Programmmusik als Unterrichtsgegenstand
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS I
VORBEMERKUNG__________________________________________________________ 1
1. SACHANALYSE 1
Programmmusik 1
Eine Nacht auf dem Kahlen Berge 2
Das Programm: 2
Aufbau des Werkes 3
Formaler Aufbau 3
2. DIDAKTISCHE ANALYSE 4
2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes 4
2.2 Didaktische Reduktion 4
3. VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN UNTERRICHT 4
3.1 Voraussetzungen bei den Schülern 4
3.2 Äußere Voraussetzungen 4
4. LERNZIELE 5
4.1 Grobziele 5
4.2 Feinziele 5
UNTERRICHTSVERLAUF 5
Programmmusik - Eine Definition 6
Modest Mussorgsky 7
Das Programm des Werkes „Eine Nacht auf dem Kahlen Berge“: 8
LITERATURVERZEICHNIS A
I
ANHANG: _________________________________________________________________B PROGRAMMMUSIK - EINE NACHT AUF DEM KAHLEN BERGE (MODEST MUSSORGSKY)____________________________________________________________B Höraufgabe:_______________________________________________________________ b
Programmmusik - Eine Definition_______________________________________________ b
Modest Mussorgsky__________________________________________________________ b Das Programm des Werkes „Eine Nacht auf dem Kahlen Berge“: ________________________ c Höraufgabe:_______________________________________________________________ c
Vorbemerkung
„Die affektive Vertiefung in das Werk (gem. dieser Altersstufe) ist wichtiger als eine kognitivanalytische Auseinandersetzung.“ 1
Diesem Unterrichtsentwurf liegt eine Lehrgangsarbeit, die in Schleswig-Holstein durchgeführt wurde, zugrunde. 2 Der Unterrichtsentwurf wurde von mir leicht verändert und gekürzt. Die Arbeit von Dorothee Schnell (Universität Koblenz-Landau, Abteilung Landau, Institut für Musikwissenschaft und Musik, Seminar: „Programmmusik als Unterrichtsgegenstand“ bei Dozent Prof. Dr. habil. Speck) führt die hier angefangene Unterrichtseinheit weiter.
1. Sachanalyse
Programmmusik 3
Als Programmmusik bezeichnet man jede Art von Instrumentalmusik, bei der außermusikalische Inhalte in einem schriftlich fixierten Programm, also als Titel, Beschreibung oder ähnlichem erläutert werden. Als „außermusikalische Inhalte“ können z.B.: optische Dinge, Erlebnisse, aber auch literarische oder philosophische Ideen vom Komponisten verwendet werden, wobei die Liste beliebig erweiterbar ist.
Oft wird der Programmmusik zu Unrecht Formlosigkeit und Mangel an musikalischer Logik vorgeworfen.
Im 17. und 18. Jahrhundert bestehen neben Programmmusik, die Naturvorgänge, Schlachten o. ä. schildert, Werke, die Gemütszustände ausdrücken. Hierzu gehören vor allem die Biblischen Historien (1700) von J. Kuhnau, Le quattro stagioni von A. Vivaldi, die Programmsymphonien von J. Haydn, sowie weitere Werke.
Im ausgehenden 18. und 19. Jahrhundert verbirgt der Terminus „charakteristische“ Sonate und „charakteristische“ Symphonie programmgebende Kompositionen.
1 Reinfandt, Karl-Heinz, Gedenk, Ursel, Modest Mussorgsky „Eine Nacht auf dem Kahlen Berge“ - Aus der Lehgangsarbeit in Schleswig -Holstein, in: Musik und Bildung, Heft 3, März 1981, Schott, S.171.
2 ebd. 168ff.
3 Honegger, Marc und Massenkeil, Günther (Hrsg.), Das Große Lexikon der Musik in acht Bänden, Sechster Band, Herder, Freiburg, Basel, Wien, 1981, S.343f.
Spätestens nach L. van Beethovens Eroica (1803) und Pastorale (1808) wurde die Programmmusik zur anspruchvollen Gattung. Im 19. Jahrhundert war die Programmmusik für viele Komponisten die einzige legitime Gattung avantgardistischer Instrumentalmusik.
Liszt strebte die Verschwisterung der Musik mit der Literatur an. Er verstand unter Programmmusik nicht das Schildern von realen Gegebenheiten, sondern das Erzählen innerer Vorgänge. Einige Kompositionen von R. Strauss stehen diesem Konzept nahe, während sich andere von ihm entfernen. So ist „Till Eulenspiegel“ die Umsetzung eines äußeren Geschehens. G. Mahler legte seinen 4 Symphonien ein Programm zugrunde, das er aber später wieder zurückzog, da er zur Überzeugung gelangte, dass es seit Beethoven keine Musik gebe, die nicht ihr „inneres“ Programm habe. Zwischen 1850 und 1918 hatte die Programmmusik ihre Blütezeit. Erst nach dem ersten Weltkrieg verlor die Programmmusik an Ansehen und Aktualität obwohl Komponisten wie A. Schönberg, A. Weber u. a. Instrumentalwerke schrieben, denen vielfach Programme zugrunde liegen. Heute wird Programmmusik vor allem in der Werbung verwendet um im Zuhörer bestimmte Gefühle , wie Sehnsucht, zu wecken.
Die Schüler werden heute also täglich mit Programmmusik konfrontiert, ohne zu wissen wie diese funktioniert.
Eine Nacht auf dem Kahlen Berge
Modest Mussorgsky, der am 21. März 1839 auf einem russischen Hof geboren wurde, begann die Arbeit an dem Werk 1860 und hatte es anfänglich wahrscheinlich als Schauspielmusik konzipiert. Anregungen holte sich Mussorgsky unter anderem aus Liszts „Totentanz“. 1867 wurde das Werk von ihm erstmals unter dem Titel „Johannisnacht auf dem Kahlen Berge“ abgeschlossen. Er führte es jedoch nie auf, da es von Balakirew, der mit Rimsky-Korsakow, Kjui Borodin und ihm das „Mächtige Häuflein“ bildete, die sich die Schaffung einer auf dem russischen Volkslied basierenden nationalrussischen Musik zur Aufgabe gemacht hatten, eine vernichtende Kritik bekam. Nach dem Tod Mussorgskys, am 28. März 1881, arbeitete Rimsky-Korsakow das Werk zur heutigen Form um und führte es 1886 mit großem Erfolg auf.
Das Programm:
1. Unterirdischer Lärm von Geisterstimmen
2. Erscheinung von Geistern der Finsternis, danach der Satan selbst 3. Huldigung von Satan und Feier der Höllenmesse 4. Hexensabbat
Arbeit zitieren:
Joachim Dieterich, 2004, Programmmusik im Unterricht - Eine Nacht auf dem kahlen Berge, München, GRIN Verlag GmbH
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Kein lohnenswerter Kauf.
Dieser Artikel bietet wenig Anregungen für den Unterricht. Die besten Infos sind noch oben in der kostenlosen Vorschau zu lesen. Die Unterrichtsaufgabe besteht lediglich in einem schwammigen "Notiert spontan, was euch zu dem Musikstück einfällt. Wenn möglich, versucht Abschnitte zu
erkennen." Im Referendariat werden solche Arbeitsaufträge mit Wonne noch vor dem Aussprechen in der Luft zerrissen. Eine vertiefende Arbeit mit den Ergebnissen findet kaum statt oder zumindest nicht in der Weise, dass man verschmerzt, 6 Euro ausgegeben zu haben.
am Friday, January 11, 2008-