen das Oberziel der Unternehmung, die langfristigen Existenzsicherung. Ein Risiko hingegen kann möglich Auswirkungen
12 Vgl. Martin, Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, 2002, S. 22.
13 Krystek, Unternehmungskrisen, 1987, S. 67.
14 Vgl. Müller, Krisenmanagement, 1982, S. 25.
15 Vgl. Krystek, Unternehmungskrisen, 1987, S. 106.
Arbeit zitieren:
Steffen F. Käfer, 2004, Das KonTraG und seine Auswirkungen auf das Controlling, München, GRIN Verlag GmbH
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