Inhaltsverzeichnis
1. Explanandum und Zielsetzung der Autoren 3
2. Theoretische Modellfundierung 5
3. Generelle methodische Einwände 7
4. Ergebnisse des statistischen Hypothesentests 7
5. Fazit 9
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Text : “Schneider, G. / Schiller, J. :
Goethe ist nicht ü berall. Eine empirische Analyse der Standortentscheidung in der Auswärtigen Kulturpolitik. ” in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen 1/2000: 5 - 32.
Schwerpunkt ist neben Darstellung der Thesen der Autoren die kritische statistischmethodische Analyse der verwendeten Daten.
1. Explanandum und Zielsetzung der Autoren
Die Hauptthese der Autoren G. Schneider und J. Schiller ist, dass „vor allem machtpolitische und wirtschaftliche Erwägungen die weltweite Präsenz der zentralen Mittlerorganisation der Auswärtigen Kulturpolitik [das Goethe-Institut Anmerkung der Autor] leiten“ (ebd.: 5). Dieser Hauptthese liegen drei Fragestellungen zugrunde, die jeweils ähnliche Aspekte der Verteilung von Goethe- Instituten erfassen:
Diese drei Fragestellungen werden jeweils mit speziell operationalisierten Makro- Modellen untersucht. Die drei Modelle einer machtorientierten oder handelsorientierten oder entwicklungsfördernden Außen (Kultur-) politik werden dann jeweils mit einem “Idealtypus“ auswärtiger Kulturpolitik, dem Auftragsmodell verglichen.
Dieses Auftragsmodell macht die Verteilung von Goethe- Instituten und des mobileren Faktors der Ressourcenausstattung (gemessen in
Personalstärke) abhängig von einer reinen Nachfrageorientierung nach deutscher Kultur.
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Gemessen wird diese Nachfrage nach deutscher Kultur über folgende Indikatoren:
Gerechtfertigt wird die Auswahl des Goethe Instituts als Explanandum durch den Anteil von 25% an den Gesamtaufwendungen für Kulturarbeit im Ausland. Im Umkehrschluss heißt das zwar logischerweise, dass 75% der Aufwendungen nicht dem Goethe- Institut zu Gute kommen, da aber deutlich das Goethe- Institut als Grundgesamtheit angegeben wird ist dieser eingeschränkte Erklärungsanspruch der Ressourcenverteilung deutscher Kultur im Ausland gerechtfertigt.
Sinnvoll wäre allerdings die Auswahl geeigneter Kontrollvariablen, die eine mögliche Scheinkausalität durch intervenierende Variablen
berücksichtigen. Schließlich ist es theoretisch sehr naheliegend, dass die 75% der deutschen Ausgaben für auswärtige Kulturpolitik die Nachfrage nach deutscher Kultur in manchen Ländern bereits befriedigen, so dass eine Vertretung durch das Goethe - Institut auch im Sinne des Auftragsmodells nicht mehr notwendig ist. Insbesondere in der untersuchten Ausgabenkürzungsphase dürfte eine mögliche
Überversorgung unwahrscheinlich sein. Der Einfluss anderer Quellen deutscher Kultur müsste also kontrolliert werden, um einen “Idealbedarf“ nach Filialen und Ressourcen des Goethe- Instituts bestimmen zu können.
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Arbeit zitieren:
Malko Ebers, 2003, Statistik Replikation (STATA): Eine empirische Analyse der Standortentscheidung auswärtiger Kulturpolitik, München, GRIN Verlag GmbH
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