Einleitung
Diese Arbeit beschäftigt sich mit einem Portrait der Hansestadt Rostock. Dabei werde ich versuchen, die generellen theoretischen Fakten einer Stadt konkret an Rostock aufzuzeigen. Ziel ist es, ein Bild von Rostock zu vermitteln, das verdeutlicht, was eine Stadt im Allgemeinen und Rostock im Besonderen ausmacht. Zunächst werde ich erläutern, was unter dem Begriff ‚Stadt’ verstanden wird (1.). Dann werde ich folgende Merkmale einer Stadt auf Rostock anwenden: die Gründung und Geschichte (2.1), die Bevölkerungsstruktur (2.2), die Beschäftigung und Versorgung (2.4), zunächst zu DDR-Zeiten (2.4.1), dann die heutige Situation (2.4.2) und schließlich konkrete Zahlen (2.4.3). Der nächste Punkt untersucht den Zusammenhang von Stadtkultur und Hochkultur (3.). Die Stadtkultur Rostocks (3.1) habe ich in folgende Unterpunkte eingeteilt: Stadtbild (3.1.1), Kulturstätten (3.1.2) und kulturelle Ereignisse (3.1.3). Mit der Frage, was eine Stadt zur Heimat macht, befasse ich mich im 4. Punkt und im Fazit werden die Zukunftspläne der Hansestadt Rostock erläutert.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Definition Stadt
2. Merkmale von Städten am Beispiel von Rostock
2.1 Gründung und Geschichte
2.2 Bevölkerungsstruktur
2.3 Beschäftigung und Versorgung
2.3.1 Wirtschaftliche Lage in der DDR
2.3.2 Bedeutung heute
2.3.3 Zahlen und Fakten
3. Stadtkultur = Hochkultur?
3.1 Stadtkultur in Rostock
3.1.1 Stadtbild
3.1.2 Kulturstätten
3.1.3 Kulturelle Ereignisse
4. Stadt als Heimat
Schluss: Zukunftsaussichten der Stadt Rostock
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit erstellt ein umfassendes Portrait der Hansestadt Rostock, um theoretische Merkmale einer Stadt an einem konkreten Beispiel zu veranschaulichen. Ziel ist es, ein differenziertes Bild von Rostock zu vermitteln, das die historische Entwicklung, die gegenwärtige sozioökonomische Lage sowie das kulturelle Leben beleuchtet und die Stadt im Kontext von Identität und Heimat untersucht.
- Strukturelle Merkmale und Entwicklung Rostocks
- Wirtschaftliche Transformation von der DDR bis zur Gegenwart
- Der Zusammenhang zwischen Stadtkultur und Hochkultur
- Lebensqualität und Zukunftsperspektiven im Kontext des demografischen Wandels
Auszug aus dem Buch
2.1 Gründung und Geschichte
Nachdem ich eine kurze allgemeine Definition gegeben habe, werde ich jetzt auf Rostock eingehen und darauf, was die Stadt ausmacht. Rostock liegt an der Mündung des Flusses Warnow in die Ostsee im Nordosten Deutschlands im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.
1161 berichtete der dänische Geschichtsschreiber Saxo Grammaticus von einem Gebiet namens „Roztoc“, womit die slawischen Namensgeber die Ausbreitung eines Flusses andeuteten (vgl. Gebhardt 2001: 30). Das Vorhandensein von Wasser spielte bei der Wahl des Ortes, an dem man sich niederlassen wollte, eine wichtige Rolle. So wurden Siedlungen meist an einem Gewässer erbaut (vgl. Microsoft Encarta 2002: Stadt). Der Dänenkönig Waldemar I. vertrieb die Slawen, nachdem sie eine Burg und eine Siedlung angelegt hatten. Wenige Jahre später wurde die Gegend von deutschen Kaufleuten und Handwerkern besiedelt (vgl. Gebhardt 2001: 30). Zu dieser Zeit gab es in ganz Deutschland einen regelrechten Städteboom. Die Sicherung des Fränkischen Reiches und der „Wiederaufbau des Handels“ ermöglichten „im frühen Mittelalter erst vereinzelt, dann systematisch und in heute noch erhaltener Dichte“ die „Gründung einer erstaunlichen Zahl an (zumeist sehr kleinen) Städten“ (Schäfers 1998 b: 260). Zwischen 1000 und 1450 entstanden „im mitteleuropäischen Raum rund 5 Tsd. Städte aller Größenordnungen“, die „bis heute den Kern der europäischen Stadtlandschaft“ bilden (Schäfers 1998 b: 260).
So beginnt die Geschichte der späteren Hansestadt, ältesten Universitätsstadt in Nordeuropa, See- und Hafenstadt. Es gab gute Zeiten wie den Beitritt zur Hanse, der den schnellen Aufstieg der Stadt und Erfolge bei der frühindustriellen Entwicklung ermöglichte (vgl. Gebhardt 2001: 30). Die Hanse war zuerst eine „Genossenschaft, zu der sich deutsche Kaufleute an einem ausländischen Handelsplatz zusammenschlossen, um dort ihre Interessen gemeinsam zu vertreten“ (Schneider 1960: 212f.). Später wurde die
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Vorstellung der Zielsetzung, den theoretischen Stadtbegriff anhand des Portraits der Hansestadt Rostock zu exemplifizieren.
1. Definition Stadt: Herleitung des Stadtbegriffs durch historische Betrachtung der Sesshaftwerdung und Arbeitsteilung.
2. Merkmale von Städten am Beispiel von Rostock: Analyse Rostocks hinsichtlich seiner historischen Genese, demografischen Entwicklung und wirtschaftlichen Versorgungsstrukturen.
3. Stadtkultur = Hochkultur?: Theoretische Verortung von Stadtkultur sowie Untersuchung von Stadtbild, Kultureinrichtungen und Ereignissen in Rostock.
4. Stadt als Heimat: Reflexion über die Faktoren, die eine Stadt zu einem Ort der Identifikation und Lebensqualität machen.
Schluss: Zukunftsaussichten der Stadt Rostock: Ausblick auf die städtischen Leitlinien zur Tourismusförderung und sozialen Stadtentwicklung.
Schlüsselwörter
Rostock, Hansestadt, Stadtkultur, Hochkultur, Stadtentwicklung, Demografie, Wirtschaft, Hafen, Tourismus, Heimat, Lebensqualität, Infrastruktur, Historie, Identität, Ostsee
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt ein Portrait der Hansestadt Rostock und setzt dieses in den Kontext allgemeiner theoretischer Definitionen einer Stadt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, der demografischen Situation, der wirtschaftlichen Bedeutung sowie der kulturellen Identität der Stadt.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, zu verdeutlichen, was eine Stadt im Allgemeinen und Rostock im Besonderen ausmacht, und wie diese Faktoren die Lebensqualität und Heimatidentität beeinflussen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Statistiken und Internetquellen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Stadt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Stadtbegriffs, die Analyse städtischer Merkmale (Geschichte, Bevölkerung, Wirtschaft) und die Untersuchung der Stadtkultur.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen gehören Rostock, Stadtkultur, Wirtschaftswandel, Lebensqualität, Tourismus und Stadtentwicklung.
Wie hat sich die wirtschaftliche Bedeutung Rostocks seit der DDR-Zeit verändert?
Von einer expandierenden Industrie- und Hafenstadt während der DDR-Zeit hat sich Rostock zu einem Dienstleistungsstandort mit einer bedeutenden Universität und wachsendem Tourismussektor gewandelt.
Welche Rolle spielt der Tourismus für die Zukunft der Stadt?
Der Tourismus wird als „weiße Industrie“ der Zukunft betrachtet, die durch Veranstaltungen und den Schutz der Natur das Potenzial hat, die Attraktivität Rostocks nachhaltig zu steigern.
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- Sara Walden (Author), 2004, Rostock - Hansestadt und ganz viel Meer. Recherchen und Analysen., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31881