Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
1. Sachanalyse zum Thema Frisbee 3
1.1 Die klassische Rückhandhaltung 3
1.2 Der Rückhandwurf (Backhand) 3
1.3 Die Scheibenhaltung 4
1.4 Die Grundstellung. 4
1.5 Der Wurf 4
1.6 Die Abwurfneigung 4
2. Begründung des Unterrichtsverlaufs 5
3. Lehrplanbezug 5
4. Lernziele. 6
5. Medien. 6
6. Literaturangaben. 7
7. Abbildungen 7
8. Unterrichtsskizze 8
9. Anhang. 9
10. Stationen. 13
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1. Sachanalyse zum Thema Frisbee® 1
1.1 Die klassische Rückhandhaltung
Von der Fausthaltung ausgehend streckt man den Finger, damit er außen auf dem Rand der Frisbee® zum liegen kommt. Die anderen Finger werden ausgestreckt, so dass sie unten ungefähr zur Scheibenmitte zeigen. Das ist dann schon die klassische Rückhandhaltung.
Abbildung 1
1.2 Der Rückhandwurf (Backhand)
Rückhandwürfe bieten Kontrolle, Präzision und Vielseitigkeit. Man kann den Spin der Frisbee® flexibel dosieren, sie mit langsamer, beschleunigender, kurzer oder langer Wurfbewegung werfen. Der Rückhandwurf eignet sich optimal für jede Art von Flugbahn. TIPS 1977 S.42 schätzt das 50% aller geworfenen Frisbee®-Würfe Rückhandwürfe sind. Als die Frisbee® noch jung war, waren beinahe alle Würfe Rückhandwürfe, so vermutet er. Man kann ihn deshalb bedenkenlos als den Klassiker unter den Frisbee®-Würfen bezeichnen.
1 Vgl. Wissenschaftlicher Hausarbeit zur ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen von Jochen Rittberger: Frisbee® - Plädoyer für ein "neues" Sportgerät im Schulsport 1999, S.34, 35
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1.3 Die Scheibenhaltung
Man bildet mit der Wurfhand ein C, wobei der Daumen einen Teil des Bogens und die restlichen Finger den gegenüberliegenden Bogens darstellen. Jetzt greift man die Frisbee® indem der Daumen oben zu liegen kommt, die anderen Finger von unten entweder in den Rand der Frisbee® gepresst (Faust Haltung) oder zur Scheibenmitte hin ausgerichtet (klassische Rückhand Haltung) sind. Jedoch nicht zu fest zugreifen. Der Zeigefinger kann auch außen auf dem Rand zu liegen kommen. Die Wahl des persönlichen Rückhandwurfes ist reine Geschmacksache.
1.4 Die Grundstellung
Die Schulter mit dem Wurfarm zeigt zum Wurfziel hin, geschlossene Stellung, die Füße sind etwa Schulterbreit auseinander. Die Knie sind leicht gebeugt und das Körpergewicht ruht gleichmäßig auf beiden Beinen.
1.5 Der Wurf
Aus der Grundstellung nimmt man den Arm vor der zurück, kickt das Hanfgelenk ein und dreht mit einer Verlagerung des Körpergewichts auf den hinteren (Gegenseite des Wurfarmes) Fuß den Oberkörper in Richtung Gegenseite (Ausholbewegung). Jetzt zieht man den Arm in einer gleichmäßig beschleunigten Bewegung nach vorne. Gleichzeitig dreht der Oberkörper in Richtung Wurfseite, das Gewicht verlagert sich auf den entsprechenden Fuß. In dem Moment, wo der Arm auf das Ziel zeigt, wird das Handgelenk mit einer schlagartigen Bewegung geöffnet (überstreckt) und die Scheibe losgelassen. Der Wurfarm sollte nicht sofort abgebremst werden, sondern weiter ausschwingen.
1.6 Die Abwurfneigung
Die Scheibe wird, von der Wurfhand aus gesehen nach unten weghängend, losgeworfen. Die Neigung zu finden, bei der die Scheibe gerade aus fliegt ist Übungssache. Am Anfang empfiehlt sich eine Neigung von ca. 30°. Fliegt die Frisbee® eine Kurve, so passt man die Abwurfneigung entsprechend an.
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2. Begründung des Unterrichtsverlaufs
Nachdem sich die Schüler in der Halle versammelt haben, werde ich das Thema der Stunde bekannt geben. Es lautet genau: „Frisbee - Stationsbetrieb in der Halle“. Schon vorher werde ich dafür sorgen, dass mindestens jeder zweite Schüler einen Stift mit in die Halle bringt. Beim Stationsbetrieb werde ich die Schüler nämlich selber ihre erzielten Punkte an den einzelnen Stationen aufschreiben lassen.
Ich habe vor, das Aufwärmen mit Musikbegleitung und dem „neuen“ Sportgerät zu machen. Die Schüler bekommen diverse Bewegungsaufgaben und schlagen dann Übungen zur Dehnung vor.
Zur Gruppeneinteilung stehen die Schüler in einer Linie und zählen, anders als in der Unterrichtsskizze beschrieben, von 1-6 durch. Anschließend werde ich die Schüler im Kreis versammeln und den Stationsbetrieb erklären. Jede Gruppe erhält einen Stationszettel, wo die Aufgabe und die dazugehörigen Geräte draufstehen. Die Gruppen bauen jeweils ihre Station auf. Jeder Schüler hat somit eine Aufgabe und ist gefordert. Ein Schüler aus jeder Gruppe macht die Stationsübung vor. Dadurch werden die Aufgaben visualisiert und den Mitschülern verdeutlicht.
Die Schüler sollen an den Stationen gezieltes Werfen mit der Rückhand erlernen und sollen die Grundstellung beim Wurf kennen. Diese wird von mir vorgemacht. Der Stationsbetrieb dauert jeweils genau 2 Minuten aus Gründen der Chancengleichheit. Am Schluss baut jede Gruppe ihre Station wieder ab. Die Sieger werden ermittelt und erhalten für ihre Leistungen ein Urkunde und eine Frisbee®.
3. Lehrplanbezug 2
Sportbereich 3: Wahlbereich
Der Wahlbereich ist dazu bestimmt, die Lebens- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler zu bereichern und sie in weitere sportliche Aktivität einzuführen. In Absprache mit der Fachkonferenz werden weitere schulsportgeeignete Sportarten eingeführt, die in einem angemessenen inhaltlichen und zeitlichen Umfang unterrichtet werden sollen. Hierbei können lokale Schwerpunkte berücksichtigt werden. Außerdem dient der Wahlbereich der
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Arbeit zitieren:
Thomas Ruf, 2000, Frisbee - Üben des Rückhandwurfes an 6 Stationen, München, GRIN Verlag GmbH
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