$EELOGXQJVYHU]HLFKQLV«««««««««««««««««« $ENU]XQJVYHU]HLFKQLV«««««««««««««««««« 0DUNHQDNWXHOO±,QIRUPDWLRQVEHUIOXWXQJRGHU=XVDW]QXW]HQIU 9HUEUDXFKHU" %HJULIIOLFKH'HILQLWLRQHQXQG*UXQGODJHQ 2.1 Marke und Markenartikel 2.1.1 Definition des Begriffs ’Marke’ 2.1.2 Definition des Begriffs ’Markenartikel’ 2.2 Grundlagen im Konsumgüterbereich 2.2.1 Definition und Einordnung von Konsumgütern 2.2.2 Besonderheiten im Konsumgütermarketing 2.2.3 Konsumgüterspezifische Bedeutung von Marken 2.3 Zusammenfassung (UIROJVIDNWRUHQIU0DUNHQ 3.1 Die angebotene Leistung und deren Qualität 3.2 Markenbekanntheit als Voraussetzung einer starken Marke 3.3 Markenprägnanz, Markenrelevanz und Markenautorität 3.4 Einstellung, Markenimage und Markenidentität 3.5 Integrierte Kommunikation zur emotionalen Vermittlung 3.6 Ubiquität und Markenkontinuität für langfristigen Erfolg 3.7 Koordination durch die Markenführung 6SH]LILVFKH$QDO\VHIU.RQVXPJWHUPDUNHQ 4.1 Das Produkt als Grundlage 4.2 Die Bekanntheit bei Konsumgütermarken 4.3 Markenprägnanz, Markenrelevanz und Markenautorität 4.4 Image, Markenidentität und Integrierte Kommunikation 4.5 Ubiquität und Kontinuität bei Konsumgütermarken 4.6 Die Bedeutung der strategischen Markenführung )D]LW $QKDQJ«««««««««««««««««««««««««« /LWHUDWXUYHU]HLFKQLV««««««««««««««««««
$EELOGXQJ Gütersystematik anhand von Verwendungszweck und Verwendungsdauer
$EELOGXQJ Systemspezifische Zurechenbarkeit von Konsumgütermarken $EELOGXQJ Funktionen des Markenartikels $EELOGXQJ Unterschiede von Konsum- und Investitionsgütermärkten $EELOGXQJ $EELOGXQJ Quellen der Markenpersönlichkeiten $EELOGXQJ Herausforderungen an die Markenführung
akt. aktualisierte Anm. d. Verf. Anmerkung des Verfassers Aufl. Auflage erg. ergänzte erw. erweiterte e.V. eingetragener Verein Hrsg. Herausgeber hrsg. v. herausgegeben von neubarb. neubearbeitete o. S. ohne Seite o. V. ohne Verfasser POS Point of Sale überarb. überarbeitete USP Unique Selling Proposition verb. verbesserte vollst. vollständig vs. versus ZFP Zeitschrift für Forschung und Praxis
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0DUNHQDNWXHOO±,QIRUPDWLRQVEHUIOXWXQJRGHU=XVDW]QXW]HQIU 9HUEUDXFKHU"
„Der Kampf ist nicht verloren.“ 1
Marken und Markenartikel sind allgegenwärtig, man begegnet ihnen bei allen denkbaren Anlässen und nimmt sie mit den verschiedensten Sinnen wahr. Aber nicht nur als Endverbraucher wird man mit Marken und Markenartikeln konfrontiert. Ebenso stellen sich für Unternehmen immer mehr markenbedingte Fragen, nicht nur in Bezug auf die Markenführung als Hersteller von Konsumgütern, sondern auch über Bezug und Verwendung markierter Güter. Denn auch im Industriegütermarketing spielen Marken eine immer wichtigere Rolle. Doch gerade im Bereich der Konsumgüter stehen Marken immer mehr im Mittelpunkt. Schon kleine Kinder sprechen z.B. von Coca-Cola oder anderen Marken, denn „eine Art Markenbewusstsein kann bereits zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr entstehen“ 2 . Dies setzt sich kontinuierlich durch alle Altersgruppen fort: in der Schule trägt man Levi’s-Jeans, später kauft man ein Gerät von Sony und im Kühlschrank steht nur das Bier von Warsteiner. Die Entwicklung der steigenden Bedeutsamkeit von Marken setzte allerdings nicht erst in den letzten Jahren ein. Vielmehr steigt die Relevanz von Marken in der Gesellschaft schon seit Jahrzehnten kontinuierlich an, um trotz Produktinflation die Kunden durch Stiftung eines Zusatznutzen bei der Stange zu halten. Doch mit der Relevanz erhöht sich auch die Zahl der Marken. Ein Beispiel aus der Vergangenheit dafür zeigt sich bei Kroeber-Riel, denn es „hat sich in den 15 Jahren von 1970 bis 1985 beispielsweise die Zahl der beworbenen Marken in 13 wichtigen Wirtschaftsbereichen mehr als verdoppelt (von 5.900 auf 12.300).“ 3 Diese Tendenz wird sich in der Zukunft auch kaum ändern, die Markenflut wird weiter zunehmen.
Für den Verbraucher wird es demzufolge nicht leichter, sich durch den immer dichteren ’Markendschungel’ zu kämpfen. Für den einzelnen Hersteller bedeutet dies auf der anderen Seite, dass man die eigene Marke gegenüber denen der Konkurrenz weiter abgrenzen und hervorheben muss, um nicht in der Masse zu versinken. Der Kampf um die Käufer wird demzufolge an Intensität weiter zunehmen.
1 Quelch, J. R.; Harding, D. (Marken 1996), S. 41
2 Melzer-Lena, B.; Barlovic, I. (Jugendmarken 1999), S. 24
3 Kroeber-Riel, W. (Werbung 1989), S. 78
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Vor allem dieser Aspekt macht deshalb nachhaltig eine Analyse von Erfolgsfaktoren für eine Marke notwendig. Im Anschluss an die Begriffsdefinitionen und eine spezifische Betrachtung für Konsumgüter erfolgt diese Analyse ausgehend von den Erfolgsfaktoren einer Marke und der Markenführung im Allgemeinen. Abschließend wird näher auf spezifische Aspekte für Konsumgütermarken eingegangen.
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2.1 Marke und Markenartikel
In der wissenschaftlichen Literatur und in der Praxis existieren die unterschiedlichsten Definitionen der Begriffe ’Marke’ und ’Markenartikel’. Diese Pluralität an Definitionen macht es deshalb notwendig, eine für die vorliegende Arbeit eindeutige definitorische Grundlage zu schaffen. Da es gerade bei Konsumgütern um einen engen Kontakt zu den Endverbrauchern geht, ist es wichtig, kun-denorientierte Begriffserläuterungen als Ausgangspunkt heranzuziehen.
2.1.1 Definition des Begriffs ’Marke’
Eine Vielzahl der Definitionen des Begriffs ’Marke’ stellt eine unternehmens-orientierte, formale Auffassung dar. Allerdings steht wie erwähnt bei Konsumgütern die Kundenorientierung besonders im Mittelpunkt. Deshalb wird hier eine andere, kundenzentrierte Definition wie sie beispielsweise bei Meyer zu finden ist als Grundlage herangezogen: „Marken sind in ihrem Kern Assoziationen, Erlebnisse und Geschichten, die sich in den Köpfen der Kunden verankern, Marken liefern Orientierung, Sicherheit und Halt und erlauben es, Produkten oder Leistungen einen Zusatznutzen zu geben und sich damit vom Wettbewerb zu differenzieren.“ 4 Daneben gibt es bestimmte konstituierende Merkmale, die eine Marke kennzeichnen. Nach Meyer sind dies eine einheitliche Markierung, die Möglichkeit der Kunden zur Rückkopplung zum Markenanbieter und die dauerhaft gleichbleibende oder verbesserte Qualität 5 . Zwar beschreiben rein formale Definitionen die Marke als unternehmerisches Werkzeug zutreffend, doch bleibt hier der Kunde, dem eine Marke eigentlich gilt, im Hintergrund. Es ist deshalb wichtig, sich bei der Markenführung an eine
4 Meyer, A.; Davidson, J. H. (Marketing 2001), S. 437
5 Vgl. Meyer, A.; Davidson, J. H. (Marketing 2001), S. 437
6
auf die Kundensicht ausgelegte Definition mit den entsprechenden Merkmalen zu halten. Gleiches gilt bei der Definition eines Markenartikels.
2.1.2 Definition des Begriffs ’Markenartikel’
Eine rein formale Definition gibt Mellerowicz: „Markenartikel sind für den privaten Bedarf geschaffene Fertigwaren, die in einem größerem Absatzraum unter einem besonderen, die Herkunft kennzeichnenden Merkmal (Marke), in einheitlicher Aufmachung, gleicher Menge sowie in gleichbleibender oder verbesserter Güte erhältlich sind und sich dadurch sowie durch die für sie betriebene Werbung die Anerkennung der beteiligten Wirtschaftskreise (Verbraucher, Händler, Hersteller) erworben haben (Verkehrsgeltung).“ 6 Doch auch der Begriff des Markenartikels muss aus heutiger Sicht „umfassender und aus Kundensicht“ 7 verstanden werden. Bruhn definiert einen Markenartikel deshalb als „das Versprechen, auf Kundennutzen ausgerichtete Leistungen standardisiert in gleich bleibender Qualität zu offerieren“ 8 . Gerade für die Unternehmenspraxis stellen sich spezifische Anforderungen an einen Markenartikel. Nach dem Markenverband e.V. gibt es mehrere Funktionen, die ein Markenartikel erfüllt bzw. erfüllen sollte, beispielsweise das Erzeugen von Sicherheit beim Einkauf oder die Generierung von Vertrauen, Bekanntheit und Markterfolg 9 (vgl. hierzu Abb. 3 / Anhang, S. 20).
2.2 Grundlagen im Konsumgüterbereich
2.2.1 Definition und Einordnung von Konsumgütern
Ausgehend von der Unterteilung der wirtschaftlichen Versorgungsobjekte in Waren, Dienste, ökonomische Chancen und Objektsysteme 10 erfolgt die Ein-ordnung von Konsumgütern. Unter Konsumgütern versteht man nach Eichmann „Waren und Objektsysteme, die von privaten Haushalten als letzten Nachfragern ge- und verbraucht werden“ 11 .
Im Vergleich dazu unterscheiden sich Industriegüter dadurch, dass „die Nachfrager nicht Letztkonsumenten, sondern Organisationen wie Industrieunter-
6 Mellerowicz,K. (Markenartikel 1963), S. 39
7 Bruhn, M. (Marketing 1999), S. 149
8 Bruhn, M. (Marketing 1999), S. 149
9 Vgl. o.V. (Markenartikel 2001), o. S
10 Vgl. Meyer, P. W. (Integrativer Marketingansatz 1996), S. 16
11 Eichmann, K. (Industrielles Marketing 1993), S. 20
Arbeit zitieren:
Reiner Mattmann, 2002, Erfolgsfaktoren von Konsumgütermarken, München, GRIN Verlag GmbH
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