A Inhaltsverzeichnis
A INHALTSVERZEICHNIS. 1
B ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 3
C ABBILDUNGSVERZEICHNIS. 4
I. EINLEITUNG. 5
1. Aktualität des Themas 5
2. Entwicklung der Hausarbeit 5
II. THEORETISCHE GRUNDLAGEN. 6
1. Der Arbeitsmarkt 6
a) Die neoklassische Theorie des Arbeitsmarktes. 6
b) Die keynesianische Theorie des Arbeitsmarktes 8
2. Die Arbeitslosigkeit 10
a) Saisonale Arbeitslosigkeit 11
b) Friktionelle Arbeitslosigkeit. 11
c) Konjunkturelle Arbeitslosigkeit. 11
d) Strukturelle Arbeitslosigkeit. 12
3. Ansatzpunkte der Beschäftigungspolitik 13
a) Passive Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik 13
b) Aktive Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik 14
III. NATIONALER ARBEITSMARKT UND OFFENE MÄRKTE. 15
1. Arbeitsmarktprobleme im internationalen Vergleich. 15
a) Strukturproblem 16
b) Ursachen. 17
c) Politische Ökonomie 17
2. Arbeitsmarktpolitik und offene Märkte 18
a) Chancen und Risiken. 18
b) Arbeitslosigkeit und Wettbewerb 18
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c) Arbeitslosigkeit und Migration 19
d) Politische Ökonomie 22
IV. LÖSUNGSWEGE AUS DER KRISE. 23
1. Nationale Arbeitsmarktpolitik 23
a) Lösung des Strukturproblems 23
b) Lösung des drohenden Migrationsproblems 24
2. Arbeitsmarktpolitik auf internationaler Ebene 25
a) Harmonisierung auf offenen Märkten. 25
b) Institutioneller Wettbewerb auf offenen Märkten 26
c) Zwischenlösung 27
V. EMPIRISCHE ERFAHRUNGEN. 28
VI. SCHLUSSBETRACHTUNG. 28
1. Abschließende Bewertung. 28
2. Ausblick. 29
D LITERATURVERZEICHNIS 31
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B Abkürzungsverzeichnis
A Arbeit AD Arbeitsnachfragekurve AS Arbeitsangebotskurve BRW Bargained real wage D Demand DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung EIC European Integrations Consortium EU Europäische Union h Stunde IAB Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Ifo Institut für Wirtschaftforschung L Beschäftigung M Geldmenge MLP Marginal Labor Produkt N Nachfrage P Preisniveau PRW Price-determined real wage OECD Organisation for Economic Co-operation and Development r Zinssatz S Supply u Arbeitslosenquote USA United States of America W Nominallohn w realer Lohnsatz W/P Reallohn Y Einkommen
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C Abbildungsverzeichnis
ABBILDUNG 1: FUNKTIONSWEISE DES NEOKLA SSISCHEN ARBEITSMARKTES
VOLLSTÄNDIGEM WETTBEWERB
ABBILDUNG 2: GRUNDMODELL BEI UNVOLLKOMMENEM WETTBEWERB
ABBILDUNG 3: THE PRICE-DETERMINED REAL WAGE CURVE (PREIS-BESTIMMTE REALLOH-N
KURVE )
ABBILDUNG 4: FUNKTIONSWEISE DES KEYNESIANISCHEN ARBEITSMARKTES
ABBILDUNG 5: KEYNESIANISCHER ARBEITSMARKT.
ABBILDUNG 6: NEOKLASSISCHE ARBEITSLOSIGKEIT
ABBILDUNG 7: INTERNATIONALE OECD-STANDARDISIERTE ARBEITMARKTDATEN
ABBILDUNG 8: LANGZEITARBEITSLOSIGKEIT IM INTERNATIONALEN VERGLEICH
ABBILDUNG 9: ARBEITSKOSTEN JE STUNDE.
ABBILDUNG 10: WANDERUNGSPOTENTIAL AUSGEWÄHLTER BEITRITTSLÄNDER NACH
DEUTSCHLAND.
ABBILDUNG 11: NETTOLÖHNE IN EUROPA IM VERGLEICH ZUR WESTDEUTSCHEN
SOZIALHILFE IM JAHR 2000.
ABBILDUNG 12: ARBEITSMARKTINSTITUTIONEN UND IHRE EINFLUSSNAHME.
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I. Einleitung
1. Aktualität des Themas
Das Wort Globalisierung ist in aller Munde. Üblicherweise versteht man unter Globalisierung das steigende Zusammenwachsen nationaler Ökonomien in Form eines intensiveren Austausches von Wissen, Waren und Produktionsfaktoren. 1
Die aktuell durchge führte Erweiterung der EU um die Transformationsländer in Mittel-und Osteuropa wird für das Zusammenwachsen Europas eine tragende Rolle spielen. Sicherlich bieten sich dadurch für alle Beteiligten große Chancen, dennoch bleiben zahlreiche Fragen und Probleme offen. Eines der zentralen Probleme liegt im Bereich des Arbeitsmarktes. Geringes Wirtschaftwachstum in den kontinentaleuropäischen Staaten sorgt nicht für die dringend notwendigen positiven Beschäftigungseffekte. Insbesondere Frankreich und Deutschland haben hohe Arbeitslosenquoten zu verzeichnen. Mit Öffnung der nationalen Märkte drohen neue Gefahren, die Niedriglohnländer Osteuropas werden immensen Druck erzeugen und die entwickelten Volkswirtschaften Europas vor eine schwere Prüfung stellen. Andererseits bietet sich im Zuge der Globalisierung womöglich die Gelegenheit, längst überfällige Änderungen national voranzutreiben und damit international wettbewerbsfähige Strukturen zu schaffen. Welche Auswirkungen hat also die Öffnung der Märkte, insbesondere in Anbetracht der EU-Osterweiterung, auf die nationale Arbeitsmarktpolitik?
2. Entwicklung der Hausarbeit
Zunächst sollen in einem theoretischen Teil die arbeitsmarktpolitischen Grundlagen vermittelt werden. Nach Darstellung der beiden Grundmodelle des Arbeitsmarktes und ihrer Funktionsweise werden Arten, Ursachen und Bekämpfungsmöglichkeiten von Arbeitslosigkeit erläutert, anschließend passive und aktive Maßnahmen der Beschäftigungspolitik aufgezeigt.
Nachfolgend werden die nationalen Arbeitsmärkte, insbesondere in Europa, betrachtet. Dabei gilt es, zwei Probleme genauer unter die Lupe zu nehmen. Zum einen das verkrusteten Strukturproblem Kontinentaleuropas, zum anderen das drohenden Migrationsproblem durch die EU-Osterweiterung. Die fortschreitende Globalisierung erhöht den Druck auf
1 Aus Fehn (2001), S. 19.
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die nationale Arbeitsmarktpolitik massiv. Mögliche Auswirkungen auf die nationalen Arbeitsmarktsysteme sollen dargestellt werden.
Im vierten Kapitel werden verschiedene Lösungswege auf nationaler und internationaler Ebene aufgezeigt und kritisch betrachtet. Insbesondere international gilt es, unter Einbeziehung der politökonomischen Sicht, sich zwischen Harmonisierung und institutionellem Wettbewerb zu entscheiden. Im fünften Kapitel erfolgt ein kurzer empirischer Vergleich mit der EU-Süderweiterung.
Abschließend folgt eine kurze Bewertung mit zukünftigem Ausblick.
II. Theoretische Grundlagen
1. Der Arbeitsmarkt
Um die nachfolgenden Zusammenhänge verstehen und einordnen zu können, erscheint es sinnvoll zunächst einmal die Grundfunktion des Arbeitsmarktes in aller Kürze darzustellen. Auf Probleme der einzelnen Ansätze und Kritik an ihren Annahmen soll hier nicht weiter eingegangen werden.
a) Die neoklassische Theorie des Arbeitsmarktes
In der Neoklassik nimmt der Arbeitsmarkt den gleiche n Stellenwert ein wie Güter- und Warenmärkte. Der Arbeitsmarkt ist somit nur ein Spezialfall der Allgemeinen Gleichge-wichtstheorie. Die neoklassischen Annahmen gelten für den Arbeitsmarkt analog. 2 Somit werden auch flexible Löhne und vollkommene Konkurrenz auf beiden Seiten der Märkte vorausgesetzt.
Das Arbeitsangebot der Haushalte ergibt sich bei marginaler Betrachtung aus dem maximierenden Grenznutzentheorem, das heißt Freizeit wird solange durch Arbeit substituiert bis der zusätzliche Nutzen (in Form von Einkommen) dem entgangenen Grenznutzen der Freizeit entspricht. Die Arbeitsnachfrage der Unternehmen findet so lange statt, bis der Grenzproduktivitätsertrag des zuletzt eingestellten Arbeitnehmers den Grenzkosten in Form des Lohnes entspricht. Die Arbeitsnachfrage orientiert sich folglich am Gewinnmaximierungskalkül des Unternehmens. Kündigungsschutz, konstante Produktionsfaktoren und ähnliches führen in der kurzen Frist zu einer inflexiblen und damit konstanten Arbeitsnachfrage.
Das Zusammenspiel von Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage bei substitutionaler Produktion und flexiblen Löhnen dürfte im neoklassischen Kalkül folglich kein Ungleichge-
2 Ausführlichbei Sesselmeier/Blauermel (1998), S. 47 f.
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wicht entstehen lassen. Unfreiwillige Arbeitslosigkeit ist ausgeschlossen. Im Umkehrschluss kann vor allem zu ho her Reallohn die Ursache von Arbeitslosigkeit sein. Verant-wortlich dafür sind wiederum insbesondere die Gewerkschaften und der Staat. In Abbildung 1 stellt der Schnittpunkt von Arbeitsangebotskurve S und Arbeitsnachfragekurve D das Beschäftigungsgleichgewicht L e dar, der gleichgewichtige Reallohnsatz beträgt w e .
ABBILDUNG 1: FUNKTIONSWEISE DES NEOKLASSISCHEN ARBEITSMARKTES BEI VO LLSTÄN-
DIGEM WETTBEWERB
Das Standardmodell gemäß Abbildung 2 von Carlin/Soskice geht über das neoklassische Grundmodell hinaus. Die Annahme der vollkommenen Konkurrenz auf den Gütermärkten wird aus Realitätsgründen aufgehoben.
ABBILDUNG 2: GRUNDMODELL BEI UNVOLLKOMMENEM WETTBEWERB
Ein Gleichgewicht kommt zustande, wenn der ve rhandelte Reallohn (BWR-Kurve) dem preisbestimmtem Reallohn (PRW-Kurve) entspricht, also bei einer Beschäftigungsnach-
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frage in Höhe von E N . Die Differenz zum Arbeitskräftepotential (Labour force - E N ) stellt die Arbeitslosigkeit im Gleichgewichtszustand bei unvollkommenen Gütermärkten dar. Die BRW-Kurve ergibt sich aus Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und -nehmern. Mit steigender Beschäftigung steigt auch der durchgesetzte Reallohn, was eine positive Steigung der Kurve bewirkt. 3
Der Beschäftigungsgrad bestimmt somit den Lohnsatz, entgegen der traditionellen Arbeitsangebotskurve, bei welcher der Lohnsatz die Beschäftigungshöhe bestimmt. 4 Der Gewinnanspruch der Unternehmen spiegelt sich in der price-determined real wage curve (PRW) wider. Sie ist nach empirischen Untersuchungen unabhängig vom Beschäftigungsgrad und verläuft, wie in Abbildung 2 und 3 demonstriert, horizontal. Die PRW-Kurve stellt also das gewinnmaximierende Verhalten der Unternehmen bei unvollkommener Konkurrenz aufgrund ihrer Marktstellung dar, wobei, ausgelöst durch sinkende Grenzproduktivität der Arbeit (MLP-Kurve), bei steigender Beschäftigung der Unternehmensprofit (mark up) sinkt. 5
ABBILDUNG 3: THE PRICE-DETERMINED REAL WAGE CURVE (PREIS-BESTIMMTE REALLOHN-
KURVE)
b) Die keynesianische Theorie des Arbeitsmarktes
Das keynesianische Arbeitsmarktmodell ist, wie die gesamte Theorie, von der Dominanz des Güter- und Geldmarktes geprägt. Die Lohnpolitik spielt hier nur eine untergeordnete Rolle und war für Keynes kein zentraler Ansatzpunkt, da vom Arbeitsmarkt selbst nur wenig Impulse ausgehen. Vielmehr sorgt der Gütermarkt für das Gleichgewicht auf dem
3 Siehe im Einzelnen Carlin/Soskice (1990), S. 139 f.
4 So Kromphardt (2000), S. 297 ff.
5 Ausführlich Carlin/Soskice (1990), S. 140 ff.
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Arbeit zitieren:
Markus Schmid, 2004, Nationale Arbeitsmarktpolitik auf offenen Märkten, München, GRIN Verlag GmbH
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