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Welche drei Kernthemen besetzten die einzelnen Fraktionen im Bundespräsidentschaftswahlkampf 2004?

Title: Welche drei Kernthemen besetzten die einzelnen Fraktionen im Bundespräsidentschaftswahlkampf 2004?

Seminar Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: Gut

Autor:in: Mag. Hannes S. Auer (Author)

Politics - Region: Western Europe
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Welche drei Kernthemen besetzten die einzelnen Fraktionen im österreichischen Bundespräsidentschaftswahlkampf 2004: Das Issue Management von ÖVP und SPÖ. Untersuchung des Agenda-Setting der Parteien im Wahlkampf in Presse und Kurier.

In der modernen Gesellschaft fällt die Aufgabe der Konstruktion von Weltbildern immer häufiger den Massenmedien zu. Klassische Institutionen wie die Kirche oder die politischen Parteien haben nur noch in verminderter Weise Einfluss auf den Meinungs- und Willenbildungsprozess in der Bevölkerung. „Die Medien müssen wegen der ständigen Zunahme an Informationen eine Orientierungsfunktion für den Rezipienten übernehmen. Der Rezipient fühlt sich bei der Gewichtung aller Informationen überfordert und überläßt diese seiner Zeitung oder seinem bevorzugten Fernsehsender. Selektion und Reduktion von politischer Komplexität ist [sic] zu einer zentralen Funktion der Medien geworden. Auf der einen Seite nimmt die Komplexität der Politik zu, auf der anderen Seite simplifizieren die Medien den politischen Komplex immer stärker.“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Agenda Setting

3. Der Issue-Begriff

4. Die Analyse

4.1 Die Wahlkampfberichterstattung in der „Presse“

4.1.1 Benita Ferrero-Waldner

4.1.2 Heinz Fischer

4.2 Die Wahlkampfberichterstattung im „Kurier“

4.2.1 Benita Ferrero-Waldner

4.2.2 Heinz Fischer

5. Analyse der Ergebnisse

5.1 Berichterstattung in der Presse

5.2 Berichterstattung im „Kurier“

6. Allgemeines

7. Zusätzliche Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Issue Management und das Agenda-Setting der beiden Präsidentschaftskandidaten Benita Ferrero-Waldner (ÖVP) und Heinz Fischer (SPÖ) im Wahlkampf 2004 anhand der Tageszeitungen „Presse“ und „Kurier“.

  • Analyse der thematischen Gewichtung der Kandidaten in den Medien.
  • Untersuchung von Wahlkampfstrategien und Issue Management.
  • Vergleich der Berichterstattung zwischen den zwei Printmedien.
  • Einordnung der Ergebnisse in die politikwissenschaftliche Agenda-Setting-Theorie.

Auszug aus dem Buch

2. Agenda Setting

„An einem Nachmittag des Jahres 1966 saß Maxwell McCombs, frisch promovierter Assistant Professor für Journalismus an der University of California, im Café des Century Plaza Hotels von Los Angeles und wunderte sich. In der Regierung von Lyndon B. Johnson hatte es gerade einen kleineren Skandal gegeben, aber die Bevölkerung schien dies kaum zu berühren. Sein Blick fiel auf die Titelseite der Los Angeles Times desselben Tages, auf der drei Themen abgehandelt wurden, die seiner Ansicht nach den Aufmacher hätten stellen können. Ein Bericht über das lokale Programm gegen die Armut erhielt die größte Beachtung, gefolgt von den Ergebnissen der Wahl in Großbritannien. Der Johnson-Skandal wurde dagegen nur beiläufig abgehandelt, unter einer kleinen Überschrift und mit nur einem einspaltigen Bild. Dies veranlaßte McCombs zur Vermutung, daß die Bedeutung, die die Medien einem Thema beimessen, möglicherweise einen direkten Einfluß auf die Bedeutung nimmt, die das Publikum diesem Thema beimißt. Unter dem Etikett „Agenda-Setting-Funktion der Massenmedien“ sollte diese Hypothese einige Jahre später einen Wendepunkt in der neueren Kommunikationsforschung markieren.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung der Massenmedien bei der Konstruktion von Weltbildern und der Orientierungsfunktion für Bürger in einer komplexen politischen Umwelt.

2. Agenda Setting: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Agenda-Setting-Forschung, die besagt, dass Medien beeinflussen, worüber die Rezipienten nachdenken sollen.

3. Der Issue-Begriff: Definiert den Begriff „Issue“ in seinem fachlichen Kontext und zeigt Schwierigkeiten bei der Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen wie Themen oder politischen Fragen auf.

4. Die Analyse: Stellt das methodische Vorgehen und die Datengrundlage der Untersuchung dar, basierend auf der Berichterstattung von „Presse“ und „Kurier“ im zweimonatigen Zeitraum vor der Wahl.

5. Analyse der Ergebnisse: Präsentiert die ausgewerteten Daten zu den thematischen Schwerpunkten von Benita Ferrero-Waldner und Heinz Fischer in den jeweiligen Medien.

6. Allgemeines: Führt eine zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse durch, inklusive Erkenntnissen über den Wahlkampfstil und die Rolle der Fairnessabkommen.

7. Zusätzliche Literatur: Listet die für die Arbeit herangezogene wissenschaftliche Fachliteratur auf.

Schlüsselwörter

Agenda-Setting, Issue Management, Bundespräsidentschaftswahlkampf 2004, Medienwirkung, Politische Kommunikation, ÖVP, SPÖ, Benita Ferrero-Waldner, Heinz Fischer, Wahlkampfstrategien, Printmedien, Die Presse, Kurier, Politische Berichterstattung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit analysiert, welche Kernthemen die Kandidaten von ÖVP und SPÖ im Präsidentschaftswahlkampf 2004 in der medialen Berichterstattung besetzt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen unter anderem Amtsverständnis, Sicherheitspolitik, persönliche Eignung, das sogenannte „Frauenargument“ und verschiedene politische Reformvorhaben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Issue Management der Parteien zu durchleuchten und zu vergleichen, wie die Themen durch die Presse und den Kurier gesetzt und gewichtet wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quantitative und inhaltliche Analyse der Zeitungsberichterstattung der beiden Leitmedien „Presse“ und „Kurier“ im Zeitraum der zwei Monate vor der Wahl durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die gefundenen Artikel in Kategorien unterteilt und für jeden Kandidaten detailliert aufgelistet, um die zentralen Themen der Kampagnen messbar zu machen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Agenda-Setting, Issue Management, Präsidentschaftswahlkampf, politische Kommunikation und Medienberichterstattung.

Welche Rolle spielte das „Frauenargument“ im Wahlkampf?

Das „Frauenargument“ wurde von der ÖVP als Kernthema genutzt, jedoch überraschend auch von der SPÖ thematisiert, um dessen Wirkung strategisch umzudrehen.

Wie unterschied sich die Berichterstattung zwischen „Presse“ und „Kurier“?

Die „Presse“ behandelte den Wahlkampf deutlich extensiver und fokussierte in Bezug auf Fischer stark auf Sicherheits- und Amtsverständnisfragen, während der „Kurier“ eine geringere Dichte aufwies.

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Details

Title
Welche drei Kernthemen besetzten die einzelnen Fraktionen im Bundespräsidentschaftswahlkampf 2004?
College
University of Vienna  (Institut für Politikwissenschaft)
Course
Wahlkampf - Strategie, Mittel und Wirkung
Grade
Gut
Author
Mag. Hannes S. Auer (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V32352
ISBN (eBook)
9783638330978
ISBN (Book)
9783638772181
Language
German
Tags
Welche Kernthemen Fraktionen Bundespräsidentschaftswahlkampf Wahlkampf Strategie Mittel Wirkung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Hannes S. Auer (Author), 2004, Welche drei Kernthemen besetzten die einzelnen Fraktionen im Bundespräsidentschaftswahlkampf 2004?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32352
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