Inhaltsverzeichnis
Stichwortverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis
1. Einleitung
1
2. Begriffsexplikation
2
2.1. Unternehmung 2
2.2. Unternehmensnetzwerk 2
2.3. Strategische Netzwerke als Form der Unternehmensnetzwerke 2
2.4. Strategische Netzwerke und Management des Wissens 4
3. Risiken und Chancen von Unternehmensnetzwerken
4
3.1. Chancen 4
3.2. Risiken und Problemfelder 7
4. Multinationale Unternehmen in der Automobilindustrie als Fallbei-
spiel strategischer Netzwerke
7
4.1. Multinationalität in Unternehmen 8
4.2. Trends in der Automobilindustrie 8
4.3. Partnerschaftsausprägungen in der Wertschöpfungskette der
Automobilindustrie 9
4.3.1. Der Volkswagen-Konzern 9
4.3.2. Das Resende Modell 10
4.3.2.1. Die Produktionsphilosophie in Resende 11
4.3.2.2. Die Arbeitsbeziehungen in Resende 12
5. Fazit
13
II
Quellenverzeichnis
14
Anhang
1. Eigenschaften eines Netzwerkes 16
2. Der Lebenszyklus einer Kooperation 17
3. Hintergründe einer Kooperation 18
4. Einwände gegen Kooperationen 19
5. Marken des Volkswagen-Konzerns 20
6. Muster einer Absichtserklärung 21
7. Checkliste für Kooperationsabsprachen 22
8. Wichtige Kriterien zur Partnerwahl 23
III
Stichwortverzeichnis 1
Ø Globalisierung:
Der aus der Ökonomie und Soziologie stammende Begriff Globalisierung dringt nach 1990 in die öffentlichen Debatten, und bezeichnet eine Zunahme der nationenübergreifenden sozialen Beziehungen. Dieser Prozess beginnt schon mit der Entwicklung des Kapitalismus, bekommt aber nach dem Zusammenbruch des Sozialismus eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit. Mit der Verdichtung der transnationalen Beziehungen geht eine Zunahme der wechselseitigen Abhängigkeiten einher.
Ø Hierarchie:
Eine Hierarchie ist eine klar von oben nach unten gegliederte, straff in verschiedene Ebenen unterteilte Herrschafts- oder Organisationsstruktur. Als Muster einer Hierarchie kann die Pyramide angesehen werden. Umgangssprachlich wird eine (Herrschafts)hierarchie auch als Hackordnung bezeichnet.
Ø Fixkosten:
Die fixen Kosten (oder auch Bereitschaftskosten bzw zeitabhängige Kosten) sind ein Teil der Gesamtkosten, welche selbst bei steigendem oder fallendem Beschäftigungsgrad konstant bleiben, wie z.B. Miet- oder Zinsaufwendungen.
Ø Economies of Scale
Skalenerträge definieren in der Produktionstheorie der Betriebswirtschaftslehre die Abhängigkeit der Produktionsmenge von den eingesetzten Produktionsfaktoren.
Ø Economies of Scope
Economies of Scope bedeutet, dass trotz zunehmender Produktvielfalt durch einen Verbundeffekt Kostenvorteile realisiert werden. Voraussetzung für Economies of Scope ist, dass zur Produktion der einzelnen Produkte gemeinsame Ressourcen (Fertigungsanlagen, Technologien, Vertriebskanäle, usw.) verwendet werden können. Wenn in Folge die Gesamtkosten der Produktion eines Produktprogramms (i.e. Pro-duktsortiments) niedriger ausfa llen, als die Summe der Produktionskosten der einzelnen Produkte bei getrennter Herstellung, bezeichnet man dies als Economies of Scope.
Scope (Englisch: Geltungsbereich, Umfang, Wirkungsbereich) Deutsche Bezeichnung (Vorschlag): Verbunderträge
1 Stichwortverzeichnis erstellt mit Hilfe von www.net-lexikon.de
IV
Abkürzungverzeichnis
u.a. ................................................................................................ unter anderem d.h. ................................................................................................ das heißt
V
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Zulieferanten des VW-Werks in Resende 10
Abbildung 1: Entwicklungskooperationen auf den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette 11
Abbildung 2: Produktionsablauf im VW Werk Resende 12
VI
1. Einleitung
Viele Unternehmen unterliegen heute veränderten und wechselnden Markbedingungen. Bedingt durch die Globalisierung und dem rasanten technischen Fortschritt des 21ten Jahr-hunderts müssen sie sich einer zunehmenden Zahl von Wettbewerbern stellen. Vor dem Hintergrund eines Strukturwandels, der neben der Internationalisierung des Wettbewerbs und einer steigenden Konkurrenz auch eine immer stärkere Tendenz von Anbieter- zu Käufe rmärkten mit sich bringt, stehen viele Unternehmen an der Grenze ihres Leistungsvermögens. Viele Betriebe stehen nicht mehr anonymen Massenmärkten, sondern differenzierten Kundenmärkten mit individuellen Bedürfnissen gegenüber. Es werden hohe Ansprüche an die Fähigkeit und Bereitschaft eines Anbieters gestellt: Flexibilität, Innovationskraft, Schnelligkeit sowie Zuverlässigkeit und hohe Qualität sind mittlerweile unabdingbare Voraussetzungen, um im Wettbewerb mithalten zu können. Gleichzeitig ist auch der Preis als wichtiger Wettbewerbsfaktor zu beachten. Vor diesem Hintergrund stehen viele Unternehmen vor der ständigen Aufgabe, die Leistungserstellung im Hinblick auf wechselnde Markt- und Umweltbedingunge n in Einklang mit den eigenen Ressourcen zu gestalten. Die Vernetzung von Geschäftseinheiten, Prozessen und Informationssystemen ist die Reaktion von Unterne hmen auf eine veränderte Unternehmensumwelt und wird dabei oft als Antwort auf die aktuellen Heraus forderungen gesehen. 3 Die Vernetzung ermöglicht die Kooperation mit Unternehmen in Bereichen, in denen ein Alleingang wirtschaftlich nicht zu verkraften wäre. Effizienz und Effektivität, Vertrauen und Macht, Wissen und Lernen, sowie Kooperation und Koordination von Arbeit über die Organisationsgrenzen hinaus sind dabei höchst bedeutsam. 4 Die wichtigsten wirtschaftlichen Treiber, die zur Vernetzung führen, sind somit schon klar definiert: der Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt, die Globalisierung im Sinne der physischen Disintergration von Organisationen, die steigende Geschwindigkeit der Veränderungen, Deregulationen und die Demographie des Arbeitsmarktes. 5
2 Hankansson, H. (1987): Industrial technological development: A networked approach, London, S.10
3 Vgl.: Fleisch, E. (2001): Das Netzwerkunternehmen: Strategien und Prozesse zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der Networked economy, Berlin, S 17
4 Vgl.: Sydow, J.(1999):.Management von Netzwerkorganisationen-Beiträge aus der Managementforschung, Wiesbaden, S.2
5 Vgl.: Fleisch, E.(2001): a.a.O., S.18
1
Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, den Begriff des Strategischen Netzwerks zu erläutern, sowie Risiken und Chancen einer solchen Kooperationsform aufzuzeigen und ihre Ziele zu klären. An einem Fallbeispiel soll untersucht werden, inwieweit die Theorie sich im täglichen Leben umsetzen lässt. Eine Erklärung, ab wann man eine Zusammenarbeit als Netzwerk bezeichnet, ist im Anhang 1 zu finden.
2.Begriffsexplikation
2.1.Unternehmung
Eine Unternehmung ist eine selbstständige, vom Haushalt des oder der Unternehmer losgelö ste Einzelwirtschaft, die (...) eine örtliche, nicht gebundene, wirtschaftlich- finanzielle und rechtliche Einheit darstellt. Das Kapital der Unternehmung wird unternehmerischem Wagnis ausgesetzt, um Gewinnmaximierung bzw. größtmögliche Rentabilität zu erreichen. Zum Fortbestehen muss die Unternehmung im finanziellen Gleichgewicht sein und langfristig Gewinne erzielen. 6
2.2.Unternehmensnetzwerk
Ein Unternehmensnetzwerk stellt eine auf die Realisierung von Wettbewerbsvorteilen zielende Organisationsform ökonomischer Aktivitäten dar, die sich durch kooperative und stabile Beziehungen zwischen Unternehmen auszeichnet. Ein solches Netzwerk besteht aus einer gewissen Anzahl von wirtschaftlich selbständigen Einheiten, welche selbst als Netzwerkunternehmungen bezeichnet werden.
Die zwischen den Netzwerkunternehmungen bestehenden Beziehungen sind meist langfristig vertraglich geregelt und personell-organisatorisch (z.b. Aufsichtsratmandate, Austausch von Führungskräften), sowie technisch-organisatorisch (z.b. interorganisationales Informationssystem) strukturiert. 7
2.3 Strategische Netzwerke als Form der Unternehmensnetzwerke
Unter bestimmten Vorraussetzungen sollen Unternehmungsnetzwerke als strategische Netzwerke bezeichnet werden. Ein einheitliches Verständnis von Strategie ist leider nicht vorhanden, man kann aber den Begriff im Zusammenhang mit Eigenschaften wie Langfristig-
6 Vgl.:Gabler, Th. (1998): Gabler Wirtschaftslexikon, 14. Auflage, Wiesbaden, S.3431-3432
7 Vgl.: Sydow, J. (1992): Strategische Netzwerke: Evolution und Organisation, Nachdruck, Wiesbaden, S.79
2
Arbeit zitieren:
Wiebke Möller, 2004, Chancen und Risiken multinationaler Unternehmen in strategischen Netzwerken (Beispiel Volkswagen), München, GRIN Verlag GmbH
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