- I -
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
1.1 Relevanz und Aktualität der Thematik - Zielsetzung der vorliegenden
Arbeit 1
1.2 Aufbau und Vorgehensweise 3
2 Grundlagen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit 4
2.1 Definition und Indikatoren von Entwicklung - Implikationen für die
Beurteilung der Entwicklungshilfe 4
2.2 Ursprung der Entwicklungshilfe - Annahmen und ihre Auswirkungen 8
3 Die Entwicklungshilfe in der Diskussion 11
3.1 Beobachtungen, Ansichten und Forderungen der Kritiker 11
3.1.1 Geber im Spannungsfeld von Altruismus und Eigennutz 11
3.1.2 Kapazitäten und Leistungsfähigkeiten der Nehmerländer und ihr
Einfluss auf den Erfolg der Entwicklungszusammenarbeit 15
3.1.3 Zusammenarbeit und Koordination 18
3.1.3.1 Koordination zwischen verschiedenen Gebern 18
3.1.3.2 Koordination zwischen Gebern und Nehmern 20
3.1.4 Volatilität und Fungibilität der Entwicklungshilfezahlungen 24
3.1.5 Die „Holländische Krankheit“ 28
3.1.6 Wirkung der Entwicklungshilfe auf die inländische Ersparnis 29
3.2 Schlussfolgerungen - Beendigung der Entwicklungszusammenarbeit? 32
- II -
4 Weltbank und die Verbesserung der Entwicklungszusammenarbeit 35
4.1 Weltbank und entwicklungspolitische Forschung 35
4.2 Voraussetzungen einer erfolgreichen Entwicklungszusammenarbeit 35
4.2.1 „Gute Politiken“ und Institutionen in den Nehmerländern 36
4.2.2 Wohlstandsniveau in den Empfängerländern 40
4.2.3 Anpassungsempfehlungen 40
5 Perspektiven und Konzepte für die Entwicklungshilfe im
21. Jahrhundert - Resümee, Ergänzungen, Schlussfolgerungen 46
Anhang 50
Literaturverzeichnis 52
1 Milleniums-Entwicklungsziele und Zielvorgaben 5
2 Fungibilität 27
3 Wirkung der Entwicklungshilfe - Das Beispiel Sambia: Annahmen des Zwei-Lücken-Modells und Realität 36
4 Wirtschaftliches Management und Wachstum in ausgewählten Entwicklungsländern 38
5 Erfahrungen und Empfehlungen der Weltbank 44
DAC Development Assistance Committee (der OECD) EU Europäische Union HDI Human Development Index I Aggregierte Investitionen M Importe ODA Official Development Assistance OECD Organization for Economic Co-operation and Development S Aggregierte Ersparnisse UN United Nations UNDP United Nations Development Programme US United States (of America) X Exporte
- 1 - 1Einleitung
1.1 Relevanz und Aktualität der Thematik - Zielsetzung der vorliegenden Arbeit
Trotz oder gerade wegen der bereits ein halbes Jahrhundert andauernden Geschichte der Entwicklungshilfe und der bis zum heutigen Tage erbrachten entwicklungspolitischen Hilfsleistungen der Geberländer im Gesamtwert von knapp einer Billion US-Dollar, ist das Thema Entwicklungshilfe so aktuell wie eh und je. 1 Zwischen 50 und 65 Milliarden US-Dollar werden jedes Jahr im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit 2 aufgewendet, d.h. von den „entwickelten“ Geberländern in die „unterentwickelten“ Nehmerländer transferiert. 3 Die Motivationen für diese Transferleistungen sind mannigfaltig, wie im weiteren Verlauf dieser Arbeit noch aufgezeigt werden wird, doch findet sich die ursprüngliche Erklärung für die Notwendigkeit der Entwicklungshilfe im „Point Four Programme“ Harry S. Trumans aus dem Jahre 1949: „Fourth, we must embark on a bold new program for making the benefits of our scientific advance and technical progress available for the improvement and growth of under-developed areas [...]. I believe we should make available to peace-loving peoples the benefits of our store of technical knowledge in order to help them realize their aspirations for a better life. And in co-operation with other nations, we should foster capital investment in areas needing development.” 4 In der jüngeren Vergangenheit fasste der Senior Vice-President for Development Economics der Weltbank die Aufgaben und Auswirkungen der Entwicklungszusammenarbeit wie folgt zusammen: “Helping countries and communities generate the knowledge that they need for development is a prime role of assistance. [...] Though tremendous progress has been made in the past 50 years, global poverty remains a severe problem. […] More effective development means improvements in the lives of hundreds of millions of people: more food on the table, healthier babies, more children in school. These are things worth fighting for - and properly managed, foreign aid can make a big contribution.” 5
1 Vgl. Lachmann (1999), S.XVIII.
2 Anm. d. Verf.: Die Begriffe Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungshilfe, Auslandshilfe, Hilfszah-
lungen und Hilfsleistungen sollen im folgenden synonym verwendet werden. Zu Grunde liegt die Defini-
tion offizieller Entwicklungshilfe (Official Development Aid) der OECD (siehe S.6).
3 Vgl. Bliss (2001), S.7; Lachmann (1999), S.1.
4 Vgl. Browne, S.: Foreign Aid in Practice, London 1990, S.14; zitiert nach: Omer (2002), S.5.
5 Dollar/Pritchett (1998), S. ix-x.
- 2 -Es sind jedoch gerade diese angeblichen positiven Effekte der Entwicklungshilfe und der Fortschritt in der entwicklungspolitischen Bekämpfung der Armut, die von einer Vielzahl von Kritikern zumindest angezweifelt wenn nicht sogar aufs Schärfste zurück-gewiesen werden. So konstatiert beispielsweise Peter Bauer: „Man unterschätzt die Völker der Dritten Welt, wenn man behauptet, sie könnten im Gegensatz zum Westen materiellen Fortschritt nicht ohne Almosen von außen erlangen [...]. In Wirklichkeit haben sich große Teile der Dritten Welt rapide entwickelt, lange bevor sie Entwick-lungshilfe erhielten [...]. Kurzum, ausschlaggebend für wirtschaftlichen Erfolg ist die Haltung der Menschen [...]. Hilfe von außen war noch zu keiner Zeit und nirgendwo für die Entwicklung eines Landes notwendig.“ 6 Gleichzeitig wird auch die uneigennützige Motivationslage in Frage gestellt und stattdessen nationale Interessen der Geberländer als die treibende Kraft in der Entwicklungspolitik unterstellt. 7 Auch entwicklungspoliti-sche Verfehlungen der Nehmerländer bleiben den Kritikern nicht verborgen. Gerade im Hinblick auf die nach wie vor desolate Lage in Afrika wird immer häufiger auf die Ver-antwortung der Entwicklungshilfenehmer hingewiesen. „Um Afrika südlich der Sahara war es [trotz Entwicklungshilfe] wohl noch nie so schlecht bestellt wie heute.“ 8 Dabei weist selbst der ghanaische UN-Generalsekretär darauf hin, „[...] dass Afrika längst nicht mehr Opfer, sondern Täter sei und in den mittlerweile fast fünf Dekaden seit Be-ginn der Unabhängigkeit praktisch nichts zur eigenen Entwicklung beigetragen habe.“ 9
Vor diesem Hintergrund stellt sich nun die Frage, inwieweit die traditionelle Entwicklungshilfe, wie sie seit 50 Jahren Anwendung findet, überhaupt noch gerechtfertigt werden kann. Kann und sollte die internationale Entwicklungszusammenarbeit so fortgeführt werden wie bisher? Welche Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge können auf Basis der gemachten Erfahrungen und jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse ausgesprochen werden? Die Betrachtung dieser Fragen ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit.
6 Bauer (1982), S.9.
7 Vgl. Wagner (1993), S.12f.; Mosley (1987), S.32.
8 Drechsler (2004), S.9.
9 Drechsler (2004), S.9.
- 3 - 1.2Aufbau und Vorgehensweise
Um alle Facetten und Zusammenhänge der Entwicklungszusammenarbeit in angemessener Weise erörtern zu können, ist es zunächst notwendig, sich einiger grundlegender Begrifflichkeiten und des Ursprungs der Entwicklungshilfe anzunehmen und diese hinreichend zu definieren und zu erläutern. Dies soll zu Beginn des folgenden Abschnitts geschehen. Im weiteren Verlauf werden dann die wichtigsten Kritikpunkte an der Entwicklungshilfe präsentiert und hinterfragt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Aufgaben, Fähigkeiten und Unzulänglichkeiten der Protagonisten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Nachdem dem Leser die wichtigsten Problemfelder der Entwicklungshilfe deutlich gemacht wurden, dienen diese Problemfelder als Grundlage für die Erarbeitung konkreter Lösungs- und Verbesserungsvorschläge. Dabei wird vor allem auf die jüngsten Forschungsergebnisse und Befunde der Weltbank zurückgegriffen, welche sich durch besonders vielversprechende Verbesserungsvorschläge in diesem Bereich hervor getan hat. Die in diesem Rahmen gewonnenen Erkenntnisse über eine eventuelle effektive Entwicklungshilfe leiten über zum finalen Abschnitt der vorliegenden Arbeit und stellen die Basis für eine abschließende Erörterung der Zukunftsaussich- ten einer Entwicklungszusammenarbeit in der einen oder anderen Form dar.
- 4 - 2Grundlagen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit
2.1 Definition und Indikatoren von Entwicklung - Implikationen für die Beurteilung der Entwicklungshilfe
In der entwicklungstheoretischen Literatur lassen sich eine Vielzahl von Definitionen von „Entwicklung“ finden, es hat sich aber bis heute keine prägnante Definition von Entwicklung durchsetzen können. In lexikalischen Werken wird sich dem Begriff Entwicklung häufig mit Schlagworten wie „Wachstum“, „fortschrittlicher“ oder „stärker“ angenähert. 10 Dabei liegt der Schwerpunkt in vielen Fällen auf der Komponente „Wachstum“ im Sinne eines ansteigenden Bruttoinlandsprodukts, einer Steigerung des realen Pro-Kopf-Einkommens 11 oder auch der „Industrialisierung, möglichst mit Schwerindustrie“. 12 Insgesamt wurde die Entwicklung im Zeitablauf aber keineswegs konstant und einheitlich definiert und betrachtet. So heißt es im Human Development Report 1991 der Vereinten Nationen: „[...] economic growth became the main focus after the Second World War and the growth rate of the gross national product became the goal of development in the 1950s and 1960s, the question of promoting individual well-being receded. In time distribution was altogether forgotten […] thus income moved from an admittedly partial measure of well-being to center stage as a measure of production and as the sole measure of welfare in per capita form. By the 1960s it was clear from many developing countries that income growth had not tackled the problem of mass poverty. Income distribution and equity came to the forefront as an additional objective of development.” 13 Dieses Zitat verdeutlicht gleichzeitig sowohl die Wechselhaftigkeit des entwicklungspolitischen Fokus, als auch die wachsende Bedeutung der Komponente „Armutsbekämpfung“ in der Entwicklung. Demnach ist auch die Beseitigung der absoluten Armut, d. h. die Sicherung eines materiellen Mindeststandards für die Menschheit, eine notwendige Bedingung für nachhaltige Entwicklung und primäres Ziel der Entwicklungszusammenarbeit. 14
10 Vgl. Wehmeier (2000), S.344.
11 Vgl. Huber (1975), S27.
12 Vgl. Schoeck (1972), S.8.
13 United Nations Development Programme (1990), S.104.
14 Vgl. Braun (1994), S. 109.
- 5 -Der Versuch einer ganzheitlichen Definition des Begriffs Entwicklung erfolgte im Jahre 1974 durch den renommierten Ökonomen Gunnar Myrdal: „By development I mean the movement upward of the entire social system, and I believe this is the only logically tenable definition. This social system encloses, besides the so-called economic factors, all noneconomic factors, including all sorts of consumption by various groups of peo-ple; consumption provided collectively; educational and health facilities and levels; the distribution of power in society; and more generally economic, social, and political stratification; broadly speaking, institutions and attitudes […].” 15
Vor dem Hintergrund einer ähnlich ganzheitlichen Auffassung von Entwicklung wurde 26 Jahre später, im September 2000, im Rahmen des Millenium-Gipfels der Vereinten Nationen ein Katalog von Zielgrößen der Entwicklung verabschiedet, der einen umfassenden Überblick über mögliche Zielkonstellationen der wirtschaftlichen Entwicklung bietet und von 189 Ländern angenommen wurde. 16
15 Myrdal (1974), S.729.
16 Vgl. United Nations Development Programme (2003), S.V.
Bei einer derartigen Vielzahl von Zielen der Entwicklungspolitik und gleichzeitig auch Äußerungsformen der Entwicklung wird deutlich, dass sich eine kritische Auseinandersetzung mit der Entwicklungshilfe äußerst schwierig darstellt, da hierbei die gesamte Wirkungsbreite entwicklungshelferischer Leistungen im Auge behalten werden muss. Die OECD definiert die offizielle Entwicklungshilfe (Official Development Assistance, ODA) wie folgt: „[...] those flows to developing countries and multilateral institutions provided by official agencies, including state and local governments, or by their execu- tive agencies, each transaction of which meets the following tests: a) it is administered
- 7 -with the promotion of the economic development and welfare of developing countries as its main objective, and b) it is concessional in character and contains a grant element of at least 25 per cent.” 17 Die Zielgröße wirtschaftliches Wachstum ist in diesem Zusam-menhang als langfristig besonders wichtig akzeptiert. 61% der EU-Bevölkerung gaben im Rahmen einer Eurobarometerumfrage aus dem Jahre 1991 an, dass das Hauptziel der Entwicklungszusammenarbeit die Erlangung der ökonomischen Unabhängigkeit der Länder der Dritten Welt sein sollte, so dass diese ihre schwerwiegendsten Probleme lösen können. Diese Unabhängigkeit ist letztlich nur mit Wachstum zu erreichen. 18 Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass in vielen Fällen andere Indikatoren neben dem ökonomischen Wachstum geeigneter sind, um kurzfristig den Erfolg von Entwicklungs-projekten einschätzen zu können. So führt beispielsweise die Eindämmung schwerer Krankheiten oder der Aufbau eines Frischwasserversorgungssystems nicht zwangsläufig zu unmittelbarem Wachstum, hat aber zweifelsohne einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität.
Letztendlich hat dieses breite Spektrum die Entwicklung reflektierender Größen zur Folge, dass es bei einer kritischen Auseinandersetzung mit der Entwicklungshilfe unabdingbar ist, sich hinsichtlich der Erfolgsbeurteilung verschiedener Hilfsprogramme nicht ausschließlich auf den Indikator Wachstum in Form der Veränderung des Brutto-inlandsprodukts zu stützen. Stattdessen kann es sinnvoll sein, entsprechend der betrachteten Entwicklungsmaßnahme andere Größen heranzuziehen, wie beispielsweise den Gini-Koeffizienten, der den Grad der Einkommensverteilungsgerechtigkeit widerspiegelt, oder den Human Development Index. 19 „GDP is not a foolproof measure of wellbeing. Wealth may be unevenly spread, so that a high average disguises widespread wretchedness. Nor does GDP take account of the hidden costs of pollution, for example. But when GDP grows, social indicators tend to improve with it.” 20
Bei der Betrachtung der Kritik an der Entwicklungshilfe auf verschiedenen Ebenen kann es also durchaus angebracht sein, den Erfolg der Entwicklungszusammenarbeit anhand von verschiedenen Indikatoren zu hinterfragen und dabei auch gegenläufige
17 OECD (1985): Twenty-Five Years of Development Co-operation - A Review, Paris 1985, S.171; zitiert
nach: Raffer/Singer (1996), S.3.
18 Kaltefleiter (1995), S.5.
19 Vgl. Anhang 1: Der Index für menschliche Entwicklung
20 O.V. (1999), S.24.
- 8 -Zielgrößen Berücksichtigung finden zu lassen. Wie wirkt sich beispielsweise das Di-lemma zwischen notwendigem Wachstum und unausweichlichem Natur- und Ressour-cenverbrauch bei einer exponentiell wachsenden Weltbevölkerung hinsichtlich einer Beurteilung der Entwicklungshilfe aus? 21 Letztendlich bleibt nicht nur bei der Ausfüh-rung sondern auch bei der Beurteilung der Entwicklungszusammenarbeit nur die Mög-lichkeit, „[...] aus Erfahrungen Lehren [zu] ziehen, Optionen [zu] entwickeln [und] das Mögliche und Notwendige voraus[zu]denken.“ 22 Dennoch dienen vor allem das lang-fristige Wirtschaftswachstum und die Verminderung der Armut als die entscheidenden Größen für den Entwicklungserfolg, soll die Komplexität der Betrachtung handhabbar bleiben. Sie werden, genau wie in der überwiegenden Mehrzahl aller Studien zum The-ma Entwicklungshilfe, auch in dieser Arbeit als entscheidende Indikatoren für den Ent-wicklungserfolg verstanden . 23
2.2 Ursprung der Entwicklungshilfe - Annahmen und ihre Auswirkungen
Die Entwicklung, wie auch immer sie definiert sein mag, in der „unterentwickelten“ Welt zu fördern, wurde, wie bereits in der Einleitung erwähnt, erstmals im Rahmen von Trumans „Point Four Programme“ als Aufgabe der „entwickelten“ westlichen Welt explizit formuliert. Die Auffassung, dass ebendies eine Aufgabe der Industrienationen sei und auch innerhalb ihrer Möglichkeiten läge, entstand vor allem vor dem Hinter-grund des außerordentlich erfolgreichen Marshallplans zum Wiederaufbau des im zweiten Weltkrieg zerstörten Europas. 24 Der Marshallplan wurde weitestgehend als uneingeschränkt erfolgreich betrachtet. „What is more, virtually all the goals [of the Marshall
Plan] were achieved; and they were achieved within the projected four-year time span and at a cost of about $4 billion below the $17 billion appropriated by Congress. The Marshall Plan remains the most successful program in the history of foreign aid.” 25 Dies führte teilweise zu Forderungen nach einem Marshallplan für die dritte Welt. Rückblickend muss aber gesagt werden, dass diese Forderungen weder durchdacht waren, noch den tatsächlichen ökonomischen Gegebenheiten entsprachen, da keine zusätzlichen Faktoren neben der Kapitalausstattung, wie beispielsweise das Humankapital
21 Vgl. Nuscheler (1997), S.32.
22 Nuscheler (1997), S.20.
23 Vgl. Dollar/Pritchett (1998), S.7.
24 Vgl. Omer (2002), S.4.
25 Packenham, Robert A.: Liberal America and the Third World: Political Development Ideas in Foreign
Aid and Social Science, Princeton 1973, S.34; zitiert nach: Wood (1986), S.30.
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Marco Schmidt, 2004, Die Kritik an der Entwicklungshilfe: Argumente - Befunde - Konsequenzen, München, GRIN Verlag GmbH
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