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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 2
2 Meditation - Was ist das? 2
3 Meditation in der Schule 3
4 Die Bedeutung für den Religionsunterricht. 4
5 Die Phantasiereise 5
6 Die Fischer am See 6
7 Resümee. 7
Literaturverzeichnis 7
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1 Einleitung
„Kinder lieben Stille.“ Schon Maria Montessori erkannte die Auswirkungen von Stille auf das Verhalten von Kindern und erschloß die Bedeutung stiller meditativer Phasen als Methode für den Unterricht...
2 Meditation - Was ist das?
Das Wort Meditation findet seinen Ursprung im lateinischen Ausdruck meditari (= nachsinnen) beziehungsweise meditatio (Besinnung, besinnliche Betrachtung) und meint im eigentlichen lexikalischen Sinn
eine Übungsform [...], die geistige Sammlung bewirkt oder anstrebt, was oft in Abgeschlossenheit und unter anhaltendem Schweigen praktiziert wird. Sie soll, unterstützt durch eine bestimmte körperliche Haltung und durch körperliche Entspannung, den Menschen zu seinem innersten Grund führen. Das kann durch Leibes- oder Selbsterfahrung, aber auch durch geistige Beschäftigung geschehen. 1
Aus dieser Definition geht hervor, dass Meditation auf unterschiedliche Arten stattfinden kann. Meditationsformen wie Yoga, Autogenes Training oder Mantrameditation sind nur wenige Beispiele für die Vielfalt der vor allem kulturabhängigen Meditationstraditionen. All diesen Ausrichtungsformen lässt sich aber eine gemeinsame Zielrichtung zugrunde legen: Der Meditierende soll seinen Alltag für eine bestimmte Zeit verlassen und sich von innerer Unruhe lösen. Gezielte Übungen sollen ihm dabei helfen einen veränderten Bewußtseinszustand zu erlangen und an einen inneren Ort tiefster Entspannung und Selbsterfahrung zu gelangen. Durch das „Besinnen auf sich selbst oder die uns umgebende Umwelt“ 2 soll neue Kraft und Ruhe für die Bewältigung des Alltags getankt werden. Ein solches Besinnen muss allerdings durch regelmäßiges Üben erlernt werden. Dann kann Meditation „eine natürliche Balance zwischen Anspannung und Entspannung“ 3 herstellen und aufrechterhalten, sowie ein Gegengewicht zu andauernden Leistungsphasen bilden.
1 Monika Fink, Ralph Schneider : Meditieren mit Kindern; Verlag an der Ruhr, 1994, S. 6.
2 siehe: Monika Fink, Ralph Schneider: Meditieren mit Kindern; Verlag an der Ruhr, 1994, S. 6.
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3 Meditation in der Schule
Schule- nicht nur Ort der Bildung, sondern Lebensraum. Dieses Motto steht in unserer heutigen Zeit ganz groß geschrieben. Schule soll einen Raum für Erfahrungen öffnen und den Kindern eine Hilfestellung auf dem Weg zur eigenen Ich- Identität geben. Dies gilt besonders für die Zeit in der Grundschule, in der es unter anderem Ziel ist die Kreativität und Phantasie der Kinder zu fördern, ihrem Tätigkeits- und Bewegungsdrang nachzukommen, sowie ihre Fähigkeiten zum Entdecken und Gestalten zu prägen. Diese Aufgabe stellt aber viele Pädagogen vor ein Problem:
Kinder aus verschiedenen familiären Verhältnissen, oft schon durch Schicksale wie z.B. die Scheidung der Eltern aber auch nicht zuletzt durch Reizüberflutung geprägt, treffen im Sammelbecken `Klassenzimmer´ aufeinander. Aggressionen, Wutausbrüche, Unruhe und Hektik sind daher nicht selten Bestandteile des Klassenklimas und erschweren ein gemeinschaftliches Miteinander. Deshalb ist es nötig den Kindern ein Gegengewicht in Form von Ruhe und Entspannung zu bieten.
Das bewusste Miteinfließen lassen meditativer Elemente soll den Kindern hierbei „die Möglichkeit für Stille, Phantasie und Kreativität“ 4 einräumen und ihnen helfen ruhiger zu werden, sich besser zu konzentrieren und sich selbst zu finden. Die Gestaltung solcher Phasen lässt viel Freiraum für eigene Ideen und Kreativität. Eine Grundregel sollte aber jeder Pädagoge beherzigen: „Die eigene Ruhe oder Unruhe überträgt sich stets auf die Atmosphäre innerhalb der Kindergruppe“ 5 . Deshalb ist es wichtig persönliche Selbsterfahrung durch Meditation als Voraussetzung zum Arbeiten mit solchen Elementen mitzubringen.
3 siehe: Monika Fink, Ralph Schneider: Meditieren mit Kindern; Verlag an der
Ruhr, 1994, S. 6.
4 Gu ntra Lengfellner/ Karin Schmidt: Über die Stille zur Sprache; aus: Die Grundschule, Januar 1/1997, S. 28.
5 siehe: Monika Fink, Ralph Schneider: Meditieren mit Kindern; Verlag an der Ruhr, 1994, S. 8
Arbeit zitieren:
Birte Glass, 2002, Meditation im Religionsunterricht, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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