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Eine Untersuchung zur Verwaltungsreform und ihrer
Umsetzung
Wintersemester 2001 / 2002
Vorgelegt von: Manja Ledderhos
Anja Schildmeyer
Abgabetermin: 28.11.2001
Bürgernähe in der Verwaltung Ledderhos Schildmeyer Seite 3 von 3
Inhaltsverzeichnis
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4.2.1 DIE ROLLE DES GESETZGEBERS 9
4.2.2 DIE ROLLE DER MITARBEITER 10
4.2.3 DIE ROLLE DER BÜRGER 10
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4.3.1 ZIELE UND GRUNDBAUSTEINE 11
4.3.2 UMSETZUNG IN GROßSTÄDTEN 11
4.2.3 UMSETZUNG IN GEMEINDEN 13
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Bürgernähe in der Verwaltung Ledderhos Schildmeyer Seite 4 von 4
Abbildungsverzeichnis
Abb 1 Karikatur zur Verwaltungsreform
Abb 2 Vorstellungen zur Bürgernähe in der Verwaltung
Abb 3 Der Produktplan
Bürgernähe in der Verwaltung Ledderhos/Schildmeyer, Seite 5 von 5 (LQOHLWXQJ
Die öffentliche Verwaltung in Städten und Gemeinden Deutschlands steht oft im Mittelpunkt der Kritik. An dieser Schnittstelle von Staat und Bevölkerung präsentiert sich die Politik für den Außenstehenden regelmäßig in starrer und unflexibler Art und Weise. Allgemein hat der Bürger häufig das Gefühl, dass Projekte ausschließlich am Schreibtisch ohne Beteiligung der Öffentlichkeit entschieden, Steuergelder verschwendet werden und der hohe Grad der Bürokratisierung zu Problemen bei der Klären von Zuständigkeiten führt.
In den letzten Jahren wächst der Druck auf die Politik beträchtlich. Forderung nach mehr Bürgernähe, Qualität und Kosteneffizienz in der öffentlichen Verwaltung werden laut so dass sich viele Städte und Gemeinden gezwungen sehen, die Wünschen ihrer Kunden zu berücksichtigen. In der sogenannten Verwaltungsreformen ist Effizienz und Bürgernähe von zentraler Bedeutung. Sie soll nun näher untersucht werden, indem anfangs traditionelle und moderne Modelle erläutert werden. Anschließend sollen unterschiedliche Möglichkeiten der Großstädten und Gemeinden aufgezeigt werden wobei auch auf sogenannt Produkte und Internetpräsenz eingegangen wird. Um das Problem zu konkretisieren, wird danach auf das Land Schleswig Holstein untersucht. Abschließend werden persönliche Erfahrungen im Bezug auf das Sammeln von Informationen zum „Urteil“ über der Erfolg der Verwaltungsreformen beitragen.
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Nicht nur die Darstellung des Beamten in „muffigen“ Amtsstuben hat lange Tradition. Auch die Bemühungen um eine Verbesserung der öffentlichen Verwaltung sind alt. Manch ein in der Verwaltung Ergrauter lächelt müde bezüglich neu gebrauchten Termini und Innovationsempfehlungen und bemerkt
Bürgernähe in der Verwaltung Ledderhos/Schildmeyer, Seite 6 von 6
nur noch: „Fast alles schon mal da gewesen“ (Jörger 1995: 2). Skeptiker sehen daher Verwaltungsreformen so wie in Abbildung eins dargestellt: hoffnungslos. Ausgangspunkt einer jeden Verwaltungsreformen ist immer die Bürokratie mit der die Verwaltung noch heute steht und fällt. Bürokratie ist der „hierarchisch strukturierte Personal- und Verwaltungsaufbau einer Organisation, der durch deutlich voneinander abgegrenzte Kompetenzen gekennzeichnet ist“ (MS Encarta 1998).
In der Verwaltung wurden bis vor kurzem fast ausschließlich Beamte eingesetzt. Ihr beruflichen Aufstieg vollzieht sich bekanntlich nach Dienstjahren und Lebensalter statt nach Leistung. Wenn nun ein Beamten für einen sehr kleinen Aufgabenbereich innerhalb der Bürokratie zuständig ist und wenn die Ergebnisse seiner Arbeit nur von nachrangiger Bedeutung sind, ist ein Alltagstrott vorprogrammiert und das Durchsetzten von Veränderungen kann in der Tat hoffnungslos sein.
Die Bürokratie wird unterschiedlich bewertet. Max Weber, bekannter deutscher Ökonom und Soziologe, sieht in ihr die „rationalste und effizienteste Form der Herrschaftsausübung“ (Gläse 1997: 7). Im Volksmund wird „Bürokratie jedoch generell mit negativen Aspekten“ (MS Encarta 1998) in Verbindung gebracht. Auf Grund der Komplexität von Aufgaben in der öffentlichen Verwaltung ist die Bürokratie als solche aber „unverzichtbar“ (Helmrich 1989: 11). Trotz der Vielzahl der bürokratischen Einwände ist „davon auszugehen, dass die Rechtsstaatlichkeit und Humanität öffentlicher Verwatungen auch in Zukunft nur durch eine bürokratische Grundstruktur zu sichern ist (Gläse 1997: 13). Deshalb ist die Bürokratie als Ausgangspunkt für jede Verwaltungsreform auch zum Thema Bürgernähe zu sehen. Trotzdem muss es möglich sein rechtsstaatliche Prinzipen mit Bürgernähe und Effizienz zu verbinden.
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Manja Ledderhos, 2002, Bürgernähe in der Verwaltung - Eine Untersuchung zur Verwaltungsreform und ihrer Umsetzung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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