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1 Einleitung 3
2 Gesundheitsförderung - Artikel und Abstract aus Fachzeitschriften 4
3 Gesundheitsförderung - und Artikel und Abstract aus dem
Internet. 10
4 Zusammenfassung 12
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1 Einleitung
Gesundheitsförderung als ein Teilbereich der Gesundheitswissenschaften gewinnt immer mehr an Bedeutung. Auch unter dem Aspekt der Budgetierung und Einsparungen im Gesundheitswesen können Gesundheitsförderung und präventive Maßnahmen nicht außer Acht gelassen werden.
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit Gesundheitsförderung im Allgemeinen, und stellt Artikel aus relevanten Fachzeitschriften und Internetseiten vor. Die erste internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung fand im Jahr 1996 in Ottawa statt. Sie definierte Gesundheitsförderung wie folgt:
,, Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen, und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Um ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen, ist es notwendig, dass sowohl Einzelne als auch Gruppen, ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und verwirklichen, sowie ihre Umwelt meistern bzw. sie verändern können‘‘. 1
Unter dem existierenden Kostendruck im Gesamtbereich der medizinischen und pflegerischen Versorgung in Deutschland reagieren zunehmend Krankenkassen als auch Krankenhäuser mit gesundheitsfördernden Projekten. Als Beispiel sei die Maßnahme der Barmer- Ersatzkasse genannt, deren Initiative: ,,Vorbeugen ist besser als heilen‘‘.
Zunehmend wird in pflegewissenschaftlicher Literatur das Thema Gesundheitsförderung/ Prävention im Kontext von Pflegewissenschaft bearbeitet. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung ist Herausgeber der Literatur -Ansätze zur Pflegeprävention. Inhaltlich geht man auf die Notwendigkeit ein - Pflegebedürftigkeit vorzubeugen, Ansätze und Rahmenbedingungen der Pflegeprävention in Deutschland werden aufgezeigt. 2
Nachfolgend werden Pflege- und Gesundheitsfachzeitschriftenartikel mit entsprechendem Abstract vorgestellt, welche inhaltliche Aussagen zu Gesundheitsförderung und Pflege geben.
1 Börger, F. S. 16
2 vgl. http://www.dip-home.de/schriftenreihe/pflegepraevention.htm
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2 Gesundheitsförderung - Artikel und Abstract aus Fachzeitschriften
Titel: Anspruch und Machbarkeit Gesundheitsförderung in der Pflege Autor: Matscheko, Norbert
Verlag: Pflege Aktuell 04/2002; S.209 - S. 211
Abstract:
In diesem Artikel der Zeitschrift Pflege Aktuell geht man auf die wichtige Aufgabe der Pflegekräfte im Rahmen der Gesundheitsförderung ein. Das Resümee des Artikels ist, dass Gesundheitsförderung eine zentrale und selbstverständliche Aufgabe der Krankenpflege ist. Bezugnehmend auf die ethischen Grundsätze der Krankenpflege, die im Kodex des ICN verankert sind, und hier werden besonders zwei Punkte - Gesundheit fördern und Krankheit verhüten hervorgehoben - Aufgaben von Pflegenden sind. Die momentane Situation der Pflegenden wird ungeschminkt dargestellt. Als Beispiel möchte ich folgende Aussage zitieren: ,,Es fehlt in der Pflege an Kenntnissen über die Bedingungen und Möglichkeiten von Gesundheit, denn in der Ausbildung spielen die Gesundheitswissenschaften bisher eine untergeordnete Rolle‘‘.
Das europäische Pflegeprojekt wir vorgestellt, welches die Zielsetzung verfolgt, die Kompetenzen der Pflegenden in der Gesundheitsförderung zu erweitern. Der Tenor des Artikels: ,,Künftig muss die Gesundheitsförderung wieder eine zentrale Aufgabe der Pflegenden sein‘‘.
Titel: Gesundheitsförderung und Prävention Autor: Sammer, Luise
Verlag: Österreichische Krankenpflege - Zeitschrift; 06/07 1998; S. 26 - S.29
Abstract:
Ein aufschlussreicher Bericht welcher den Unterschied zwischen den Begrifflichkeiten von Gesundheitsförderung und Prävention erklärt. Hier heißt es zu Prävention:
,,Prävention erfordert die Kenntnisse über die Entstehung und Risikofaktoren von Krankheiten, die Gesundheitsförderung verlangt Kenntnisse über Verhaltens - und Lebensbedingungen, die Gesundheit ermöglicht‘‘.
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Des Weiteren wir erläutert, dass Gesundheit vom Zusammenwirken dreier hierarchischer geordneter Systeme abhängt.
1. Soziale Umwelt ( Makroebene) 2. Lebens - und Arbeitswelt (Mesoebene) 3. Individuum ( Mikroebene). Im Bericht geht man auf die Stellung der Pflege nden im Rahmen der Gesundheitsförderung ein, die von der WHO auf der Ottawa -Charta 1996 definierte wurde.
In einer statistischen Auswertung wird beschrieben, dass die Medizin nur 10 % Anteil zur Gesundheit beiträgt.
Titel Zwischen Sorge und Vorsorge
Der aktuelle Stand zur Gesundheitsförderung und Prävention in Deutschland Autor: Schrader, Christa -F. Verlag: Pflege Aktuell 04/2002; S.199 - S.200
Abstract:
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt rief Anfang 2001 einen ,, runden Tisch‘‘ ins Leben, welcher Arbeitsprogramme zu sechs Themen behandeln sollte, darunter auch „Konzepte zur Stärkung der Prävention‘‘. 30 Vertreter von Organisationen, unter anderem auch ein Vertreter für die Pflege ( DPR - Deutscher Pflegerat), tagten fortan alle drei Monate im Bonner Gesundheitsministerium. Folgende Themen wurden in den Mittelpunkt gerückt: Arzneimittelversorgung, Integrierte Versorgung und Qualitätssicherung. Weiterhin wurde von der Expertengruppe eine Internet - und intranetgestützte Information -und Kommunikationsplattform empfohlen,
um Informationen und Kommunikation im Bereich der Prävention und Gesund- heitsförderung zu verbessern und transparent zu gestalten.
Arbeit zitieren:
Heike Wohlleben, 2003, Gesundheitsförderung im Kontext Pflege - eine Recherche aus der Literatur und Internet, München, GRIN Verlag GmbH
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