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Die Bankgeschäfte des §1 KWG in Detailbetrachtung

Title: Die Bankgeschäfte des §1 KWG in Detailbetrachtung

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Andreas Schürmann (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Eine Teilnahme am Wirtschafsleben ohne Bankverbindung ist heute nicht mehr vorstellbar. Für Unternehmen schon lange eine Selbstverständlichkeit, verzichten heute nur noch wenige Privatpersonen auf ein Bankkonto zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Zahlreiche Bankgeschäfte können aufgrund von Einzelverträgen getätigt werden, wie z.B. der Geldwechsel. Die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr, die Abwicklung von Geldanlagegeschäften sowie die Aufnahme von Bankkrediten begründen hingegen zumeist eine dauerhafte Geschäftsbeziehung zu einem Kreditinstitut und bedingen die Einrichtung eines Bankkontos. Da sich im Laufe der Zeit verschiedene Arten von Kreditinstituten herausgebildet haben, stellt sich für gewerbliche und private Bankkunden die Frage, mit welchem Geldinstitut die Bankgeschäfte abgewickelt werden sollen.
In dieser Seminararbeit werden zunächst die einzelnen Bankgeschäfte gem. §1 Abs. 1 KWG erwähnt und anschließend in kurzer Detailbetrachtung beschrieben. Die Arbeit schließt ab mit einer Zusammenfassung der einzelnen Bankgeschäfte in einer Zuordnung der zeitlichen Gestaltungsmöglichkeiten in Hinblick auf Kassa-, Termin- oder Finanzierungsvertrag.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition „Das Kreditwesengesetz“

2.1. Begriffsbestimmung gem. §1 Abs. 1 KWG

3. Einlagen

3.1. Einlagengeschäft

3.1.1. Sichteinlagen

3.1.2. Termineinlagen

3.1.3. Spareinlagen

4. Kredit

4.1. Kreditgeschäft

4.1.1. Gelddarlehen

4.1.2. Akzeptkredit

5. Diskont

5.1. Diskontgeschäft

6. Finanzkommissionsgeschäft

6.1. Finanzinstrumente

7. Depotgeschäft

7.1. Wesen und Bedeutung

7.1.1. Sonder- und Streifbandverwahrung

7.1.2. Sammelverwahrung

7.2. Verwaltung

8. Investmentgeschäft

9. Das Eingehen der Verpflichtung, Darlehensforderungen vor Fälligkeit zu erwerben

10. Garantiegeschäft

10.1. Definition

10.2. Gewährleistungen

10.3. Bürgschaft

10.4. Garantie

10.5. sonstige Gewährleistung

11. Girogeschäft

11.1. Bargeldloser Zahlungsverkehr

11.2. Abrechnungsverkehr

11.3. Vorteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs

12. Emissionsgeschäft

12.1. Definition „Emission“

12.2. Emissionsgeschäft

12.2.1. Fremdemission (Übernahmekonsortium)

13. E-Geld-Geschäft

14. Zuordnung der einzelnen Bankgeschäfte

15. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, einen detaillierten Überblick über die im § 1 KWG definierten Bankgeschäfte zu geben und diese in Bezug auf ihre zeitliche Gestaltung einzuordnen, um Bankkunden bei der Auswahl geeigneter Kreditinstitute zu unterstützen.

  • Systematische Darstellung der Bankgeschäfte gemäß § 1 Abs. 1 KWG.
  • Detaillierte Analyse und Beschreibung einzelner Geschäftsfelder (z. B. Einlagen, Kredit, Depot).
  • Einordnung der Bankgeschäfte hinsichtlich zeitlicher Gestaltungsmöglichkeiten von Vertragsabschluss, Leistung und Gegenleistung.
  • Rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen des deutschen Kreditwesens.

Auszug aus dem Buch

11.1. Bargeldloser Zahlungsverkehr

Zahlungsverkehr bezeichnet die Abwicklung der Zahlungsvorgänge einer öffentlichen Verwaltung oder eines Unternehmens. Weiterhin ist unter dem Zahlungsverkehr die Bewegung von Geld vom Zahlungserbringer zum Zahlungsempfänger zu verstehen. Diese Bewegungen können entweder in barer oder in unbarer Form erfolgen.

? bare Form: Geldübertragung erfolgt in Form der materiellen Übergabe von Bargeld

? unbare Form: Bewegung erfolgt von einem Konto auf ein anderes Konto (Buchgeld) und ist aus dem heutigen Wirtschaftsleben nicht mehr zu entbehren. Die an der Kontobewegung beteiligten KI´s sind untereinander direkt oder indirekt verbunden. Beim bargeldlosen Zahlungsverkehr sind verschiedene Formen der Auftragserteilung durch den Kunden möglich. Diese können beleggebunden (z.B. Schecks, Lastschrift, Überweisung usw.), beleglos per DTA, per DFÜ oder mit Hilfe des Internets erteilt werden. Im Verhältnis der KI´s untereinander werden die Zahlungen beleglos weitergegeben.

Auch im Auslandszahlungsverkehr haben sich verschiedene Arten des Buchgeldtransfers herausgebildet (SWIFT, TARGET, TIPANET).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Notwendigkeit von Bankverbindungen im modernen Wirtschaftsleben und skizziert das Vorgehen der Seminararbeit.

2. Definition „Das Kreditwesengesetz“: Dieses Kapitel erläutert die Funktion und den Zweck des KWG als zentrales Aufsichtsinstrument für den deutschen Finanzsektor.

3. Einlagen: Es wird das Passivgeschäft der Banken beschrieben, wobei Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen differenziert werden.

4. Kredit: Hier wird das Kreditgeschäft definiert, insbesondere die Formen der Gelddarlehen und Akzeptkredite.

5. Diskont: Dieses Kapitel behandelt den Ankauf von Wechseln und Schecks vor Fälligkeit durch die Bank.

6. Finanzkommissionsgeschäft: Der Fokus liegt auf dem Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten im eigenen Namen für fremde Rechnung.

7. Depotgeschäft: Beschrieben werden die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren sowie die Unterschiede zwischen Sonder- und Sammelverwahrung.

8. Investmentgeschäft: Das Kapitel erklärt die Rolle von Kapitalanlagegesellschaften bei der Ausgabe von Investmentanteilen.

9. Das Eingehen der Verpflichtung, Darlehensforderungen vor Fälligkeit zu erwerben: Es wird die Refinanzierung von langfristigen Aktivgeschäften durch kurzfristige Passivgeschäfte und die damit verbundenen Risiken analysiert.

10. Garantiegeschäft: Detaillierte Darstellung verschiedener Formen der Gewährleistung, Bürgschaft und Garantie als Eventualverbindlichkeiten.

11. Girogeschäft: Inhalt ist der bargeldlose Zahlungs- und Abrechnungsverkehr sowie dessen logistische Vorteile.

12. Emissionsgeschäft: Erläutert wird die Rolle der Banken bei der Emission von Wertpapieren und das Verfahren der Fremdemission.

13. E-Geld-Geschäft: Dieses Kapitel definiert digitales Geld als monetären Wert auf Datenträgern und dessen Nutzen im Zahlungsverkehr.

14. Zuordnung der einzelnen Bankgeschäfte: Abschließende Matrix zur zeitlichen Einordnung der Geschäftstypen in Kassa-, Finanzierungs- oder Terminverträge.

15. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das KWG eine gute Übersicht bietet, jedoch nicht alle Bankaktivitäten des Alltags abdeckt.

Schlüsselwörter

Bankgeschäfte, KWG, Kreditwesengesetz, Einlagengeschäft, Kreditgeschäft, Depotgeschäft, Girogeschäft, Zahlungsverkehr, Wertpapiere, Finanzinstrumente, Emissionsgeschäft, E-Geld, Fremdemission, Bankenaufsicht, Kassavertrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine detaillierte Betrachtung der im § 1 des Kreditwesengesetzes (KWG) definierten Bankgeschäfte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit deckt ein breites Spektrum ab, von Einlagen und Kreditgeschäften über das Depot- und Emissionsgeschäft bis hin zum modernen E-Geld-Geschäft.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Tätigkeiten von Banken zu schaffen und eine Grundlage für die Einordnung dieser Geschäfte in zeitliche Vertragskategorien zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Methode, bei der die gesetzlichen Definitionen des KWG durch Fachliteratur und Bilanzzusammenhänge in Detailbetrachtungen erläutert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Einzelkapitel, die jedes Bankgeschäft des § 1 KWG definieren, Merkmale hervorheben und in Grafiken (z.B. Wertschöpfungsketten) visualisieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Bankgeschäfte, KWG, Zahlungsverkehr, Kredit, Wertpapiere, Einlagen und Finanzinstrumente sind zentrale Begriffe.

Was unterscheidet „Bringgelder“ von „Holgeldern“ im Kontext des Einlagengeschäfts?

Die Arbeit definiert Einlagen als „Bringgelder“, da die Initiative hier vom Kunden ausgeht, während aufgenommene Darlehen als „Holgelder“ bezeichnet werden, bei denen die Initiative von der Bank ausgeht.

Wie wird das Girogeschäft im Hinblick auf den zeitlichen Vertragscharakter eingeordnet?

Das Girogeschäft wird als Finanzierungsvertrag eingestuft, da die Gegenleistung der Bank, etwa in Form von Kontoführungsgebühren, erst zeitlich versetzt zum Vertragsabschluss anfällt.

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Details

Title
Die Bankgeschäfte des §1 KWG in Detailbetrachtung
College
Bochum University of Applied Sciences
Course
Schwerpunkt
Grade
1,7
Author
Andreas Schürmann (Author)
Publication Year
2004
Pages
23
Catalog Number
V31263
ISBN (eBook)
9783638323222
ISBN (Book)
9783656682738
Language
German
Tags
Bankgeschäfte Detailbetrachtung Schwerpunkt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Schürmann (Author), 2004, Die Bankgeschäfte des §1 KWG in Detailbetrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31263
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