Kurzreferat
Diese Belegarbeit zeigt die Erzeugung eines Assemblerprogramms, das in ein Mikrofon eingegebene analoge Signale digitalisiert, diese dann wieder an den Lautsprecher ausgibt und zusätzlich die digitalisierten Abtastwerte in dezimaler Darstellung auf dem Bildschirm ausgibt.
Hierzu wird die Programmierung des DSP wie z.B. die Initialisierung, dass Schreiben zum DSP und das Lesen vom DSP, das Ein- und Ausschalten des Lautsprechers, ausführlich erläutert.
Des Weiteren wird auf die Assemblerprogrammierung (Unterprogramme), die Ausgabe von Text und das Einlesen von Tastaturzeichen unter DOS 6.22, die Programmierung des PIT (Programmable Interval Timer), das Umlenken des Timer-Interrupts 1Ch, weitgehend behandelt.
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Inhalt
Inhalt
1. Einleitung 1
1.1 Motivation. 1
1.2 Digital statt Analog. 2
1.3 Was sind DSPs? 4
1.3.1 DSP-Einsatzgebiete 5
1.3.2 DSP-Eigenschaften auf einen Blick 6
1.3.3 DSP auf der Soundkarte 7
1.4 Warum Assembler. 7
2. Vor dem Programmstart 8
2.1 Systemdokumentationen. 8
2.2 Übersetzung des Programms 9
3. Die Umsetzung des Programms 10
3.1 Mehr Komfort beim Umgang mit Parametern und Registern 10
3.2 High-Level-Call 12
3.3 Anlegen der Datensegmente 13
3.4 Das Hauptprogramm. 14
3.5 Die Unterprogramme 16
3.5.1 up dspinit. 16
3.5.2 up speakeraus 18
3.5.3 up begruessung 19
3.5.4 up aufnahmedauer 19
3.5.5 up samplefrequenz. 20
3.5.6 up bestaetigung. 20
3.5.6 up bestaetigung. 21
3.5.7 up setpit 21
3.5.8 up umlenklese. 24
3.5.9 up warteschleife. 24
3.5.10 up umlenkrestaurieren 26
3.5.11 up bestaetigung2. 26
3.5.12 up speakerein. 26
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Inhalt
3.5.13 up umlenkschreibe. 26
3.5.14 up nochmal 27
3.5.15 up resetpit 28
3.5.16 up bildschirmausgabe1 28
3.5.17 up bildschirmausgabe2 28
3.5.18 up bcd und up sample bcd 32
3.6 Die eigenen Service-Interrupt-Routinen. 33
3.6.1 isr ein. 33
3.6.2 isr aus 35
4. Zusammenfassung und Ausblick. 37
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1. Einleitung
1. Einleitung
1.1 Motivation
Um auf eine erfolgreiche Diplomarbeit sehr gut vorbereitet zu sein, bedarf es nicht nur 7 Studiensemester, sondern auch genügend praktischer Übung im Erstellen umfassender Projekte. Diese Möglichkeit erhalten Studierende an der praxisbezogenen Fachhochschule Wismar. Das Multimediaprojekt hat einen besonderen Stellenwert. Während des Studienverlaufs bietet es die einmalige Gelegenheit, eine "Diplomarbeit auf Probe" zu erstellen.
Das Thema "Programmierung eines Soundprozessors (DSP) zur Speicherung von digitalisierten Abtastwerten" spiegelt eine Vertiefung des vermittelten Wissens passend zu meinem Interessenbereich wieder. Es geht hierbei primär um das Verstehen und Anwenden von hardwarenaher Programmierung.
Die 3,5 Monate umfassende Arbeit besteht aus der Einarbeitung in das DSP-Konzept einer Soundkarte, dem Entwurf von verschieden Algorithmen zur DSP-Steuerung und der Realisierung der Software.
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1. Einleitung
1.2 Digital statt Analog
Mit der "Compact Disc", der CD, begann vor rund 25 Jahren die Digitalisierung der Medien. Nicht mehr der magnetisierbare Tonträger auf Spule oder Kassette, auch nicht die ins Vinyl geritzte Rille waren für die Zukunft geschaffen, nein, die nach "Null" und "Eins" aufgelösten Signale der Digitalwelt haben bei Konsumenten wie Produzenten die eigentliche Faszination ausgelöst.
Auf der neutralen Ebene ist Sound (Sprache, Musik) eine einzige Luftschwingung. Eine CD oder LP etc. ist lediglich eine digitale oder analoge Spur dieser einen Schwingung. Bild 1, vgl. S. 3, zeigt das Prinzip der Digitalisierung. Es wird von einer Originalschwingung (a) links oben ausgegangen. Diese Schwingung wird in kurzen Zeitabständen abgetastet, die Zeit wird damit quantisiert. Bei CDs wird 44'100 mal pro Sekunde abgetastet.
Zugleich wird auch der Wertebereich der Schwingungsauslenkungen quantisiert. Rechts im Bild ist eine solche Quantisierung zu sehen. Die 1-Bit-Quantisierung gibt uns lediglich zwei approximierte Werte: 0 oder 1, je nachdem, ob der Schwingungswert Null oder nicht Null ist. Die darunter abgebildete 4-Bit-Quantisierung hat 2^4 = 16 Werte zwischen 0 und 15, wobei die Bezeichnung mit den Bits daher kommt, dass man hier mit vier Angaben von Null oder Eins 16 Möglichkeiten hat zu wählen: (0,0,0,0), (0,0,0,1), ..., (1,1,1,1).
Die für dieses Programm benutzte Quantisierung beträgt 1 Byte (8 Bit), was eine Feinheit von 2^8 = 256 Werten ergibt.
Zum Vergleich wird bei einer Audio-CD mit 16 Bit Quantisierung gearbeitet, was eine Feinheit von 2^16 = 65'536 Werten ergibt.
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1. Einleitung
Bild1 : Prinzip der Digitalisierung
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1. Einleitung
1.3 Was sind DSPs?
Ein DSP (digitaler Signalprozessor) ist ein Prozessor, der im Gegensatz etwa zur CPU eines PCs durch spezielle Eigenschaften in Architektur und Befehlssatz besonders zur Signalverarbeitung geeignet ist.
Der Befehlssatz umfasst beispielsweise Operationen, die in besonders effizienter Weise die Umsetzung einer digitalen Filterung ermöglichen. Im DSP ist weiterhin in der Regel ein schneller RAM-Speicher vorhanden, auf dem die zeitkritischen Algorithmen effizient ablaufen können. Für den Datenaustausch mit den (in der Regel langsameren) externen Speicherbausteinen sorgen programmierbare DMA-Controller, die die CPU von zeitaufwendigen Datentransfers entlasten.
DSPs verfügen über einen sehr kleinen Befehlssatz, können diesen aber auf einen fortlaufenden Datenstrom in Echtzeit anwenden. Sie werden unter anderem zur Echtzeit-Manipulation von Audio- und Videodaten eingesetzt.
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1. Einleitung
1.3.1 DSP-Einsatzgebiete
Consumerbereich
Digitales Fernsehen, Pagers (Scall, Quix), Digitale Kameras, DVD, Videokonferenzen und Videoverarbeitung, Satellitenkommunikation, Drahtlose Telefone (Handys), Musikbearbeitung, -erzeugung und -effekte, Motorkontrolle und Servosysteme (Festplatten, CD-Player oder ähnliches), PC-Soundkarten, Fax, Spielzeuge, Festplatten (Kopfsteuerung), Waschmaschinen Telekommunikation
Voicemail, Modems (ISDN,...), Echokompensation, Abhörsichere Kommunikation Automobilbereich
Kollisionsvermeidung, Antiblockiersystem, Aktive Geräuschreduzierung, Elektrische Sitze und Spiegel, Motorlaufkontrolle, Parkhilfe, Navigationshilfen, Systemdiagnose, Digitales Radio, Automobiltelefon, Sprachsteuerung, Klimaanlage, Airbag, Global Positioning System Industrie
Motorkontrolle, Robotik, Computersehen, Servokontrollsysteme, Barcode-Leser, Forschung, Sonar- oder Radarsysteme, Seismische Analyse, Medizinische Ultraschallanwendungen
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Arbeit zitieren:
Tino Werth, 2004, Programmierung eines Soundprozessors (DSP) zur Speicherung von digitalisierten Abtastwerten, München, GRIN Verlag GmbH
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